Pkw-Label: Kraftstoffpreise und CO2-Effizienzklassen für Pkw 2014 veröffentlicht Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Juli 2015 Am 30. Juni 2015 wurden die neuen Angaben zu Kraftstoffpreisen (PDF: 271 KB) und CO2 -Effizienzklassen (PDF: 231 KB) für neue Personenkraftwagen im Bundesanzeiger veröffentlicht. (WK-intern) - Diese Angaben sind gemäß der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) Grundlage für die Erstellung eines Labels zur Energieeffizienz neuer Personenkraftwagen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bietet das Pkw-Label eine Orientierungshilfe: Auf Basis bestimmter technisch definierter Testzyklen gibt es Auskunft über absolute Verbrauchswerte von Fahrzeugen. Das Label sieht dabei eine Effizienzskala von 'G' (weniger effizient) bis 'A+' (sehr effizient) vor und informiert damit über die Effizienz verschiedener Modelle im Vergleich. Die nun veröffentlichte Preisliste umfasst die jährlichen Durchschnittspreise des Jahres 2014 für
Neue Expertise: TTIP-Verhandlungen gefährden Schutz der Verbraucher vor risikobehafteten Chemikalien Ökologie Verbraucherberatung 27. Juni 2015 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht durch das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP die Schutzstandards vor gesundheitsschädlichen Chemikalien gefährdet. (WK-intern) - Eine von dem Umweltverband in Auftrag gegebene Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem die Aufgabe des in der EU geltenden Vorsorgeprinzips den Schutz der Verbraucher vor krebserzeugenden, hormonell wirksamen und umweltschädlichen Chemikalien infrage stellen würde. "Im Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz müssen die Standards verbessert werden anstatt sie aufzuweichen oder zu nivellieren. Die Gesundheit der Menschen muss Vorrang haben vor den Interessen der Chemieunternehmen. Keinesfalls darf das bei uns geltende Vorsorgeprinzip vor gefährlichen Schadstoffen zur Verhandlungsmasse werden. Angeblich notwendige Harmonisierungen
Studie zu Grafenrheinfeld-Aus: Auch alle anderen AKW sind verzichtbar Ökologie Verbraucherberatung 26. Juni 2015 Versorgungssicherheit auch ohne Atomkraftwerke - Alle AKW könnten sofort abgeschaltet werden (WK-intern) - Nicht nur das AKW Grafenrheinfeld, sondern alle neun noch laufenden AKW sind für die Stromversorgung überflüssig und könnten schon 2015 abgeschaltet werden. In einer heute veröffentlichten aktuellen Studie im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat das Energiewende-Beratungsunternehmen Arepo Consult die vorhandenen Stromerzeugungskapazitäten untersucht. Demnach stehen selbst unter extrem pessimistischen Annahmen (Dunkelheit, deutschlandweite Flaute, maximal hoher Strombedarf) rechnerisch genügend nicht-atomare Kraftwerke zur Verfügung, um den gesamten Strombedarf Deutschlands jederzeit zu decken. Dies gilt auch für Süddeutschland, wo derzeit noch zwei Drittel der AKW stehen. Die Ergebnisse fußen auf den Angaben der Übertragungsnetzbetreiber
EU-Kommission leitet Gerichtsverfahren gegen TTIP & CETA Investorenschutzklauseln ein Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 25. Juni 2015 EU-Kommission leitet Gerichtsverfahren gegen bilaterale Investorenschutzabkommen zwischen Mitgliedstaaten ein (WK-intern) - Die EU-Kommission hat am 18. Juni 2015 die Informationen über die Vertragsverletzungsverfahren veröffentlicht, die im Juni gegen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union eingeleitet wurden. Fünf Mitgliedstaaten, darunter auch Österreich, werden zur Beendigung von bilateralen Investitionsschutzabkommen aufgefordert (außer Österreich betrifft dies noch die Niederlande, Rumänien, Schweden und die Slowakei). Diese Vertragsverletzungsverfahren stehen in direktem Gegensatz zu den Bemühungen der EU-Kommission bei internationalen Handelsverträgen wie TTIP und CETA (Handelsverträge der EU mit den USA und Kanada), genau solche Investorenschutzklauseln einzuführen. Laut Pressemitteilung der EU-Kommission dürfen in der EU "solche zusätzlichen Absicherungen nicht mehr notwendig sein,
