Deutsche Industrie bereitet Serienproduktion von Brennstoffzellen vor! Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 29. Juni 2017 Wegweisendes Projekt der Autoindustrie unterstützt die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei der Serienproduktion von Brennstoffzellen. (WK-intern) - Das Projekt „Autostack-Industrie“ erhält im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) eine Förderung über 21,3 Mio. Euro. Mit einer wegweisenden Initiative will die deutsche Automobil‐ und Zulieferindustrie bis 2020 die Voraussetzungen für die kommerzielle Einführung von Brennstoffzellen‐Fahrzeugen in Deutschland und Europa schaffen: Im Projekt „Autostack-Industrie“ arbeiten elf Partner gemeinsam daran, die Wasserstofftechnologie für die saubere Mobilität der Zukunft zur industriellen Reife zu bringen. Ziel ist es, eine wettbewerbsfähige Serienproduktion von Brennstoffzellen aufzubauen, die die hohen Qualitätsanforderungen der deutschen Autoindustrie berücksichtigt. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt
Die Eigenstromversorgung boomt bei KWK- und Solaranlagen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Veranstaltungen 29. Juni 2017 Gemeinsame Fachtagung von Verbraucherzentrale NRW und EnergieAgentur.NRW (WK-intern) - Starker Zuwachs: Anzahl der Prosumer-Anlagen in NRW kann bis 2030 auf das 17-Fache steigen Düsseldorf. Rund 2,6 Millionen Prosumer-Anlagen auf und in Wohnhäusern könnten im Jahr 2030 in NRW zur Energieversorgung beitragen. Bisher decken hier rund 150.000 Haushalte einen Teil ihres Strombedarfs durch Photovoltaik oder Kraft-Wärme-Kopplung. Durch starkes Wachstum in diesen Bereichen und das Hinzukommen von Mieterstromprojekten kann diese Zahl bis 2030 auf ungefähr das 17-Fache steigen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW. Vorgestellt wurde sie am Donnerstag in Düsseldorf vor mehr als
Kernkraftwerk Brunsbüttel: Eintrag von Regenwasser in das Feststofflager für radioaktive Abfälle Behörden-Mitteilungen Ökologie 29. Juni 201729. Juni 2017 BRUNSBÜTTEL/KIEL. Bei einem Unwetter mit Starkregen ist im Kernkraftwerk Brunsbüttel über ein undichtes Rohr Regenwasser in einen der Räume des Feststofflagers gelangt. (WK-intern) - Dabei wurden am vergangenen Donnerstag (22. Juni 2017) mehrere Fässer mit gepressten, schwach radioaktiven Rohabfällen mit Wasser benetzt. Wie das Energiewendeministerium heute (28. Juni 2017) weiter mitteilte, wurde keine Radioaktivität freigesetzt. Wischproben an den zugänglichen Fass- und Bodenflächen ergaben keine höheren Aktivitätswerte als die in diesem Lagerraum üblichen (kleiner als 2 Becquerel pro cm²). Das anfallende Wasser wurde über die Gebäudeentwässerung geordnet abgeleitet. Die Betreibergesellschaft Vattenfall hat die Regenwasserleitung umgehend provisorisch abgedichtet und den Raumbereich getrocknet. Ursache für den Regenwassereintritt
Energie-Scouts des Jahres 2017: Klimaschutz mit Auszubildenden Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Juni 2017 Ausgezeichnet wurden vierzehn junge Azubis, die in ihren Unternehmen herausragende Projekte für mehr Energie- und Ressourceneffizienz realisiert haben. (WK-intern) - Energie-Scouts sind Auszubildende, die bei den Industrie- und Handelskammern Know-how rund um das Thema Energieeffizienz erwerben. Sie unterstützen so ihre Ausbildungsbetriebe beim klugen Umgang mit Energie und übernehmen Verantwortung für eigene Projekte. Insgesamt haben sich im Rahmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz seit Anfang 2014 deutschlandweit ca. 4.000 Auszubildende aus weit über 1.000 Unternehmen zu Energie-Scouts qualifiziert. Der erste Preis geht an die Energie-Scouts der VEKA AG aus Sendenhorst Niklas Heising, Oliver Krämer, Tim Schiewe und Stephan Werdelhoff. Die Auszubildenden lernen die Berufe Elektroniker
