Kohlendioxid-Fußabdruck entlang von Transportketten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Februar 2015 Verkehrsforscher und Industrie gemeinsam auf dem Weg zu einem globalen Standard (WK-intern) - Wie stark der Transport von Gütern das Klima beeinflusst, rückt immer mehr in den Fokus von Unternehmen und Verbrauchern, die nach dem Kohlendioxid-Fußabdruck ihrer Produkte fragen. Auf der Suche nach einem Standard zur Berechnung von Emissionen entlang von Transportketten analysierten Verkehrsforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit europäischen Partnern im Rahmen des EU Projekts COFRET bestehende Ansätze und Instrumente. Viele Ansätze – kein globaler Standard Es gibt bereits mehr als 100 verschiedene Werkzeuge zur Berechnung von Emissionen entlang von Transportketten, die sich nicht selten über mehrere Länder
Artenschutz und Windenergie sind keine Gegensätze Behörden-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 11. Februar 2015 Minister Remmel: Artenschutz und Windenergie sind keine Gegensätze Mediationsverfahren zum Repowering von Windanlagen in der Hellwegbörde erfolgreich zu Ende geführt – Naturschutzverbände und Windenergiebranche einigen sich auf abgestimmtes Vorgehen bei zukünftigen Projekten Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen will durch den Austausch alter Windanlagen gegen leistungsstärkere Anlagen (Repowering) den Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung erhöhen. Auch in der Hellwegbörde, dem größten Vogelschutzgebiet in NRW, sollen ältere Anlagen gegen neue ersetzt werden. Aufgrund der daraus resultierenden Meinungsverschiedenheiten zwischen Naturschutz und Windenergiebranche wurde auf Initiative des Umweltministeriums ein Mediationsverfahren eingeleitet, das nun abgeschlossen ist. In Soest
Auswertealgorithmen für Emissionen im laufenden Schiffsverkehr Ökologie Technik 11. Februar 2015 Seeschifffahrt hält neue SECA-Grenzwerte überwiegend ein (WK-intern) - Mit wenigen Ausnahmen setzt die Seeschifffahrt regelkonformen Treibstoff mit Schwefelgehalten bis 0,10 Prozent Schwefelmasseanteil ein. Dies ist seit dem 1. Januar 2015 der zulässige Schwefelgehalt in Schiffskraftstoffen. Von den knapp 600 im Januar 2015 untersuchten Schiffsbewegungen waren rund 95 Prozent regelkonform. Dies ist das Ergebnis der Messungen entlang der Elbe, die das BSH und das Institut für Umweltphysik der Universität Bremen im Rahmen des Forschungsprojektes MeSMarT (Measurements of shipping emissions in the marine troposphere) seit 1. Januar 2015 durchgeführt haben. Stationen in Wedel und auf Neuwerk messen die Emissionen im laufenden Schiffsverkehr. Auswertealgorithmen ermöglichen es,
E.ON, der Atomkonzern Nummer eins will seine Atomkosten verstaatlichen Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2015 E.ON, ein Energieriese, entstanden aus Stadwerken und kommunalen Energiebetrieben (WK-intern) - Politiker und die Finanzwelt schufen so einen Energiegiganten, der jedes Jahr riesige Gewinne macht, die nun nicht mehr die Kassen der Gemeinden füllen, sondern in die Finanzwelt fließen. Ein Grund mehr, warum es den Städten heute so schlecht geht. Doch wer sitzt in den Vorständen und Aufsichtsräten? Genau, deutsche Politiker und internationale Finazinstitute. Und wer sind die Aktionäre? Genau, die großen internationalen Fonds. Sehen wir zurück, die private Entsorgung von Atommüll war ein super Geschäft, nicht nur in der Asse. Dann begann das Geschäft der Verantwortlichkeit und siehe da, ein Verlustgeschäft wurde
