Digitale Agenda für die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 9. Dezember 2016 Projekte zum Schaufenster intelligente Energie« (WK-intern) - Das Fraunhofer IWES in Kassel arbeitet in drei der fünf vom BMWi ausgewählten Modellregionen mit, in denen innovative Technologien und Verfahren für die Energieversorgung der Zukunft untersucht werden. »Ziel des Förderprogramms »Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende« (SINTEG) sind Musterlösungen für eine klimafreundliche, sichere und effiziente Energieversorgung bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien. Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch durch Einsatz innovativer Netztechnologien und –betriebskonzepte«, teilte das BMWi mit. »Die fünf Schaufenster werden in den nächsten vier Jahren mit über 200 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Zusammen mit zusätzlichen
Windenergieausbau: Fachagentur Windenergie an Land e.V. veröffentlicht aktuelles Windanlagenregister Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Dezember 20168. Dezember 2016 Das Jahr 2016 dürfte eines der bisher stärksten für den Windenergieausbau in Deutschland werden. (WK-intern) - Darauf deutet Zahlen des aktuellen Anlagenregisters hin, welche die Fachagentur Windenergie an Land analysiert hat. Zwischen Januar und September gingen knapp 1.100 Windenergieanlagen mit 3.070 MW neu ans Netz; ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Zubau des Vergleichszeitraums 2015. Zudem sind 1.266 genehmige Anlagen (3.647 MW), für die bis dato die Inbetriebnahme noch ausstand, im Register erfasst. Im geplanten Netzausbaugebiet gingen bislang 962 MW Windenergieleistung in Betrieb; weitere 1.168 MW genehmigte Leistung sind dort registriert und können daher noch ohne ausschreibungsbedingtes Zuschlagslimit errichtet werden. Infolge der bisherigen
Start des Großprojekts NEW 4.0 – HAW-Professor erhält Zuwendungsbescheid Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Windenergie Windparks 8. Dezember 2016 Start des Großprojekts NEW 4.0 mit 60 Partnern für das Energiesystem der Zukunft in Hamburg und Schleswig-Holstein. (WK-intern) - HAW-Professor Dr. Werner Beba, Sprecher und Projektkoordinator, erhielt heute den Zuwendungsbescheid von Staatssekretär Rainer Baake in Berlin. Das Konsortium erhält rund 41 Mio. Euro Fördermittel. Für das Jahrhundertprojekt Energiewende sind innovative Lösungen und herausragendes Engagement notwendig. Unter dem Titel NEW 4.0 – Norddeutsche EnergieWende 4.0 – hat sich in Hamburg und Schleswig-Holstein eine einzigartige Projektinitiative aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gebildet, die in einem länderübergreifenden Großprojekt eine nachhaltige Energieversorgung realisieren und gleichzeitig auch die Zukunftsfähigkeit der gesamten Region stärken will. Rund 60 Partner aus
Forscher entwickeln Unterwasser-Observatorium für die Nordsee Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Dezember 2016 Neues Gerät soll vor Helgoland automatisch die Plankton-Lebensgemeinschaft erfassen (WK-intern) - Die Weiten des Meeres und dessen zeitweise harschen Bedingungen stellen Meeresforscher häufig vor schwierige Situationen. In der Nordsee nahe Helgoland haben Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Seefischerei, des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) jetzt ein außergewöhnliches Gerät ausgebracht: ein optisch-akustisches Unterwasser-Observatorium. Es ist in der Lage, kleinste Meereslebewesen unter Wasser zu erfassen und automatisch zu identifizieren – rund um die Uhr und selbst unter Bedingungen, unter denen kein Forschungsschiff den Hafen verlassen kann. Mikroskopisch kleine Krebstiere, Fischlarven, Quallen sowie Jugendstadien vieler Schnecken und Stachelhäuter – all das wird zum Zooplankton gezählt. Es