Atomausstieg: Nach 33 ½ Jahren geht das AKW Grafenrheinfeld am Wochenende vom Netz Ökologie Verbraucherberatung 24. Juni 2015 Ein großer Erfolg! Beim Rückbau muss jetzt Sicherheit vor Schnelligkeit gehen (WK-intern) - Die Grünen in Bayern und Thüringen sehen die Stilllegung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld als großen Erfolg. Der bayerische Landesvorsitzende Eike Hallitzky spart nicht mit Lob für die Aktiven des Widerstandes: „Es war erst das Engagement unzähliger Bürgerinnen und Bürger, die es uns erst ermöglicht haben, die konservative Regierung zum Umsteuern zu zwingen. Das macht uns allen Mut für eine planmäßige Abschaltung der verbleibenden AKWs in Bayern zu kämpfen und die Seehofer-CSU Schritt für Schritt zur Energiewende zu treiben.“ „Grafenrheinfeld ist das erste der verblieben neun AKWs, das vom Netz geht. Für
Offener Brief an den berliner Senat: Bürgerbeteiligung am Stromnetz – jetzt! Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 22. Juni 2015 Die Genossenschaft BürgerEnergie Berlin (BEB) fordert in einem offenen Brief an mehrere Senatsmitglieder echte Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger an Berlins Energienetzen. (WK-intern) - Anlass des Briefes sind die Ankündigungen des Senats, mit Vattenfall und Gasag über Kooperationen beim Strom- und Gasnetz verhandeln zu wollen. „Wer nur mit den Energiekonzernen über die Netze verhandelt und die Bürgern nicht einbezieht, vertut eine gewaltige Chance für Berlin“, so Hartmut Gaßner, Aufsichtsratsvorsitzender der BEB. „Das wachsende Engagement der Stadtgesellschaft in den vergangenen Jahren, z.B. in mehreren Volksentscheiden und zahlreiche Bürgerinitiativen, hat deutlich gemacht, dass die Berliner ein besonderes Interesse an der aktiven Mitgestaltung ihrer Stadt haben. Wenn diese
Protest gegen Beteiligungs-Simulation der Atommüll-Kommission Ökologie Verbraucherberatung 20. Juni 2015 Atomkraftgegner machen eigene Atommüll-Tagung parallel zum angeblichen Bürgerdialog der Kommission (WK-intern) - Mit Protest vor der Tür der Veranstaltung der Atommüll-Kommission und danach mit einer eigenen parallelen Atommüll-Tagung reagieren Atomkraftgegner auf den vorgeblichen Bürgerdialog in Sachen radioaktive Abfälle. Vor der Berliner Jerusalemkirche, in der heute die Atommüll-Kommission des Bundestages einen sogenannten Bürgerdialog veranstaltet, demonstrieren BI Lüchow-Dannenberg und .ausgestrahlt gegen die fehlende Ernsthaftigkeit in der Bürgerbeteiligung. An einem Traktor aus dem Wendland ist auf einem großen Plakat zu lesen: "Niemand hat die Absicht, in Gorleben ein Endlager zu errichten." Vor dem Eingang der Kirche steht eine große Mülltonne mit einem Schild: "Sie haben ein ernsthaftes
DNR aktualisiert Steckbrief zu TTip und CETA Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 DNR-Steckbrief zu TTIP aktualisiert Die Debatte und die politische Spannung um das Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP) sind größer als je zuvor. Wer nicht den Überblick verlieren will, kann den aktualisierten Steckbrief der DNR EU-Koordination zu Rate ziehen. Er bietet eine Übersicht über die wichtigsten umweltrelevanten Inhalte von TTIP, wie etwa Chemikalienpolitik, Landwirtschaft, Fracking und den stark umstrittenen Investitionsschutz. Außerdem gibt der Steckbrief einen Einblick in den Verhandlungsprozess und den Rechtsrahmen von TTIP und stellt wichtige Akteure vor. Die selbstorganisierte Bürgerinitiative "Stop TTIP" hat inzwischen die Zwei-Millionen-Marke übersprungen. Das sind doppelt so viele Unterschriften wie für eine offizielle Europäische Bürgerinitiative notwendig gewesen