Gefahr einer Renaissance der Atomkraft Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 20159. Februar 2015 Tschechien exportierte 2014 mehr Strom als das Atomkraftwerk Temelin nahe der niederbayerischen Grenze erzeugte. Für den grünen Landesvorsitzenden Eike Hallitzky ein weiterer Beweis, wie überflüssig der Ausbau des Atomkraftwerks ist: Der Stromüberfluss in Tschechien zeigt: Wir brauchen weder dort noch sonst wo in Europa neue Kernkraftwerke. Hier erwarten wir Grüne endlich einen entschiedenen Einsatz von Ministerpräsident Seehofer gegen die Ausweitung des Atomkraftwerks Temelin. Der Ausbau droht umso mehr, wenn die EU den Weg für Milliardensubventionen öffnet, wie es in Großbritannien der Fall ist. Die Subventionszusagen für den Ausbau des englischen Atomkraftwerks Hinkley Point sind ein gefährliches Zeichen, Atomstrom wettbewerbsverzerrende Vorteile auf dem europäischen
Atomaufsicht erlässt Auflagen für die Bergung von rostigen Atomfässern Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. Februar 20159. Februar 2015 Rostige Fässer im Kernkraftwerk Brunsbüttel: Atomaufsicht gibt Bergungskonzept unter Auflagen frei (WK-intern) - Die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde hat dem Bergungskonzept für Fässer mit schwach- bis mittelradioaktiven Abfällen aus dem Kernkraftwerk Brunsbüttel zugestimmt. Damit gibt sie dem Betreiber Vattenfall grünes Licht, die teilweise verrosteten Behälter aus den insgesamt sechs unterirdischen Kavernen herauszuholen und endlagergerecht zu verpacken. "Viel zu lange haben die Fässer in den Kellerräumen nahezu unbeobachtet vor sich hin gerostet. Das ist ein unhaltbarer Zustand. Mit der Bergung kann endlich ein unrühmliches Kapitel der Atomgeschichte abgeschlossen werden", sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (9. Februar 2015) bei der Vorstellung des Bergungskonzeptes in Kiel. Der Betreiber des
Windkraftanlagebetreiber fürchten um die Sicherheit ihrer Anlagen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Februar 20158. Februar 2015 Immer mehr Erdbeben, ausgelöst durch Fracking brechen den Untergrund. (WK-intern) - Das ist nicht nur in der Norddeutschen Tiefebene so, sondern weltweit überall wo Öl- und Gasvorkommen mit dieser Methode aus dem Untergrund gebrochen werden. Hierzu ein interessanter Artikel aus Amerika. Der Artikel berichtet nicht nur von einzelnen Erdbeben, sondern von Erdbeben-Schwärmen mit Stärken bis zum 4,4 auf der Richterskala. Da Fracking auch in Deutschland von den meisten Bürgern aus Umweltgründen abgelehnt wird, stellt sich die Frage, wer die sogenannten Schürfrechte an welche Firmen/Multis verkauft und zu welchen Zweck? Das Windkraft-Journal veröffentlicht immer wieder Pressemitteilungen von Umweltorganisationen, die auf Gefahren hinweisen. Wird das Grundwasser einmal
Weltklimaabkommen muss Ausstieg aus den fossilen Energien beschließen Ökologie Verbraucherberatung 6. Februar 2015 Verhandlungsrunde in Genf: Ausstieg aus den fossilen Energien bis Mitte des Jahrhunderts ins Zentrum des Weltklimaabkommens rücken (WK-intern) - Germanwatch: "Das Abkommen muss vergleichbare Regeln und Dynamik für den Klimaschutz sowie Schutz vor den Folgen des Klimawandels ermögliche." Genf/Bonn - Ab Sonntag soll in Genf das Ende des Jahres zu verabschiedende neue Weltklimaabkommen Gestalt annehmen. Als Ergebnis der bis kommenden Freitag andauernden ersten Klimaverhandlungsrunde des Jahres soll ein Verhandlungstext vorliegen, der im Dezember in Paris in ein internationales Klimaabkommen mit Verpflichtungen für alle Länder münden soll. Die Genfer Verhandlungsrunde ist die letzte, bevor sechs Monate vor dem völkerrechtlichen Klimaabkommen von Paris - also