TÜV genehmigt Inbetriebnahme der Bioenergie-Demonstrationsanlage in Leuna Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 6. Dezember 2016 Evry (Frankreich) und Leuna (Deutschland), 5. Dezember 2016 - Global Bioenergies gibt bekannt, dass es die offizielle Genehmigung zur Inbetriebnahme der Demonstrationsanlage Leuna vom TÜV erhalten hat. (WK-intern) - Global Bioenergies gibt bekannt, dass es die offizielle Genehmigung zur Inbetriebnahme der Demonstrationsanlage Leuna vom TÜV erhalten hat. Diese Genehmigung wurde nach einer vollständigen Prüfung, die sich vor allem auf Sicherheits- und Umweltfragen konzentrierte, für den Fermentationsbereich erteilt. Ales Bulc, Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft von Global Bioenergies, stellt fest: „Die Genehmigung für die Inbetriebnahme der Anlage ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen. Wir haben kürzlich die Technologie von der Pilotanlage in Pomacle, Frankreich,
Flexible Rotorblätter machen Windenergieanlagen effizienter Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 5. Dezember 2016 Intelligent auf Windlasten reagieren (WK-intern) - Windenergieanlagen werden immer größer. Damit steigen die Lasten, die auf die Rotorblätter wirken. Bisherige Bauweisen stoßen an ihre Grenzen. Sogenannte Smart Blades reagieren passiv oder mit aktiven Bauteilen auf wechselnde Windbedingungen. Das neue BINE-Projektinfo „Das Klügere gibt nach“ (16/2016) stellt drei verschiedene Technologien vor. Passive Smart Blades können sich bei starkem Wind nicht nur durchbiegen, sondern auch axial verdrehen. Damit verändert sich der Anströmwinkel und dies wirkt automatisch der Laständerung entgegen. Die Untersuchungen der Wissenschaftler zeigten, dass sich flexible, 80 Meter lange Blätter in Sichelform dafür besonders gut eignen. Eine spezielle Anordnung der Fasern im Rotorblattinneren ergänzt diesen
Mit einer preisgekrönten Idee sorgt der Windenergieprofessor Clemens Jauch für ein träges Stromnetz Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Dezember 2016 – und stellt die Versorgung mit erneuerbaren Energien für die Zukunft auf sichere Füße. (WK-intern) - Was kunstvolle Sprünge und Pirouetten auf der Eisbahn mit der Energiewende zu tun haben? Wenig bis gar nichts trifft es wohl ziemlich genau. Doch Clemens Jauch hat eine Eiskunstläuferin zur Patin seiner Idee gemacht, die erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung und das Gelingen der Energiewende haben könnte. Clemens Jauch ist Professor für Windenergietechnik am Institut für Windenergietechnik (WETI) der Hochschule Flensburg. Hier beschäftigt er sich unter anderem damit, wie das Stromnetzt aussehen muss, soll es künftig nur noch durch Windenergieanalagen, Solaranlagen oder andere Erzeuger regenerativer Energien
Von 7% auf 3,8 %: Metaanalyse untersucht Einsatzgebiete der Biokraftstoffe im Energiesystem der Zukunft Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 1. Dezember 2016 Bioenergie: Vielseitig, aber nicht beliebig einsetzbar (WK-intern) - Die Bioenergie in ihren vielfältigen Formen leistet in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität wesentliche Beiträge. Trotz einer breiten Rohstoffbasis ist ihr Einsatz indes nicht beliebig steigerbar. In der heute erschienenen Metaanalyse „Perspektiven fester, flüssiger und gasförmiger Bioenergieträger“ geht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) der Frage nach, in welchen Formen und Einsatzgebieten die Bioenergie künftig laut Einschätzung maßgeblicher Studien genutzt werden soll. „Die neue Metaanalyse macht transparent, was hinter den Annahmen zur künftigen Rolle der Bioenergie in den Bereichen Strom, Wärme und Kraftstoffe steckt“, erklärt AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer anlässlich der Veröffentlichung der Metaanalyse im
