EEG-Novelle: Metaanalyse untersucht Stärken und Schwächen der Instrumente Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 6. Juni 20146. Juni 2014 Der vorliegende Regierungsentwurf zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sieht eine verpflichtende Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien und die Einführung von Ausschreibungen vor. Damit berücksichtigt der Entwurf Instrumente, die sich nach Ansicht verschiedener energiepolitischer Akteure kostensenkend auswirken sollen. Berlin - Allerdings gibt es auch Zweifel an der Kosteneffizienz dieser Maßnahmen. Forschungseinrichtungen wie das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) oder das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) verweisen auf erhöhte Risikoaufschläge sowie Transaktions- und Vermarktungskosten, welche die Nutzung von Direktvermarktung und Ausschreibungen im Vergleich zur Einspeisevergütung vermutlich nicht günstiger werden lassen. (WK-intern) - Die unterschiedlichen Sichtweisen arbeitet eine Metastudie heraus, welche die Agentur für
Fakten und Lösungsansätze für Windenergieanlagen-Geräusche Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie 6. Juni 2014 Streitthema „Windenergieanlagen (WEA)-Geräusche“: Fakten und Lösungsansätze Studienergebnisse und Anregungen für die Praxis bei DBU-Workshop am 24. Juni in Osnabrück (WK-intern) - Osnabrück - Anwohner beschweren sich über die Geräusche von Windenergieanlagen (WEA), Gegner schätzen sie als gefährdend ein. Empirische Angaben, in welchem Ausmaß und unter welchen Bedingungen diese Geräusche als belästigend empfunden werden, fehlen – bis jetzt: Gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) haben Umweltpsychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit dem Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) die Wirkungen eines Windparks im niedersächsischen Wilstedt über den Zeitraum eines Jahres aus stresspsychologischer und akustischer Sicht analysiert. Zusammen mit dem Praxispartner wpd windmanager und dem WEA-Hersteller Enercon
Technologische Neu-Entwicklung, die den Batteriemarkt revolutionieren könnte Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 6. Juni 2014 Reihenschaltung ade - Revolution in der Batterietechnologie? Unternehmen löst technische Herausforderungen der Batterietechnik (WK-intern) - München, Freiburg - Warum ist es eine echte Revolution, wenn Batteriezellen nicht mehr in Reihe geschaltet werden müssen? Das Freiburger Unternehmen ASD Automatic Storage Device hat auf der Intersolar Fachmesse heute eine technologische Entwicklung vorgestellt, die den Batteriemarkt revolutionieren könnte. Eine neue Batteriezellenelektronik verbessert die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Akkus erheblich und senkt die Kosten für Speicher um bis zu 30 Prozent. Sie eröffnet zudem ungeahnte Möglichkeiten im Speicherbau. Bisher bestimmte die schwächste Zelle die Leistung der gesamten Reihe und bei einer kaputten Batteriezelle musste der gesamte Akkublock
Neu entwickelte Verschaltungstechnik steigert Solarmodulleistung um 5% Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. Juni 2014 Kleine Zellen ganz groß – Fraunhofer CSP steigert Solarmodulleistung um fünf Prozent Mit einer neu entwickelten Verschaltungstechnik haben Forscher des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP eine Modulbauweise entwickelt, die mit sogenannten Halbzellen eine Leistungssteigerung von 15 Watt pro Modul erreicht. Solarzellen werden zum Schutz vor Umwelteinflüssen und zur einfachen Installation und Handhabung in Solarmodulen verschaltet und laminiert. Dabei reduzieren optische und elektrische Verluste die Leistung der Module. Durch das Halbieren der Solarzellen werden die Ströme in Zellen und Zellverbindern halbiert und die elektrischen Serienwiderstandsverluste reduziert. Am Fraunhofer CSP wurde so und durch eine geschickte Verschaltung der halben Zellen Solarmodule mit 15 W mehr Leistung
