Heizungsgesetz: Die Regierung verpfuscht die Wärmewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Mai 20265. Mai 2026 Das Wirtschaftsministerium hat den Entwurf für das neue Gebäude-Modernisierungs-Gesetz vorgelegt. (WK-intern) - Der Einbau und Betrieb neuer Gas- und Ölheizungen soll damit wieder unbegrenzt möglich werden. Ab 2028 soll dann eine schrittweise steigende Menge „grüner“ Gase für Klimaschutz sorgen. Berechnungen zu Bedarf und Verfügbarkeit dieser Gase bleibt die Regierung zum wiederholten Male schuldig. Stattdessen zementiert sie weiterhin auf unabsehbare Zeit die deutsche Abhängigkeit von Importen aus Autokratien und Kriegsgebieten. Till Irmisch, Referent für Energiepolitik am Umweltinstitut München, kommentiert: „Mit diesem Gesetz verpfuscht die Regierung die Wärmewende. Nur der Ausstieg aus der Gasverbrennung führt zu mehr Klimaschutz. Indem sie den Einbau neuer Gasheizungen unbegrenzt freigeben möchte,
Heizungsgesetz: Die Regierung löst scheinbar ein Problem, das sie selbst geschaffen hat Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 30. April 202630. April 2026 Die Bundesregierung hat heute eine vorläufige Einigung beim Gebäude-Modernisierungs-Gesetz verkündet. (WK-intern) - Der Einbau neuer Gasheizungen soll damit wieder ermöglicht werden. Weil die Koalition insbesondere bei Gasheizungen steigende Nebenkosten erwartet, sollen Vermietende zukünftig an der Last beteiligt werden. Diese gehen ein doppeltes Risiko ein: zum einen höhere Kosten, zum anderen könnten Stadtwerke in Zukunft Gasnetze stilllegen, wenn sie sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben lassen. Mit dem Gesetzesentwurf schafft die Regierung deshalb die Gefahr von Millionen Investitionsruinen in deutschen Heizungskellern. Till Irmisch, Referent für Energiepolitik am Umweltinstitut München, übt harte Kritik am Vorgehen der Koalition: „Die Regierung verkündet heute eine Einigung für ein Problem, dass sie
Wegfall des Heizungsgesetzes verursacht bis zu 7 Mio. Tonnen CO2 Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. April 2026 Der Wegfall des § 71 Gebäudeenergiegesetz (GEG), des sogenannten Heizungsgesetzes, führt bis zum Jahr 2030 zu Treibhausgas-Mehremissionen in Höhe von 7 Mio. Tonnen CO2 im deutschen Gebäudebestand. (WK-intern) - Das zeigt eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG). Die Untersuchung beziffert erstmals die klimapolitischen Konsequenzen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) und des Wegfalls der 65-Prozent-Erneuerbaren-Regelung beim Heizungstausch. Die Studie zeigt darüber hinaus auf, wie diese mit energetischen Sanierungsmaßnahmen kompensiert werden können. Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e. V.: "Die Ergebnisse der Studie zeigen klar:
Umweltminister Carsten Schneider fordert Ausbau von Wind und Solar Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Solarenergie Windenergie Windparks 20. März 202620. März 2026 Mehr Mieterschutz bei der Reform des Heizungsgesetzes: „Erneuerbare sind Sicherheitsenergien“ (WK-intern) - Umweltminister*in Carsten Schneider (SPD) fordert den weiteren Ausbau von Wind und Solar und mehr Mieterschutz bei der Reform des Heizungsgesetzes. „Wie schnell sich Deutschland von fossilen Brennstoffen unabhängig macht, ist eine zentrale Frage von Souveränität und Versorgungssicherheit“, sagt der Minister in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT. Der Ausbau von Windkraft und Solarenergie sei für ihn absolut prioritär. „Erneuerbare sind Sicherheitsenergien“, so Schneider. Es dürfe und werde keinen generellen Stopp beim Ausbau der erneuerbaren Energien geben. „Im Gegenteil: Wir werden die Kapazitäten bei Sonne und Wind weiter ausbauen“, sagt Schneider. Jüngst
