Flexibel befeuerbare Gaskraftwerke sind das Rückgrat jedes stabilen Energiesystems Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 3. Januar 2016 Stellungnahme zur Stromversorgung der Zukunft (WK-intern) - Es gibt zahlreiche sinnvolle Möglichkeiten, die Stromversorgung im Zeitalter der erneuerbaren Energien zu stabilisieren. Fast keine Technologie ist alternativlos, fast jede lässt sich zu überschaubaren Mehrkosten ersetzen. Eine Ausnahme sind flexibel befeuerbare Gaskraftwerke. Sie sind das Rückgrat jedes stabilen Energiesystems der Zukunft. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Arbeitsgruppe des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in einer Stellungnahme von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, die heute veröffentlicht wurde. Wind- und Photovoltaikstrom schwanken in Abhängigkeit vom Wetter. Sogenannte Flexibilitätstechnologien müssen solche Schwankungen ausgleichen. Dafür
Innovationsindikator: Deutschland liegt hinter der Weltspitze und sollte kleine Unternehmen fördern Forschungs-Mitteilungen 3. Januar 2016 Deutschland verkürzt im internationalen Innovationswettbewerb den Abstand zum Spitzenreiter Schweiz. (WK-intern) - Insgesamt rückt die Spitzengruppe enger zusammen, während Frankreich und China den Anschluss verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt der Innovationsindikator 2015 von acatech und BDI. Trotz vieler Hidden Champions in Deutschland spielen kleine und mittlere Unternehmen eine nachrangige Rolle im hiesigen Innovationssystem. Sie brauchen bessere Zugänge zu Förderprogrammen, ausländischen Fachkräften und digitalen Ökosystemen nach dem Prinzip „Easy Access“. Deutschlands Anspruch muss ein Spitzenplatz sein Es geht immer enger zu im globalen Innovationswettbewerb, das zeigt der Innovationsindikator 2015. Die Schweiz bleibt Spitzenreiter vor Singapur, büßt jedoch Punkte ein. Deutschland liegt an fünfter Stelle in einer
Energiejahr 2016: Neuerungen Anfang Januar Behörden-Mitteilungen 2. Januar 2016 Die Energieeffizienz geht in die Praxis, der Vorrang für Erdkabel wird verankert und die Kraft-Wärme-Kopplung wird stärker gefördert. (WK-intern) - Diese und viele andere Neuregelungen gelten vom 1. Januar an: Neustarts im Bereich Energieeffizienz Im Gebäudebereich Start Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) Am 1. Januar 2016 startet das neue Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) mit den Förderkomponenten "Heizungs- und Lüftungspaket". Ziel ist es, neue Innovations- und Investitionsimpulse für die Wärmewende im Heizungskeller zu setzen. Hierfür stehen im APEE insgesamt 165 Millionen Euro pro Jahr über 3 Jahre zur Verfügung. Bauherren, die ihre Heizung austauschen möchten oder eine Lüftungsanlage einbauen wollen, erhalten für ihre Investition Zinsverbilligungen und Zinszuschüsse. 01.01.2016 Effizienzlabel für Heizungen (Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz
Vermeidung bürokratischer Lasten durch verbindlichen KMU-Test-Leitfaden Behörden-Mitteilungen 2. Januar 2016 Auf Initiative des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat der Staatssekretärsausschuss Bürokratieabbau den "Leitfaden zur Berücksichtigung der Belange mittelständischer Unternehmen in der Gesetzesfolgenabschätzung" (PDF: 74 KB) (kurz: KMU-Test-Leitfaden) beschlossen. (WK-intern) - Dieser enthält konkrete Vorgaben zur Bestimmung und Vermeidung von Bürokratiekosten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der KMU-Leitfaden gilt ab 1. Januar 2016. Ab dem Jahreswechsel führen die Bundesressorts somit die verbindliche, systematische Gesetzesfolgenabschätzung für alle neuen Gesetz- und Verordnungsentwürfe mit signifikanter Bürokratiekostenrelevanz für KMU durch. Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: "Mit dem KMU-Test-Leitfaden verfolgt die Bundesregierung eine Doppelstrategie. Wir stärken die Kostentransparenz im Rechtsetzungsprozess und vermeiden unnötige
