Alstom wurde für Revision von Generatoren im Pumpspeicherkraftwerk Markersbach ausgewählt Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 15. Oktober 2015 Alstom hat einen zweiten Auftrag für die Hauptrevision eines Synchrongenerators im Pumpspeicherkraftwerk Markersbach im sächsischen Erzgebirge von der Vattenfall Europe Generation AG erhalten. (WK-intern) - Die Arbeiten an dem Generator sollen im Juni 2016 beginnen und werden etwa bis Februar 2017 andauern. Die aktuelle Beauftragung folgt einem Auftrag aus dem August 2014 über die Revision eines Synchrongenerators im Kraftwerk Markersbach. Die Revision an der ersten Maschine wird derzeit durchgeführt und soll im Frühjahr 2016 abgeschlossen werden. Eine Hauptrevision umfasst die Lieferung eines neuen Stators, Revisionsarbeiten an den Polen, den Lagern, dem Tragstern und dem Anwurfmotor sowie die De- und Remontage einschließlich der Inbetriebsetzung.
Haftungsregelung für Atomkonzerne: Ein notwendiger aber noch lange nicht ausreichender Schritt Behörden-Mitteilungen 15. Oktober 2015 Energiewendeminister Habeck begrüßt Haftungsregelung für Atomkonzerne: „Ein notwendiger aber noch lange nicht ausreichender Schritt.“ (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck hat den heute beschlossenen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Nachhaftung für den Rückbau von Atomkraftwerken und die Entsorgungskosten begrüßt: „ Es ist unabdingbar, dass die Atomkonzerne für die Kosten von Stilllegung, Abbau und Entsorgung haften. Auch die Muttergesellschaften dürfen sich hier nicht aus der Verantwortung ziehen können – der jetzt beschlossene Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Nachhaftung ist ein großer Schritt in diese Richtung. Genauso muss aber ein Schutz vor der Ausgliederung lukrativer Unternehmensteile und vor Insolvenzen geschaffen werden. Schleswig-Holstein hat sich für entsprechende
1,6 Milliarden US-Dollar-Deal stärkt E.ON in knappen Zeiten Mitteilungen 14. Oktober 2015 E.ON verstärkt Fokussierung des Portfolios – Veräußerung des norwegischen Explorations- und Produktionsgeschäfts an DEA E.ON beschließt Verkauf des norwegischen E&P-Geschäfts für 1,6 Milliarden US$ an DEA Deutsche Erdoel AG Transaktion stärkt finanziellen Gesamtrahmen und gibt E.ON Flexibilität bei der Umsetzung der Konzernstrategie Strategische Überprüfung des britischen Nordseegeschäfts noch nicht abgeschlossen (WK-intern) - E.ON hat eine Vereinbarung über die Veräußerung aller Anteile an der E.ON Exploration & Production (E&P) Norge AS (E.ON E&P Norge) an DEA Deutsche Erdoel AG (DEA) unterzeichnet. Der Wert der Transaktion beläuft sich auf 1,6 Milliarden US-Dollar, einschließlich liquider Mittel in Höhe von 0,1 Milliarden US-Dollar gemäß Bilanz zum Stichtag 1. Januar
Kernenergieausstieg: Gabriel setzt erfolgreich die Finanzierung des Rückbaus von AKWs um Behörden-Mitteilungen 14. Oktober 2015 Gabriel: Konzernnachhaftung schließt Haftungslücken der Konzerne und minimiert Risiken für öffentliche Haushalte und Steuerzahler (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute das Gesetz zur Nachhaftung für Rückbau- und Entsorgungskosten im Kernenergiebereich sowie die Einrichtung der "Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK)" beschlossen. Trittin, von Beust und Platzeck werden neue Chefs der Kommissions Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Heute haben wir zwei weitere zentrale Punkte aus dem Eckpunktepapier für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende vom 1. Juli 2015 umgesetzt. Kernkraftwerksbetreiber haften für nukleare Entsorgungskosten. Das bleibt auch in Zukunft so. Mit dem heutigen Beschluss zur Konzernnachhaftung schließen wir bestehende Haftungslücken. Das
