Das EEG-Ostereierpaket: Da fehlt noch was für skalierbaren Mieterstrom in Deutschland Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 21. April 2022 Am 6. April wurde die EEG-Novelle vom Bundeskabinett verabschiedet. (WK-intern) - Sie sieht eine massive Erhöhung der Ausbauziele für Wind- und Solarstrom vor. Doch die Ausgestaltung des sogenannten Osterpakets geht an den Zielen der Immobilienwirtschaft vorbei, gibt kaum Anreiz für Mieterstrom. Es bedarf weiterer Erleichterungen für Aufdach-Photovoltaik. Einseitige Förderanpassung benachteiligt Mieterstrommodell und Wärmepumpen Dr. Ernesto Garnier, CEO und Founder der Einhundert Energie GmbH aus Köln, begrüßt die Änderungen im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Insbesondere die Erhöhung der Ausbauziele und die Fördersätze für PV stärke die Finanzierbarkeit von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) in Zeiten steigender Hardware- und Finanzierungskosten. Ein großes Problem stelle allerdings die Benachteiligung der Eigenverbrauchsmodelle im Vergleich
Neuer Stromvertrag von sonnen bietet erstmals höhere Erlöse als EEG-Vergütung Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung 21. April 2022 Förderfreier Solarstrom für Haushalte (WK-intern) - Die Preise für Solarstrom am Markt liegen aktuell deutlich über der EEG-Vergütung. Mit dem Stromvertrag sonnenFlat direkt können nun auch Haushalte mit einer neuen Photovoltaik-Anlage direkt von der neuen Energiewelt profitieren und unabhängig von herkömmlichen Energieversorgern sowie von staatlicher Förderung werden. Mit der sonnenFlat direkt erweitert sonnen sein Angebot an digitalen Stromverträgen und bietet Haushalten, die sich in Zukunft für eine neue Photovoltaik-Anlage sowie eine sonnenBatterie entscheiden, zusätzlich einen Stromvertrag an, mit dem sie die EEG-Vergütung übertreffen können. Bisher erhalten Haushalte für den Solarstrom, den sie nicht selbst verbrauchen, die Einspeisevergütung. Diese ist in den letzten Jahren jedoch
Was steckt im Habeckschen EEG-Ostereierpaket? Dezentrale Energien Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 19. April 2022 Bundesregierung will auch den Photovoltaik-Ausbau forcieren (WK-intern) - Als eine der ersten Maßnahmen der Regierung Scholz wurde nun das vom grünen Wirtschaftsminister*in Habeck ausgearbeitete EEG-Osterpaket vorgestellt. Es enthält mehrere Maßnahmen, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland systematisch zu fördern. Das betrifft vor allem die Windkraft- und die Photovoltaik-Förderung. Habeck plant unter anderem, die Vergütung für Volleinspeiser anzuheben. Also für Besitzer einer Photovoltaik-Anlage, die ihren Strom komplett ins Netz einspeisen und diesen nicht selbst verbrauchen. Sie sollen künftig eine Vergütung von bis zu 13,8 Cent/kWh erhalten. Allerdings ist es auch unter diesen Voraussetzungen günstiger, Strom selbst zu produzieren, als diesen beim Versorger einzukaufen. Zudem
ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann zur EZB-Zinsentscheidung Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 16. April 2022 "Das angebliche Dilemma existiert nicht, wenn die EZB ihren Auftrag ernst nimmt" (WK-intern) - Der EZB-Rat hat den Zeitpunkt für eine erste Zinserhöhung immer noch nicht konkretisiert. Trotz der Rekord-Inflation in der Eurozone bleibt der Einlagezins weiterhin negativ. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, erklärt dazu: „Die EZB behauptet, dass sie in einem Dilemma stecke, weil sie gleichzeitig mit einer hohen Inflation und der kriegsbedingten Rezessionsgefahr konfrontiert sei. Man kann den Mitgliedern des EZB-Rats in dieser Situation nur empfehlen, in die europäischen Verträge zu schauen. Hier findet sich eine klare Antwort, wie die EZB in einer
Bestehende Gas- und Ölheizungen einfach mit Solarthermie nachrüsten und Heizkosten sparen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 16. April 2022 Mit Solarwärme schnell Energiekosten senken (WK-intern) - Der Krieg in der Ukraine und die scheinbar ungebremst steigenden Energiekosten sorgen für eine starke Verunsicherung beim Verbraucher. Mehr als die Hälfte des in Deutschland benötigten Erdgases stammt aus Russland. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, diese Abhängigkeit schnellstmöglich zu verringern. Damit rückt der zügige Ausbau erneuerbarer Energien weiter in den Fokus. Wer jetzt auf Solarwärme setzt, geht den richtigen Weg. Denn bestehende Gas- und Ölheizungen lassen sich problemlos mit Solarthermie nachrüsten, die Ausgaben für Gas sinken sofort und die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen wird verringert. Bereits über 2,5 Millionen Haushalte nutzen in Deutschland Solarkollektoren
OVID – Ohne Biokraftstoffe mehr Erdölimporte Bioenergie Mitteilungen Verbraucherberatung 15. April 2022 Heute Morgen gab es in Hamburg Proteste gegen Biokraftstoffe. (WK-intern) - “Food First” ist angesichts knapper Agrarrohstoffe das richtige Signal. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln hat Vorrang. Deutschland und die EU stehen vor der Aufgabe, ausfallende Lieferungen aus der Ukraine und Russland so weit wie möglich auszugleichen. “Das gelingt aber nicht, indem wir die Produktion von Biokraftstoffen einstellen. Wer den Verzicht auf Biokraftstoffe fordert, der fördert die Abhängigkeit von russischem Öl und treibt den Verbrauch an fossiler Energie in die Höhe”, so OVID-Präsidentin Jaana Kleinschmit von Lengefeld. Der Ukraine-Krieg zeigt, dass die Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Gas- und Erdöllieferungen verringert werden muss. Ein Stopp von Biokraftstoffen
Krieg: Preise für Pflanzen-Öl erreichen Allzeithoch Bioenergie Mitteilungen Verbraucherberatung 15. April 2022 Die insgesamt angespannte Versorgungslage am internationalen Ölsaatenmarkt und historische Höchststände an den Terminmärkten beflügeln die Preise der wichtigsten Pflanzenöle am hiesigen Markt. (WK-intern) - Die Pflanzenölpreise erreichten im März das höchste Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (mbH) im Jahr 1995. Befeuert wurden die Forderungen vom Kriegsgeschehen in Osteuropa. Ausbleibende Lieferungen von Sonnenblumenöl aus der Schwarzmeerregion schüren die Angst um eine Verknappung des globalen Angebots. So ließ der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, den beiden wichtigsten Anbietern für Sonnenblumenöl am Weltmarkt, die Preise explodieren. Immerhin zeichnet die Ukraine für rund 50 % der weltweiten Exporte verantwortlich; auf Platz 2
PV-Solaranbieter mit schlüsselfertigen Lösungen für die Dekarbonisierung Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 14. April 2022 Neuer großer PV-Solaranbieter mit schlüsselfertigen Lösungen für die Dekarbonisierung der deutschen Industrie (WK-intern) - International führender EPC-Anbieter von PV-Großanlagen und etablierter Anbieter von integrierten Systemlösungen in der Industrie bündeln ihre Kräfte auf dem deutschen Markt. Bouygues Energies & Services aus Frankreich und Kraftanlagen Energies & Services aus Deutschland bieten innovative Lösungen für die Energiewende. Schnellere Dekarbonisierung für die Industrie Die beiden Unternehmen bündeln ihre Kräfte, um schlüsselfertige Lösungen auf der Grundlage der PV-Solarenergieerzeugung für den deutschen Markt zu entwickeln und anzubieten. Diese Zusammenarbeit wird den Akteuren der Energiewende neue Möglichkeiten eröffnen und die Industrie in die Lage versetzen, ihre Strom- und Heizkosten schnell zu
