GJETC präsentiert erste Studienergebnisse zur Digitalisierung der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 24. September 2019 Stabilisierung der Energieversorgung bei wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien (WK-intern) - Japan ordnet seinen Strommarkt neu und konkurrierende Energieversorger, Netzentkopplung und kompetitive Netzausgleichsmärkte sind die Folge. Die Digitalisierung kann es Netzbetreibern, Produzenten, Händlern, Verbrauchern und Speicheranbietern ermöglichen zusammenzuarbeiten und den erneuerbaren Strom zu nutzen, anstatt ihn zu verschwenden. Diese Hypothese ist der Hintergrund für eine Studie des Deutsch-Japanischen Kooperationsrates zur Energiewende (GJETC). Das Wuppertal Institut und das Institute of Energy Economics, Japan (IEEJ) als wissenschaftliche Sekretariate des GJETC analysierten Konzepte von virtuellen Kraftwerken und die zugrunde liegenden Geschäftsmodelle sowie den Einsatz von Blockchain-Technologie. Im Mittelpunkt standen Fallstudien wie das deutsche Unternehmen Next Kraftwerke und
Deutschland tritt Allianz der Kohleausstiegsländer bei Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. September 2019 Schulze erklärt Beitritt am Rande des New Yorker Klimagipfels (WK-intern) - Deutschland tritt der internationalen Allianz für den Kohleausstieg bei. Das hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze heute in New York am Rande des Klimagipfels des UN-Generalsekretärs erklärt. Die sogenannte „Powering Past Coal Alliance“ umfasste bislang 30 nationale Regierungen sowie Regionen und Unternehmen. Als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt sendet Deutschland mit dem beschlossenen Kohleausstieg und dem Beitritt zur Allianz ein starkes Signal für ambitionierten Klimaschutz auf der internationalen Ebene. Schulze: „Der Kohleausstieg ist ein zentraler Baustein für den weltweiten Klimaschutz. In Deutschland haben wir einen gesellschaftlichen Kompromiss erarbeitet, der den schrittweisen Kohleausstieg mit dem Aufbau neuer,
Solarzellen mit neuen Schnittflächen: Innovatives zweidimensionales Material steigert den Wirkungsgrad Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 23. September 2019 Wissenschaftler der NUST MISIS (Russland) und der römischen Universität Tor Vergata haben erkannt, dass eine mikroskopische Menge zweidimensionalen Titancarbid, bekannt als MXene, die Sammlung von elektrischen Ladungen in einer Perowskit-Solarzelle bedeutend verbessert, was den letztendlichen Wirkungsgrad um mehr als 20 % erhöht. (WK-intern) - Diese Forschungsergebnisse wurden in Nature Materials veröffentlicht. Solarzellen mit dünner Perowskit-Beschichtung stellen eine vielversprechende neue, und derzeit weltweit aktiv in der Entwicklung steckende Technik für alternative Energiequellen dar. Einer der Vorteile ist der einfache, kostengünstige Herstellungsprozess: Perowskit-Solarzellen können ohne den Einsatz von Vakuum- oder Hochtemperaturprozessen, wie sie für herkömmliche Siliziumzellen erforderlich sind, auf besonderen Tintenstrahldruckern oder Schlitzdüsendruckern aus Lösungen gedruckt
Geplante Auktionen zum Steinkohleausstieg reichen allein nicht Forschungs-Mitteilungen Technik 23. September 2019 Studie von Aurora Energy Research: Geplante Auktionen zum Steinkohleausstieg reichen allein nicht - zusätzliche Maßnahmen nötig Auktionen zur Stilllegung der deutschen Steinkohlekraftwerke könnten den Staat bis 2030 rund 1,2 Milliarden Euro kosten, würden aber nicht reichen, um den Ausstiegsplan zu erfüllen Wegen geplanter Preisobergrenzen müssten gegebenenfalls weitere Kraftwerke ordnungsrechtlich stillgelegt werden, mit dem Risiko von Entschädigungsklagen und Verzögerungen Regulatorik und zukünftige Marktentwicklungen beeinflussen die Auktionsergebnisse erheblich; Regierung und Betreiber sollten Modellrechnungen genau analysieren und Szenarien erstellen (WK-intern) - Anfang September wurde der Gesetzesentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zum Steinkohleausstieg bekannt: Vereinfacht gesagt sollen die Betreiber bei mehreren Ausschreibungen ab 2020 anbieten, zu welchem Preis sie bereit sind,