Haben Sie ein Bankkonto in der Eurozone? Beim nächsten Banken-Chrash bekommen Sie Ihr Geld nicht mehr! Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Januar 20162. Januar 2016 1. Januar 2016: Das neue Bank Bail-In System tritt für den Euro in Kraft (WK-intern) - In einer Nacht- und Nebel-Aktion hat die EU das bisherige Bankenrecht außer Kraft gesetzt, Sparguthaben werden dann für die nächste Bankenrettung herangezogen. Mario Draghi, der Banker von Goldman Sachs ausgebildet, leitet heute die EZB, druckt jeden Monat 60 Milliarden Euro und kauft mit diesem Geld Staatsanleihen der Eurostaaten auf, d. h. er kauft die Staaten mit ungedecktem Geld, es gibt hierfür keinen wirtschaftlichen Gegenwert, d.h. die Sparguthaben, der Wert des Euros, die Renten, die Löhne, die privaten Einkünfte werden entsprechend verdampft, und ... irgendwann werden die
3 Meter Meeresspiegelanstieg und die Antwort der SolarSuperState Association Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Januar 2016 SolarSuperState Association - Zurich (WK-intern) - Wissenschaftlich wurde nachgewiesen, dass 3 Meter Meeresspiegelanstieg von der West-Antarktis zukünftig kommen werden. Holland, Florida, Alexandria, Bangla Desh sind bedroht. Die Antwort der SolarSuperState Association ist ein 5-Punkte-Politik-Plan, der von Staaten unilateral so schnell wie möglich zu implementieren ist und folgendes einschliesst: 1) 100 % erneuerbare Energie 2) Gülle zu Biogas 3) Biolandbau 4) Biokohle für die Wirtschaft und die Böden 5) Aufforstung Die SolarSuperState Association ist die globale Stimme für Menschen und Organisationen, die von der schnellen Marktvergrösserung für dezentrale Erneuerbare-Energie-Technologien einen Vorteil haben können. Die SolarSuperState Association beobachtet alle Staaten durch die SolarSuperState-Rangfolge, vergibt den jährlichen
Pariser Klima-Abkommen: Alle sitzen in einem Boot – aber keiner weiß, wie kräftig er rudern muss! Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. Dezember 2015 „Eine beeindruckende Leistung, ein Dokument des guten Willens“ ist für den international renommierten Umweltökonomen Prof. Dr. Alfred Endres das Abkommen zur Klimastabilisierung als Ergebnis der UN-Klimakonferenz in Paris 2015. (WK-intern) - Der Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie an der FernUniversität in Hagen kritisiert jedoch, dass der Vertrag dort zu unpräzise ist, wo es um die konkreten Maßnahmen geht. „Eine beeindruckende Leistung, ein Dokument des guten Willens“ ist für den Umweltökonomen Prof. Dr. Alfred Endres von der FernUniversität in Hagen das Abkommen zur Klimastabilisierung als Ergebnis der UN-Klimakonferenz in Paris 2015: „Erstmals haben sich nahezu alle Länder der Erde auf anspruchsvolle gemeinsame
Grüne Aktien im Aufwind: RENIXX World gewinnt 31 Prozent in 2015 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 31. Dezember 201530. Dezember 2015 Für die Anleger grüner Aktien ist auch das Börsenjahr 2015 positiv verlaufen. (WK-intern) - Der internationale Leitindex für erneuerbare Energien RENIXX World (Renewable Energy Industrial Index) notiert zum Jahresschluss mit 492,39 Punkten um 31,4 Prozent höher als vor einem Jahr (2014: 374,84 Punkte), teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Es ist bereits der dritte Jahresanstieg in Folge. Das weltweite Wachstum der erneuerbaren Energien hält unvermindert an, so das IWR. „Der UN-Klimavertrag und die anhaltenden Kostenreduktionen werden den globalen Investitionen in erneuerbare Energien weiteren Rückenwind verleihen“, sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch in Münster. Eindeutige Gewinner des Jahres 2015 waren die Aktien
