Ab jetzt werden Emissionsberechtigungen und Luftverkehrsberechtigungen zu EU-Geld gemacht Aktuelles Behörden-Mitteilungen Mitteilungen News allgemein 22. Dezember 2020 EEX veröffentlicht Auktionskalender 2021 für EU-Emissionsberechtigungen (EUA) und EU-Luftverkehrsberechtigungen (EUAA) (WK-intern) - Polen verlängert Vertrag mit EEX zur Versteigerung von Emissionsberechtigungen Die European Energy Exchange (EEX) hat den Auktionskalender für das Jahr 2021 für die Versteigerungen von EU-Emissionsberechtigungen (EUA) sowie EU-Luftverkehrsberechtigungen (EUAA) veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgt in Abstimmung mit der Europäischen Kommission und den teilnehmenden EU-Mitgliedstaaten sowie EEA-EFTA Staaten, die auf der europaweiten CAP3-Plattform versteigern, und mit den zuständigen deutschen und polnischen Behörden. Am 10. Dezember wurde zudem der Vertrag der EEX zur Versteigerung von Emissionsberechtigungen im Auftrag des polnischen Staates um maximal fünf Jahre verlängert. Die Auktionen im kommenden Jahr starten am 29. Januar
Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land das erste und einzige Mal in diesem Jahr überzeichnet Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Dezember 202021. Dezember 2020 Ergebnisse der Ausschreibungen zum Gebotstermin 1. Dezember 2020 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die erfolgreichen Gebote der technologiespezifischen Ausschreibungen für Windenergie an Land sowie für Solarenergie zum Gebotstermin 1. Dezember 2020 ermittelt. Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land Bei einer ausgeschriebenen Menge von 366.901 kW wurden 96 Gebote mit einem Volumen von 657.100 kW eingereicht. Die Ausschreibung für Windenergie an Land zum Gebotstermin 1. Dezember 2020 war damit das erste Mal in diesem Jahr überzeichnet. Die Überzeichnung fiel deutlich aus. 58 Gebote mit einem Umfang von 399.700 kW konnten bezuschlagt werden. Regional betrachtet ging das größte Zuschlags-Volumen an Gebote für Standorte in Schleswig-Holstein (31
Jan Philipp Albrecht: Brennelemente-Zwischenlager in Krümmel erfüllt höchste Schutzstandards Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. Dezember 2020 Im Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente in Krümmel ist der Schutz gegen Angriffe Dritter weiter erhöht worden. (WK-intern) - Nach Abschluss umfangreicher Arbeiten seit 2016 erfüllt dieses Lager nun die höchsten Sicherungsanforderungen. Gewährleistet ist auch ein hohes Sicherheitsniveau in der IT-Sicherheit. Die neuen Systeme und Einrichtungen machen das Brennelemente-Zwischenlager unabhängig von den Sicherungseinrichtungen des Kernkraftwerks. Die Arbeiten zur Errichtung und Änderung der Systeme zum Schutz und zur Überwachung der CASTOR-Behälter erstreckten sich über einen Zeitraum von vier Jahren. Einzelheiten zu den sicherungstechnischen Aufrüstungen werden aus Geheimschutzgründen nicht genannt. Die sicherungstechnischen Verbesserungen waren aufgrund neuer Erkenntnisse über mögliche Angriffsszenarien bundesweit initiiert worden. Das Lager in Krümmel
Offshore Windparks: BSH veröffentlicht Flächenentwicklungsplan für erhöhtes Ausbauziel von 20 GW bis 2030 Behörden-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Dezember 2020 Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den Flächenentwicklungsplan 2020 und die Umweltberichte im Rahmen der Strategischen Umweltprüfung veröffentlicht. (WK-intern) - In der Fortschreibung hatten Behörden und die Öffentlichkeit in insgesamt zwei Konsultationsrunden die Möglichkeit, sich in das Verfahren einzubringen und Stellung zu den Entwürfen zu nehmen. „Mit der Fortschreibung des Flächenentwicklungsplans zur planerischen Umsetzung des Ziels des Ausbaus der Offshore-Windenergie von 20 GW bis 2030 leistet das BSH einen wichtigen Beitrag für die Energiewende. Die Fortschreibung des Flächenentwicklungsplans sichert auch für das erhöhte Ausbauziel einen geordneten und aufeinander abgestimmten Ausbau der Windenergie auf See und der zugehörigen Netzanbindungen“ so die Präsidentin
