EU und DNR-Geschäftsführer glauben: Fehlende Biodiversität ist Ursache von Insektensterben, Klimakrise und Corona Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 22. Mai 2020 EU-Kommission setzt wichtiges Signal für Biodiversität und Landwirtschaft – Mitgliedstaaten müssen folgen (WK-intern) - Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) begrüßt die heute von der EU-Kommission vorgestellten Strategien zum Biodiversitätsschutz sowie zur nachhaltigen europäischen Landwirtschaft (Farm-to-Fork). „Der Verlust der Artenvielfalt und das Insektensterben, die fortschreitende Klimakrise sowie die gegenwärtige Corona-Pandemie erfordern eine entschlossene Neuausrichtung europäischer Politik. Der Europäische Green Deal und seine Strategien sind daher zentral für eine nachhaltige Zukunft und für die ‚Green Recovery‘ der EU aus der Corona-Krise“, Florian Schöne, DNR-Geschäftsführer. Die konkreten Zielsetzungen in den beiden Strategien wie etwa der rechtsverbindliche Schutz von mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen in der EU,
Bundeskabinett einigt sich auf Mehreinnahmen durch höhere CO2-Abgaben im Verkehrs- und Wärmemarkt Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. Mai 2020 Statement: BDEW zu den vom Bundeskabinett verabschiedeten Regelungen zur CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Wärmesektor (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute zwei Regelungen verabschiedet, mit denen die bereits beschlossene CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Wärmemarkt sowie die Senkung der EEG-Umlage umgesetzt werden sollen. Hierzu Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Es ist ein gutes Signal in für den Klimaschutz schwierigen Zeiten, dass die Bundesregierung mit den heutigen Kabinettsbeschlüssen den nächsten Schritt zur Umsetzung des Brennstoffemissionshandels und zur Senkung der EEG-Umlage macht. Die Länder hatten sich im Vermittlungsausschuss zu Recht für einen höheren CO2-Preis und eine stärkere Senkung der Ökostrom-Umlage eingesetzt. Die Mehreinnahmen müssen nun wie vereinbart fast
Die Batteriegesetz-Novelle sichert flächendeckende Rücknahme und hochwertiges Recycling von Batterien Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Ökologie Technik Verbraucherberatung 20. Mai 2020 Ab 2021 müssen sich alle Batteriehersteller registrieren lassen. (WK-intern) - Durch das Gesetz sollen neue Mindeststandards gelten, die eine hochwertige und sichere Entsorgung garantieren. Das Bundeskabinett hat heute eine Änderung des Batteriegesetzes auf den Weg gebracht. Künftig müssen sich alle Hersteller von Batterien registrieren lassen, alle Rücknahmesysteme für Geräte-Altbatterien werden von einer einheitlichen Stelle genehmigt. Neue Mindeststandards bei der Abholung von Geräte-Altbatterien sollen eine hochwertige und sichere Entsorgung garantieren. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen künftig einheitlich und gemeinsam durch alle Hersteller informiert werden. Seit Jahresbeginn sind nur noch herstellereigene Rücknahmesysteme auf dem Markt der Gerätealtbatterie-Entsorgung tätig. Die Bundesregierung passt das Batteriegesetz an diese veränderte
Bundeskabinett beschließt höheren CO2-Preis für die Entlastungen bei Strompreisen und für Pendler Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 20. Mai 2020 Das Bundeskabinett hat zwei zentrale Regelungen zur Umsetzung der Beschlüsse des Vermittlungsausschusses zum Klimaschutzprogramm 2030 auf den Weg gebracht. (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat zwei zentrale Regelungen zur Umsetzung der Beschlüsse des Vermittlungsausschusses zum Klimaschutzprogramm 2030 auf den Weg gebracht. Bund und Länder hatten sich im Dezember 2019 unter anderem darauf geeinigt, ab 2021 die CO2-Bepreisung von Brennstoffen zu erhöhen und im Gegenzug die Belastungen für Stromverbraucher und Fernpendler zu begrenzen. Der nationale Emissionshandel startet nun mit einem festen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne im Jahr 2021. Gleichzeitig hat das Bundeskabinett eine Verordnung beschlossen, damit Einnahmen aus dem nationalen Emissionshandel zur Entlastung
