Viertes Hamburger Energieforum diskutiert über Chancen und Risiken der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 11. Juni 2014 „Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist wichtiger Schritt“ Hamburg - „Die Energiewende ist für die Hamburger Wirtschaft eine große Chance, bringt jedoch auch Risiken für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen mit sich“, sagte Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, beim Vierten Hamburger Energieforum im Albert-Schäfer-Saal. (WK-intern) - Der politische Rahmen müsse daher weiter in Richtung eines neuen Energiemarkt-Designs angepasst werden. Die laufende Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sei dabei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Mein Appell an die Bundesregierung lautet: Kurs halten – Großsegel setzen!“, so Schmidt-Trenz in Anwesenheit mehrerer Bundespolitiker, darunter Ex-Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, jetzt wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Die bei
Agora-Studie zu den negativen Strompreisen und dem Überangebot von Strom Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 11. Juni 2014 Konventionelle Kraftwerke sind zu unflexibel Studie von Energy Brainpool zeigt: Ein Teil der konventionellen Kraftwerke reagiert nicht auf Überangebot von Strom. (WK-intern) - Die Must-Run-Kapazität in Deutschland liegt bei etwa 20 bis 25 Gigawatt. Strom-Überangebot verteuert die Strompreise Ursache für die negativen Strompreise sind Braunkohle- und Kernkraftwerke An der deutsch-französischen Strombörse EPEX kam es zwischen Dezember 2012 und Dezember 2013 an 97 Stunden zu negativen Strompreisen - mit der Folge, dass die Stromverbraucher rund 90 Millionen Euro mehr für die Förderung der Erneuerbaren Energien zahlen mussten. Die Ursache für die negativen Strompreise liegt vor allem in der Inflexibilität der Braunkohle- und Kernkraftwerke sowie des wärmeorientierten
Betriebe können die hohen Energiewende-Kosten nicht weitergeben, die Bahn schon Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 10. Juni 2014 IHK-Umfrage: Betriebe können die hohen Energiewende-Kosten nicht weitergeben Aachen - Die seit Jahren steigenden Energiekosten machen der Wirtschaft in der Region Aachen stark zu schaffen. (WK-intern) - Mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung ergreifen zwar Energiesparmaßnahmen, können aber die hohen Mehrkosten nur selten an ihre Kunden weitergeben und befürchten dazu noch einen weiteren Anstieg. Das verringert die Margen, beeinträchtigt Investitionsvorhaben und geht zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen zum "Standortfaktor Energie" hervor, an der sich rund 330 Betriebe aus verschiedenen Branchen vom Einzelunternehmer bis hin zum Konzern beteiligt hatten. Die Ergebnisse fließen
EEG-2: Das umweltfreundliche Bahnfahren soll wieder teurer werden Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Ökologie 10. Juni 2014 Experten warnen auch vor angekündigter Fahrstecken-Reduzierung der umweltfreundlichen Bahn Durch die EEG-Novelle und die dazu gehörende "Besondere Ausgleichsregelung" kündigt sich die nächste Fahrpreiserhöhung an. Nahverkehrspreise werden dann um 10% teurer Rückverlagerung des Personen- und Güterverkehrs auf die Straße Klimaziele werden ausgeblendet (WK-intern) - Die Klimaziele, schon durch die prozentual weiter ansteigende Verbrennung von Braun- und Steinkohle in Kraftwerken, werden durch den vermehrten Ausstoß von CO2 des ansteigenden Straßenverkehrs gerade in den Städten zu schlechteren Luftverhältnissen führen. Folgen für die steigenden gesundheitlichen Kosten fallen bei der GROKO nicht ins Gewicht. Absurd, was hier Energiewende und Energiepolitik genannt wird. Link: http://www.das-parlament.de/2014/24-26/WirtschaftFinanzen/51113322.html Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung der