Deutliche Bevölkerungsmehrheit lehnt Energiepolitik der Bundesregierung ab Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik Verbraucherberatung 16. März 2026 Umfrage: Rund 69 Prozent der Bevölkerung sehen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung „sehr negativ“ oder „eher negativ“. (WK-intern) - Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Civey im Auftrag der naturstrom AG durchgeführt hat. Die geplante Streichung der Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen stößt mehrheitlich auf Ablehnung, auch die Reform des sogenannten Heizungsgesetzes sehen viele Menschen im Land skeptisch. Mehr als 53 Prozent aller Befragten halten die Pläne von Wirtschaftsminister*in Reiche, die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen bis 25 Kilowatt zu streichen, für „eindeutig falsch“ oder „eher falsch“. 36 Prozent finden sie „eindeutig richtig“ oder „eher richtig“, 10 Prozent sind unentschieden. Auch die vorgebliche Abschaffung des sogenannten
Schlüsseljahr der nächsten Energiewende – BEE will Erfolgsgeschichte fortsetzen und Resilienz stärken Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Veranstaltungen Windenergie 21. Januar 2026 ENERGIEDIALOG 2026 (WK-intern) - Deutschland braucht schon wieder einen Systemwandel bei der Energieversorgung. Für das Klein-Klein der vergangenen Jahre sind die Erneuerbaren längst zu groß geworden. Deshalb erwarten wir für 2026 politische Entscheidungen, die Investitionen ermöglichen, den Ausbau sichern und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit stärken”, so BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser anlässlich des energiepolitischen Jahresauftakts der Erneuerbaren-Branche beim ENERGIEDIALOG in Berlin. Nach mehr als 25 Jahren Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) steht die Energiewende in Deutschland an einem entscheidenden Punkt. Der Anteil der Erneuerbaren am Strommix ist seit der Einführung des EEG im Jahr 2000 von sechs Prozent auf heute rund 60 Prozent gewachsen. Erneuerbare geben inzwischen den Takt im Energiesystem
Energiegenossenschaft und Vereine rufen zum Klimastreik und gegen Rollback der Energiewende auf Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 14. Februar 202514. Februar 2025 Klimastreik setzt starkes Signal gegen Erderwärmung, Hitzerekorde im Winter und Rollback der Energiewende (WK-intern) - Fridays for Future ruft heute zum bundesweiten Klimastreik auf. Kurz vor der Bundestagswahl gehen Menschen in über 140 Städten auf die Straße, um für konsequenten Klimaschutz zu demonstrieren. Sönke Tangermann, Co-Vorstand der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, kommentiert: „Die Klimakrise ist die große Leerstelle in diesem Wahlkampf. Die Erde brennt, die globale Durchschnittstemperatur liegt zum ersten Mal über 1,5 Grad Celsius, doch die Kandidat:innen schweigen. Einige fordern sogar teure und hochriskante Rückschritte wie eine Rückkehr zur Atomenergie oder die Abschaffung des für die Verbraucher*innen teuren Heizungsgesetzes. Vor allem Öl- und
Entlastung der Haushalte beim Strompreis ist lange überfällig Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 5. November 2024 Statement von Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Germany (WK-intern) - "In Deutschland zahlen wir europaweit die höchsten Energiekosten. Eine Entlastung der Haushalte beim Strompreis ist daher lange überfällig. Genauso freuen wir uns, dass die Union den Smart-Meter-Turbo zünden will! Mit dem aktuellen Gesetzentwurf gerät der Rollout weiter ins Stocken. Hervorragend zu sehen, dass die CDU erkannt hat, wie wichtig die intelligenten Zähler für ein effizientes Energiesystem und damit langfristig auch für grüne und günstige Energie sind! Katastrophal ist dagegen die Rücknahme des Heizungsgesetzes. Der Schritt wäre ein Genickbruch für die erneuerbare Heizungsindustrie in Deutschland – daran hängen Arbeitsplätze und Investitionen. Hausbesitzerinnen und -besitzer werden