Deutschland und Frankreich setzen auf starken Klimaschutz beim Neustart nach der Corona-Krise Behörden-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 18. Mai 2020 Meseberger Klima-AG plädiert für Green Recovery und ambitioniertere EU-Klimaziele (WK-intern) - Unter Vorsitz der Umweltstaatssekretäre Jochen Flasbarth (DEU) und Brune Poirson (FRA) hat die Deutsch-Französische Meseberger Klima-AG einen Weg zum nachhaltigen Aufbau der Wirtschaft nach der Covid-19-Pandemie aufgezeigt. Beteiligt waren alle mit der Klimapolitik befassten Ministerien beider Länder. In der gemeinsamen Abschlusserklärung schlagen beide Regierungen vor, den „European Green Deal“ mit Maßnahmen zur schrittweisen Dekarbonisierung der europäischen Industrie so zu gestalten, dass er der wirtschaftlichen Erholung der gesamten EU dient. Kompass soll dabei das Pariser Klimaabkommen mit dem Ziel der Klimaneutralität sein. Mit einem nachhaltigen Finanzsystem, sektorübergreifenden Innovationen und einer starken Kreislaufwirtschaft können Impulse
EEX startet Clearing-Service für den japanischen Strommarkt erfolgreich Behörden-Mitteilungen Kooperationen 18. Mai 202018. Mai 2020 Erstes Geschäft ebnet den Weg für geclearten Strom-Terminmarkt in Japan (WK-intern) - Die European Energy Exchange (EEX) hat heute den neuen Clearing-Services für japanische Stromfutures gestartet, der einen wichtigen Meilenstein für den Strom-Terminmarkt der EEX sowie das Asiengeschäft der EEX Group darstellt. Das erste zum Clearing registrierte Geschäft umfasste ein Volumen von 11.040 MWh und wurde durch die Stromversorger Tohoku EPCO Energy Trading Co., Inc. und ENGIE Global Markets, unterstützt durch den japanischen Commodity-Broker, enechain Corporation, abgeschlossen. Peter Reitz, Vorstandsvorsitzender der EEX, erklärt dazu: „Heute ist ein richtungsweisender Tag für die EEX. Mit Japan starten wir das erste asiatische Marktgebiet auf der EEX-Plattform
Klimaschutzmaßnahmen im Güterverkehr: Verlängerung der Mautbefreiung für Erdgas-Lkw bis Ende 2023 Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 17. Mai 2020 Kehler begrüßt Verlängerung der Mautbefreiung für Erdgas-Lkw (WK-intern) - Kehler: „Damit wird ein wichtiger Impuls gesetzt, nach jahrzehntelanger Stagnation endlich praxisnahe Klimaschutzmaßnahmen im Güterverkehr umzusetzen.“ Der Deutsche Bundestag die Verlängerung der seit 2019 geltenden Mautbefreiung für Erdgas-Lkw beschlossen. Die Abstimmung im Bundesrat soll im Juni stattfinden. Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, zu der Entscheidung: „Wir begrüßen, dass der Bundestag die Verlängerung der Mautbefreiung für Erdgas-Lkw zur Markteinführung dieses alternativen Kraftstoffs beschlossen hat. Damit wird ein wichtiger Impuls gesetzt, nach jahrzehntelanger Stagnation endlich praxisnahe Klimaschutzmaßnahmen im Güterverkehr umzusetzen. Auch dürfen sich die Bürger über deutlich geringere Lärmbelastungen der Erdgas-Lkw freuen. Wir hoffen, dass
Fristen für Betreiber von Biomasse-KWK-Anlagen sind vom Deutschen Bundestag verlängert Behörden-Mitteilungen Bioenergie Dezentrale Energien Mitteilungen Verbraucherberatung 17. Mai 2020 Frist für Flexprämie, Biomasse-KWK-Anlagen und §118 Abs. 25 EnWG für die Betreiber von klassischen KWK-Anlagen verlängert (WK-intern) - Mini-EEG-Novelle am späten Donnerstagabend in 3. Lesung im Bundestag verabschiedet Wenigstens kleine, aber gute Nachrichten: Wichtige Fristen für Betreiber von Biomasse-KWK-Anlagen sind vom Deutschen Bundestag beschlossen worden. Am Donnerstag, 22.30 Uhr war längst vorbei, als die sitzungsleitende Vizepräsidentin des Bundestages, Frau Claudia Roth, nach ausführlicher Debatte den „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2017 und weiterer energierechtlicher Bestimmungen“ zur endgültigen Abstimmung aufrief. Mit großer Mehrheit stimmte der Bundestag u.a. dafür, dass die Fristen für die Realisierung von Biomasse-KWK-Anlagen, die zum 31. Oktober 2020 und folgende