Gutachten bestätigt großes Potenzial für grünen Wasserstoff in Schleswig-Holstein Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Dezember 2020 Energiewendeminister Albrecht: „Schleswig-Holstein ist prädestiniert als Hotspot und Drehscheibe für grünen Wasserstoff“ (WK-intern) - Schleswig-Holstein kann bundes- und europaweit eine Vorreiterrolle bei der Erzeugung, Verteilung und Nutzung von grünem Wasserstoff einnehmen. Das geht aus einem Gutachten hervor, das im Auftrag des Energiewendeministeriums von einem Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft erstellt worden ist. Das Gutachten führt aus, dass im Jahr 2030 ca. 1,8 Terawattstunden CO2-neutraler Wasserstoff allein in Schleswig-Holstein nachgefragt sein werden. Hinzu kommen die enormen überregionalen Bedarfe, für die das Land durch seine besonders guten Bedingungen für Erzeugung, Lagerung und Import eine zentrale Rolle übernehmen wird. „Schleswig-Holstein ist prädestiniert als Hotspot und Drehscheibe für
Dieses EEG-Reförmchen bleibt nach drei Jahren Anlaufzeit klar hinter den Klimazielen zurück Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 18. Dezember 2020 Was lange währt, wird nicht immer gut. (WK-intern) - Der Bundesrat hat heute der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zugestimmt. Die Neuregelung wird zum 1. Januar 2021 in Kraft treten. Schleswig-Holstein stimmte der Gesetzesänderung zu, Umweltminister Jan Philipp Albrecht kritisierte das neue EEG jedoch als zu wenig ambitioniert: „Was lange währt, wird nicht immer gut. Dieses EEG-Reförmchen bleibt nach drei Jahren Anlaufzeit klar hinter den Klimazielen zurück. Wir brauchen ambitioniertere Ausbaupfade und mehr Anreize für die Verwendung und Vermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien über alle Sektoren.“ Das Land werde sich daher für eine zügige Reform nach der Reform einsetzen. Immerhin konnten bei der Photovoltaik mit dem
Planfeststellungsbeschluss für den Offshore-Windenergiepark „Kaskasi II“ erlassen Behörden-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Dezember 2020 Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat erstmalig nach Schaffung des wettbewerbsrechtlichen Ausschreibungsrahmens am 07.12.2020 einen Planfeststellungsbeschluss für einen Offshore-Windpark im sogenannten „Übergangssystem“ erlassen. (WK-intern) - Nordwestlich von Helgoland sollen in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nordsee 38 Windenergieanlagen auf einer Fläche von rund 17 km2 mit einer Gesamtleistung von 342 MW auf Monopile-Gründungen errichtet werden. Der neue Offshore-Windpark „Kaskasi II“ entsteht zwischen den bereits realisierten Windparks „Amrumbank West“ und „Nordsee Ost“. Die Planfeststellung umfasst mehrere Pilotwindenergieanlagen, für die die Bundesnetzagentur (BNetzA) zusätzliche Netzanbindungskapazität in Höhe von 17 MW zugewiesen hat. Die Monopile-Gründungen sollen vorrangig über ein neuartiges Vibrationsverfahren eingebracht
Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnisse der KWK-Ausschreibungen Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Technik 17. Dezember 2020 Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge der Ausschreibungen für KWK-Anlagen und für innovative KWK-Systeme zum Gebotstermin 1. Dezember 2020 bekannt gegeben. (WK-intern) - Es handelt sich um zwei getrennte Verfahren. Ausschreibung für KWK-Anlagen Zu der ausgeschriebenen Menge von 75 Megawatt wurden 17 Gebote mit einem Volumen von 59,552 Megawatt eingereicht. Hiervon erhielten 15 Gebote mit einem Volumen von 56,076 Megawatt einen Zuschlag. Das Ausschreibungsvolumen wurde nicht ausgeschöpft. Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote reichen von 5,90 ct/kWh bis 7,00 ct/kWh. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert liegt bei 6,75 ct/kWh und ist der höchste aller bisherigen Ausschreibungsrunden. Zwei Gebote mussten vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen werden, da sie den formalen