Startschuss für einzigartiges Kompetenzzentrum der Batterieforschung E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 10. Juni 2014 Helmholtz-Institut Münster gegründet Die Speicherung von Energie ist eine der wesentlichen Fragen bei der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende und dem Ausbau der Elektromobilität. (WK-intern) - Das Helmholtz-Institut Münster (HI MS) soll dieses wichtige Forschungsfeld nun entscheidend voranbringen. Jülich / Münster / Aachen – Dieses Institut bündelt die Kompetenzen des Forschungszentrums Jülich, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in der Batterieforschung und wird als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich betrieben werden. Im Mittelpunkt steht dabei der Elektrolyt: ein zentraler Bestandteil einer jeden Batterie, der die chemischen Prozesse in ihrem Innern bestimmt. "Das Ziel der Energiewende ist eine sichere, bezahlbare und nachhaltige
2. Internationale Konferenz zu Kraftstoffen aus Biomasse Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 10. Juni 2014 Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt diskutieren in Aachen über die Biokraftstoffe der Zukunft Vom 16. bis 18. Juni 2014 findet bereits zum zweiten Mal die "TMFB International Conference" in Aachen statt. (WK-intern) - Nachdem am 30. Mai die Anmeldephase zu Ende gegangen ist, freuen sich alle Beteiligten auf das internationale Teilnehmerfeld. Insgesamt haben sich über 200 Teilnehmende aus aller Welt zur Konferenz angemeldet. 40 Rednerinnen und Redner werden ihre Forschungsergebnisse zu Kraftstoffen aus Biomasse vortragen. Ausgerichtet wird das Großereignis vom Exzellenzcluster "Tailor-Made Fuels from Biomass" (zu Deutsch "Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse"). Dieser interdisziplinäre Forschungscluster vereint über 30 Forschungsgruppen aus verschiedenen Natur-
Fallstudie: Die neuen Stomnetzverbindungen der eEnergien erhöhen die Netzstabilität deutlich Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 10. Juni 2014 Stabilität von Stromnetzen: Aus Sackgassen Durchfahrtsstraßen machen Klimaschutz-Strategien wie die Energiewende führen dazu, dass viele neue Stromerzeuger ans Netz kommen. Weil die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien aber schwankt, immer abhängig von der Stärke des Windes und der Kraft der Sonne, steigt die Gefahr von Instabilitäten im Stromnetz – und damit letztlich die von Monster-Blackouts. Um hiergegen etwas zu tun, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt eine neuartige Methode zur Analyse nicht-linearer Systeme angewendet. Ihr Ergebnis: Wenn Sackgassen im Stromnetz an zusätzliche Verbindungen angeschlossen werden, erhöht sich die Netz-Stabilität deutlich. Eine Fallstudie zum Stromnetz in Skandinavien bestätigt das. „Die billigste und daher
Vorteile und Risiken von Offshore-Anlagen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 10. Juni 2014 Vorlesung, 12. Juni 2014 ab 16.30 Uhr Die ENOVA Energieanlagen GmbH aus Ostfriesland hat 2013 Riffgat, den ersten kommerziellen Windpark in der Nordsee, gemeinsam mit dem Energieversorger EWE errichtet. (WK-intern) - Die Daten: 30 Windmühlen, Kosten 450 Mio. Euro, Leistung 108 Megawatt, ausreichend für 120.000 Haushalte. FH Köln, Campus Gummersbach, Joe-Eaton-Hörsaal (3.102) ReferentIn: Dirk Warnecke Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die ENOVA Energieanlagen GmbH aus Ostfriesland hat 2013 Riffgat, den ersten kommerziellen Windpark in der Nordsee, gemeinsam mit dem Energieversorger EWE errichtet. Die Daten: 30 WIndmühlen, Kosten 450 Mio. Euro, Leistung 108 Megawatt, ausreichend für 120.000 Haushalte. Dirk Warnecke, Prokurist der
