Eigenkapitalverzinsung?: Netzbetreiber können Kapitalkostenaufschläge dem Kunden in Rechnung stellen Behörden-Mitteilungen News allgemein Technik Verbraucherberatung 17. Januar 201917. Januar 2019 Verteilernetzbetreiber investieren 10 Mrd. EUR in die Verteilernetze (WK-intern) - Präsident Homann: „Beachtliche Summen für Investition in örtliche Stromnetze genehmigt“ Die Bundesnetzagentur hat für den Ausbau des Stromverteilernetzes bis zum 31. Dezember 2018 Kapitalkostenaufschläge von etwa 900 Mio. Euro genehmigt. Dies entspricht durchgeführten oder geplanten Investitionen von ca. 10,4 Mrd. Euro. „Die Bundesnetzagentur hat beachtliche Summen für Investitionen in die Verteilernetze genehmigt. Die Verteilernetzbetreiber haben Kapitalkostenaufschläge vehement gefordert. Jetzt ist das Geld da“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir werden darauf achten, dass dieses Geld der Netznutzer nun auch investiert wird. Nicht genutzte Mittel wird die Bundesnetzagentur verzinst zurückfordern.“ Erstmals Umsetzung von Kapitalkostenaufschlägen Zum
Netzüberlastungen: TenneT und Bayernwerk wollen Stromnetz-Engpasssituationen entgegenwirken Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 17. Januar 201917. Januar 2019 TenneT und Bayernwerk: Dezentrale Flexibilität aus Bayern für die Energiewende (WK-intern) - Bayernwerk Netz GmbH und TenneT untersuchen gemeinsam im Forschungsprojekt „HeatFlex“, wie dezentrale Stromnutzer das Stromnetz stabilisieren können. Das gemeinsame Projekt „HeatFlex“ der Bayernwerk Netz GmbH und von TenneT geht seit diesem Winter in die „heiße Phase“: Der Verteilnetzbetreiber Bayernwerk und der Übertragungsnetzbetreiber TenneT untersuchen gemeinsam, wie kleine dezentrale Stromnutzer das Stromnetz stabilisieren können. Damit wollen die beiden Netzbetreiber die Flexibilität des Energiesystems erhöhen und so einen Beitrag zur sicheren und dezentralen Energiewende in Bayern und Deutschland leisten. „Aus den Tests erwarten wir genaue Erkenntnisse zum nutzbaren Leistungspotenzial kleiner dezentraler Verbrauchseinheiten und wollen
Frequenzabfall des Transmissionssystems Continental Europas wurde am 10. Januar registriert Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 16. Januar 201917. Januar 2019 Die Ursachen des Frequenzabfalls vom 10. Januar werden noch untersucht (WK-intern) - Eine über alle miteinander verbundenen Länder am gemeinsamen Stromnetz stabile Netzfrequenz ist notwendig um einen "Blackout" (Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes) zu garantieren, und die Versorgung zu sichern. Ein Frequenzabfall des Transmissionssystems Continental Europas wurde am 10. Januar 2019 um ca. 21.00 Uhr registriert. Die Ursachen für diesen Frequenzabfall werden derzeit von den Übertragungsnetzbetreibern der ENTSO-E Regional Group Continental Europe untersucht. Eine Fehlmessung auf Strecken zwischen Deutschland und Österreich wurde von TenneT Deutschland identifiziert und korrigiert. Diese Fehlmessung kann den Frequenzabfall am 10. Januar jedoch nicht erklären. Die Untersuchung, die noch andauert, überprüft die
Strompreis steigt um 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr Mitteilungen Verbraucherberatung 15. Januar 2019 Anstieg ist zurückzuführen auf um mehr als 40 Prozent gestiegene Großhandelsnotierungen (WK-intern) - Preisunterschied von mehr als 22 Prozent zwischen einzelnen Versorgungsgebieten Industriekunden müssen im Vergleich zum Vorjahr 11,4 Prozent mehr für ihren Strom bezahlen. Wie aus dem aktuellen Preisvergleich des VEA hervorgeht, basiert der Anstieg der Kosten gegenüber Januar 2018 vor allem auf gestiegenen Großhandelsnotierungen. „Seit Frühjahr 2016 steigen die Großhandelsnotierungen deutlich. Diese bedeuten – zusammen mit sich ändernden Umlagen – teilweise erhebliche finanzielle Zusatzbelastungen“, erklärt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. „Unser Preisvergleich hilft Unternehmen dabei, den Markt besser zu überblicken.“ Laut Preisvergleich müssen Kunden bei den Stadtwerken in Rostock mit 17,6
