Staatliche Beihilfen für Umweltschutz und Energie Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 10. April 2014 Staatliche Beihilfen: Kommission verabschiedet neue Regeln für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen Die Europäische Kommission hat neue Vorschriften für staatliche Beihilfen in den Bereichen Umweltschutz und Energie verabschiedet. (WK-intern) - Die Leitlinien werden die Mitgliedstaaten dabei unterstützen, ihre Klimaziele 2020 zu verwirklichen, und Marktverzerrungen entgegenwirken, die aufgrund der Förderung der erneuerbaren Energien entstehen können. Daher unterstützen die Leitlinien Maßnahmen, mit denen schrittweise zu einer marktorientierten Förderung der erneuerbaren Energien übergegangen werden soll. Ferner enthalten sie Kriterien dafür, wie Mitgliedstaaten energieintensive und besonders dem internationalen Wettbewerb ausgesetzte Unternehmen von Abgaben zur Förderung erneuerbarer Energien entlasten können. Außerdem enthalten die Leitlinien neue Bestimmungen über Beihilfen für
Schiefergas ist keine Antwort Mitteilungen Ökologie 10. April 2014 GLOBAL 2000, WWF und Greenpeace: Schiefergas ist keine Antwort Umwelt-NGOs zu IEA-Bericht: Energiewende statt russischem Gas und Öl. (WK-intern) - Wien - Die Direktorin der Internationale Energieagentur IEA, Maria van der Hoeven, empfahl heute in Zusammenhang mit dem Österreichbericht der Agentur die Exploration von Schiefergas in Österreich. WWF, Greenpeace und GLOBAL 2000 lehnen diese Forderung kategorisch ab. „Die Antwort auf die Energieabhängigkeit von Russland ist nicht Schiefergas, sondern mehr erneuerbare Energien und weniger Energieverbrauch“, so Julia Kerschbaumsteiner, Energiesprecherin von Greenpeace. Anstatt auf neue Erdölleitungen zu hoffen, solle Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ein Energieeffizienzgesetz auf den Tisch legen, das die Abhängigkeit von Öl und Gas
Urananreicherungsanlage Gronau stilllegen Mitteilungen Ökologie 10. April 201410. April 2014 „Uranmüll-Dauerlager in Gronau verschärft Atommüllproblem“ - 18. April, 12.30 Uhr: Ostermarsch an Uranfabrik in Gronau Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände und Friedensinitiativen forderten am heutigen Mittwoch bei einer Pressekonferenz von der Bundes- und Landesregierung NRW die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau. (WK-intern) - Außerdem forderten sie, die noch in diesem Jahr bevorstehende Eröffnung des Atommüll-“Zwischen“-Lagers in Gronau zu stoppen. Dort sollen – bundesweit einmalig – bis zu 60.000 Tonnen Uranoxid ohne zeitliche Befristung gelagert werden. Atomkraftgegner befürchten deshalb die Entstehung eines oberirdischen Endlagers in Gronau. Für Karfreitag, 18. April, (wenige Tage vor dem 28. Tschernobyl-Jahrestag) rufen inzwischen rund 40 Initiativen und Verbände gemeinsam zu einem Ostermarsch an
Der Umgang mit modernen Mikroskopen ist der Schlüssel zum erfolgreichen arbeiten. Mitteilungen 10. April 2014 3D-Mikroskop mit motorisiertem Spiegel Die weiterentwickelte Form der Lichtmikroskopie ermöglicht neue Techniken und Anwendungsweisen. (WK-intern) - Die 3D-Mikroskopie nutzt eine strukturierte Beleuchtung, wobei mehrere Bilder pro Aufnahmebereich erstellt und nachverarbeitet werden. Somit wird die Auflösung in den drei Raumrichtungen verdoppelt. Die PCE Deutschland GmbH hat ein neues motorisiertes 3D-Mikroskop PCE-MVM 3D auf den Markt gebracht. Das Mikroskop erlaubt nicht nur die Rundumbetrachtung eines zu prüfenden Objekts, es ermöglicht eine sehr ruhige, wackelfreie Betrachtung, da der Spiegel des PCE-MVM 3D von einem Motor gedreht wird. Die Drehrichtung und die Geschwindigkeit des motorisierten Spiegels (45°) sind dabei frei einstellbar. Die 3D-Oberflächenparameter helfen Fachleuten die Oberflächenformen und
