Die herbeigeführte Energiepreisexplosion führt Europa in die schlimmsten Energiekrise seit dem Zweiten Weltkrieg Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 23. Dezember 2021 Reject last ditch campaign to sabotage EU inclusion of gas and nuclear energy or face disaster (WK-intern) - Net Zero Watch has warned EU leaders to reject last ditch attempts by campaigners to prevent the EU's planned green taxonomy for gas and nuclear energy or face a political and economic disaster. Despite Europe facing its worst energy crisis since the Second World War campaigners are trying to prevent the EU from easing and encouraging the investment in desperately needed new natural gas and nuclear power plants and infrastructure. Both low-carbon energy sources are included in the EU Commissions’s proposed “taxonomy for sustainable activities”
Statistisches Bundesamt: Corona-, Finanz- und Wirtschaftskrise: Importpreise steigen um 24,7 Prozent Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 23. Dezember 2021 Die Importpreise waren im November 2021 um 24,7 % höher als im November 2020. (WK-intern) - Eine höhere Vorjahresveränderung hatte es zuletzt im Oktober 1974 im Rahmen der ersten Ölpreiskrise gegeben (+28,8 %, gegenüber Oktober 1973). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr im Oktober 2021 bei +21,7 % gelegen, im September 2021 bei +17,7 %. Gegenüber dem Vormonat Oktober 2021 stiegen die Importpreise im November 2021 um 3,0 %. Starker Preisanstieg ist nach wie vor insbesondere auf Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen Energieeinfuhren waren im November 2021 um 159,5 % teurer als im November 2020 (+12,4 % gegenüber Oktober
Eilmeldung vom Strom-Report: Lieferstopp bei Stromio Mitteilungen Verbraucherberatung 22. Dezember 2021 Mitten in der Energiekrise stellt ein weiterer Stromanbieter die Lieferungen ein. (WK-intern) - Die Netzbetreiber haben dem Billiganbieter Stromio mit Wirkung zum 21.12.2021 um 24:00 die Verträge gekündigt. Ab diesem Zeitpunkt wird keine Stromlieferung mehr im Auftrag von Stromio durchgeführt. Das hat weitreichende Konsequenzen für eine Vielzahl von Kunden. > Was bisher bekannt ist… PM: Strom-Report.de
Von wegen ökologisch: „nachhaltige“ Fonds sind ebenfalls Umweltsünder Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 18. Dezember 2021 Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, hat sich das Anlagevolumen nachhaltiger Investmentfonds in Deutschland in den vergangenen 10 Jahren um 1.745 Prozent auf über 107 Milliarden Euro erhöht. (WK-intern) - Immer mehr kommen zu der Einschätzung, dass sich Rendite und Ökologie nicht ausschließen. Dabei zeigt eine aktuelle Studie, dass sich nachhaltige und konventionelle Fonds kaum unterscheiden. Demnach liegen über 70 Prozent der nachhaltigen Investitionen im Energie-Bereich in fossilen Energien, darunter knapp 100 Millionen Euro auch in Kohle. Konzerne wie Gazprom oder BHP sind in einigen vermeintlich grünen Fonds vertreten. Der Vorwurf des Greenwashings steht im Raum. Fonds-Betreiber kritisieren die Vorgehensweise der
