Präsident*in Müller zur Energiewende: „Deutsche Stromversorgung war 2023 noch sehr zuverlässig“ Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 11. November 202411. November 2024 Versorgungsunterbrechungen Strom 2023 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute Zahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung im Jahr 2023 veröffentlicht. Die durchschnittliche Nichtverfügbarkeit von Elektrizität je Letztverbraucher lag bei 12,8 Minuten. Im Jahr 2022 lag sie bei 12,2 Minuten. "Die Stromversorgungsqualität in Deutschland lag auf sehr hohem Niveau. Das zeigt, dass es gelang, bei der Energiewende voranzukommen ohne dass die sichere Versorgung beeinträchtigt wurde", sagt Klaus Müller, Präsident*in der Bundesnetzagentur. Die Kennzahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung im Jahr 2023 weisen auch unter Berücksichtigung der Maßnahmen der Energiewende keine negativen Tendenzen in Bezug auf die Langzeitunterbrechungen auf. Der 2023 Wert liegt auf dem Niveau des zehnjährigen Mittels
Preise für Heizenergie legten 2023 trotz Gaspreisbremse um 31 Prozent gegenüber Vorjahr zu Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. November 2024 Deutschland ächzt 2024 unter neuem Hitzerekord und heizt dagegen an Temperaturbereinigter Heizverbrauch und Emissionen sanken nur um rund vier Prozent Mit künftig nachlassendem Preisdruck sind mehr Investitionen in Energieeffizienz und Wechsel der Heizungssysteme erforderlich, um weniger Kohlendioxid (CO2) zu emittieren Wer im vergangenen Jahr gedacht hat, die Energiepreiskrise sei überstanden, hat sich geirrt: Die Haushalte in Deutschland zahlten im Jahr 2023 – trotz Gaspreisbremse – für das Heizen rund 31 Prozent mehr als noch 2022. Doch offensichtlich gab es nicht mehr so viel Potenzial, Energie einzusparen, wie im Vorjahr. Heizten die Haushalte im ersten Jahr des russischen Angriffs auf die Ukraine temperaturbereinigt gut fünf
Keine Energieabschaltung, Solidarität und Hilfe für in Not geratene Haushalte Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 7. November 2024 LINZ AG führt in diesem Winter keine Energieabschaltungen durch (WK-intern) - Die LINZ AG wird in den kommenden Wintermonaten – von 1. Dezember 2024 bis 31. März 2025 – keine Energieabschaltungen durchführen. Damit will man Menschen, die sich bereits in einer finanziellen Notlage befinden, speziell in der kalten Jahreszeit die Angst vor einer drohenden Strom-, Fernwärme- oder Erdgasabschaltung nehmen. Die Maßnahme ist Teil eines Gesamtpakets, das in erster Linie die Prävention im Auge hat. Abschaltprävention und Solidaritätsfonds Die LINZ AG hat zum Schutz vor Energieabschaltungen schon seit langem ein Maßnahmenpaket in enger Zusammenarbeit mit der AKOÖ und vielen Sozialeinrichtungen im Einsatz. Das oberste Ziel der
Entlastung der Haushalte beim Strompreis ist lange überfällig Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 5. November 2024 Statement von Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Germany (WK-intern) - "In Deutschland zahlen wir europaweit die höchsten Energiekosten. Eine Entlastung der Haushalte beim Strompreis ist daher lange überfällig. Genauso freuen wir uns, dass die Union den Smart-Meter-Turbo zünden will! Mit dem aktuellen Gesetzentwurf gerät der Rollout weiter ins Stocken. Hervorragend zu sehen, dass die CDU erkannt hat, wie wichtig die intelligenten Zähler für ein effizientes Energiesystem und damit langfristig auch für grüne und günstige Energie sind! Katastrophal ist dagegen die Rücknahme des Heizungsgesetzes. Der Schritt wäre ein Genickbruch für die erneuerbare Heizungsindustrie in Deutschland – daran hängen Arbeitsplätze und Investitionen. Hausbesitzerinnen und -besitzer werden
