Broschüre Ressourceneffizienz – es steckt mehr dahinter Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 Neue Broschüre der Effizienz-Agentur NRW informiert über Chancen und Möglichkeiten der Ressourceneffizienz (WK-intern) - Wer nachhaltig Klima und Umwelt schonen will, muss mit Ressourcen effizient umgehen. Aber was verbirgt sich hinter dem sperrigen Begriff "Ressourceneffizienz"? Über Ansätze und Potenziale zur Verringerung des Material- und Energieeinsatzes in produzierenden Unternehmen informiert jetzt die neue Broschüre "Ressourceneffizienz - es steckt mehr dahinter" der Effizienz-Agentur NRW. Wie können Rohstoffe und Energie im Produktionsprozess eingespart werden? Was zeichnet grüne Produkte aus? Wie können über Wertschöpfungsketten hinweg CO2-Emissionen gesenkt werden? Das sind nur einige der Fragen, die das Handout kurz und verständlich skizziert und Lösungsansätze präsentiert. Dr. Peter Jahns, Leiter der
Sea Shepherds Trimaran für die Grindwalschutzkampagne auf den Färöern eingetroffen Ökologie Verbraucherberatung 18. Juni 2015 Sea Shepherd-Schiff Brigitte Bardot auf den Färöern angekommen (WK-intern) - Sea Shepherds schneller Trimaran, die in Australien registrierte Brigitte Bardot, traf gestern gegen 10:30 Uhr für die diesjährige Grindwalschutzkampagne Operation Sleppid Grindini im Hafen von Sund (Kommune Tórshavn) auf den Färöern ein. Die Brigitte Bardot wurde von neun färöischen Polizeibeamten empfangen, die allerdings nicht an Bord gingen. Das Schiff und die Crew wurden ohne Zwischenfall vom Zoll abgefertigt. Die Crew der Brigitte Bardot tritt damit ihren Platz an der Seite des Sea Shepherd-Landteams an. Neben dessen Leiterin Rosie Kunneke aus Südafrika gehört dem Landteam auch der schottische Schauspieler und Co-Leiter der Kampagne Ross McCall an.
Praktikable Bioverordnung sichert Zukunft der Biolandwirtschaft Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. Juni 2015 EU-Agrarminister einigen sich auf Kompromiss (WK-intern) - Lettische Präsidentschaft suchte Rat in Österreich Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die EU-Agrarminister auf einen Kompromiss bei der Bioverordnung geeinigt. Für Bundesminister Andrä Rupprechter ist die Neuregelung ein wichtiger Schritt, um die Zukunft der biologischen Landwirtschaft abzusichern. "Das ist eine Bio- Zukunftsverordnung. Die Einigung auf eine praktikable Regelung war dringend notwendig, da die Bäuerinnen und Bauern bereits stark verunsichert waren. Jetzt sind verlässliche Rahmenbedingungen garantiert", betont der Minister. Niederösterreichs Agrarlandesrat Stephan Pernkopf, der als Vorsitzender der Landesagrarreferentenkonferenz an der Sitzung in Brüssel teilnahm, begrüßt die Einigung: "In den letzten Wochen konnten vor allem bei der Frage nach
Windenergie ersetzt Atomkraftwerk Grafenrheinfeld Ökologie Windenergie 17. Juni 2015 Am kommenden Samstag geht das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld endgültig vom Netz. (WK-intern) - Dies ist ein guter Tag für Natur, Umwelt und Gesundheitsschutz. Die Bruttoleistung von 1.345 Megawatt kann dabei völlig unproblematisch durch den starken Zubau der preiswerten Windenergie an Land kompensiert werden. Niemand muss Angst vor Versorgungsengpässen haben, machte Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) deutlich. Die Abschaltung von Grafenrheinfeld nahm Hermann Albers zum Anlass, die Aufforderung der Grünen Umweltminister der Länder an den Bund, gegen die Subventionierung von Atomkraftwerken in der EU zu klagen, zu unterstützen. Österreich hat bereits eine Klage gegen die Genehmigung staatlicher Beihilfen für das Projekt Hinkley Point
Mobilitätsalternative sind schlanke Zweiräder – Radeln und Rollerfahren boomt Ökologie 17. Juni 2015 TÜV SÜD: Motorroller mieten? Aber sicher! (WK-intern) - Kaum noch einer kommt auf die Idee, ohne Zwang mit dem Auto durchs Zentrum zu fahren, die Städte sind voll. München - Neu: Der 50-er Scooter zum schnellen Ausleihen. Vorbild ist Car-Sharing, gebucht und bezahlt wird mit dem Smartphone. Aber wie sieht es mit der Sicherheit aus, wenn die Roller von Fahrer zu Fahrer weitergereicht werden? Und: Kann wirklich jeder Autofahrer auch Rollerfahren? Nützliche Praxistipps fürs Fahren mit dem Scooter für Zwischendurch. Mal schnell ein Päckchen in der Post abholen, noch was zum Abendessen beim Feinkosthandel am Stadtrand besorgen oder einfach nur mal Rollerfahren genießen? Jeden
