Studien: Einkommensschwache Haushalte werden durch Stromkosten immer stärker belastet Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 7. August 2015 Immer mehr Privathaushalte nutzen erneuerbare Energien (WK-intern) - Auf der anderen Seite herrscht "Stom-Armut" Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung der privaten Haushalte in Deutschland ist weiter gestiegen und lag im Jahr 2013 bei 12,9%. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Energieverbrauch privater Haushalte in Deutschland, die das RWI zusammen mit forsa im Auftrag des BMWi für die Jahre 2011 bis 2013 durchgeführt hat. Sie zeigt auch, dass die Stromkosten Privathaushalte mit einem niedrigen Nettoeinkommen relativ höher belasten als Haushalte von Besserverdienern. Deutsche Privathaushalte setzen bei der Energieversorgung zunehmend auf erneuerbare Energien. In den Jahren 2010 bis 2013 stieg
Bundesnetzagentur prüft Ausschreibungs-Gebote für PV-Freiflächenanlagen Behörden-Mitteilungen Solarenergie 7. August 2015 Energie: Zahlreiche Gebote in zweiter Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen eingegangen (WK-intern) - Die zweite Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen endete am 3. August 2015. Es gingen insgesamt 136 Gebote ein. Das Ausschreibungsvolumen von 150 MW wurde dabei mehr als dreifach überzeichnet. Die Bundesnetzagentur prüft derzeit noch die Zulässigkeit der 136 Gebote. Die Zuschläge werden anschließend bekanntgeben. Während in der ersten Ausschreibungsrunde die Preise noch im sogenannten Gebotspreisverfahren ("pay-as-bid") ermittelt wurden, also jeder erfolgreiche Bieter einen Zuschlag zu dem von ihm angebotenen Wert bekommen hat, gilt nun das Einheitspreisverfahren ("uniform pricing"). Hierbei bestimmt der Gebotswert des letzten bezuschlagten Gebots den Zuschlagswert aller anderen erfolgreichen Gebote. Dieser Preismechanismus,
Phoenix Solar AG legt Zahlen für das erste Halbjahr 2015 vor Mitteilungen Solarenergie 7. August 2015 Starkes Umsatzwachstum auf 39,8 Mio. EUR, Verdreifachung gegenüber der Vorjahresperiode (WK-intern) - Baubeginn mehrerer Solarkraftwerke im Kernmarkt USA Operatives Ergebnis (EBIT) bei -4,6 Mio. EUR; Ergebnis pro Aktie leicht verbessert Freier Auftragsbestand weiterhin über 100 Mio. EUR Jahresprognose wird bestätigt Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute den Bericht über das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 vor. Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2015 erzielte die Phoenix Solar AG im Konzern einen Umsatz von 39,8 Mio. EUR, mehr als drei Mal so viel wie in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2014
Power-to-Gas: Biomasseforschungzentrum nimmt neue Synthesereaktoren in Betrieb Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 7. August 20156. August 2015 DBFZ baut seine technischen Anlagen aus und nimmt neue Synthesereaktoren in Betrieb (WK-intern) - Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat ein neues Technikum mit vier unterschiedlichen Synthesereaktoren in Betrieb genommen. Damit kann der katalytische Umsatz von kohlenstoffmonoxid- und kohlenstoffdioxidreichen Gasen zu Kraftstoffen und Grundchemikalien in einem breiten Druck- und Temperaturfeld erprobt und optimiert werden. Dank der neuen versuchstechnischen Ausstattung können sowohl der Syntheseprozess und entsprechende Katalysatoren untersucht als auch unterschiedliche Reaktorkonzepte miteinander verglichen und dynamisch beansprucht werden. Ziel des neuen Technikums ist es, die synthetische Produktion von Kraftstoffen (z. B. Methan) und Grundchemikalien (z. B. Propen, Ethen) weiter zu erforschen und zu optimieren. Im