Anika Schwalbe zum 1. November 2024 stellvertretende Geschäftsführerin der Agentur für Erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 4. November 2024 Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) freut sich, dass Anika Schwalbe zum 1. November 2024 die Position der stellvertretenden Geschäftsführerin übernommen hat. (WK-intern) - Ihre Funktion als Pressesprecherin wird sie weiterhin ausüben. Seit ihrem Eintritt in die AEE im Jahr 2019 hat Frau Schwalbe die Öffentlichkeitsarbeit der Agentur maßgeblich geprägt. Nach ihrem Einstieg als Pressereferentin übernahm sie im August 2021 die Position der Pressesprecherin. Neben ihrer Tätigkeit in der Pressearbeit sammelte sie zudem Erfahrungen in der Projektleitung, um den gesellschaftlichen Diskurs über Erneuerbare Energien zu fördern. Vor ihrer Zeit bei der AEE war Anika Schwalbe sechs Jahre lang als Online-Journalistin tätig. Ihre Schwerpunkte lagen
Windpark Münsterwald: Bürgerbeteiligung geht in zweite Runde Finanzierungen Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 4. November 2024 Bürgerinnen und Bürger können ab Anfang Dezember selbst in den Klimaschutz investieren und sich am bereits bestehenden Windpark Münsterwald finanziell beteiligen: (WK-intern) - Die STAWAG – Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG bietet eine zweite Runde einer Bürgerbeteiligung in Form eines Nachrangdarlehens an. „Wir haben uns ehrgeizige Klimaziele gesetzt: Bis 2030 möchten wir so viel grünen Strom in eigenen Anlagen erzeugen, dass wir rechnerisch die gesamte Stadt damit versorgen können. Weit mehr als die Hälfte des Ziels haben wir schon erreicht“, so Frank Brösse, Geschäftsführer der STAWAG Energie GmbH, einer 100%-Tochter der STAWAG, die auf den Ausbau der erneuerbaren Energien spezialisiert ist. „Für
Energieverbrauch der Industrie fiel schon 2023 um 7,8 % geringer aus als in 2022 Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 4. November 2024 Im Jahr 2023 hat die Industrie in Deutschland 3 282 Petajoule Energie verbraucht. Energieverbrauch der Industrie geht im zweiten Jahr in Folge deutlich zurück Rückgang im Jahr 2023 in direktem Zusammenhang mit rückläufiger Produktion in den energieintensiven Industriezweigen (WK-intern) - Das waren 7,8 % weniger als im Jahr 2022, als der Energieverbrauch der Industrie bereits um 9,1 % gegenüber dem Vorjahr gesunken war. Der Rückgang des Energieverbrauchs in der Industrie stand im direkten Zusammenhang mit einer sinkenden Produktion in 2023. Besonders stark betroffen waren die energieintensiven Branchen, in denen die Produktion um 11,2 % zurückging. Mit 91 % wurde im Jahr 2023 der größte Teil der
Holzfeuer entlastet im Winter die Wärmepumpe Bioenergie Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 3. November 2024 Thomas Schnabel, Referent für Politik und Wirtschaft, des Fachverbandes Heiz- und Kochgeräte im HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., über die Kombination von Wärmepumpen und Einzelraumfeuerstätten (WK-intern) - Redaktion: In Hinblick auf die Stromkosten und die Wärmeerzeugung empfehlen viele Experten eine Wärmepumpe mit einer Einzelraumfeuerstätte zu kombinieren. Was ist der Hintergrund? Thomas Schnabel: Mit einem Kilowatt elektrischem Strom erzeugen Wärmepumpen im Jahresmittel rund das Vierfache an Wärmeenergie. Das ist ökologisch und wirtschaftlich zugleich. Allerdings hängt die Leistungsfähigkeit von der Umgebungstemperatur ab. Bei starkem Frost – wenn der Bedarf am größten ist – können die Pumpen jedoch nicht effizient arbeiten. In diesem
