RWE investiert in wirksamen Vogelschutz Ökologie 28. Juli 2016 Auch Mitarbeiter engagieren sich für Jungvögel (WK-intern) - Seit Mitte der 1990er Jahr ist dreistelliger Millionen-Euro-Betrag in den Vogelschutz geflossen Gut genährt, frei von Parasiten und kerngesund: Das war das einstimmige Votum der Naturschutz-Fachleute, die im Frühsommer drei junge Wanderfalken im Tagebau Inden untersucht, vermessen und beringt haben. Auf dem Absetzer 737, einem Großgerät für die Abraumverkippung, hatte ein Falkenpaar erfolgreich zwei männliche und ein weibliches Küken erbrütet. "Es ist bereits die vierte Brut in den vergangenen Jahren", berichtet Rolf Hermanns, Mitarbeiter im Tagebau Inden, der sich wie seine Kollegen vom Team des "737" liebevoll für die Wanderfalken engagiert. "Die Vögel fühlen sich
BfS-Messstation zum Schutz vor radioaktiven Stoffen in der Atmosphäre leistet hervorragende Arbeit Behörden-Mitteilungen Ökologie 28. Juli 2016 Schwarzelühr-Sutter: Messstation Schauinsland leistet hervorragende Arbeit (WK-intern) - Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, hat die Leistung der Messstation „Schauinsland“ bei Freiburg zum Schutz vor radioaktiven Stoffen in der Atmosphäre hervorgehoben. Bei einem Besuch der vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betriebenen Messstation zeigte sich Schwarzelühr-Sutter beeindruckt von der hohen Professionalität und Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Begleitet wurde die Parlamentarische Staatssekretärin vom Vizepräsidenten des BfS, Norbert Nimbach. Bei einem Rundgang erläuterte der Leiter der Messstation, Dr. Matthias Zähringer, die Aufgaben der Einrichtung und welche Techniken und Verfahren zum Einsatz kommen. An dem Besuch nahmen auch mehrere Abgeordnete und Bürgermeister aus der Region
Elektrogeräte entsorgen wird einfacher und bringt mehr Umweltschutz Behörden-Mitteilungen Ökologie 26. Juli 2016 Rücknahmepflicht des Handels für Elektro-Altgeräte tritt in Kraft (WK-intern) - Hendricks: "Elektrogeräte entsorgen wird einfacher und bringt mehr Umweltschutz" Der Handel muss ausgediente Elektro-und Elektronikgeräte ab kommenden Montag, den 25. Juli 2016, zurücknehmen. Diese Rücknahmepflicht gilt sowohl für den stationären Einzelhandel als auch für den Online-Handel. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Elektrogeräte zu entsorgen, wird jetzt einfacher, umweltfreundlicher und größtenteils kostenlos. Es wird wesentlich mehr Sammelstellen als bisher geben, auch der Onlinehandel muss die Rücknahme organisieren. Damit schaffen wir jetzt eine Sammelstruktur, mit der wir mehr Elektrogeräte hochwertig recyceln lassen können. Das verringert Abfälle, spart Rohstoffe und Energie." Das neue Elektrogerätegesetz führt zudem strengere Regeln
Klima-Desaster erhöhen das Risiko für bewaffnete Konflikte in ethnisch zersplitterten Ländern Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Juli 201626. Juli 2016 Extreme wie Hitzewellen oder Dürren erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte in ethnisch zersplitterten Ländern, so haben jetzt Wissenschaftler herausgefunden. (WK-intern) - Sie nutzten einen neuen statistischen Ansatz, um Daten der letzten drei Jahrzehnte auszuwerten. Wiewohl jeder Konflikt selbstverständlich das Ergebnis einer komplexen und fallspezifischen Mischung von Faktoren ist, zeigte sich, dass der Ausbruch von Gewalt in ethnisch zersplitterten Ländern häufig mit Naturkatastrophen zusammenhängt. Diese können offenbar schwelende gesellschaftliche Spannungen anheizen. Diese Erkenntnisse, die im amerikanischen Fachjournal Proceedings of the US National Academy of Sciences erscheinen, können hilfreich sein für Sicherheitsstrategien – und zwar umso mehr, da die zukünftige globale Erwärmung durch die von