Bigge Energie sichert komplett den Strom für Wenden Mitteilungen Verbraucherberatung 14. Januar 2019 Der heimische Energieversorger löst Innogy als Grundversorger ab (WK-intern) - Die sogenannte Grund- und Ersatzversorgung sichert für jeden Haushalt eine zuverlässige Stromlieferung. Sie erfolgt beispielsweise bei neuen Netzanschlüssen oder bei Insolvenzen von Stromanbietern. Für die Gemeinde Wenden war diese Leistung bisher auf Bigge Energie mit gut zwei Dritteln und auf Innogy, die den Rest übernahm, aufgeteilt. Seit dem 1. Januar 2019 hat der regionale Energiepartner die vollständige Stromsicherung übernommen und damit auch die bisherigen Innogy-Gebiete in der Gemeinde Wenden. Auf bestehende Stromlieferungsverträge nimmt die Neuerung selbstverständlich keinen Einfluss. Beim regionalen Stromlieferanten freut man sich, Wenden umfassend betreuen zu dürfen – jetzt auch in Bebbingen, Büchen,
Bewährter Schutz im Ernstfall: DENIOS Brandschutzlager verhindert Lithium-Großbrand in den Niederlanden Technik Verbraucherberatung 12. Januar 2019 Der Einsatz energieeffizienter Lithium-Ionen-Akkus ist aus vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. (WK-intern) - Von defekten Akkus geht jedoch ein erhöhtes Gefahrenpotenzial aus, das bei fehlenden Schutzmaßnahmen zu verheerenden Folgen führen kann. Für den niederländischen Fahrradhersteller Accell Benelux mit Sitz in Appeldoorn wurde der Ernstfall im Dezember 2018 zur Realität: am Abend des 14.12. sind in einem Lagerabschnitt einer Produktionshalle durch einen Kurzschluss ca. 200 Lithium-Batterien in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Löschfahrzeugen an. Es stellte sich heraus, dass sich der Brand im Inneren eines DENIOS Brandschutzlagers ereignete, in dem die Lithium-Akkus gelagert wurden. Das Brandschutzlager verhinderte ein Übergreifen des Brandes innerhalb
Rekordsommer führt zu Allzeithoch bei Solarstromerzeugung Solarenergie Verbraucherberatung 8. Januar 2019 Photovoltaik-Anlagen im Netzgebiet der LEW Verteilnetz speisten mit insgesamt 1.660 Millionen Kilowattstunden so viel Strom wie nie zuvor ein (WK-intern) - Der Jahrhundertsommer 2018 sorgte auch bei der Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen für Rekordergebnisse: Die PV-Anlagen im Netzgebiet der LEW Verteilnetz GmbH (LVN) produzierten noch nie so viel Strom wie in diesem Jahr. 1.660 Millionen Kilowattstunden wurden insgesamt eingespeist. Damit können rechnerisch rund 470.000 Durchschnitts-Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. 2017 lag die Einspeisung aus PV-Anlagen im LVN-Netzgebiet bei rund 1.580 Millionen Kilowattstunden, der Durchschnitt über die letzten fünf Jahre beträgt 1.460 Millionen Kilowattstunden. Damit liegt der Rekordwert von 2018 fünf Prozent
Stromverbrauchsmodell: Deutschland wird trotz Wirtschaftswachstum und Bevölkerungzuwachs energieeffizienter Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 7. Januar 2019 Gesamtstromverbrauch in Deutschland rückgängig (WK-intern) - 2018 wurden 556 Milliarden Kilowattstunden elektrische Energie verbraucht / BDEW-Prognose für 2019 liegt vor Der Gesamtstromverbrauch in Deutschland ist im Jahr 2018 im Vergleich zu 2017 nahezu stabil geblieben. Der Verbrauch lag im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen des BDEW bei etwa 556,5 Milliarden Kilowattstunden (2017: 555,8 Milliarden kWh). Den größten verbrauchssteigernden Einfluss hatte 2018 das Wirtschaftswachstum, gefolgt von Effekten der wachsenden Bevölkerung. Verbrauchssenkend wirkten sich die Preisentwicklung, Temperatureinflüsse und sonstige Einflussfaktoren aus. Nach einer Prognose des BDEW auf Basis eines eigens dafür entwickelten Stromverbrauchsmodells von Energy Environment Forecast Analysis (EEFA), Münster, ist auch 2019 mit einem stabilen