AG Energiebilanzen veröffentlicht: Energieverbrauch sinkt auf historisches Tief Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 17. Dezember 2020 Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen informiert über die aktuelle Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland Deutliche Auswirkungen der Corona-Pandemie Anteil fossiler Energien sinkt (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2020 um 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und erreichte mit 11.691 Petajoule (PJ) oder 398,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) einen historischen Tiefststand. Im Vergleich zu 2006, dem Jahr mit dem bisher höchsten Energieverbrauch in Deutschland seit der Wiedervereinigung, beträgt der Rückgang rund 21 Prozent, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen). Infolge des rückläufigen Verbrauchs sowie weiteren Verschiebungen im Energiemix zugunsten der Erneuerbaren und des Erdgases rechnet die AG Energiebilanzen mit einem Rückgang der energiebedingten CO2-Emissionen
Risikobewertung: BSH startet Informationssystems zu nicht-einheimischen Arten Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Techniken-Windkraft Windparks 17. Dezember 2020 BSH startet Neobiota-Informationssystem (WK-intern) - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den Testbetrieb eines öffentlich zugänglichen Informationssystems zu nicht-einheimischen Arten (Neobiota) begonnen. Das System soll zur Qualitätssicherung beitragen, Validierung und Harmonisierung der Daten erleichtern und Kosten für Wirtschaft und Verwaltung reduzieren. Seeschiffe können über das Ballastwasser Neobiota verbreiten, die ökonomischen Schaden anrichten oder das ökologische Gleichgewicht stören können. Aus diesem Grund hat die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) das Ballastwasser-Übereinkommen verabschiedet. Es legt unter anderem fest, dass Ballastwasser nur dann abgegeben werden darf, wenn bestimmte Grenzwerte oder Vorgaben eingehalten werden. Das Übereinkommen sieht aber auch die Möglichkeit von Befreiungen von der Ballastwasserbehandlung vor, wenn
Ostwind 2: Planfeststellungsbeschluss für die Seekabelsysteme kann umgesetzt werden Behörden-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. Dezember 2020 BSH: Nach Erlass des Planfeststellungsbeschlusses und Freigabe der bauvorbereitenden Maßnahmen können nun die ersten Offshore-Arbeiten für das Vorhaben „Ostwind 2“ in der Ostsee beginnen. (WK-intern) - Nach Freigabe durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) vom 11. Dezember 2020 können nun in den Anfang Oktober planfestgestellten Trassenabschnitten in der deutschen ausschliesslichen Wirtschaftszone (AWZ) der Ostsee die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen durchgeführt werden. Das Vorhaben „Ostwind 2“ besteht aus insgesamt drei stromabführenden Wechselstrom (HVAC) - Seekabelsystemen mit einer Nennspannung von jeweils 220 kV. Es erstreckt sich vom Umspannwerk Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern über den Grenzkorridor I bis zu den Umspannplattformen der beiden Offshore-Windparks „Baltic Eagle“
Bundesregierung setzt EU-Vorgaben um und beschließt strengere Anforderungen für Industrieanlagen Behörden-Mitteilungen Bioenergie Ökologie 16. Dezember 2020 Künftig gelten strengere Begrenzungen für den Schadstoffausstoß von technischen Anlagen, die immissionsschutzrechtlich genehmigt werden müssen. (WK-intern) - Das hat das Bundeskabinett heute mit der überarbeiteten Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) festgelegt. Zu den rund 50.000 betroffenen Anlagen gehören Abfallbehandlungsanlagen, Fabriken der chemischen Industrie und der Metallerzeugung, Zementwerke sowie große Anlagen der Nahrungsmittelindustrie. Die Neufassung der TA Luft ergänzt bislang noch nicht geregelte Anlagen, beispielsweise Biogasanlagen, Fabriken zur Pelletherstellung sowie Schredderanlagen. Erstmals sieht die Verwaltungsvorschrift bundesweite Regelungen zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor störenden Gerüchen vor. Große Tierhaltungsanlagen müssen künftig Ammoniak und Feinstaub besser aus der Abluft filtern. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: