Umweltbundesamt sieht gestiegene Klimaschutzwirkung bei geothermischer Wärmeerzeugung Behörden-Mitteilungen Geothermie 10. November 2017 Im Oktober hat das Umweltbundesamt (UBA) die Studie „Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger neu aufgelegt. (WK-intern) - Darin korrigiert das UBA die Werte zu den vermiedenen CO2-Emissionen durch die bereitgestellte Erdwärme nach oben. Zudem sind nun die Werte für oberflächennahe Geothermieanlagen getrennt von Luft-Wärmepumpen ausgewiesen. Der Bundesverband Geothermie fordert, dass diese Klimaschutzwirkung auch bei der Genehmigung von Geothermieanlagen anerkannt und ihre Umsetzung erleichtert wird. Sowohl die CO2-Einsparung von tiefengeothermischen Anlagen als auch von oberflächennahen Geothermieanlagen werden nun vom Umweltbundesamt um 20 Prozent höher ausgewiesen. Geothermieanlagen bis 400 Meter Tiefe sparen nach den Berechnungen des Umweltbundesamtes 108,55 Gramm CO2 pro Kilowattstunde gegenüber einer fossilen Öl- oder Gas-Heizung
Nettostromimporte um beinahe 40 Prozent gestiegen Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 9. November 20179. November 2017 Die traurige Bilanz Österreichs zur Klimakonferenz (WK-intern) - Der Nettostromimport ist in Österreich schon mehrere Jahre im Allzeithoch. Der heurige Anstieg um 40% zeigt, wie dramatisch die Situation ist. „Dem Stromimport kann nur mit dem raschen Ausbau der erneuerbaren Energien in Österreich begegnet werden“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. In den ersten acht Monaten des heurigen Jahres ist der Nettostromimport laut E-Control um unglaubliche 38,7 Prozent gestiegen. 2016 musste Österreich im selben Zeitraum 3.403 GWh mehr Strom aus dem Ausland importieren als es exportieren konnte. Heuer waren es bereits 4.719 GWh. Damit hat Österreich zum Beginn der Klimakonferenz in Bonn eine
BayWa erzielt nach nur neun Monaten Umsatz- und EBIT-Vorsprung gegenüber Vorjahr Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen News allgemein 9. November 2017 Die BayWa AG, München, hat die ersten neun Monate 2017 erfolgreich mit Steigerungen sowohl bei Umsatz also auch beim EBIT abgeschlossen: (WK-intern) - Der Umsatz des internationalen Handels- und Dienstleistungskonzerns liegt zum 30. September 2017 bei rund 12 Mrd. Euro (Vorjahr: 11,4 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg zum Ende des 3. Quartals auf 90,3 Mio. Euro (Vorjahr: 85,4 Mio. Euro). Diese Ergebnisverbesserung wurde von allen drei operativen Kernsegmenten Agrar, Energie und Bau getragen: So konnte bei Agrar die sehr positive Entwicklung des Technikgeschäfts den witterungsbedingten Rückstand im Obsthandel überkompensieren. Auch die Handels- und Vertriebsaktivitäten im Segment Agrar entwickelten
Eine der führenden europäischen Schleppreedereien beauftragt Hamburger Kommunikationsagentur Kooperationen Mitteilungen 9. November 2017 Abgeschleppt: RAIKESCHWERTNER kommuniziert für Fairplay (WK-intern) - Die Hamburger Agentur RAIKESCHWERTNER sichert sich den Kommunikationsetat der Reederei Fairplay. Die Kommunikationsberater von der Elbe begleiten die Fusion von Fairplay mit der Schleppreederei Bugsier. Schon heute ist das Unternehmen in 26 europäischen Häfen präsent und gehört damit zu den größten Spezialschiffreedereien in diesem Segment. In den kommenden Jahren will Fairplay seine Marktposition ausbauen und setzt dafür auf die Expertise von RAIKESCHWERTNER. Das Team „Maritime Wirtschaft“ der Agentur soll die Unternehmenspositionierung schärfen, digitale Kanäle aufbauen und die Marktpräsenz im Rahmen einer europaweiten B2B-Kampagne stärken. Zahlreiche Reedereien, Werften und maritime Industrieunternehmen vertrauen bereits der Branchen- und Kommunikationserfahrung der
EU-Kommission will Souveränität der Bundesrepublik über Hochseepipelines deutlich beschneiden Aktuelles Mitteilungen 9. November 2017 Heutige Vorschläge der EU-Kommission zu Erdgas-Importleitungen: (WK-intern) - Kapferer: Neue Pipelines positiv für Gas-Versorgungssicherheit BDEW: Nord Stream 2 ist ein privatwirtschaftliches Projekt "Die Initiative der Europäischen Kommission ist für uns nicht nachvollziehbar. Bei Nord Stream 2 handelt es sich um ein privatwirtschaftliches Projekt. Jede neue Leitung, die Erdgas Richtung Europa transportiert, ist gut für die sichere Versorgung", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, heute in Berlin. Die Europäische Kommission hat heute Vorschläge veröffentlicht, die darauf zielen, dass der Bau und der Betrieb solcher privatwirtschaftlichen Projekte künftig in ihrer Gänze den Vorschriften des Europäischen Binnenmarkts unterworfen wäre und damit der Kontrolle von Brüssel unterfielen.