Verpackungsgesetz: Viele Betriebe sind nicht vorbereitet Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. Januar 2019 Challenge oder Opportunity? Das neue Verpackungsgesetz in Deutschland ist seit 1.1.2019 in Kraft und stellt jedes Unternehmen vor spezifische Veränderungen beim Umgang mit der Verpackung. (WK-intern) - Der 1. Januar 2019 stellt für viele Betriebe eine Art Zäsur dar. Das neue Verpackungsgesetz bringt eine Menge Veränderungen mit sich, und längst nicht jedes Unternehmen ist darauf vorbereitet. Dabei ist seit langem klar, dass nahezu alle Betriebe von den neuen Regeln betroffen sind. Gerade die so genannten Erstinverkehrbringer von Verkaufsverpackungen müssen künftig mit strengen Kontrollen rechnen. Dazu kommt, dass Versand- und Umverpackungen, die mehrheitlich beim Endverbraucher bleiben, lizensierungspflichtig sind. So sind dann Sub-Lizenzen, wie sie
Steuerzahler übernehmen alle Kosten für deutsche Atom-Zwischenlager Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. Januar 2019 Seit dem Jahreswechsel gehört der Atommüll dem deutschen Volk (WK-intern) - AKW-Betreiber haben sich bei Politikern von der Verantwortung freigekauft. 15 Zwischenlager mit 1.254 Castor-Behältern jetzt in staatlicher Hand. Langfristiger Verbleib ungeklärt. Mit dem Jahreswechsel sind große Teile des hochradioaktiven Atommülls in Deutschland von den AKW-Betreibern an den Staat übergegangen. Von bundesweit 16 Zwischenlagern sind seit dem 1. Januar alle bis auf eines in staatlicher Hand. Insgesamt lagern in den jetzt 15 staatlichen Lagern derzeit 1.254 Castor-Behälter. Weitere kommen in den nächsten Jahren hinzu. Die Übertragung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Regelung über die Folgekosten der Atomkraft-Nutzung. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation
Verbraucherpreise im Dezember 2018 voraussichtlich um 1,9 % höher als im Dezember 2017 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Dezember 201829. Dezember 2018 WIESBADEN – Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im Dezember 2018 voraussichtlich 1,7 % betragen. (WK-intern) - Verbraucherpreisindex, Dezember 2018: +1,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufig) +0,1 % zum Vormonat (vorläufig) Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Dezember 2018: +1,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufig) +0,3 % zum Vormonat (vorläufig) Gegenüber November 2018 steigen die Verbraucherpreise voraussichtlich um 0,1 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2018 voraussichtlich bei 1,9 % liegen. Jährliche Veränderung des Verbraucherpreisindex und ausgewählter Gütergruppen Gesamtindex / Teilindex Gewichtung September 2018 Oktober 2018 November 2018 Dezember 2018 1 in Promille in % 1 Vorläufige Werte. 2 Haushaltsenergie und Kraftstoffe. 3 Nettokaltmiete. Gesamtindex 1 000 2,3 2,5 2,3 1,7 Waren 479,77 3,1 3,2 3,2 2,0 darunter: Energie 2 106,56 7,7 8,9 9,3 4,8 Nahrungsmittel 90,52 2,8 1,9 1,4 1,0 Dienstleistungen 520,23 1,5 1,8 1,5 1,5 darunter: Wohnungsmiete 3 209,93 1,5 1,6 1,5 1,5 Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Dezember 2018 im
Energieeffizienz in der Wirtschaft – Neue Förderrichtlinie startet am 01.01.2019 Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 27. Dezember 2018 Mit der Energiewende hat Deutschland eine umfassende und tiefgreifende Transformation seiner Energieversorgung und Energienutzung eingeleitet. (WK-intern) - Dabei hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 bis 2050 um 50% zu senken. Neben dem Ausbau neuer Erzeugungskapazitäten für Strom auf Basis erneuerbarer Energien steht die Senkung des Energieverbrauchs durch die Steigerung der Energieeffizienz im Fokus der Energiewende. Um Unternehmen Investitionen in energieeffiziente Prozesse zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Förderprogramme in diesem Bereich neu ausgerichtet. Anstatt wie bisher die Fördergegenstände auf verschiedene Programme mit unterschiedlichen Voraussetzungen aufzuteilen, startet am 1. Januar 2019 ein einfacheres Modell: das