Windparkbetreiber sollten günstige „Bürgerstromtarife“ anbieten Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Mai 202015. Mai 2020 WestfalenWIND begrüßt Eckpunktepapier zur Akzeptanzerhöhung - Leichte Nachbesserungen nötig (WK-intern) - Nach langen Monaten der Untätigkeit in Fragen der Energiepolitik hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nun ein Eckpunktepapier vorgelegt, was die Akzeptanz für die Windkraft erhöhen soll. Die WestfalenWIND-Gruppe begrüßt die Vorschläge darin, spiegeln sie doch ein Konzept wieder, welches das Unternehmen seit langem verfolgt. „Zentraler Teil unserer Unternehmensphilosophie ist es, die Bürger am Ausbau der Windkraft zu beteiligen“, erklärt Unternehmenssprecher Daniel Saage. Die vom Bundeswirtschaftsminister vorgeschlagene generelle Abgabe an Kommunen in Höhe von 0,2 Cent pro Kilowattstunde des erzeugten Windstroms gehe in die richtige Richtung, allerdings solle die Verwendung der Gelder zweckgebunden erfolgen,
Wissenschaftliche Studie: Nur 21 % der Befragten halten Gesundheitswesen für beunruhigend Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Kooperationen Ökologie Solarenergie Windenergie 14. Mai 202014. Mai 2020 NEW 4.0 – Mehr als 84 Prozent der Norddeutschen beunruhigt vom Klimawandel Umwelt- und Klimaschutz auf Platz 1 der wichtigsten Themen der Norddeutschen, jedoch Skepsis gegenüber dem politischen Handeln Rund zwei Drittel der Befragten bemängeln die fehlende politische Entschlossenheit für eine positive Energiewende Für mehr als jeden Zweiten könnten sich finanzielle Anreize für Anwohner positiv auf die persönliche Einstellung zum Ausbau erneuerbaren Energien auswirken (WK-intern) - Hamburg, 14. Mai 2020 – Der Klimaschutz ist für die Deutschen auch weiterhin eines der wichtigsten gesellschaftlichen Themen – daran hat auch die Corona-Krise nichts geändert. In einer repräsentativen Studie unter 1.000 Befragten in Hamburg und Schleswig-Holstein, das Projekt
Svenja Schulze verweist auf die Argumente von Wissenschaftlern in Sachen Gesundheit und Umwelt Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 14. Mai 2020 Schulze: Neues Umweltgutachten des SRU liefert gute Argumente für ökologisch-sozialen Weg aus der Krise (WK-intern) - Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat heute das neue Umweltgutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) entgegengenommen. Das Gutachten, das die SRU-Vorsitzende Prof. Dr. Claudia Hornberg im Rahmen einer Videokonferenz symbolisch überreichte, trägt den Titel "Für eine entschlossene Umweltpolitik in Deutschland und Europa". Svenja Schulze: "Die Corona-Pandemie hat uns in den letzten Wochen vor Augen geführt: Wissenschaftliche Unterstützung und Beratung sind unverzichtbar für unsere Politik. Dafür stehen der Bundesregierung Expertengremien wie der Sachverständigenrat für Umweltfragen zur Seite, und wir sind gut beraten, die wissenschaftliche Expertise nicht nur in Fragen des
Umweltgutachten 2020: Für eine entschlossene Umweltpolitik in Deutschland und Europa Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 14. Mai 2020 Am 14. Mai 2020 um 11:00 Uhr stellt der SRU das Umweltgutachten 2020 digital vor. (WK-intern) - Die Videopräsentation kann auf Youtube ohne Anmeldung verfolgt werden. Alle Ratsmitglieder und die Bundesumweltministerin Svenja Schulze kommen zu Wort. Videopräsentation auf Youtube ab 11:00 Uhr Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie drohen Umweltthemen kurzfristig in den Hintergrund zu geraten. Die langfristige Bedrohung unserer natürlichen Lebensgrundlagen – vor allem durch Klimawandel und Biodiversitätsverlust – bleibt aber bestehen. Die aktuelle Gesundheitskrise zeigt eine ungeahnte Verletzlichkeit unseres Lebens und Wirtschaftens auf. So unterschiedlich die beiden Krisen sind, ist ihnen doch gemeinsam, dass sie nur durch gemeinsames und entschlossenes Handeln überwunden werden können. In