Verbessertes Datenportal für Biodiversitäts-Forscher Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Februar 20156. Februar 2015 Internetseite bietet neue Werkzeuge und Services für den Umgang mit Forschungsdaten (WK-intern) - Die German Federation for Biological Data, kurz GFBio, hat ihren Internetauftritt überarbeitet und um neue Werkzeuge und Angebote erweitert. GFBio ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes interdisziplinäres Verbundprojekt zur nachhaltigen Sicherung von Forschungsdaten aus der Biologie und den Umweltwissenschaften. Die datenintensive Forschung und das Integrieren von Datensätzen sollen damit erleichtert werden und Forschungsdaten sollen für die Nachnutzung archiviert werden. Neu auf dem Datenportal http://www.gfbio.org ist der interaktive Datenlebenszyklus unter dem Menüpunkt „Training“, der verschiedene Szenarien je nach Nutzerperspektive darstellt. Zu jeder der zehn Phasen im Datenlebenszyklus gibt es interaktive
Geheimes Papier der EU-Kommission zu TTIP veröffentlicht Ökologie Verbraucherberatung Videos 4. Februar 2015 Vergangene Woche wurde ein bislang geheimes Papier der EU-Kommission veröffentlicht. Es offenbart: TTIP soll einen lang gehegten Traum von Lobbyisten wahr machen. Sie sollen das verbriefte Recht bekommen, mit an Gesetzen zu schreiben. Schon heute verhandeln Kommission und US-Regierung über den Vorschlag zur „Regulatorischen Kooperation“. In diesem kurzen Video erfahren Sie, was das für uns Bürger/innen bedeutet: Schon lange versuchen die großen Industrieverbände beiderseits des Atlantiks – Business Europe und American Chamber of Commerce – die Regeln für unser Leben nach ihrem Geschmack zu formen. Demokratie ist da hinderlich. Aber jetzt scheinen sie einen Weg gefunden zu haben: TTIP. Ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den
Zwei-Grad-Ziel einhalten: Forscher finden kombinierte Möglichkeiten zur CO2-Minderungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 3. Februar 2015 Saubere Technologie kann niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen (WK-intern) - Eine geschickte Förderung sauberer Technologien kann einen niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen und damit helfen, das Zwei-Grad-Ziel einzuhalten. Das zeigt eine neue Studie. Selbst wenn der Welt-Klimagipfel Ende des Jahres erfolgreich ist, führt dies im kommenden Jahrzehnt voraussichtlich nicht zu einem hinreichend hohen CO2-Preis und entsprechend starken Emissionsminderungen. Ein neuartiges Politikpaket könnte aber den Einstieg in wirkungsvolle Klimapolitik ermöglichen: konkret durch einen zunächst niedrigen Mindestpreis für den Ausstoß von CO2, durch die Förderung erneuerbarer Energien, durch den Verzicht auf neue Kohlekraftwerke, sowie durch Demonstrationsanlagen zur Kohlenstoffabscheidung (CCS). Jedes einzelne dieser Werkzeuge wird bereits heute
Fukushima: TU Wien untersucht Japans Lebensmittelsicherheit Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. Februar 2015 Das Atominstitut der TU Wien wertete japanische Messdaten aus, die nach dem Reaktorunglück in Fukushima gesammelt wurden. (WK-intern) - Die Bemühungen Japans waren erfolgreich, trotzdem werden zusätzliche Messungen empfohlen. Noch nie wurden so viele Daten über Radioaktivität von Lebensmitteln gesammelt wie in Japan seit dem Reaktorunglück von Fukushima. Über 900.000 Proben wurden untersucht, die Messergebnisse wurden von den japanischen Behörden online zugänglich gemacht. Eine systematische Analyse dieser Daten fehlte bisher allerdings, deshalb nahmen sich nun Spezialisten der TU Wien dieser Aufgabe an. Die Bemühungen Japans werden gelobt, trotzdem werden zusätzliche Messungen empfohlen: Strontium-90 wurde bisher in den Analysen nicht berücksichtigt, langfristig könnte dieses