congatec präsentiert neue Embedded-Edge-Server-Technologien für den Energiemarkt Mitteilungen Technik Veranstaltungen 23. September 2019 Neue Klasse robuster Computing-Engines für die Digitalisierung der Öl- und Gasindustrie (WK-intern) - Deggendorf - congatec - ein führender Anbieter standardisierter und kundenspezifischer Embedded Computer Boards und Module - stellt neue robuste Embedded-Edge-Server-Technologien vor, die für die Digitalisierung der Öl- und Gasindustrie im Upstream- und Midstream-Sektor entwickelt wurden. Beide Sektoren sind durch verteilte Anlagen und Infrastrukturen in rauem Umfeld gekennzeichnet. Für die digitale Transformation, die ein enormes Potenzial für Kosteneinsparungen eröffnet, benötigen sie deshalb ultra-robuste Embedded-Computing-Plattformen. "Die Internationale Energieagentur schätzt, dass die Digitalisierung im Öl- und Gassektor die Produktionskosten um bis zu 20 Prozent senken kann. Laut der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC bieten
TÜV SÜD feiert Laborerweiterung in Straubing E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 23. September 2019 München. TÜV SÜD investiert in Niederbayern. Ab dem 26. September geht das Labor in Straubing mit erhöhter Prüfkapazität an den Start. (WK-intern) - Möglich ist dies durch den Neubau einer weiteren EMV-Absorber-Halle mit über 200 qm. Investiert wurden in den Standort Straubing mit Bau und Messequipment über eine Million Euro. Das Straubinger Kompetenzzentrum hat sich auf die Prüfung Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) spezialisiert und bietet in den Testlaboren sowohl für den deutschsprachigen als auch für den internationalen Markt Produktprüfungen an. Seit der Übernahme der Straubinger Senton GmbH (eines der ersten EMV-Prüflabore Deutschlands) im Jahr 2008 wurde kontinuierlich in die Weiterentwicklung investiert. Zum einen in die
Enttäuschung dominiert: Vorschlag des Klimakabinetts ist ein mutloses Konglomerat ohne geringste Ambitionen Aktuelles Mitteilungen Ökologie Technik 21. September 2019 bne-Statement zum Vorschlag des Klimaschutzkabinetts (WK-intern) - Gestern hat das Klimakabinett unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030“ vorgelegt. Das Ergebnis der Verhandlungen des Klimakabinetts kommentiert Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft, bne: „Das Klimakabinett hat eine große Chance vertan. Ihm ist es nicht gelungen, sich auf ein Maßnahmenpaket zu einigen, dass dem einfachen, wirkungsvollen Prinzip folgt: Klimaschädliches Verhalten muss wesentlich teurer werden, klimaschonendes Verhalten muss sich lohnen. Statt des großen Wurfs gibt es ein mutloses Konglomerat ohne geringste Ambitionen. Und das, obwohl die Klimaziele für 2030 bereits seit neun Jahren feststehen und auch klar ist, dass
IWO-Institut sieht beim Klimaschutzprogramm massive Nachteile für Menschen im ländlichen Raum Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 21. September 2019 Eckpunkte Klimaschutzprogramm zur Heizungserneuerung (WK-intern) - Der Beschluss des Klimakabinetts, die Neuinstallation reiner Öl-Brennwertgeräte ab 2026 zu verbieten und kurzfristig auch die Fördervoraussetzungen für Öl-Hybridheizungen, die erneuerbare Energien einbinden, einzuschränken, ist kontraproduktiv und ungerecht. "Millionen Menschen, die im ländlichen Raum leben, sollen nicht nur zusätzliche Auflagen bei der Heizungsmodernisierung bekommen. Sie werden auch bei Fördermaßnahmen massiv benachteiligt. Das führt zu Verunsicherung und Attentismus bei den betroffenen Hauseigentümern und ist nicht nachvollziehbar", erklärt Adrian Willig, Geschäftsführer des IWO-Instituts. Hinzu kommt: Selbst Eigentümer, die erneuerbare Energien in eine Öl-Hybridheizung einkoppeln wollen, gehen bei der Fördermittelvergabe künftig leer aus. Im Vergleich zu Hausbesitzern mit Gasanschluss kann der
