80 Prozent der Verbraucher setzen auf digitale Sicherheit bei Wärmepumpen Dezentrale Energien 21. Juli 2026 (WK-intern) - 84 Prozent der Menschen in Deutschland wünschen sich bei Wärmepumpen digitale Überwachungs- und Wartungssysteme, bei denen Sensoren die Heizung rund um die Uhr überwachen. Zudem sprechen sich 80 Prozent der Befragten dafür aus, mögliche falsche Einstellungen oder Betriebsfehler per Fernwartung online beheben zu lassen. Das hat der Trend-Index Wärmepumpe 2026 ergeben. Dafür wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Verbraucherinnen und Verbraucher von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von tecalor befragt. Hinweise auf turnusmäßige Inspektionstermine und Warnmeldungen, wenn außer der Reihe etwas nicht in Ordnung ist, sind im Automobilbereich längst gängige Praxis. Ganz ähnlich läuft es auch bei digital vernetzten Wärmepumpen: Zahlreiche Sensoren überprüfen kontinuierlich
BDEW zum EU-Electrification-Action-Plan Dezentrale Energien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 17. Juli 2026 Verbesserte Rahmenbedingungen statt neuer Quote (WK-intern) - Die EU-Kommission hat heute ihren Electrification Action Plan vorgelegt. Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Wir halten ein eigenständiges Elektrifizierungsziel nicht für erforderlich. Entscheidend für Europa ist ein ambitioniertes Ziel für Erneuerbare Energien. Zwar ist für die Energiewirtschaft klar, dass Elektrifizierung ein zentraler Baustein ist, um Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz zusammenzubringen. Doch gelingt Elektrifizierung nicht per Quote, sondern durch die richtigen Rahmenbedingungen und Maßnahmen. Mit wieder neuen Zielen gehen auch Zieldiskussionen und Bürokratie einher, die Zeit und Ressourcen kosten, aber keinen einzigen Prozess transformieren. Europa muss stattdessen dafür sorgen, dass Strom wettbewerbsfähig ist, fossile Fehlanreize abgebaut
BMWE legt Reform der Gebäudeförderung vor Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 10. Juli 2026 Sozialer, effizienter und fokussierter: Bundeswirtschaftsministerium legt Reform der Gebäudeförderung vor (WK-intern) - Die Bundesregierung setzt die Gebäudeförderung (BEG) auch unter den Rahmenbedingungen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes fort. Die Förderung wird jetzt noch sozial ausgewogener, effizienter und fokussierter ausgestaltet. Nach dem heutigen Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages kann die Bundesregierung nun mit der Umsetzung der Reform beginnen. Die Bundesregierung wird Sanierungen im Gebäudebereich auf Basis der reformierten BEG weiter umfassend finanziell unterstützen. Sanierungsmaßnahmen senken den Energieverbrauch und sind gleichzeitig gut für die Konjunktur und den Klimaschutz. Die BEG wird daher in der bekannten Struktur, aber mit notwendigen Anpassungen, ab dem 21.07.2026 fortgeführt. Sie leistet dadurch
Regierung beschließt effiziente Gebäude-Förderungen zu kürzen Solarenergie Technik Verbraucherberatung 9. Juli 2026 BEG-Reform: BEE begrüßt Grundsystematik und fordert gezielte Nachbesserungen (WK-intern) - Die Bundesregierung hat beschlossen, die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) zu kürzen. Die Einsparungen will die Bundesregierung primär über ein halbjährliches Absenken der maximal förderfähigen Kosten sowie des Klimageschwindigkeitsbonus erreichen. Die Maßnahmen werden gekoppelt mit einer sozialen Staffelung sowie einem einmaligen Zuschlag für Haushalte mit Kindern. Zudem ist ein Bonus für Wärmepumpen vorgesehen, die im europäischen Wirtschaftsraum produziert wurden. Letzteren Impuls begrüßt der BEE ausdrücklich als einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung. In einzelnen Punkten der jetzigen Ausgestaltung sieht der Verband jedoch die Gefahr von Fehlsteuerungen zugunsten fossiler Heizsysteme. BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser: „Zunächst einmal ist es positiv,