TUHH lädt zur „Conference on Maritime Energy 2017“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 Durch den Boom des Offshore-Energiesektors ist die Anzahl der Industrieanlagen auf dem Meer stark gestiegen. (WK-intern) - Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau dieser Plattformen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, die Anlagen nach Gebrauch umweltfreundlich abzubauen? Können sie in den natürlichen Lebenszyklus integriert werden? Wie lassen sich ökologische und ökonomische Interessen vereinbaren? An der Technischen Universität Hamburg (TUHH) widmen sich auf der „Conference on Maritime Energy 2017" (COME) mehr als 150 Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft weltweit diesen Fragen. Die COME findet am 28. und 29. März 2017 das zweite Mal an der TUHH statt und richtet sich neben
Hausmüll mit weniger Energie aufbereiten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 Für Restmüll aus der grauen Tonne gibt es zwei Entsorgungswege: Eine Müllverbrennungsanlage oder eine mechanisch-biologische Abfallbehandlung (MBA). (WK-intern) - Bei dieser werden zuerst die Wertstoffe aussortiert und genutzt. Dann wird der Rest in Rottetunneln behandelt. Das neue BINE-Projektinfo „Energieverbrauch der Müllaufbereitung senken“ (15/2016) stellt eine effizientere Anlage zur Abluftbehandlung für MBA vor. Diese kann fast ein Viertel der Energie im Vergleich zu heutigen Anlagen einsparen. Der nicht zu verwertende Sortierrest des Mülls aus der grauen Tonne durchläuft in den Rottetunneln der MBA einen aeroben Verrottungsprozess. Dadurch werden alle organischen Bestandteile oxidiert. Nach der Behandlung lässt sich der Rest deponieren, ohne dass es noch zur
Ranking: Studierende der Ökologischen Agrarwissenschaften an der Uni Kassel sehr zufrieden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2016 In fast allen Bereichen überdurchschnittlich positiv bewerten die Studierenden den Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel – das ist das Ergebnis eines aktuellen Ranking des Fachblatts top agrar. (WK-intern) - Besonders gut schnitten die Bereiche Pflanzenproduktion und Landtechnik ab, die Landtechnik sogar als beste aller Hochschulen. Die Pflanzenproduktion erhielt demnach eine Durchschnittsnote von 1,6 (1 sehr gut, 5 mangelhaft); Das ist – gemeinsam mit zwei weiteren Universitäten - der beste Wert aller deutschsprachigen Universitäten; der Durchschnitt liegt bei 1,9. In der Landtechnik erhielt die Universität Kassel mit 1,9 ebenfalls den besten Wert (Durchschnitt 2,5). Die Sparten Tierproduktion (2,0; Durchschnitt 2,0) und Agrarökonomie (2,1;
Flüssige Gebäudehülle schützt vor Hitze und Kälte Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 26. November 2016 Materialwissenschaftler stellen Prototypen für intelligente Fassaden vor (WK-intern) - Man stelle sich ein solches Gebäude vor: Wenn im Sommer die Sonne scheint, sorgen eine intelligente Fassade und ebensolche Fenster für angenehme Kühle im Inneren. Im Winter dagegen bleibt es behaglich warm, auch ohne dass eine zusätzliche Heizung notwendig ist. Was nach ferner Zukunftsmusik klingt, könnte bereits in wenigen Jahren Realität werden. Die Grundlagen dafür hat jetzt ein Team von Materialwissenschaftlern im Rahmen eines an der Friedrich-Schiller-Universität Jena koordinierten Forschungsvorhabens gelegt. Das Konsortium aus Universitäten und Industrieunternehmen hat dafür intelligente Fassaden- und Fenstermodule entwickelt, die den Wärmefluss in Gebäuden regulieren können. In der aktuellen