Hochschule Hannover entwickelt regionales Handelsmodell für Strom und Regelenergie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. September 2019 Forschungsprojekt "MARESTO: Management regionaler Stromnetzstabilität" an der Hochschule Hannover (HsH): (WK-intern) - Entwicklung eines IT-Systems zur Realisierung eines regionalen Handelsmodells für Strom und Systemdienstleistungen Das Energiesystem der Bundesrepublik Deutschland befindet sich in einem fundamentalen Wandlungsprozess. Dazu gehört die zunehmende Dezentralisierung ebenso wie deren Digitalisierung. Weiterhin steigt die Kleinteiligkeit von Interaktionen an den Strommärkten durch eine höhere Anzahl an Erzeugenden und einer zunehmenden Anzahl smarter Abnehmenden. Die sich daraus ergebende Veränderung des Stromnetzes bietet neue Verdienstmöglichkeiten für erneuerbare Kraftwerke. Das Forschungsprojekt MARESTO dient der Entwicklung eines regionalen Handelsmodells für Strom und Regelenergie auf Grundlage der Blockchain-Technologie. Es werden ein Informations- sowie ein Prozessmodell entwickelt,
Knapp die Hälfte des eingespeisten Stroms stammt aus den erneuerbaren Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 20. September 2019 Stromerzeugung im 2. Quartal 2019: Knapp die Hälfte des eingespeisten Stroms aus erneuerbaren Energien (WK-intern) - Rückgang der insgesamt eingespeisten Strommenge um 4,5 % zum Vorjahresquartal Im 2. Quartal 2019 wurden in Deutschland 56 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das ein Anstieg um 6,3 % gegenüber dem 2. Quartal 2018. Der Anteil erneuerbarer Energien an der insgesamt eingespeisten Strommenge stieg dadurch von 41 % auf 46 %. Diese Entwicklung ist durch den gesetzlichen Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien begünstigt. Zudem ging die insgesamt eingespeiste Strommenge, die sich
Künstlicher Kraftstoff (eFuels) für den Klimaschutz E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. September 2019 Bosch: eFuels sind Baustein für weniger CO₂ (WK-intern) - Stuttgart – Die Erderwärmung auf maximal zwei Grad gegenüber dem Beginn der Industrialisierung begrenzen, möglichst sogar auf 1,5 Grad – das verlangt das Pariser Klimaschutzabkommen. Dafür müssen auch die fossilen CO₂-Emissionen des Verkehrs in den nächsten drei Jahrzehnten gegen Null gesenkt werden. Aber wie? Die Elektromobilität nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf und ist auch nur so emissionsfrei wie der Strom, mit dem die Batterie geladen wird. Außerdem ist rund die Hälfte der Fahrzeuge, die 2030 auf der Straße sein werden, bereits verkauft – der Großteil davon mit Benzin- oder Dieselmotor. Auch der
Energiebranche auf Sparflamme: Unternehmen lassen große Potentiale der Digitalisierung noch ungenutzt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 20. September 2019 Mehr als ein Drittel der Energieunternehmen steht noch am Anfang der digitalen Transformation Lediglich 7% gehören zu den digitalen Champions Chemieunternehmen machen die größten Fortschritte bei der Digitalisierung Noch wenige Unternehmen sehen finanzielle Vorteile durch digitale Technologien (WK-intern) - München - Für Unternehmen aus der Energiebranche besteht noch großer Aufholbedarf bei der digitalen Transformation. Bisher nutzen erst 7% der Energieversorger, Chemieunternehmen sowie Öl- und Gaskonzerne umfassend digitale Technologien und besetzen damit die Position als digitale Champions. 37% zählen hingegen zu den digitalen Neulingen, die bisher bloß sehr beschränkt digitale Applikationen anwenden. Dazwischen stehen 36% digitale Mitläufer, die sich neuen Technologien zwar nicht verschließen, aber auch keine