Die Energiewende ist im Verkehrsbereich noch nicht angekommen E-Mobilität Ökologie 16. Juni 2015 Anteil erneuerbarer Energien am Kraftstoffverbrauch liegt nur bei 4,3 Prozent (WK-intern) - Im Straßenverkehr steigt der Endenergieverbrauch seit 2005 Alternative Antriebe werden bisher kaum angenommen Im Personen- und Güterverkehr war der Endenergieverbrauch in Deutschland 2013 mit 727 Terrawattstunden (TWh) auf dem höchsten Stand seit 2006, bevor er 2014 wieder leicht auf 724 TWh sank. Dabei geht der Verbrauch im Verkehrssektor zu 82 Prozent auf den Straßenverkehr, zu 14,5 Prozent auf den Luftverkehr und zu drei Prozent auf den Schienenverkehr zurück. Der Anstieg des Endenergieverbrauchs gegenüber 2005 (718 TWh) rückt das Ziel der Bundesregierung, den Endenergieverbrauch im Verkehrsbereich bis 2020 gegenüber 2005 um 10
Einbezug von Emissionen aus Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Juni 2015 Neue Studie: Einbezug von Emissionen aus Land- und Waldnutzung kann EU-Klimaziel gefährden (WK-intern) - Der Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) braucht eigene, anspruchsvolle Ziele zur Emissionsminderung, um das EU-Klimaziel für 2030 nicht zu gefährden. Werden seine Emissionen ohne Anpassung in die Bilanz des EU-Klima- und Energiepakets einbezogen, bestünde die Gefahr, dass die EU nur 35 statt 40 Prozent ihrer Emissionen bis zum Jahr 2030 reduziert. Dies könnte das Gesamtziel der EU um mehr als zehn Prozent verfehlen und ihren geplanten Treibhausgasminderungsbeitrag (Intended Nationally Determined Contributions, INDCs) insgesamt gefährden. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Fern und der International
Atom-Endlagerstandort: Hendricks fordert Offenhaltung des Salzstockes Gorleben Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. Juni 201515. Juni 2015 Hendricks: Standortauswahlverfahren ohne Vorfestlegungen (WK-intern) - Bund und Länder einigen sich auf Kompromiss zu Gorleben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßt den heutigen Beschluss des Bundesrates zur befristeten Verlängerung der Gorlebenveränderungssperren-Verordnung. Dazu erklärt Hendricks: "Im Rahmen intensiver Gespräche zwischen dem Bundesumweltministerium und den Ländern haben wir einen Konsens gefunden, der den Anliegen aller Beteiligten Rechnung trägt: Der Kompromiss gewährleistet sowohl die gesetzlich geforderte Offenhaltung des Salzstockes Gorleben als auch das Vorhaben, möglichst frühzeitig alle sonstigen potentiellen Endlagerstandorte rechtlich zu sichern. Die Verlängerung der Veränderungssperre ist keine Vorfestlegung auf den Standort Gorleben. Gorleben nimmt wie jeder andere potentielle Standort auf Grundlage der Regelungen für das Auswahlverfahren teil, die
Weltweit einmalige Kreislaufwirtschaft wird fortentwickelt Ökologie Technik 15. Juni 2015 Meilenstein für das Wertstoffgesetz - Die Wirtschaftsverbände der Produktverantwortlichen begrüßen die Einigung der Regierungskoalition zum Wertstoffgesetz. (WK-intern) - Die historische Chance, eine bundesweit einheitliche und unbürokratische Wertstofftonne einzuführen, kann jetzt Wirklichkeit werden. Die Ausweitung der Produktverantwortung von Verpackungen auf weitere Haushaltsabfälle aus Metall und Kunststoff ist ein zentraler Schritt zu einer umfassenden Kreislaufwirtschaft. „Mit Augenmaß und politischer Gestaltungskraft wurden die verschiedenen Positionen abgewogen und einheitliche Eckpunkte erarbeitet“, erklärt Peter Feller, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) und Sprecher der Projektgesellschaft Zentrale Stelle. Die Regierungskoalition habe mit den Eckpunkten zu diesem sehr schwierigen Thema bewiesen, dass sie bereit sei, Umweltschutz zu gestalten.