BAFA erweitert Beraterkreis für Energieberatungs-Förderprogramme Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 9. November 2017 BAFA-Förderprogramme „Energieberatung für Wohngebäude“ und „Energieberatung im Mittelstand“ novelliert (WK-intern) - Der Beraterkreis für die Energieberatungs-Förderprogramme wird erweitert. Künftig können branchenübergreifend alle Fachleute tätig werden, solange diese die hohen Qualifikationsanforderungen erfüllen. Die Erweiterung gilt für die Förderprogramme „Energieberatung für Wohngebäude“ (bislang: Vor-Ort-Beratung) und für die „Energieberatung im Mittelstand“. „Durch die Öffnung wollen wir Energieberatungen für die Verbraucher attraktiver gestalten. Eine qualifizierte Beratung ist schließlich der Schlüssel für wirksame Energieeffizienzmaßnahmen. Die Beratung identifiziert die Bereiche, in denen Handlungsbedarf besteht und wo der Einzelne noch effizienter mit Energie umgehen kann,“ so Andreas Obersteller, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Hauseigentümer und mittelständische Unternehmen können somit
RWE: Forschungsanlage zur Herstellung rußfreier Dieselersatzstoffe kommt nach Niederaußem Forschungs-Mitteilungen Technik 8. November 2017 ALIGN-CCUS: Projekt erhält rund 15 Millionen Euro Fördermittel (WK-intern) - 31 Unternehmen, Forschungsinstitute und Universitäten beteiligt 31 Unternehmen, Forschungsinstitute und Universitäten aus fünf Ländern arbeiten in dem Gemeinschaftsprojekt ALIGN-CCUS an der Abtrennung, Nutzung und Speicherung von CO2. Auf Grund der in Europa einzigartigen CO2-Forschungsinfrastruktur wird im Innovationszentrum Kohle der RWE Power in Niederaußem in den kommenden dreieinhalb Jahren eine Technik zur Herstellung von Treibstoffen und hochwertiger Grundstoffe für die chemische Industrie aus CO2 erforscht. Der europäische ERA-NET ACT Cofond unterstützt zusammen mit nationalen Fördermittelgebern - in Deutschland ist dies das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - das Projekt mit 15 Millionen Euro. Die
Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH erhält Endlagervorschläge der Länder Mitteilungen Ökologie 7. November 20177. November 2017 Die Behörden der Bundesländer haben der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) auf die erste Datenabfrage im Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle geantwortet. (WK-intern) - Erste Datenlieferung der Bundesländer zu den Ausschlusskriterien „Mit den vorliegenden und konstruktiven Antworten beginnt jetzt die schwierige Aufgabe der Auswertung und Anwendung der Daten“, sagt BGE-Geschäftsführerin Ursula Heinen-Esser. Ausgehend von der „weißen Landkarte“ benötigt die BGE zunächst Daten, mit denen sie die im Gesetz festgelegten Ausschlusskriterien auf das gesamte Bundesgebiet anwenden kann. Dabei handelt es sich um tektonische, bergtechnische und hydrogeologische Daten. Diese Daten hat die BGE im August bei den geologischen Diensten der Bundesländer sowie den