Stromkunden in Deutschland sparen auch mit Ökostrom Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 6. August 2015 Deutsche Energie: Ökostromtarife müssen nicht teuer sein (WK-intern) - Viele private Stromkunden sind bisher noch in klassischen Stromtarifen gebunden. Sie beziehen damit Strom aus herkömmlichen Stromerzeugung. Dabei muss Ökostrom nicht teurer sein. Darauf weist der unabhängige Energieversorger DEG Deutsche Energie GmbH (DEG) hin. Anteil der Haushalte mit Ökostrom noch gering Knapp acht Millionen Menschen bezogen im Jahr 2014 Ökostrom. Der Anteil der Haushalte mit Ökostrombezug in Deutschland lag 2013 bei durchschnittlich lediglich 22 Prozent. Den höchsten Anteil hatten Berlin und das Saarland mit 28 Prozent, den geringsten Anteil hatten Thüringen und Sachsen mit 18 Prozent. "Man kann auch mit Ökostromtarifen noch Geld sparen. Viele private
Masterfernstudium: Energie- und Ressourceneffizienz Forschungs-Mitteilungen 6. August 2015 Masterfernstudium „Energie- und Ressourceneffizienz“ als ideale Weiterqualifizierung von Fachkräften in den Bereichen Produktion und Gebäude (WK-intern) - Energie- und Ressourceneffizienz im Sinne einer „Green Economy“ gewinnen immer mehr an Bedeutung. Da Energie und Ressourcen kontinuierlichen Preissteigerungen unterliegen, lohnt es sich für Unternehmen schon aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen, stärker auf die Material- und Energiekosten zu achten. Hierfür sind gut ausgebildete Fachkräfte gefragt. Der kürzlich akkreditierte Master-Onlinestudiengang „Energie- und Ressourceneffizienz“ (www.beuth-hochschule.de/ere) der Fachbereiche IV und VIII der Beuth Hochschule für Technik Berlin vermittelt die entsprechenden Kompetenzen und bereitet auf energetische Herausforderungen von Unternehmen optimal vor. Die Akkreditierungsagentur ACQUIN bestätigt: „Aus Sicht der Gutachter ist festzuhalten, dass
Mittelständler profitieren von Investitionen in Energieeffizienz Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 6. August 2015 PwC-Studie „Energiewende Mittelstand“ zeigt: Investitionen in Energieeffizienz rechnen sich Unternehmen mit einem Energiemanagementsystem sparen am meisten Mittelständler investieren zu einem Großteil in Anlagen zur Energieerzeugung (WK-intern) - Investitionen in Energieeffizienz zahlen sich aus für deutsche Mittelständler. In mehr als jedem dritten Unternehmen ließen sich die Energiekosten durch Investitionen in Energieeffizienz um 20 Prozent und mehr reduzieren, wodurch die Gesamtkosten um 3,6 Prozent gesenkt werden konnten. Wie eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC ergeben hat, amortisiert sich mehr als die Hälfte der Investitionen der befragten Mittelständler nach weniger als zehn Jahren. Konkret beträgt die durchschnittliche Amortisationsdauer einer Energieeffizienz-Investition sogar nur 8,5 Jahre. Für 89 Prozent der
Neue Laborkapazitäten im Bereich der Energieforschung Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen 6. August 2015 Volle Leistung für die Energieforschung in Braunschweig (WK-intern) - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert „elenia-energy-labs“ als Teil des Energieforschungsknotens (EFK) an der TU Braunschweig mit knapp 1 Mio. € Das Institut für Hochspannungstechnik und Elektrische Energieanlagen – elenia der Technischen Universität Braunschweig wird im Rahmen des Projektes „elenia-energy-labs“ neue Laborkapazitäten im Bereich der Energieforschung errichten. Im Fokus stehen dabei die Themen dynamisches Verhalten des Verteilungsnetzes und Energiemanagement im Smart Building. Dafür werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über zwei Jahre insgesamt knapp 1 Mio. € bereitgestellt. Mit der neuen Laborumgebung werden wissenschaftliche Untersuchungen zum Zusammenwirken von verschiedenen dezentralen Erzeugungseinheiten, elektrischen Speichern und