Das Design von Windrädern Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 4. Juni 2014 Bei der Planung und Entwicklung von Rotoren und Windenergieanlagen sind viel Aspekte zu berücksichtigen. Darüber berichtete jüngst Prof. Dr. Carlo L. Bottasso von der Technischen Universität München im Rahmen der Ringvorlesungen des Instituts für Windenergietechnik (WETI) an der Fachhochschule Flensburg. Flensburg - Der Gast berichtete in seinem Vortrag „Design of Wind Turbines: Methods, Tools, Current Capabilities and Future Objectives“ auch über ein Programm, dass entwickelt wurde, um den Entwicklungs- und Planungsprozess zu erleichtern. (WK-intern) - Dadurch erhielten die Zuhörer Einblicke in die Forschungsarbeit der TU München unter der Leitung von Bottasso. Der gebürtige Italiener lehrte an unterschiedlichsten Universitäten in der ganzen Welt und
Uni Rostock stellt neue Lösung bei Ölhavarien auf See vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juni 20144. Juni 2014 Forschungsprojekt findet international Beachtung Ein Forschungsergebnis aus Rostock stößt europaweit auf Interesse. (WK-intern) - Und das nicht nur bei Umweltschützern: Wissenschaftler der Universität Rostock haben federführend eine neue Methode zur Ölbekämpfung im küstennahen Bereich sowie in Flachwassergebieten, selbst bei hohem Wellengang entwickelt. Die Lösung: Aus der Luft werden vom Flugzeug aus biologisch abbaubare Binder in der Größe von fünf mal fünf Zentimetern und einer Dicke von vier Millimetern abgeworfen. Auf den Bindern sind ölabbauende Mikroorganismen immobilisiert. „Was sich so einfach anhört - der Abwurf der biologisch abbaubaren Binder, ihr Einsammeln und Entsorgen̶ war aber eine große Herausforderung für die Forscher“, sagt Professor Fokke
Forschungsprojekt – Offshore-Solutions – auf dem parlamentarischen Abend Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 4. Juni 2014 Vorstellung des Forschungsprojekts „Offshore-Solutions“ auf dem parlamentarischen Abend der AiF Am 07. Mai 2014 wurde das Forschungsprojekt „Offshore-Solutions“ durch Herrn Birk Fleischer, Geschäftsführer der CET-Hamburg GmbH, auf dem parlamentarischen Abend der AiF vorgestellt. (WK-intern) - Das Projekt führte IPRI in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme (EBMS) der TU Berlin durch. Das „Offshore-Solutions“ startete am 01. Oktober 2011 und wurde am 31. Januar 2014 erfolgreich abgeschlossen. Der parlamentarische Abend der AiF Am 07. Mai 2014 fand der parlamentarische Abend der AiF in der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund in Berlin statt. Neben namhaften Vertretern aus
Technology Review schreibt Nachwuchswettbewerb aus Forschungs-Mitteilungen 3. Juni 2014 TR 35: Herausragende Innovatoren unter 35 gesucht Hannover – Bereits zum zweiten Mal schreibt das Innovationsmagazin Technology Review den Nachwuchswettbewerb „TR 35“ aus. (WK-intern) - Herausragende Wissenschaftler, Entwickler und Ingenieure, die jünger als 35 Jahre sind, können ihre innovativen Projekte, Forschungsarbeiten und Konzepte bis zum 22. August 2014 einreichen. Bewerbungen können aus sämtlichen Gebieten der Natur-, Ingenieur- und Computerwissenschaften stammen. Neuartige Anwendungen im Internet würdigt das Magazin ebenso wie innovative Ideen aus der Energie- und Materialforschung, der Medizin, der Gentechnologie oder der Biochemie. „Die Entwicklung neuer Technologien ist ein bedeutender Pfeiler unserer Wirtschaft“, sagt Robert Thielicke, Chefredakteur des Magazins Technology Review. „Wir wollen