BEE: EU-Mitgliedsstaaten sollten gegen Brüsseler Leitlinien klagen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 10. April 2014 Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) empfiehlt den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, gegen die heute vorgestellten Leitlinien der EU-Kommission für Beihilfen im Umwelt- und Energiesektor vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu klagen. „Die Leitlinien sind ein klarer Eingriff in die Kompetenz der Mitgliedsstaaten auf dem Feld der Energiepolitik“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „Sie stehen im offenen Widerspruch zur EU-Richtlinie für Erneuerbare Energien und verletzen die Europäischen Verträge.“ (WK-intern) - Damit die Leitlinien keinen größeren Schaden bei den Erneuerbaren Energien und damit beim Klimaschutz anrichten, sollten die EU-Staaten vor dem EuGH eine Nichtigkeitsklage gegen die Leitlinien einreichen. Mit dieser Forderung liegt der BEE
Projekt SolarImpulse: DLR testet Solarflugzeug für Weltumrundung Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 10. April 2014 Einmal mit der Kraft der Sonne um die Erde fliegen und dabei Kontinente und Ozeane überwinden. Diesem bisher unerreichten Ziel stellt sich das Projekt SolarImpulse. Mit einem extrem leichten Flugzeug bedeckt von Solarzellen und angetrieben von vier Elektropropellern soll dieses fliegerische Wagnis 2015 gelingen. (WK-intern) - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in einem rund zweiwöchigen Standschwingungsversuch bis Anfang April das Strukturverhalten des Leichtbaufliegers untersucht. Damit erhalten die Solarflugpioniere aus der Schweiz wertvolle Informationen über das zukünftige Flugverhalten ihres Prototyps. Ein wichtiger Schritt für den Flug um die Welt. „SolarImpulse ist ein faszinierendes fliegerisches Pionierprojekt“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke.
Statements zur EEG-Reform / Energiewende von Dr. Holger Kraft Mitteilungen Offshore Windparks 10. April 2014 „In Bezug auf Offshore-Anlagen hat die Bundesregierung erkannt, dass diese immer noch relativ junge Technologie weiterhin eine erhöhte Vergütung benötigt, um insbesondere auch international konkurrenzfähig zu bleiben. Von daher ist die Beibehaltung der Tarife und die Relativierung der Tarifdegression ab 2018 ein wichtiges Signal an die Branche. (WK-intern) - Allerdings wird man im Rahmen des weiteren Gesetzgebungsverfahrens noch prüfen müssen, ob nicht noch weitergehende Übergangsregelungen erforderlich sind, um der teilweise massiven Verzögerungen der Netzanschluss-Systeme Rechnung zu tragen. Auch ist wichtig, dass der Gesetzgeber erkannt hat, dass die Reduzierung des Ausbauziels im Offshore-Bereich auf 6,5 Gigawatt (GW) bis 2020 die Branche stark getroffen und
Studie: Wind- und Solarkraft ergänzen sich und stabilisieren das Netz Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 9. April 2014 Nach den isolierten Betrachtungen des Wind- und Solarstrahlungsdargebotes in Deutschland legt die 100 prozent erneuerbar stiftung die erste Untersuchung vor, die den Effekt der räumlichen Kapazitätsverteilung auf die Erzeugung von Wind- und Solarenergie kombiniert betrachtet. Das Forschungsinteresse zielt dabei auf die Fragen nach der Gleichzeitigkeit der Erzeugung und nach dem Einfluss der räumlichen Verteilung von dargebotsabhängig erzeugenden Kapazitäten auf die Residuallast, die Länge und Häufigkeit von „Erzeugungstiefs“ und die Gradienten in den zwischenstündlichen Einspeisehöhen. (WK-intern) - Die Arbeit kann den energiewirtschaftlichen Wert einer räumlichen Verteilung von Windenergie- und Photovoltaikanalgen differenziert darstellen. Sie zeigt die Leistungen der einzelnen Technologien auf und erkennt insbesondere der