Neuer Beschluss zum Montrealer Protokoll soll globale Erwärmung um 0,5 °C reduzieren Behörden-Mitteilungen Ökologie 25. Juli 2016 Bundesminister Rupprechter: Bedeutender Schritt für Verbot klimaschädlicher Gase (WK-intern) - Bei der 3. Außerordentlichen Vertragsstaatenkonferenz in Wien wurden heute, Sonntag in den frühen Morgenstunden, die Grundlagen für eine politische Einigung über die nachhaltige Reduktion klimaschädlicher Gase erzielt. Häufig verwendete Ersatzstoffe für ozonschädigende Chemikalien sollen in die Liste der durch das „Montrealer Protokoll“ verbotenen Stoffe aufgenommen werden. Diese Stoffe kommen zum Beispiel als Kühlmittel in Klimaanlagen zum Einsatz und sind oft viel schädlichere Treibhausgase als Kohlendioxid. Der ausgearbeitete Vertragstext soll auf der 28. Vertragsstaatenkonferenz im Oktober in Kigali endgültig beschlossen werden. „Diese Entscheidung ist ein Meilenstein für die Verringerung klimaschädlicher Gase. Gemeinsam können wir
Greenpeace-Ehrenamtliche gehen deutschlandweit gegen Amazonas-Staudamm auf die Straße Ökologie Verbraucherberatung 24. Juli 2016 Greenpeace Aktivisten verlangen klares „Nein“ von Siemens zur Urwaldzerstörung in Brasilien (WK-intern) - Weltweiter Protest gegen Amazonas-Staudamm Eine klare Absage von Siemens an eine Beteiligung am Bau des Sao-Luiz-do-Tapajós Staudamm im brasilianischen Amazonasgebiet fordern Greenpeace Aktivisten heute von Konzernchef Joe Kaeser. Die Umweltschützer sind mit lebensgroßen Bildern von Angehörigen des vom Damm bedrohten Munduruku-Volkes vor die Konzernzentrale in München gezogen. Auf ihrem Banner steht „Siemens: Keine weiteren Staudämme im Amazonas!“ Der Protest ist Teil weltweiter Demonstrationen an Siemens-Zentralen. „Der Staudamm darf nicht gebaut werden. Siemens muss den Lebensraum der Munduruku respektieren“, sagt Jannes Stoppel, Wald- und Klimaexperte von Greenpeace. „Der Damm würde die
Eingriffe der Menschen belasten die Ökosysteme Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. Juli 2016 Wald der Zukunft in Gefahr? (WK-intern) - Menschliche Nutzung bedroht Bestäubung und Samenausbreitung von Waldbäumen weltweit Abholzung, Umwandlung in Ackerland und Wilderei – weltweit gibt es kaum noch ungenutzte, naturbelassene Wälder. Der Eingriff des Menschen belastet jedoch nicht nur den Wald von heute, sondern auch den von morgen. Vor allem Prozesse der Bestäubung und Samenausbreitung, die den Nachwuchs von Wäldern maßgeblich bestimmen sind beeinträchtigt, berichten Forschende der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Goethe-Universität Frankfurt in der ersten globalen Meta-Analyse über Waldregeneration heute im Fachjournal „Scientific Reports“ der Nature-Gruppe. Dafür verantwortlich machen sie den Rückgang der daran beteiligten Insekten, Vögel und Säugetiere. Sie
Ökostromproduktion im Wasserkraftwerk Stiepel wird ausgebaut Bioenergie Ökologie 22. Juli 2016 Arbeiten sollen im Frühjahr 2017 starten (WK-intern) - Die Wasserbeschaffung Mittlere Ruhr GmbH (WMR), eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Bochum und der Gelsenwasser AG, wird die Ökostromproduktion im Wasserkraftwerk Stiepel weiter ausbauen. Statt wie bisher zwei sollen nun vier der vorhandenen Kaplanturbinen mit Generatoren zur regenerativen Stromerzeugung ausgestattet werden. Auf diese Weise wird die WMR am Standort Bochum-Stiepel pro Jahr rund 5,4 Mio. Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft erzeugen, in den bisherigen Planungen war das Unternehmen noch von rund 3,6 Mio. Kilowattstunden pro Jahr ausgegangen. Das ehemalige Wasserwerk Stiepel verfügt über insgesamt sechs Kaplanturbinen. Davon wurden bis zur Einstellung der Trinkwasserförderung im November 2015 vier Turbinen