Nationale Klimaschutzinitiative als Magazin der AEE mit kommunalen Best-Practice-Beispielen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 29. Oktober 202429. Oktober 2024 Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht: Neues Jahresmagazin der AEE zur kommunalen Energieinfrastruktur (WK-intern) - Unsere knapp 11.000 Städte und Gemeinden stehen vor einer großen Herausforderung: Um den Folgen der Klimakrise zu begegnen und auch in Zukunft eine hohe Lebensqualität für die Bevölkerung zu gewährleisten, muss die kommunale Energieinfrastruktur neu gedacht werden. Im KOMM:MAG 2024 informiert die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) anhand kommunaler Best-Practice-Beispiele und eigener Projekte über praktische Lösungsansätze. Eine intelligente, effiziente und erneuerbare Energieversorgung ist die Voraussetzung zur Erreichung der Klimaziele des Bundes. Doch die Notwendigkeit, die gesamte Wertschöpfungskette zu dekarbonisieren, erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, Innovationskraft und
Umlagen und Steuern werden ab 2025 ihren Anteil am Strompreis deutlich ausbauen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 28. Oktober 2024 Die Tendenz zeigt allgemein nach oben. Am deutlichsten fällt der Aufschlag bei der § 19 StromNEV-Umlage aus: (WK-intern) - Diese verdreifacht ihren Wert nahezu. Insgesamt steigt die Umlagenbelastung um rund 68 Prozent. Die Offshore-Netzumlage für das Jahr 2025 fällt mit 0,816 Cent je Kilowattstunde (2024: 0,656) deutlich höher ins Gewicht (plus 24,4 Prozent). Die KWKG-Umlage bleibt dagegen mit 0,277 Cent je Kilowattstunde (2024: 0,275 Cent je Kilowattstunde) fast konstant auf dem alten Wert (ein Plus von nur rund 0,7 Prozent). Die § 19 StromNEV-Umlage zieht dagegen mehr als deutlich an auf 1,558 Cent je Kilowattstunde (2024: 0,643 Cent je Kilowattstunde; plus 142 Prozent). Damit
Aiwangers Wärmestrategie: Risiko für Klima und Geldbeutel Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 27. Oktober 2024 Die vom bayerischen Wirtschaftsminister vorgelegte "Wärmestrategie" soll Bayern der Klimaneutralität 2040 näherbringen. (WK-intern) - Doch statt erprobte und klimafreundliche Heizlösungen gezielt zu fördern, setzt die Staatsregierung auf teure Scheinlösungen wie Wasserstoff und Biogas - entgegen wissenschaftlicher Empfehlungen. Für Haushalte mit Gasheizung kann das schnell zu einem unnötigen finanziellen Risiko werden, meint Till Irmisch, Referent für kommunalen Klimaschutz am Umweltinstitut München. „Die so genannte Wärmestrategie des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger klingt absurd. Zwar betont die Strategie die Bedeutung von Bezahlbarkeit, Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit. Doch unter dem Deckmantel der ‚Technologieoffenheit‘ werden teure Scheinlösungen wie Wasserstoff und Biomethan beworben. Für die Bürger:innen kann das schnell zur
Verdreifachung: Umlagen und Steuern werden ab 2025 ihren Anteil am Strompreis gewaltig ausbauen Mitteilungen Verbraucherberatung 25. Oktober 2024 Strompreis 2025: Umlagenbelastung zieht gewaltig an. durchschnittlicher Strompreis 2024 liegt jetzt schon bei 41,35 Cent je kWh (WK-intern) - Die Tendenz zeigt allgemein nach oben. Am deutlichsten fällt der Aufschlag bei der § 19 StromNEV-Umlage aus: Diese verdreifacht ihren Wert nahezu. Insgesamt steigt die Umlagenbelastung um rund 87 Prozent. Die Offshore-Netzumlage für das Jahr 2025 fällt mit 0,656 Cent je Kilowattstunde (2024: 0,591) deutlich höher ins Gewicht (plus 11 Prozent). Die KWKG-Umlage bleibt dagegen mit 0,277 Cent je Kilowattstunde (2024: 0,275 Cent je Kilowattstunde) fast konstant auf dem alten Wert (ein Plus von nur rund 0,7 Prozent). Die § 19 StromNEV-Umlage zieht dagegen mehr als