KfW-Förderung für Haussanierungen ab 1.8.2015 weiter verbessert Behörden-Mitteilungen Technik 6. August 2015 Gabriel: Wichtiger Schub für Energieeffizienz - Förderbedingungen für Haussanierungen ab 1.8.2015 weiter verbessert (WK-intern) - Die KfW verbessert zum 1.8.2015 weiter die Förderbedingungen im Programm „Energieeffizient Sanieren“. Wer sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, kann künftig eine noch bessere Förderung durch die KfW erhalten. So werden sowohl die Bedingungen für zinsverbilligte Kredite als auch für Investitionszuschüsse verbessert. Bei der Kreditvariante steigt der maximale Kreditbetrag für Sanierungen zu einem „KfW-Energieeffizienzhaus“ auf 100.000 Euro. Ergänzend hierzu werden alle Tilgungszuschüsse um 5-Prozentpunkte erhöht. Der maximale Tilgungszuschuss von derzeit 22,5 % wird so z. B. auf 27,5 % angehoben. Neu sind ferner Tilgungszuschüsse für Einzelmaßnahmen von
Neuartige Magnete für unterschiedlichste technische Anwendungen Forschungs-Mitteilungen 6. August 2015 Magnete aus unmagnetischen Metallen (WK-intern) - Ein international zusammengesetztes Forschungsteam unter Leitung der Universität Leeds hat zum ersten Mal gezeigt, wie man von Natur aus unmagnetische Metalle wie etwa Kupfer magnetisch machen kann. Die Entdeckung könnte helfen, neuartige Magnete für unterschiedlichste technische Anwendungen wie Stromgeneratoren oder Festplatten zu entwickeln. Messungen, die für das Verständnis des Phänomens entscheidend waren, wurden am Paul Scherrer Institut PSI durchgeführt. Nur hier lassen sich magnetische Vorgänge im Inneren von Materialien hinreichend detailgenau untersuchen. Die Ergebnisse erscheinen am 6. August im Fachjournal Nature. Magnete kommen in vielen technischen Anwendungen zum Einsatz: in Stromgeneratoren, bei der Datenspeicherung auf Festplatten oder
Schwere Rückschläge für Offshore-Öl- und Gasförderung in Kroatien Mitteilungen Ökologie 5. August 2015 "Sie verlassen das sinkende Schiff", kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Ausstieg mehrerer Energiekonzerne aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria. (WK-intern) - So gaben OMV aus Österreich und Marathon Oil aus den USA vor einigen Tagen ihre Bohrlizenzen zurück, was am 29. Juli 2015 schließlich auch von der "Kroatischen Agentur für Kohlenwasserstoffe" bestätigt wurde. Kroatischen Medien zufolge soll sich mittlerweile auch ExxonMobil zurückgezogen haben. Das Unternehmen hatte eine Kooperation mit dem kroatischen Energiekonzern INA anvisiert. Absurde Begründung zur Verschleierung der wahren Hintergründe Der Verzicht wird in Zagreb mit Grenzstreitigkeiten mit Slowenien
Heliatek zum Technologie-Pionier 2015 ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Technik 5. August 2015 Heliatek erhält als einziges deutsches Unternehmen Auszeichnung vom Weltwirtschaftsforum (WK-intern) - Heliatek, ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Dresden, das ultraleichte, flexible und weniger als 1mm dünne Solarfolien herstellt, wurde heute als einer der „Technologie-Pioniere“ des Weltwirtschaftsforums benannt. Genf, Schweiz - Die Technologie-Pioniere sind eine Auswahl der weltweit innovativsten Unternehmen. Heliatek ist eine gemeinsame Ausgründung der Technischen Universität Dresden und der Universität Ulm. Das Unternehmen ist weltweiter Technologieführer im Bereich der OEE (Organic Electronics Energy) und hält den Weltrekord in der Zelleffizienz mit 12%. Im Juli 2014 begann es mit der Kommerzialisierung seiner Solarfolien. Heliatek wurde von einer unabhängigen Jury als eines von 49