Treibhausgas-Emissionen nehmen wieder zu Ökologie 22. Juli 2016 ZUSAMMENFASSUNG: PERSPEKTIVEN FÜR PERSPEKTIVEN FÜR UMWELT & GESELLSCHAFT (WK-intern) - Mit dem in Paris Ende 2015 verabschiedeten neuen internationalen Klimaschutzabkommen hat die Staatengemeinschaft ein deutliches Zeichen gegen den Klimawandel und seine Folgen gesetzt. Nur ein langfristiger Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe kann den Globus vor einem Klimakollaps bewahren. Die mittlere globale Temperatur stieg gegenüber dem vorindustriellen Niveau um beinahe 1 °C an. 2014 und 2015 waren global gesehen die wärmsten der bisherigen Messgeschichte. In Österreich beträgt der durch Messungen belegte durchschnittliche Temperaturanstieg bereits 2 °C. Der vergangene Winter 2015/2016 lag um 2,7 °C über dem vieljährigen Mittel und war der zweitwärmste Winter in
DEA hat Konzession für das Erdöl- und Erdgasfeld Warnau zurückgegeben Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. Juli 2016 Bergbauberechtigung für Bewilligungsfeld Warnau zurückgegeben – Zahl der Berechtigungen sinkt auf drei (WK-intern) - KIEL - Die DEA Deutsche Erdoel AG hat die Konzession für das Bewilligungsfeld „Warnau“ zurückgegeben. Sie teilte dem Landesbergamt mit, dass sie keine weiteren Arbeiten zur Gewinnungsaufnahme im Bewilligungsfeld „Warnau“ vornehmen werde. Die Bewilligung zur Suche nach Erdöl oder Erdgas wird mit Ablauf des 30. November 2016 aufgegeben. Damit verbleiben nach Ablauf der Zulassung für „Warnau“ auf Land in Schleswig-Holstein nur noch die Bewilligung für das Feld „Schwedeneck-See“ und das Erlaubnisfeld „Sterup“ sowie Teile der Alterlaubnis für das Feld „Heide-Restfläche“. In Schleswig-Holstein wurden bisher von neun Erlaubnissen und fünf Bewilligungen auf
Anstrengungen für Klimaschutz lohnen sich Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. Juli 2016 Energiewendeminister Robert Habeck zum Energiewende- und Klimaschutzgesetz: „Anstrengungen für Klimaschutz lohnen sich“ (WK-intern) - Rede des Ministers für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Dr. Robert Habeck Entwurf eines Energiewende- und Klimaschutzgesetzes, LT-Drs. 18/4388 Energiewende- und Klimaschutzbericht 2016 – LT-Drs. 18/4389 Es gilt das gesprochene Wort! Sehr geehrte Damen und Herren, 2016 wird wieder das heißeste Jahr seit Aufzeichnung der Daten. Nur Ignoranten können behaupten, dass wir kein Problem haben. Wenn der Fraktionsvorsitzende der CDU den Einsatz für Energiewende und Klimaschutz als „endgültig scheinheilig“ kritisiert, dann stellt er sich auf die Seite genau dieser Ignoranten. Er diskreditiert damit alle Kommunen, die Klimaschutzanstrengungen
Ausbau der Windkraft ist keine Gefahr für den Bestand von Vogelarten Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 22. Juli 2016 PROGRESS-Projekt kann keine Bestandsgefährdung nachweisen (WK-intern) - Im kürzlich vorgelegten Abschlussbericht des von der Bundesregierung im 6. Energieforschungsprogramm geförderten Forschungsprojekts PROGRESS, der bisher umfassendsten Untersuchung über Kollisionsrisiken von Vögeln mit Windkraftanlagen, kann keine Bestandsgefährdung von Vogelarten nachgewiesen werden. Im Endbericht geben die Autoren „Entwarnung für den größten Teil der im Untersuchungsraum vorkommenden Vogelarten, für die auch in Bezug zu dem sehr umfangreichen Ausbau der Windenergienutzung keine Bestandsgefährdung durch Kollisionen zu erwarten ist“ (vgl. Zusammenfassung des Endberichts, S. 20: http://bit.ly/29Z03G7). Die Forschungsnehmer konstatieren trotz der Suche unter einer rekordverdächtigen Zahl von fast 600 Windenergieanlagen „niedrige Fundraten“, d.h. es wurden nahezu von allen Vogelarten entweder