Stand der Energiewende in den Bundesländern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 30. Dezember 2015 Erfolge beim Strom - Wärme- und Verkehrssektor mit Ausbaubedarf (WK-intern) - Das Online-Portal Föderal Erneuerbar macht den föderalen Ausbau Erneuerbarer Energien transparent Der Klimaschutzvertrag von Paris und die Beschlüsse der G7 zur Dekarbonisierung der Wirtschaft bestätigen die deutsche Energiepolitik, die den Umstieg auf Erneuerbare Energien und eine entschiedene Reduktion der Treibhausgase zum Ziel hat. Insbesondere die Bundesländer sind mit teils ehrgeizigen Ausbauzielen Treiber des Umstiegs auf Sonne, Wind, Biomasse und Co. Im Strombereich konnten hierbei auch schon deutliche Erfolge erzielt werden, im Wärme- und Mobilitätssektor steht der Umstieg jedoch in den meisten Ländern noch ganz am Anfang. Eine neue Infografik der Agentur für
Energiewendekosten: Auch 2016 bleiben Verbraucher Zahlmeister der Energiewende Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. Dezember 2015 vzbv-Umfrage belegt geringes Vertrauen in Energiewendekompetenz der Bundesregierung (WK-intern) - Zwei Drittel der Verbraucher schauen skeptisch auf die Umsetzung der Energiewende. Auch 2016 keine Entlastung der Stromkunden in Sicht. vzbv fordert gerechtere Verteilung der Energiewendekosten. Zum Ende dieses Jahres verabschiedet die Bundesregierung zahlreiche weitere Vorhaben zur Energiewende. Das Ziel: die erfolgreiche Umstellung auf erneuerbare Energien bei gleichzeitig bezahlbaren Strompreisen. Zwei Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher bezweifeln allerdings, dass das gelingen wird. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Auch der vzbv kritisiert die unnötig hohen Kosten der geplanten Maßnahmen und deren Umlage auf die Stromkunden. Strommarkt, Digitalisierung, Kraft-Wärme-Kopplung: Die Liste der
Humanitäre Hilfe wegen Klimaphänomen und Kriegen vor dem Kollaps Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Dezember 2015 Die internationale Gemeinschaft ist auf weitere Krisen in 2016 nicht ausreichend vorbereitet (WK-intern) - Der sich abzeichnende Mega-El-Niño setzt das durch zahlreiche Kriege ohnehin schon stark unter Druck stehende internationale System der humanitären Hilfe einer beispiellosen Belastungsprobe aus. Regierungen und Geberländer müssten mehr in präventive Maßnahmen wie Bodenschutz oder nachhaltige Landwirtschaft investieren, fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Der sich abzeichnende Mega-El-Niño setzt das durch zahlreiche Kriege ohnehin schon stark unter Druck stehende internationale System der humanitären Hilfe einer beispiellosen Belastungsprobe aus. Regierungen und Geberländer müssten mehr in präventive Maßnahmen wie Bodenschutz oder nachhaltige Landwirtschaft investieren, fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Oxfam schätzt,
Die Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen werden nicht abgesenkt Behörden-Mitteilungen Solarenergie 30. Dezember 2015 Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen im Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 1. März 2016 nicht gekürzt werden. (WK-intern) - Die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate liegen mit etwa 1.419 Megawatt mehr als 900 Megawatt unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt. Die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen müssen nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetz monatlich angepasst werden. Entscheidend hierfür ist der Zubau der letzten zwölf Monate. Bewegt er sich innerhalb des gesetzlichen Korridors, ist eine Absenkung der Vergütungssätze um jeweils ein halbes Prozent pro Monat vorgesehen. Die Absenkung verstärkt sich, wenn der Zubau