Bundesnetzagentur leitet Aufsichtsverfahren gegen Energielieferanten grüüün ein Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 21. Oktober 2026 Die Bundesnetzagentur hat ein Verfahren gegen die Münch Energie GmbH & Co. KG eingeleitet. (WK-intern) - Diese beliefert unter der Marke grüüün Haushaltskunden mit Strom. „Wir prüfen, ob das Unternehmen die Tätigkeit beenden möchte, ohne dies rechtzeitig angezeigt zu haben. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise muss sich jeder auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zur Abwicklung von Energielieferverträgen verlassen können“, so Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Prüfung der Einhaltung der Anzeige- und Transparenzpflichten Die Bundesnetzagentur prüft den Verdacht, inwieweit die Münch Energie GmbH & Co. KG gegen ihre Anzeigepflicht zu einer Beendigung der Tätigkeit verstoßen hat. Sie untersucht auch, ob die versendeten Kundeninformationen die besonders
BEE-Statement zu H2-Impulspapier – jetzt zügig unsetzen! Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 21. Oktober 2026 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat ein Papier mit zehn Impulsen für den Markthochlauf von Wasserstoff vorgelegt. (WK-intern) - BEE-Hauptgeschäftsführerin Dr. Christine Falken-Großer kommentiert: „Die angekündigten Maßnahmen zum Wasserstoffhochlauf sind ein Schritt in die richtige Richtung. Dabei enthält das Impulspapier aber nur wenige wirklich neue Ansätze." Der BEE begrüßt die Zusage zur Bereitstellung von Bundesmitteln für den Ausbau des Kernnetzes und den auf Wasserstoff ausgerichteten Carbon Contracts for Difference(CCfD)-Förderrahmen. Die industriepolitischen Stärken Deutschlands im Bereich Wasserstoff liegen primär in der Produktion von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse. Der Fokus bei der Ausgestaltung der Förderinstrumente sollte daher klar auf erneuerbarem Wasserstoff liegen. Wasserstoff kommt durch
NKT weiht erweitertes Starkstromkabelwerk in Portugal ein Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 21. Oktober 2026 NKT hat die Investition in den Ausbau seiner Starkstromkabelproduktion im portugiesischen Esposende abgeschlossen. (WK-intern) - Die erweiterte Anlage stärkt die Kapazitäten und Möglichkeiten von NKT im Bereich Mittel- und Hochspannungskabel und unterstützt die durch die Energiewende bedingte, starke Nachfrage nach Energiekabelsystemen. Im Zuge dieser Werkserweiterung konnte NKT mehr als 150 neue Mitarbeitende am Standort begrüßen. Das erweiterte Werk geht nun in eine Hochlaufphase über, in der die neuen Kapazitäten und Fertigungsmöglichkeiten in den kommenden Monaten schrittweise in Betrieb genommen werden. Am 20. Oktober feierte NKT den Abschluss der Investition in den Ausbau der Produktion von Mittel- und Hochspannungskabeln im portugiesischen Esposende mit einer Einweihungsfeier
Encavis schließt ersten hybriden Stromabnahmevertrag aus Solar- und Windenergie Solarenergie Windenergie 21. Oktober 2026 Encavis hat in Spanien seinen ersten hybriden Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) abgeschlossen, der Solar- und Windstrom kombiniert. (WK-intern) - Im Rahmen der Vereinbarung mit dem spanischen Energieunternehmen Visalia wird Encavis über eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren jährlich 60 GWh erneuerbaren Strom aus seinem 199-MW-Aragón-Portfolio in der Nähe von Zaragoza liefern. Der Strom stammt aus zwei Solarparks und drei Windparks. Da sich die Erzeugungsprofile von Solar- und Windenergie ergänzen, ermöglicht das PPA eine ausgewogenere Versorgung mit erneuerbarem Strom zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten. „Spanien ist einer unserer wichtigsten Märkte, und diese Vereinbarung markiert einen weiteren Schritt in der Transformation unseres Geschäfts. Indem wir Wind-
LaboraTHorium bleibt Herzstück der Entwicklung Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 21. Oktober 2026 Emerald Horizon AG bezieht Zentrale im Black Panther (WK-intern) - Forschung und Entwicklung wachsen im LaboraTHorium in der Karl-Huber-Gasse weiter – zahlreiche Jobs ausgeschrieben. Graz – Die börsennotierte Emerald Horizon AG hat ihre Unternehmenszentrale in das markante Bürogebäude „Black Panther“ an der Liebenauer Tangente 6 in Graz verlegt. Forschung und Entwicklung bleiben mit dem Labor am bisherigen Standort in der Karl-Huber-Gasse 15. Dort schafft die Übersiedlung den Raum, den das rasch wachsende Technikteam braucht. „Mit dem Black Panther hat unsere Zentrale eine Adresse, die zu unserem Anspruch passt. Im LaboraTHorium gewinnen unsere Technikerinnen und Techniker den Platz für die nächsten Entwicklungsschritte“, sagt Florian Wagner,
Recht auf Reparatur: Was Verbraucher:innen wissen sollten Dezentrale Energien Solarenergie Technik Verbraucherberatung 21. Oktober 2026 Kaputt heißt nicht gleich Neukauf: Neue Regeln erleichtern Reparaturen und sollen Ressourcen schonen. (WK-intern) - Der TÜV-Verband gibt praktische Tipps. Was tun, wenn die Waschmaschine kaputt geht, der Handyakku schlapp macht oder der Kühlschrank nicht mehr richtig kühlt? Häufig entscheiden sich Verbraucher:innen für den Kauf eines Neugeräts. Mit dem Recht auf Reparatur soll sich das ändern: Seit dem 31. Juli 2026 gelten neue Vorgaben, insbesondere für Haushaltsgeräte, die Reparaturen auch nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung erleichtern. Hersteller müssen auf Verlangen eine Reparatur durchführen und Ersatzteile für mehrere Jahre anbieten. „Das Recht auf Reparatur schafft einen wichtigen Anreiz, Produkte länger zu nutzen. Ein Gerät
Gutachten stellt niedersächsische Praxis beim Landschaftsbildersatzgeld infrage Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Windenergie Windparks 21. Oktober 2026 Beim Landschaftsbildersatzgeld könnten Windenergieprojekte in Niedersachsen bislang nach rechtlich fragwürdigen Maßstäben behandelt worden sein. (WK-intern) - Zu diesem Ergebnis kommt ein vom Landesverband Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen e. V. (LEE Niedersachsen/Bremen) in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten der Kanzlei tettau Partnerschaft mbB. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass die bisherige niedersächsische Praxis, bei Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes durch Windenergieanlagen grundsätzlich ein Ersatzgeld zu verlangen, nicht mit den bundesrechtlichen Vorgaben vereinbar ist. Vor allem die Berechnung der Zahlungen anhand der Investitionskosten wirft demnach erhebliche rechtliche Fragen auf. Der LEE Niedersachsen/Bremen fordert deshalb eine rechtssichere, nachvollziehbare und praxistaugliche Neuregelung durch die Landesregierung. Hintergrund ist unter anderem ein Urteil des