Bundesbauministerin Barbara Hendricks überreicht Urkunden an Nationale Projekte des Städtebaus Behörden-Mitteilungen 29. Juni 2017 Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat heute die 23 "Nationalen Projekte des Städtebaus 2017" ausgezeichnet. (WK-intern) - Die Schwerpunkte liegen in diesem Jahr auf dem demografiegerechten und barrierefreien Umbau der Städte und Gemeinden, Maßnahmen zur Konversion von Militärflächen und städtebaulicher Kooperationen. Das Bundesbauministerium fördert die 23 Siegerprojekte mit rund 65 Millionen Euro. Hendricks: "Ich beglückwünsche alle ausgezeichneten Kommunen zu ihren ausgezeichneten Projekten. Ihr Engagement zeigt, dass der deutsche Städtebau innovative und hochwertige Lösungen zu bieten hat." Das Förderprogramm wurde in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge vom Bundesbauministerium ausgelobt. In den vier Förderrunden wurden insgesamt 108 Premiumprojekte mit Bundesmitteln in Höhe von rund 302 Millionen
Fledermaus Studie: Rastgebiete von besonderer Bedeutung – Konsequenzen für Windkraftnutzung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Windenergie 28. Juni 2017 Fledermauszug auf breiter Front (WK-intern) - BfN-Studie gibt Aufschluss über (Fern-)Wanderungen der Fledermäuse Nutzen (fern-)wandernde Fledermausarten bestimmte Zugrouten oder Rastgebiete und lassen sich diese identifizieren? Bevorzugen sie bestimmte Landschaftsstrukturen wie Flusstäler oder Bergkämme? Kenntnisse darüber sind wichtig, vor allem wenn es um Bau und Genehmigung von Windkraftanlagen geht. Diesen Fragen hat sich daher ein Forschungsprojekt des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) gewidmet. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Diese geben Hinweise, die gegen eindeutige Zugkorridore und bevorzugte Landschaftsstrukturen und für einen mehr oder weniger flächendeckenden Breitfrontenzug über Deutschland sprechen. Allerdings scheint es besondere Rastgebiete zu geben, in denen sich viele Tiere konzentrieren und die für den
EEG-Umlage ist sozial ungerecht und gehört abgeschafft Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 28. Juni 2017 Wirtschaftsminister fordert von der Bundesregierung fairere Kostenverteilung (WK-intern) - Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber hat an die Bundesregierung appelliert, mittelfristig das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) abzuschaffen und die Kosten über den Bundeshaushalt zu finanzieren. Zuvor aber müssten regulatorisch bedingte Fehlentwicklungen und Kostentreiber reduziert werden. Das EEG wurde eingeführt, um die Verbreitung von Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland zu fördern und so die Energiewende voranzutreiben. Die so genannte „EEG-Umlage“, die Abgabe nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, zahlt jeder Verbraucher über den Strompreis mit. „Die Friseurin wird dadurch unverhältnismäßig stärker belastet als der gut verdienende Fondsmanager, der sein Geld in Windparks investiert. Das ist eine ungerechte Umverteilung“,
Technologieführer ebm-papst festigt führende Position Mitteilungen Technik 28. Juni 201728. Juni 2017 Technologieführer von Ventilatoren und Motoren wächst um 13,2% auf 1,9 Mrd. € und steigert Belegschaft um mehr als 1.800 Mitarbeiter (WK-intern) - Neue Denkfabriken in Osnabrück und Dortmund gegründet Die ebm-papst Unternehmensgruppe, Technologieführer bei Ventilatoren und Motoren, setzt ihren weltweiten Wachstumskurs fort. Das am 31. März 2017 zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2016/17 schloss das im baden-württembergischen Mulfingen ansässige Familienunternehmen mit einem Umsatzerlös von 1,901 Mrd. € ab. Gegenüber dem Vorjahr (1,680 Mrd. €) wuchs ebm-papst mit 13,2% deutlich über Branchenschnitt und baute seine führende Marktposition weiter aus. Auch im Bereich der Personalentwicklung spiegelt sich die positive Unternehmensentwicklung wider. Zum Geschäftsjahresende beschäftigt der Weltmarktführer 14.398