CO2-Minderungen nur möglich wenn bis 20 alte Braunkohlekraftwerksblöcke vom Markt genommen werden Ökologie 14. Juni 2015 Studie: Nennenswerte Treibhausgasminderungen gibt es nur, wenn 18 bis 20 alte Braunkohlekraftwerksblöcke vom Markt genommen werden (WK-intern) - Die Treibhausgasemissionen des deutschen Stromsektors können bis 2020 um etwa 90 Millionen Tonnen CO2 abgesenkt werden, ohne dass dies wesentliche strompreissteigernde Effekte hätte. Berlin - Um dieses Potenzial ganz oder teilweise zu heben, ist die von IGBCE und BDI vorgeschlagene Klimaschutz-Reserve für alte Kohlekraftwerke als Alternative zum Konzept des Klimaschutzbeitrags grundsätzlich geeignet. Allerdings müsste die Reserve mindestens Platz für vier bis sechs Gigawatt alte Braunkohlekraftwerke bieten, um nennenswerte zusätzliche CO2-Minderungen zu erbringen, da sie sonst nur ohnehin stattfindende Business-as-usual-Stilllegungen auffangen würde. Das sind die zentralen
Magerer Fortschritt der Klimaverhandlungen in Bonn wird Ernst der Lage nicht gerecht News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 13. Juni 201513. Juni 2015 Umweltschützer fordern den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energie und sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz (WK-intern) - Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 bewertet die Fortschritte der Klimaverhandlungen in Bonn als mager, sie stehen dazu im Schatten der vagen Erklärungen des G7-Gipfels in Elmau: Mit vagen Erklärungen retten wir das Klima nicht. Die führenden Industrienationen sollen vorangehen, bis 2050 vollständig auf erneuerbare Energie umsteigen und die notwendigen Maßnahmen dafür sofort in die Wege leiten. Das wäre eine angemessene Antwort auf die drohenden Klimakrise. Wir fordern auch die österreichische Regierung auf, den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energie jetzt zu beschließen und Klimaschutz endlich ernst zunehmen. Es
Bundestag verweigert Auskunft über Atombeihilfe Aktuelles Ökologie 12. Juni 2015 Bundestag will Petition zu Atombeihilfen nicht veröffentlichen (WK-intern) - Der Bundestag will eine von Greenpeace Energy beantragte öffentliche Petition zu den Beihilfen für das britische AKW Hinkley Point C vorerst nicht zulassen. In einem von der Hamburger Energie-Genossenschaft heute veröffentlichten Schreiben begründet der Petitionsausschuss seine Entscheidung damit, dass eine solche Petition „nicht den gewünschten Erfolg haben“ werde. Dabei entscheidet der Bundestag erst in einigen Wochen, ob die Bundesregierung zu juristischen Schritten gegen die britischen AKW-Subventionen aufgefordert werden soll – Zeit, in der sich Bürger per Petition gegen die Milliardenbeihilfen aussprechen könnten. „Offenbar geht der Petitionsausschuss schon vor der Abstimmung von einer Niederlage der