Vor Inkrafttreten des Heizungsgesetzes: Losse-Müller fordert Neustart der Wärmewende Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Januar 2024 SPD-Politiker*in und Thinktank-Chef*in: Wärmenetze billiger und sozialer als Sanierung plus Wärmepumpen (WK-intern) - "Es geht anders, als von Wirtschaftsminister*in Habeck geplant" Der SPD-Politiker*in und Klimaschutz-Expert*in Losse-Müller hat vor dem Inkrafttreten des umstrittenen Heizungsgesetzes zum 1. Januar für einen Neustart der Wärmewende geworben. An der Senkung der Emissionen beim Heizen führe kein Weg vorbei. "Aber das geht anders als von (Wirtschaftsminister*in) Habeck (Grüne) bisher geplant", sagte Losse-Müller im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Die Politik "muss aufhören, Fehlanreize zu setzen", und dürfe die Last nicht den einzelnen Haushalten aufbürden. "Volkswirtschaftlich ist es deutlich günstiger, das Heizen über Wärmenetze gemeinschaftlich zu organisieren, als wenn
Gebäudeenergiegesetz: Hohe Geldbußen stehen für falsches Heizen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. November 20231. November 2023 Bußgelder bis 50.000 Euro bei Verstößen gegen neues Heizungsgesetz (WK-intern) - Wer sich als Hausbesitzer keine neue Heizung, z.B. Wärmepumpe, leisten kann, wir enteignet. Hier ein Link zum Gebäudeenergiegesetz Ein Video: JETZT werden wir ARM: Gebäudeenergiegesetz | Prof. Dr. Christian Rieck Prof. Dr. Christian Rieck Videobild: Gebäudeenergiegesetz: Hohe Geldbußen stehen für falsches Heizen
Heizungsgesetz: Bundesverfassungsgericht stoppt Gebäudeenergiegesetzgebungsverfahren Behörden-Mitteilungen 6. Juli 2023 Erfolgreicher Eilantrag gegen die Gestaltung des Gesetzgebungsverfahrens zum Gebäudeenergiegesetz (WK-intern) - Beschluss vom 5. Juli 2023 - 2 BvE 4/23 Mit Beschluss vom heutigen Tage hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts dem Deutschen Bundestag aufgegeben, die zweite und dritte Lesung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur „Änderung des Gebäudeenergiegesetzes und zur Änderung der Kehr- und Überprüfungsordnung“ (im Folgenden: Gebäudeenergiegesetz) nicht innerhalb der laufenden Sitzungswoche durchzuführen. Der Antragsteller, ein Mitglied der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, sieht sich durch das Gesetzgebungsverfahren in seinen Rechten als Mitglied des Deutschen Bundestages verletzt. Sein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung hat in der Sache Erfolg. Der Hauptsacheantrag im Organstreitverfahren erscheint
Anhörung zum Gebäudeenergiegesetz: BWP fordert Klarstellungen zur Förderung, um Attentismus zu vermeiden Behörden-Mitteilungen Technik 4. Juli 2023 Im Rahmen der Sachverständigenanhörung zum Gebäudeenergiegesetz rief Dr. Martin Sabel, BWP-Geschäftsführer, Bundestag und Bundesregierung dazu auf, Gebäudeeigentümern schnellstmöglich Klarheit über die angekündigte Förderung zu verschaffen. (WK-intern) - Der Gesetzentwurf zum Gebäudeenergiegesetz werde seine volle Wirkung erst nach Vorliegen der kommunalen Wärmepläne in den Jahren 2026-2028 entfalten. Zur Überbrückung sei eine gut ausgestattete und nachhaltig finanzierte Förderung entscheidend. Dabei dürften Gebäudeeigentümer, die noch in diesem Jahr investieren, nicht schlechter gestellt werden als diejenigen, welche den Heizungstausch erst ab dem kommenden Jahr angehen. „Die Branche hat sich auf die Ankündigungen der Regierungskoalition verlassen und massiv in ihre Produktionskapazitäten investiert. An die im letzten Jahr aufgekommene Dynamik