Drei neue Pipelines sollen Gas aus Aserbaidschan nach Türkei und Südeuropa liefern Behörden-Mitteilungen 14. Oktober 2015 Die US Energy Information Administration informiert (WK-intern) - The U.S. Energy Information Administration’s ( www.eia.gov ) new “Today in Energy” brief looks at three new pipelines that would transport natural gas from Azerbaijan to markets in southern Europe. ”Construction or preliminary work has begun on three new pipelines designed to flow new supplies of natural gas from Azerbaijan to consumers in Turkey, Bulgaria, Greece, and Italy. For more than a decade, companies have been announcing proposals to build new natural gas pipelines to connect natural gas resources in Russia, Central Asia, and the Middle East with consumers in southern Europe. In contrast
Klimawandel: Energiekonzerne müssen Wirtschaftlichkeit ihrer Projekte transparent darstellen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Oktober 2015 Heinrich-Böll-Stiftung, Oil Change International und Climate Justice (WK-intern) - Öl-, Gas- und Kohlekonzerne müssen Wirtschaftlichkeit ihrer Projekte in Zeiten des Klimawandels transparent darstellen und nachweisen Konzerne in fossilen Sektoren müssen die Wirtschaftlichkeit ihrer Kohle-, Öl- und Gasprojekte unter den besonderen Bedingungen des Klimawandels in ihren Rechenschaftspflichten transparent darstellen und nachweisen. Das forderte heute eine internationale Koalition aus Umwelt-, Klima- und Indigenenorganisationen im Rahmen von Reformüberlegungen zu den Globalen Berichtspflichten in den extraktiven Industrien. Nur wenige Wochen vor dem Klimagipfel in Paris haben zahlreiche Organisationen (siehe Liste unten) in einem Brief an das Sekretariat und den Vorstand der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) in Oslo
Hendricks fordert Naturschutz orientierte Neuausrichtung der Agrarsubventionen Behörden-Mitteilungen Ökologie 14. Oktober 2015 Größte Defizite im Agrarland – Richtungswechsel in der Landwirtschaft erforderlich (WK-intern) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat sich für eine Neuausrichtung des Systems der Agrarsubventionen ausgesprochen. Umweltministerin Hendricks startet Naturschutz-Offensive Die Höhe der Zuwendungen solle sich künftig weniger an der Fläche als an den Leistungen der Landwirte für den Naturschutz orientieren, sagte Hendricks bei der Vorstellung eines naturschutzpolitischen Aktionsprogramms. "Ich möchte den Schutz von Natur und Landschaft wieder nach vorne bringen. Dabei ist der Handlungsbedarf in der Landwirtschaft am größten." Im Ackerbau klaffe die Schere zwischen Realität und Ziel am weitesten auseinander. Das Handlungsprogramm "Naturschutz-Offensive 2020" des Bundesumweltministeriums enthält rund 40 Maßnahmen und Initiativen
Meldepflicht auch für Teilerzeugnisse mit gefährlichen Stoffen Behörden-Mitteilungen Ökologie 14. Oktober 2015 Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit einem aktuellen Urteil die Informationspflichten für Unternehmen verschärft. (WK-intern) - Gegenstand sind Erzeugnisse, die nach der REACH-Chemikalienverordnung Stoffe enthalten mit besonders besorgniserregenden Eigenschaften (Substances of Very High Concern, SVHC). Der definierte Schwellenwert ist nun auch relevant, wenn er nur in einem Bestandteil eines Gesamterzeugnisses überschritten wird. „Mit dem aktuellen Urteil wird sich die Anzahl der Fälle deutlich erhöhen, in denen Unternehmen dieser Auskunftspflicht unterliegen“, sagt Dr. Fritz Prechtl vom Geschäftsfeld Umwelttechnik bei der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Produzenten und Lieferanten müssen gewerbliche Abnehmer und Verbraucher nach der REACH-Verordnung darüber informieren, wenn der Schwellenwert von 0,1 Massenprozent