EuGH bestätigt: Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ist keine Beihilfe Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 9. Juli 2026 Nach EuGH-Urteil: Thüga fordert KWKG-Verlängerung bis 2035 (WK-intern) - Thüga-Chef Dr. Constantin H. Alsheimer drängt auf rasche Verlängerung und mehr Vielfalt beim Kraftwerkszubau. Zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), wonach das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) nicht als Beihilfe zu bewerten ist, erklärt der Vorsitzende des Vorstands der Thüga, Dr. Constantin H. Alsheimer: „Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist klar: Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ist keine Beihilfe. Damit ist der Weg frei für eine zügige Verlängerung und mehr Vielfalt beim Kraftwerkszubau. Deutschland steht vor einer großen Herausforderung: Bis 2035 müssen nach den Planungen des Bundes bis zu 35,5 Gigawatt gesicherte Leistung neu entstehen. Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen können einen Teil dieser
Danfoss unterstützt Frankreichs Ambitionen beim Ausbau der Wärmepumpenproduktion Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 2. Juni 20262. Juni 2026 Danfoss unterstützt Frankreichs Ambitionen beim Ausbau der Wärmepumpenproduktion mit 10 Millionen Euro (WK-intern) - Der Standort in Reyrieux bei Lyon produziert zentrale Komponenten für Wärmepumpen für Mehrfamilienhäuser sowie für gewerbliche und industrielle Anwendungen Choose France Summit, Versailles, Frankreich - Danfoss hat heute ein zusätzliches Kapitalengagement angekündigt: Weitere 10 Millionen Euro sollen in das Werk in Reyrieux, Frankreich, fließen. Dort fertigt das Unternehmen zentrale Komponenten für Wärmepumpen. Zwischen 2015 und 2025 flossen bereits rund 61 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Frankreich treibt derzeit seine nationale Strategie zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung entschlossen voran. Als Reaktion auf die jüngsten globalen
KOSTAL enthüllt zahlreiche Produktneuheiten auf der Intersolar Europe 2026 Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Technik Veranstaltungen 18. Mai 2026 Auf der Intersolar Europe 2026 in München präsentiert KOSTAL, wie sich moderne PV-Anlagen intelligent vernetzen und gleichzeitig effizient umsetzen lassen. (WK-intern) - Im Mittelpunkt stehen neue Lösungen für Speicher, dynamische Stromtarife, E-Mobilität, intelligente Steuerung und digitale Vernetzung – entwickelt für mehr Möglichkeiten rund um moderne Energiesysteme. Die Photovoltaik entwickelt sich weiter – und mit ihr die Möglichkeiten für Handel, Handwerk und Anlagenbetreiber. Neue Lösungen für Speicher, E-Mobilität, intelligente Vernetzung und moderne Energiesysteme Neben der klassischen Stromerzeugung gewinnen intelligente Steuerung, dynamische Stromtarife, Speicher, E-Mobilität und digitale Vernetzung zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig entstehen neue Chancen rund um Energiemanagement, Systemintegration und flexible Energieanwendungen. KOSTAL zeigt auf der Intersolar Europe
Hohe Energiepreise rücken Heizungstausch in Deutschland in den Fokus Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 26. März 2026 Rund 80% wollen Deutschland von Öl- und Gasimporten unabhängig machen (WK-intern) - Die aktuellen Energie-Preisentwicklungen verdeutlichen vielen Deutschen die Risiken fossiler Abhängigkeit für die eigene Haushaltskasse. Die größten Kostensprünge sehen die Menschen derzeit an der Tankstelle, ungleich größer ist die Gefahr aber im eigenen Heizungskeller: Rund zwei Drittel des Endenergieverbrauchs verwenden private Haushalte laut Umweltbundesamt, um Räume zu heizen. Das Problem geopolitischer Abhängigkeit ist erkannt: 82 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher ist wichtig bis sehr wichtig, dass Deutschland von Erdgasimporten unabhängig wird. Das hat die Umfrage „Energie-Trendmonitor 2026“ ergeben. Dafür wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Bürgerinnen und Bürger von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel
1KOMMA5° stellt Netzentgelt-Atlas vor E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 23. März 202623. März 2026 Netzentgelt-Atlas: Mit zeitvariablen Stromnetzentgelten bis zu 90 Prozent der Kosten sparen Haushalt mit intelligenter Energiesteuerung spart im Beispiel über 380 Euro pro Jahr durch günstige Netzentgelte Knapp 750 Netzbetreiber untersucht: Günstige Niedertarife schwanken zwischen 0,3 und sieben Cent je Kilowattstunde Netzdienliches Verhalten wird durch zeitvariable Netzentgelte belohnt (WK-intern) - Hamburg – Seit rund einem Jahr sind Stromnetzbetreiber in Deutschland verpflichtet, Haushaltskunden mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (Wärmepumpen, Batteriespeichern, Wallboxen) zeitvariable Netznutzungsentgelte anzubieten. Sie sollen Verbraucherinnen und Verbraucher dazu animieren, ihren Stromverbrauch in Zeiten niedriger Netznutzung zu legen und Zeiten hoher Netzauslastung zu vermeiden. Der Anreiz ist groß. Je nach Netzbetreiber liegen zwischen dem günstigen Niedertarif und dem Standardtarif
Energiewende im Wohnquartier: Herausforderungen für stabile Energienetze E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 10. März 2026 Forschende des Zukunftslabors Energie analysierten, wie sich die zunehmende Integration moderner Energiekomponenten auf die Energieversorgung eines Wohnquartiers auswirkt. (WK-intern) - Die Ergebnisse zeigen deutliche Fortschritte bei Effizienz und CO₂-Reduktion – zugleich aber Risiken für die Stabilität des Energienetzes. Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Ziel definiert, den externen Energiebedarf von Gebäuden bis 2050 um 80 % zu senken (im Vergleich zu 2008). Moderne Energiekomponenten wie Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen), Wärmepumpen und elektrische Speicher sollen dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Doch wie viel Energie kann durch diese Technologien tatsächlich eingespart werden? Wie wirkt sich die steigende Anzahl dieser dezentralen Energiekomponenten auf das Stromnetz aus? Diese Fragen untersuchten
Bundesregierung darf Dach-PV nicht ausbremsen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Verbraucherberatung 5. März 2026 Umweltverbände warnen: Fossile Abhängigkeiten zementieren ist keine Energiepolitik! (WK-intern) - Vor dem Hintergrund der laufenden Diskussionen zur EEG-Novelle und dem Netzpaket appelliert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring mit seinen Mitgliedern BUND, DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU, Umweltinstitut München und WWF eindringlich an die Bundesregierung, die dezentrale Energiewende nicht abzuwürgen. Die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine PV-Dachanlagen und deren überstürzte Überführung in die Direktvermarktung gefährden eine zentrale Säule der Energiewende. So werden fossile Abhängigkeiten zementiert mit fatalen Folgen für Stromkosten, Energiesouveränität und -sicherheit. „Wir fordern die Bundesregierung auf, sich klar zu einer zukunftsgerichteten Energiepolitik zu bekennen. Die Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen ist das Rückgrat privater Investitionen
Systemkosten: Deutschland braucht Finanzierung für 600 GWh Batteriespeicherkapazität Dezentrale Energien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 23. Februar 2026 Neue CAV-Analyse: Deutschland braucht bis 2045 Batteriespeicher das 25-fache seiner heutigen Kapazität – Wer die Finanzierung stemmen soll (WK-intern) - Deutschland muss seine installierte Batteriespeicherkapazität von derzeit rund 22 Gigawattstunden (GWh) auf bis zu 600 GWh bis 2045 erhöhen. Nur so lassen sich die Stromnetze wirksam entlasten und die Energiewende systemstabil umsetzen. Die aktuell zunehmende Netzüberlastung ist dabei nicht Folge eines zu schnellen Ausbaus erneuerbarer Energien, sondern vor allem Ergebnis eines über viele Jahre hinweg verzögerten Netzausbaus, der mit der Dynamik der Erzeugung nicht Schritt gehalten hat. Gleichzeitig sind die Systemkosten für große Batteriespeicher in den vergangenen Jahren deutlich gesunken und könnten langfristig