Germanwatch begrüßt die Enzyklika des Papstes Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 Enzyklika: "Eine gelungene Provokation" (WK-intern) - Germanwatch begrüßt die Impulse des Papstes für eine weltweite Debatte über universale Solidarität sowie den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter und der Wegwerfkultur Bonn/Berlin - Als "gelungene Provokation" begrüßt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Aussagen des Papstes zu globaler Gerechtigkeit, Umweltschutz und Klimawandel in der heute veröffentlichten Enzyklika Laudato Si'. " Der Papst eröffnet eine Debatte über die globale Wegwerfkultur, die sowohl ausgeschlossene Menschen und andere Lebewesen betrifft als auch Dinge, die sich rasch in Abfall verwandeln. Dieser Debatte kann sich eine pluralistische Gesellschaft nicht entziehen, für die Menschenwürde Leitlinie des Handelns ist", sagt Christoph Bals,
Broschüre Ressourceneffizienz – es steckt mehr dahinter Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 Neue Broschüre der Effizienz-Agentur NRW informiert über Chancen und Möglichkeiten der Ressourceneffizienz (WK-intern) - Wer nachhaltig Klima und Umwelt schonen will, muss mit Ressourcen effizient umgehen. Aber was verbirgt sich hinter dem sperrigen Begriff "Ressourceneffizienz"? Über Ansätze und Potenziale zur Verringerung des Material- und Energieeinsatzes in produzierenden Unternehmen informiert jetzt die neue Broschüre "Ressourceneffizienz - es steckt mehr dahinter" der Effizienz-Agentur NRW. Wie können Rohstoffe und Energie im Produktionsprozess eingespart werden? Was zeichnet grüne Produkte aus? Wie können über Wertschöpfungsketten hinweg CO2-Emissionen gesenkt werden? Das sind nur einige der Fragen, die das Handout kurz und verständlich skizziert und Lösungsansätze präsentiert. Dr. Peter Jahns, Leiter der
Sea Shepherds Trimaran für die Grindwalschutzkampagne auf den Färöern eingetroffen Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 Sea Shepherd-Schiff Brigitte Bardot auf den Färöern angekommen (WK-intern) - Sea Shepherds schneller Trimaran, die in Australien registrierte Brigitte Bardot, traf gestern gegen 10:30 Uhr für die diesjährige Grindwalschutzkampagne Operation Sleppid Grindini im Hafen von Sund (Kommune Tórshavn) auf den Färöern ein. Die Brigitte Bardot wurde von neun färöischen Polizeibeamten empfangen, die allerdings nicht an Bord gingen. Das Schiff und die Crew wurden ohne Zwischenfall vom Zoll abgefertigt. Die Crew der Brigitte Bardot tritt damit ihren Platz an der Seite des Sea Shepherd-Landteams an. Neben dessen Leiterin Rosie Kunneke aus Südafrika gehört dem Landteam auch der schottische Schauspieler und Co-Leiter der Kampagne Ross McCall an.
Magerer Fortschritt der Klimaverhandlungen in Bonn wird Ernst der Lage nicht gerecht News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 13. Juni 201513. Juni 2015 Umweltschützer fordern den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energie und sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz (WK-intern) - Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 bewertet die Fortschritte der Klimaverhandlungen in Bonn als mager, sie stehen dazu im Schatten der vagen Erklärungen des G7-Gipfels in Elmau: Mit vagen Erklärungen retten wir das Klima nicht. Die führenden Industrienationen sollen vorangehen, bis 2050 vollständig auf erneuerbare Energie umsteigen und die notwendigen Maßnahmen dafür sofort in die Wege leiten. Das wäre eine angemessene Antwort auf die drohenden Klimakrise. Wir fordern auch die österreichische Regierung auf, den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energie jetzt zu beschließen und Klimaschutz endlich ernst zunehmen. Es