Organische Solarmodule in Glas gebettet Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 3. Juni 2014 Organische Solarmodule haben gegenüber Silizium-Solarzellen Vorzüge. Ein Knackpunkt sind jedoch ihre kürzere Lebendauer. Forscher arbeiten an einer viel versprechenden Lösung: Sie nutzen flexibles Glas als Trägersubstrat, wodurch die empfindlichen Bauteile besser geschützt sind. In elektronischen Geräten kommen sie heute teilweise schon zum Einsatz: organische Solarmodule (OPVs), die in eine Folie eingebettet sind. Solche OPVs sind eine vielversprechende Alternative zu siliziumbasierten Solarzellen: (WK-intern) - So lassen sich die Materialien auch unter Atmosphärendruck verarbeiten. Vor allem aber können die Module mittels Drucktechniken hergestellt werden – das ist schneller und effizienter als die aufwändigen Prozesse, die zur Fertigung von anorganischen Bauteilen nötig sind. Voraussetzung für eine
Die Brennstoffzelle für zu Hause Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen 3. Juni 2014 Die Brennstoffzelle wandelt chemische direkt in elektrische Energie um. Doch der Marktdurchbruch der Brennstoffzelle blieb bisher aus. Zu komplex waren die Systeme. Fraunhofer und Vaillant haben ein einfaches Gerät für den Hausgebrauch entwickelt. »Man spricht immer von einem Brennstoffzellensystem«, sagt Dr. Matthias Jahn vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden. Eine einzelne Zelle erzeugt nicht genug Spannung, um eine ausreichende elektrische Leistung zu erreichen. (WK-intern) - In einem Brennstoffzellenstapel sind mehrere Zellen hintereinander geschaltet. Jede davon hat etwa die Größe einer CD. Wir nennen die Stapel Stacks«, so Jahn. Brennstoffzellen wandeln Erdgas direkt in elektrische Energie um. Ihr Wirkungsgrad ist um
Photovoltaik-Institut Berlin präsentiert Qualitätszertifikat für Photovoltaik-Komponenten Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 2. Juni 2014 Neuheit auf der Intersolar - Das akkreditierte Testlabor Photovoltaik-Institut Berlin zeigt auf der Intersolar Europe in München erstmals sein neues Prüfprogramm für Einkapselungsmaterialien von Solarmodulen. Mit dem neu entwickelten Testdurchlauf und dem zugehörigen Zertifikat „PID Block Material“ erhalten Modulhersteller und Großhändler die Sicherheit, dass ihr Verkapselungsmaterial spannungsinduzierten Wirkungsgradverlusten (potenzialinduzierter Degradation, PID) aktiv entgegenwirkt. (WK-intern) - Berlin - Das neue Zertifikat ist ab sofort erhältlich und einmalig auf dem Markt. „Die potenzialinduzierte Degradation wird bei Solarmodulen im Feld immer häufiger beobachtet“, erklärt Dr. Juliane Berghold, Leiterin Forschung und Entwicklung beim Photovoltaik-Institut Berlin. „Mit der Zeit kann dieser Defekt von erheblichen Ertragseinbußen im zweistelligen Prozentbereich
Verkehrsbelastung reduzieren, Fahrfreude erhöhen, Potenziale nutzen: Der Electromobile City Scooter E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 30. Mai 2014 Probesitzen auf dem E-Scooter von morgen Am 12. Juli 2014 lädt die Universität Stuttgart zum Tag der Wissenschaft ein. Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT, das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperiert, präsentiert diesmal einen smarten Scooter. (WK-intern) - Der wendige, elektrisch angetriebene Kleinstwagen auf drei Rädern wurde im April mit dem »German High Tech Champions Award« ausgezeichnet. Internet, Social Media, Smartphones – unsere Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren eine immense Entwicklung hin zu einer digitalisierten Welt gemacht. Am Tag der Wissenschaft der Universität Stuttgart stehen am Samstag, 12. Juli 2014, auf dem Campus Vaihingen interessante Forschungsprojekte zum Leitthema »Digitale Gesellschaft« im