Emissionsärmere Technologien sorgen für positive Emissions- bzw. Energiebilanz und geringere CO2-Kosten Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. April 2022 Techem Studie zur Neuregelung der CO2-Kosten Kostenverhältnis zwischen Mietenden und Vermietenden mit 43 Prozent zu 57 Prozent weitgehend ausgewogen Lenkungswirkung für Vermietende und Immobilieneigentümer, in emissionsarme Technologien zu investieren, wird erreicht Individuelles Nutzerverhalten beeinflusst ebenfalls die Energiebilanz und damit die CO2-Bepreisung (WK-intern) - Eschborn - Anfang April hat sich die Bundesregierung auf die Neuregelung zur Verteilung der CO2-Bepreisungskosten zwischen Mietenden und Vermietenden geeinigt. Damit nimmt die Regierung nun auch Vermietende mehr in die Pflicht. Sie sollen bei den Heizkosten und der Warmwasseraufbereitung ab 2023 anteilig am CO2-Preis beteiligt werden – abhängig von der Klimafreundlichkeit des Gebäudes. Dafür ist ein Zehn-Stufenmodell vorgesehen: Bei Wohnungen mit einer besonders
Embargo auf russische Gaslieferungen, vor dem Hintergrund der Transformation der gesamten deutschen Industrie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 13. April 2022 Die Präsidentin des BDEW, Dr. Marie-Luise Wolff, zur anhaltenden Debatte über ein Embargo auf russische Gaslieferungen: (WK-intern) - „Die Debatte darüber, ob die deutsche Industrie einen Stopp sämtlicher Gaslieferungen aus Russland verkraften kann oder nicht, geht am zentralen Punkt vorbei. Es geht vielmehr darum, in welchem Zeitraum wir unsere Gesamtwirtschaft in die Lage versetzen können, komplett ohne das Gas des Kriegstreibers Putin auszukommen. Deshalb müssen jetzt alle Kräfte darauf verwandt werden, unseren Ausstieg aus den russischen Gaslieferungen detailgenau vorzubereiten und die dafür notwendigen Maßnahmen mit einem ehrgeizigen Zeitplan zu untermauern. Alle Unternehmen, aber auch die Privathaushalte müssen wissen, was auf sie zukommt und
Organisationserlass des Bundeskanzler*in: Verbraucherschutz ist Teil des Umweltschutzes Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 13. April 2022 Ressortvereinbarung zwischen BMUV und BMJ geschlossen (WK-intern) - Vereinbarung zum Wechsel des Verbraucherschutzes ins Bundesumweltministerium unterzeichnet Mit den Unterschriften von Umwelt-Staatssekretär*in Tidow und Justiz-Staatssekretär*in Schlunck besiegeln beide Ministerien den Übergang der Zuständigkeit für den Verbraucherschutz auf das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Diese war durch den Organisationserlass des Bundeskanzler*in vom 8. Dezember 2021 vom Bundesministerium der Justiz (BMJ) auf das BMUV übertragen worden. Die getroffene Vereinbarung regelt, welche Aufgaben, Zuständigkeiten und Mitarbeitenden aus dem Geschäftsbereich des BMJ (vormals BMJV) auf das BMUV (vormals BMU) übergehen. Verbraucherschutz-Staatssekretär*in Rohleder: „Alle Bürger sind Verbraucher. Unsere Aufgabe und unser Ziel im BMUV ist
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar 2022 um 22,5 % höher als im Februar 2021 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 13. April 2022 Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte durch rasant steigende Energiepreise und Verknappung Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, Februar 2022 +22,5 % zum Vorjahresmonat +3,3 % zum Vormonat Preise für pflanzliche Erzeugnisse +23,8 % zum Vorjahresmonat Preise für tierische Erzeugnisse +21,4 % zum Vorjahresmonat (WK-intern) - Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Februar 2022 um 22,5 % höher als im Februar 2021. Dies ist der höchste Preisanstieg gegenüber einem Vorjahresmonat. Hinweis: Wer die Lebensmittel-Preiserhöhung schon 2020 beschlossen hat Gegenüber Januar 2022 stiegen die Preise nur um 3,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Preise für pflanzliche (+23,8 %) und für tierische Erzeugnisse (+21,4 %) deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Entwicklungen