Strommarke „immergrün“: Gericht untersagt unzulässige Abschlagserhöhungen und Netzabmeldungen Mitteilungen Verbraucherberatung 17. Dezember 2021 Verbraucherzentrale NRW erwirkt einstweilige Verfügung gegen Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH Ankündigung und Einzug erhöhter Abschlagszahlung ohne vorherige Preisinformation unzulässig Netzabmeldung und Bestätigung einer „Sonderkündigung“ ohne entsprechenden Kundenwillen untersagt Gas- und Stromlieferung stets über Grundversorgung abgesichert (WK-intern) - Auf Antrag der Verbraucherzentrale NRW hat das Landgericht (LG) Köln dem Leverkusener Energieversorger Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (REG) per einstweiliger Verfügung unlautere Geschäftspraktiken mit Bezug auf die Marke „immergrün“ untersagt (Beschluss vom 8.12.2021, Az. 33 O 226/21). So darf der Energieversorger allein unter Verweis auf erhöhte Beschaffungskosten, monatliche Abschlagszahlungen weder erhöhen noch sie in Rechnung stellen oder einziehen, wenn er zuvor nicht ordnungsgemäß die Preise erhöht
Green Bonds – Made by KfW, feiert sich selbst im Rausch der neuen Währungsvielfalt Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 17. Dezember 2021 KfW gibt Ausblick auf Refinanzierung 2022 und erweitert ihr Green-Bond-Rahmenwerk (WK-intern) - KfW rechnet aktuell mit Gesamtrefinanzierungsvolumen von 80-85 Mrd. EUR für 2022, davon mindestens 10 Mrd. EUR über 'Green Bonds - Made by KfW' Währungsvielfalt der KfW-Refinanzierung ist attraktiv für Investoren weltweit und leistet Beitrag für günstige KfW-Förderprogramme 'Green Bonds - Made by KfW' haben 2021 reißenden Absatz bei Investoren weltweit gefunden: So hat die Förderbank mittels 37 grüner Transaktionen in 13 verschiedenen Währungen umgerechnet über 16 Mrd. EUR (knapp 20% ihres Gesamtemissionsvolumens 2021) an den internationalen Kapitalmärkten aufgenommen. Das ist doppelt so viel im Vergleich zum Vorjahr und umfasst Rekordemissionen in Euro,
E2m erwartet wegen Kraftwerksabschaltungen in Frankreich deutlich steigende Strompreise Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 17. Dezember 202117. Dezember 2021 E2m erwartet deutlich steigende Strompreise im neuen Jahr (WK-intern) - Aktuelle Meldungen über präventive Kraftwerksabschaltungen in Frankreich sorgen für einen signifikanten Anstieg der Strompreise auf bis zu 680 EUR/MWh. Aufgrund der Vernetzung der europäischen Strommärkte sind auch in Deutschland die Strompreise für den kommenden Monat Januar auf bis zu 400 EUR/MWh gestiegen. Das erste Quartal 2022 wird mit bis zu 380 EUR/MWh bewertet. Die Abschaltungen in Frankreich sollen mindestens bis zum 23. Januar 2022 anhalten, mit einer Option auf eine Verlängerung bis in den März 2022. Kalte Temperaturaussichten in den ersten zehn Januartagen (Quelle: SMHI) können diese Maßnahmen noch verlängern. Einhergehend mit der sehr hohen
Die staatliche Hilfe im Ahrtal hat komplett versagt, dafür sind Unterstützer über sich hinaus gewachsen Aktuelles Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 15. Dezember 2021 Knapp ein halbes Jahr nach der Flutkatastrophe – Erfahrungen aus der Versorgungswirtschaft (WK-intern) - Es ist nicht angemessen, sich selbst auf die Schulter zu klopfen, wenn Krisenmanagement im Katastrophenfall funktioniert. Aber es sollte auch nicht unerwähnt bleiben. Denn sich im Notfall auf etwas oder jemanden verlassen zu können, ist für die betroffenen Menschen von existenziellem Wert. Es lindert Verzweiflung und gibt zumindest ein bisschen Halt, wenn buchstäblich alles ins Rutschen geraten ist. Also: Die Versorgungswirtschaft hat bei der Flutkatastrophe in Bad Neuenahr-Ahrweiler gemeinschaftlich hervorragende Arbeit geleistet und die Energieversorgung schon nach wenigen Wochen – wenn auch zunächst in großen Teilen provisorisch – wiederhergestellt.