KWK und Pumpspeicherkraftwerke können weiter ihren Beitrag zu Klimaschutzzielen leisten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Juni 2017 BDEW zur heutigen Einigung bei vermiedenen Netzentgelten: (WK-intern) - Regierung trägt Branchenwarnungen Rechnung "Die Koalitionsfraktionen haben heute zu Recht die falsche Politik der Bundesregierung bei vermiedenen Netzentgelten korrigiert. Die heute erzielte Einigung bedeutet essentielle Verbesserungen gegenüber den ursprünglichen Plänen: Es wird kein Abschmelzen der vermiedenen Netzentgelte für steuerbare, dezentrale Anlagen geben. Dafür haben der BDEW und seine Mitgliedsunternehmen in den letzten Wochen mit Nachdruck gekämpft", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, heute in Berlin. Damit trage die Politik dem systemstabilisierenden Beitrag steuerbarer Erzeugungsanlagen und ihrem Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele endlich angemessen Rechnung. "Es wäre geradezu absurd gewesen, ausgerechnet die klimaschonende Kraft-Wärme-Kopplung und Pumpspeicherkraftwerke
Förderkosten für Solarparks sinken weiter Behörden-Mitteilungen Solarenergie 28. Juni 2017 Der Trend, der sich schon bei den Pilotausschreibungen für Solarparks gezeigt hat, setzt sich bei den ersten Ausschreibungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz fort: (WK-intern) - Die Förderhöhe für Sonnenstrom sinkt weiter. Solarparks benötigen immer weniger staatliche Förderung. Die durchschnittliche Förderhöhe für Strom aus Photovoltaik(PV)-Freiflächenanlagen ist in der zweiten regulären Ausschreibungsrunde nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 (EEG 2017) weiter gesunken. Sie liegt nun bei 5,66 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Noch vor zwei Jahren hatte die erste Pilotausschreibung für PV-Freiflächenanlagen einen durchschnittlichen Zuschlagswert von 9,17 ct/kWh ergeben. Die durchschnittliche Förderhöhe konnte also über alle Ausschreibungsrunden hinweg um rund 38 Prozent reduziert werden. Franke: So deutliche Senkung hat
Batteriespeicher für Solaranlagen: Förderprogramm wird aufgestockt Behörden-Mitteilungen Solarenergie 28. Juni 2017 Die Bundesregierung passt die Förderung von PV-Batteriespeichern an: (WK-intern) - Als Antwort auf die hohe Nachfrage steigt die Förderung in diesem Jahr deutlich. Die Fördersätze sinken ab Oktober jedoch früher als geplant, weil Batteriespeicher immer preiswerter werden. Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, trägt aktiv zur Energiewende bei. Wer zusätzlich einen Batteriespeicher installiert, kann den erzeugten Solarstrom speichern und später nutzen. Immer mehr Hausbesitzer nehmen deshalb das Photovoltaik-Batteriespeicherprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Anspruch, um mit finanzieller Unterstützung ihre Solaranlage mit einem Speicher aus- oder nachzurüsten. Allein in diesem Jahr wurden bis Ende Mai knapp 3.200 Zusagen auf Förderung
109 Prozent Preissteigerung für Strom seit dem Jahr 2000 Mitteilungen Verbraucherberatung 28. Juni 2017 EGRR: Wie sich der Strompreis (wirklich) zusammensetzt (WK-intern) - Energiekosten belasten Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland. Die Befreiung stromintensiver Unternehmen von den Netzentgelten, die EEG-Umlage, der Weltkohlehandel und damit verbundene Finanzspekulationen sowie mangelnde Transparenz bei der Preisgestaltung haben in den vergangenen Jahren zu massiven Strompreiserhöhungen geführt. Diese gehen letztlich zu Lasten der privaten Verbraucher sowie der kleinen und mittleren Unternehmen. Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG, erklärt, wie sich der Strompreis (wirklich) zusammensetzt und fordert mehr ökonomische und soziale Gerechtigkeit. Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte ist seit dem Jahr 2000 um 109 Prozent gestiegen, von 13,94 auf 29,16 Cent