Großprojekt »RedoxWind« am Fraunhofer ICT in Pfinztal Forschungs-Mitteilungen Technik Windenergie Windparks 7. November 20177. November 2017 Das Fraunhofer Instituts für Chemie Technologie hat den bislang größten stationären Redox-Flow-Speicher Deutschlands in Betrieb genommen. (WK-intern) - Windenergieanlage und Batterie, Energiespeichern wird für die Energiewende eine wachsende Bedeutung zugeschrieben. Sie können die naturgegebene Fluktuation von Sonne und Wind ausgleichen und eine regenerative Energiequelle in ein planbares Kraftwerk mit unterbrechungsfreier Versorgung umwandeln. Des Weiteren können sie einen entscheidenden Beitrag zur Netzstabilität, Frequenzhaltung und zur Reduzierung des Netzausbaus leisten. Im Rahmen des Projekts »RedoxWind« wird ein Redox-Flow-Großbatteriespeicher entwickelt, der direkt an den Gleichstromzwischenkreis einer Windenergieanlage gekoppelt wird. Diese Einheit aus Energieerzeuger und Batteriespeicher wird als Pilotanlage auf dem Gelände des Fraunhofer ICT in Pfinztal errichtet. Augenmerk
Offshore Wind als Schlüssel für eine erfolgreiche deutsche Energiewende Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. November 2017 EEHH-Cluster und Maritimes Cluster Norddeutschland veröffentlichen zweite Auflage „Offshore Handbuch Schnittstellenmanagement“ (WK-intern) - Offshore Wind befindet sich nach den europäischen Ausschreibungsergebnissen, die sogar zu „zero-bid“-Zuschlägen führten, in einer äußert spannenden Entwicklungsphase. Da die Kosten weiter deutlich sinken müssen, wird sich der Markt weiter konsolidieren und konzentrieren. Aufgrund dieser Entwicklung werden wir zeitnah die Einführung weiterer marktfähiger Innovationen und Optimierung von Prozessen beobachten können. Vor diesem Hintergrund haben das EEHH-Cluster und das Maritime Cluster Norddeutschland das „Offshore Handbuch Schnittstellenmanagement“ im Oktober 2017 neu aufgelegt. 50 Experten und Mitglieder aus beiden Clustern, die in verschiedenen Bereichen der Offshore-Branche arbeiten, legen in den übergeordneten Kapiteln „Projektentwicklung“,
Die Gesetze der Physik gelten auch für E-Autos E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 6. November 2017 Emissionsfreie Autos kann es nicht geben (WK-news) - "Jede Form von Kraftfahrzeugantrieb verursacht Probleme, das gilt auch für den Elektroantrieb“, schreiben 15 ehemalige Verkehrsprofessoren. Sie haben den Eindruck, dass bei "dieser Diskussion die Gesetzmäßigkeiten der Physik außer Acht gelassen werden." Gegen Feinstaub nützt ein E-Auto nicht viel. Effizienzstandards für E-Autos ... Lesen Sie mehr in der Epoch Times (Deutsch) Verkehrsexperte: Feinstaub und Stickoxide lassen sich durch die Motortechnik nicht gleichzeitig reduzieren / Foto: HB
DONG Energy ändert Namen in Ørsted Finanzierungen Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. November 20176. November 2017 Die dänische DONG Energy-Gruppe heißt seit heute Ørsted und präsentiert sich weltweit mit einem neuen Logo und einem neuen Auftritt. (WK-intern) - Der Namenswechsel von DONG Energy zu Ørsted untermauert den konsequenten Wandel des Energieversorgers mit dänischen Wurzeln hin zu einem grünen Unternehmen. Dazu beigetragen hat unter anderem der Ausbau der Offshore-Wind Sparte, die Umrüstung von Kohlekraft- hin zu nachhaltigen Biomassekraftwerken sowie die Entwicklung innovativer Abfallverwertungsanlagen. Das Unternehmen hat bereits seine eigenen CO2-Emissionen nahezu halbiert. Die grüne Geschäftsausrichtung begann schon vor einigen Jahren. Im Jahr 2007 fiel die Entscheidung, bis 2023 aus dem Kohlegeschäft auszusteigen. Und im Jahr 2016 wurde entschieden, die Öl- und