DIW erforscht wie ein gesellschaftliches Grunderbe die Vermögensungleichheit verringern könnte Aktuelles Forschungs-Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 15. Dezember 2021 Wohlstand für alle – durch Grunderbe und Vermögensteuern Die Wissensschaffenden zielen auf eine Vermögensgleichheit von allen hier Lebenden DIW-Berechnungen zeigen, wie ein Grunderbe die Vermögensungleichheit verringern würde Finanzierung durch vermögensbezogene Steuern sinnvoll Beide Komponenten zusammen würden Vermögensungleichheit gemessen am Gini-Koeffizienten um bis zu sieben Prozent senken (WK-intern) - Ein Grunderbe in Höhe von bis zu 20.000 Euro für alle 18-Jährigen und deren Finanzierung durch Erbschaftsteuer oder Vermögensteuer würde die Vermögensungleichheit in Deutschland deutlich reduzieren. Je nach Ausgestaltung sänke der Gini-Koeffizient, das Standardmaß der Ungleichheit, um fünf bis sieben Prozent. Das ist das zentrale Ergebnis einer Simulationsberechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Im jetzigen Koalitionsvertrag sind Maßnahmen
Reges Interesse der Kohlekraftwerksbetreiber an Ausschreibungsverfahren zum Kohleausstieg Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 15. Dezember 2021 Ergebnisse der vierten Ausschreibung zum Kohleausstieg (WK-intern) - Homann: „Weiterhin reges Interesse an Ausschreibungsverfahren“ Die Bundesnetzagentur hat heute die erfolgreichen Gebote der vierten Ausschreibungsrunde nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz bekanntgegeben. „Auch die vierte Ausschreibungsrunde ist ein wichtiger Schritt für den weiteren Kohleausstieg. Aufgrund der hohen Beteiligung am Verfahren war die Runde erneut überzeichnet,“ sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Details zu den Zuschlägen Die ausgeschriebene Menge von 433,016 Megawatt war überzeichnet. Drei Gebote mit einer Gebotsmenge von insgesamt 532,514 Megawatt haben einen Zuschlag erhalten. Diese Kohlekraftwerke dürfen ab spätestens Mai 2023 keinen Kohlestrom mehr verkaufen. Das größte bezuschlagte Gebot hat eine Leistung von 510 Megawatt und das kleinste
LichtBlick baut Windstromangebot über PPAs für Deutschland kräftig aus Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Dezember 2021 Windstrom aus Deutschland für weitere 86.000 Haushalte (WK-intern) - LichtBlick bezieht im kommenden Jahr deutschen Ökostrom aus 71 weiteren Windparks. Grundlage sind zwei Direktlieferverträge (Power Purchase Agreement - PPA) mit dem Grünstromhändler Quadra Energy GmbH. Sie beinhalten ein Gesamtvolumen von etwa 215 Gigawattstunden pro Jahr, mit denen umgerechnet ca. 86.000 Haushalte versorgt werden können. In den vergangenen Monaten vereinbarte LichtBlick bereits eine Direktlieferung von 262 Gigawattstunden Ökostrom aus 23 Wind- und acht Solarparks für 2022. So liegt das PPA-Volumen von LichtBlick für 2022 nun bei insgesamt 477 Gigawattstunden für umgerechnet rund 200.000 Haushalte. "Mit dieser Vereinbarung senden wir ein weiteres starkes Signal für die
Umfrage: Jeder Fünfte modernisiert Heizung oder Gebäude Ökologie Technik Verbraucherberatung 13. Dezember 2021 Bosch-Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit Die Hälfte aller Befragten wechselt zu nachhaltigeren Produkten Rund 20 Prozent setzen auf die Modernisierung des Eigenheims 13,1 Prozent tun noch nichts, um nachhaltiger zu leben (WK-intern) - Was tun Sie heute schon persönlich, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren? Diese Frage stellte Bosch 1.002 repräsentativ ausgewählten Personen in Deutschland. Dabei waren Mehrfachnennungen von Maßnahmen möglich. Das Ergebnis: Fast zwei Drittel (65,4 %) fangen in ihrem persönlichen Umfeld an und verringern den CO2-Ausstoß durch Einsparungen beim Energieverbrauch im Haushalt, also Licht, Elektrogeräte, Warmwasser etc. Fast die Hälfte der Befragten (47,9 %) kaufen nachhaltigere Produkte, wie zum Beispiel regionale Lebensmittel, energiesparende Autos oder recycelte