Wir müssen den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren Behörden-Mitteilungen Ökologie 14. Oktober 2015 Rede von Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck im Landtag zu Pestizidrückständen in Gewässern (WK-intern) - Es gilt das gesprochene Wort! - Sehr geehrte Damen und Herren, es werden zu hohe Mengen an Pflanzenschutzmitteln ausgebracht. Pestizide, Herbizide und Fungizide gelangen durch den intensiven Einsatz in Flüsse, Seen und Bäche, die Daten deuten auf eine erhebliche ökotoxikologische Beeinträchtigung der Gewässerbiologie hin. Auch im Grundwasser finden wir Rückstände der Pflanzenschutzmittel und ihrer Abbauprodukte in relevantem Ausmaß. Sie gehören dort aber nicht hin, das Grundwasser ist die Hauptquelle unseres Trinkwassers. Es gibt also klaren Handlungsbedarf. Wir müssen den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren. Das zeigt auch deutlich der Bericht
Auch in Nutzfahrzeugen und Baumaschinen versprechen hybride Antriebe Vorteile. E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 14. Oktober 2015 Hybrid-Bagger nutzt dieselelektrischen Antrieb (WK-intern) - Auf dem Markt sind derartige Geräte allerdings noch Exoten. Das neue BINE-Projektinfo „Hybrid-Baumaschinen“ (11/2015) stellt einen Umschlagbagger mit dieselelektrischem Antrieb vor. Um den Elektromotor mit Strom zu versorgen, wird ein Teil der Bewegungsenergie über einen Generator in Strom umgewandelt und in Supercaps eingespeichert. Durch diese Maßnahmen und weitere Optimierungen verbraucht der Bagger bis zu 40% weniger Diesel und es stehen Leistungsreserven für besondere Belastungen zur Verfügung. Die Drehbewegungen des Oberwagens erfolgen über den Elektromotor-Antrieb und die beim Abbremsen frei werdende Energie wird wieder in Strom umgewandelt. Ein Generator, der an den 160 kW starken Dieselmotor angeflanscht ist, lädt
Die SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe hat heute eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Mitteilungen 14. Oktober 2015 „SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe zählt zu den Vorreitern der Innovation in der Stahlbranche“ (WK-intern) - Niedrige Nachfrage in China beeinträchtigt auch das Geschäft der SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe. SCHMOLZ + BICKENBACH gehört zu den Innovations- und Marktführern im Segment der hochwertiger Spezialstähle. Der Stahlproduzent entwickelt sich verstärkt zu einem Lösungsanbieter für komplexe technische Herausforderungen. Luzern - Die an der Schweizer Börse notierte SCHMOLZ + BICKENBACH AG (SIX: STLN), ein weltweit führendes Unternehmen für Spezialstahl-Langprodukte (u.a. Werkzeugstahl; Rost-, säure- und hitzebeständiger (RSH-)Stahl; Edelbaustahl), veröffentlichte heute eine Gewinnwarnung. Ein Interview mit Clemens Iller, CEO der SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe in Luzern über die Hintergründe. Die
Diese Woche wird wahrscheinlich die Vorratsdatenspeicherung im Bundestag beschlossen Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 13. Oktober 201513. Oktober 2015 Heimlich still und leise. Trotz aller verfassungsrechtliche Bedenken wird das Parlament mit der Mehrheit von CDU/CSU und SPD die Gelegenheit schnell nutzen wollen. (WK-intern) - TTIP und CETA, die Flüchtlingskriese, der Meinungskampf ob überhaupt noch EU-Vereinbarungen Gültigkeit haben, ist wie Sand in den Augen der Bevölkerung. Da kommt es doch äußerst gelegen, fast wie politisch gewollt und herbeigeführt, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen. Sicher ist, nicht 10% der Bevölkerung wird etwas davon erfahren, es gleicht den Geheimverhandlungen ums Freihandelsabkommen, von dem wissen mehr Menschen, obwohl sie nichts darüber wissen. Justizminister Heiko Maas (SPD) hat den Gesetzentwurf als Joker schon im Ärmel. "Schwerste Grundrechtseingriffe werden