Umsatzerlöse der EEX-Gruppe steigt im Geschäftsjahr 2013 um 30% Mitteilungen 9. April 2014 Geschäftsjahr 2013: EEX mit Rekord-Ergebnis Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen in allen Geschäftsfeldern – Neue Märkte und Partnerschaften erschlossen – Positive Prognose für 2014 (WK-intern) - Leipzig – Die European Energy Exchange (EEX) hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Rekord-Ergebnis abgeschlossen und die Umsätze in allen Geschäftsfeldern deutlich gesteigert. So stiegen die Umsatzerlöse der EEX-Gruppe im Geschäftsjahr 2013 um 30 Prozent auf 62,2 Millionen Euro (2012: 47,9 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 32 Prozent auf 17,3 Millionen Euro (2012: 13,1 Millionen Euro). Ein deutlicher Anstieg von 16 Prozent auf 13,7 Millionen Euro ist auch beim Jahresüberschuss zu verzeichnen (2012: 11,8
TÜV SÜD auf der Umwelttechnologie-Messe IFAT 2014 vom 5. bis 9. Mai 2014 Mitteilungen Veranstaltungen 9. April 2014 IT-Sicherheit und Risikoanalysen für die Wasserwirtschaft München - Betreiber von Anlagen zur Wasserversorgung müssen zunehmend potenzielle Risiken im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) wie externe Angriffe strukturiert erfassen und bewerten. (WK-intern) - TÜV SÜD präsentiert auf der Umwelttechnologie-Messe IFAT 2014 vom 5. bis 9. Mai 2014 ein umfassendes Leistungsspektrum im Bereich Wasser und IT (Halle A5, Stand 111). Zudem informieren TÜV SÜD-Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion über „IT-Sicherheit und Risikoanalysen für die Wasserbranche“. „Mit zunehmendem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie werden Betreiber von Anlagen zur Wasserversorgung vor neue Herausforderungen gestellt“, sagt Dr. Kai Strübbe von TÜV SÜD, der die Podiumsdiskussion „IT-Sicherheit und
Zweiter Monitoring-Bericht: Energie der Zukunft an Gabriel übergeben Behörden-Mitteilungen 9. April 2014 Gabriel nimmt Experten-Stellungnahme zum Monitoring-Bericht zum Stand der Energiewende entgegen Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, vorgelegten zweiten Monitoring-Bericht „Energie der Zukunft“ verabschiedet. (WK-intern) - Er gibt einen Überblick über Fortschritte und Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Kraftwerke, Stromnetze, Treibhausgasemissionen und Energiepreise. Der Monitoring-Prozess überprüft laufend die Umsetzung der Energiewende und des Energiekonzeptes 2010 der Bundesregierung. Eine unabhängige Kommission aus vier renommierten Energie-Experten begleitet diesen Prozess und hat ihre Stellungnahme zum Monitoring-Bericht (PDF: 2,27 MB) heute Bundesminister Gabriel übergeben. Bundesminister Gabriel: „Die Energiewende hat eine klare Zielrichtung: Eine bezahlbare und
Finanzinvestoren für extreme Preise bei Energierohstoffen mitverantwortlich Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 9. April 2014 Berlin - Die spekulative Nachfrage von Finanzinvestoren ist mitentscheidend für extreme Preisspitzen und Preiseinbrüche an den Energie-Rohstoffbörsen. Klassische Angebots- und Nachfrageschwankungen können dagegen das gleichzeitige Auftreten von extremen Ereignissen in mehreren Energiemärkten nur unzureichend erklären. (WK-intern) - Das ist das Ergebnis einer Studie von Nicolas Koch, Researcher am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), die im Fachmagazin „Energy Economics“ veröffentlicht worden ist. Die Energiepreisspitzen an den Rohstoffbörsen gehen demnach mit massiven Käufen von Hedge Fonds einher. Energiepreiseinbrüche hängen derweil umgekehrt mit den massiven Verkäufen der Fonds zusammen. In Krisenzeiten kommt hinzu, dass Finanzmarktakteure die Preiseinbrüche noch verstärken: Aufgrund von