Der Weg zur intelligenten Fabrik führt über OWL – Fraunhofer und Hochschule bauen Forschungsfabrik Forschungs-Mitteilungen 10. Juni 2014 Auf Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule OWL entsteht in Lemgo eine Zukunftsfabrik für rund fünf Millionen Euro – die SmartFactoryOWL. Zusammen mit der Erweiterung des CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) erwächst inmitten von Ostwestfalen-Lippe damit ein Technologiecampus für die Intelligente Automation. (WK-intern) - Seit 2009 forschen das Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation (IOSB-INA) und die Hochschule OWL gemeinsam erfolgreich an Technologien, um die intelligente Fabrik zu realisieren. Jetzt geben sie gemeinsam den Anstoß für eine – in diesem Umfang – einzigartige Forschungsfabrik inmitten von OWL. Auf ca. 2000 m² sollen darin zukünftig Lösungen für die intelligente Automation erforscht, entwickelt und erprobt werden. Baubeginn des
Masterplan 100% Klimaschutz, Green City, Frankfurt am Main Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2014 Eine Stadt macht sich fit für die Zukunft Frankfurt am Main, die Stadt, die bekannt ist für die Alte Oper, das Goethe-Haus, aber auch für moderne Gebäude wie den Main Tower oder als Sitz für Deutschlands bedeutendste Börse, hat Ziele. (WK-intern) - Genauer gesagt hat Frankfurt kurz-, aber auch langfristige Ziele, die den Klimaschutz bis 2050 betreffen. Zu dem Begriff „Klimaschutz“ spuckt Google rund 34 Millionen Treffer aus. Diese decken ein breites Themenspektrum ab: angefangen bei der Gletscher- und Polkappenschmelze bis hin zu Unternehmen und Produkten, die eine weitere globale Erwärmung verhindern oder zumindest reduzieren sollen. Doch Frankfurts Pläne verlieren sich nicht
BMBF-Report zum Stand der Nanotechnologie in Deutschland veröffentlicht Forschungs-Mitteilungen Technik 9. Juni 2014 Die Bedeutung der Nanotechnologie für Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland nimmt weiter zu. Trotz verstärkter Konkurrenz aus Fernost kann sich die deutsche Nanotechnologie auf einem internationalen Spitzenplatz behaupten. (WK-intern) - Dies zeigen Ergebnisse einer Akteursbefragung im Rahmen des aktuellen nano.DE-Reports, der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) von der VDI Technologiezentrum GmbH erstellt worden ist. Die mittlerweile dritte Ausgabe des nano.DE-Reports des BMBF gibt Auskunft über den Stand der deutschen Nanotechnologieforschung im internationalen Vergleich und beschreibt die Entwicklung von Beschäftigten- und Umsatzzahlen in der Industrie. Hierzu wurden rund 2000 in der Nanotechnologie aktive Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland
Der Klimawandel stellt die Küstenregionen vor besondere Herausforderungen Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 9. Juni 2014 Klimawandel in der Küstenregion – Norddeutsche Länder diskutieren in Lübeck über Klimaanpassung in Landwirtschaft und Natur LÜBECK. Der Klimawandel stellt die Küstenregionen vor besondere Herausforderungen. Das machten die fünf norddeutschen Länder und der Bund bei der 3. Regionalkonferenz Klimaanpassung Küstenregion in Lübeck deutlich. (WK-intern) - „Wir müssen eine Doppelstrategie verfolgen: Unsere Anstrengungen zum Klimaschutz müssen größer werden. Gleichzeitig geht es darum, die Folgen des Klimawandels zu erkennen und uns auf sie einzustellen. Die Erderwärmung ist Realität und wird auch Natur, Landwirtschaft und Wälder - unsere Heimat - verändern", sagte Gastgeber Umweltminister Robert Habeck aus Schleswig-Holstein heute (5. Juni 2014). Das bedeute nicht allein den