Wissenschaftlerin des IÖR mit UVP-Studienpreis 2016 ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Oktober 2016 Für ihre Dissertation über die Regulierung von Eingriffen in die Umwelt hat Marianne Darbi, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), den UVP-Studienpreis 2016 erhalten. (WK-intern) - Der mit insgesamt bis zu 5.000 Euro dotierte Preis geht an herausragende Forschungsarbeiten rund um das Thema Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Er wurde Ende September von der Gesellschaft für die Prüfung der Umweltverträglichkeit (UVP-Gesellschaft) verliehen. Marianne Darbi hatte die unabhängige Jury mit einer weltweiten Typisierung von Ausgleichsmaßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt überzeugt. In ihrer Forschungsarbeit hat sich Marianne Darbi mit den so genannten Biodiversity Offsets beschäftigt. Hinter diesem Begriff verbergen sich Maßnahmen, die die negativen Auswirkungen
Deutschland droht Klimaschutzziel für 2020 zu verpassen Ökologie 7. Oktober 2016 Nur zusätzliche Abschaltung von Kohlekraftwerken wahrt Chance auf Erreichen des Ziels (WK-intern) - Zu der gestern von der Bundesregierung aktualisierten Klimaschutz-Projektion für 2020 erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Jetzt ist es offiziell, dass Deutschland sein Emissionsreduktionsziel für 2020 selbst bei vollständiger Umsetzung der bislang beschlossenen Maßnahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit verfehlen wird. Für Deutschlands internationale Glaubwürdigkeit beim Klimaschutz ist das kurz vor der Übernahme der G20-Präsidentschaft eine schlechte Nachricht. Man kann doch nicht den Klimawandel mit gutem Grund zu einem der wichtigsten Probleme der Menschheit erklären und dann schulterzuckend die selbst gesteckten Ziele verfehlen." Die Emissionen des Verkehrs liegen auf demselben Niveau
Unsere letzte Chance CETA aufzuhalten: Österreich! Ökologie Verbraucherberatung 7. Oktober 2016 Es gibt in Europa tatsächlich eine Regierung, die bereit und in der Lage ist, CETA noch zu stoppen: Österreich! (WK-intern) - Bundeskanzler Christian Kern hat sich lange klar gegen das undemokratische Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada ausgesprochen. Mit der Stimme Österreichs kann er das im Geheimen ausgehandelte Vertragswerk noch scheitern lassen [1]. Hier könnte uns gelingen, was wir bei der SPD nicht geschafft haben: Eine klare Haltung beendet ein Abkommen, dass die Mehrheit in Europa nicht will. Wenn Christian Kern an seiner Überzeugung festhält und den Deal blockiert, dann wäre CETA gestorben. Gestern traf Kanzler EU-Kommissionspräsident Juncker. Ergebnis sind wachsweiche Vereinbarungen, die
Schleswig-Holstein soll wieder Auenland werden – Minister Habeck bringt Auenprogramm auf den Weg Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. Oktober 2016 Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck will die Renaturierung der Auenlandschaft vorantreiben. (WK-intern) - Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) hat dafür ein entsprechendes Programm aufgestellt und heute (6. Oktober 2016) veröffentlicht. „Über Jahrzehnte sind Flüsse begradigt worden. Natürliche Auen, in denen Flüsse und Bäche ab und an über die Ufer treten können, sind eine Seltenheit geworden. Dabei sind sie ganz besondere Lebensräume. Wir wollen, dass Schleswig-Holstein wieder Auenland wird“, sagte Habeck anlässlich des Naturschutztages heute in Neumünster. Ziel des Programms ist es, bis 2027 an mindestens 5 Prozent der Streckenlänge von Vorranggewässern oder Natura 2000-Fließgewässern – zusätzlich zu den bereits
Umweltdachverband unterstützt „People4Soil“ – Machen Sie mit! Ökologie 7. Oktober 2016 Die Bürgerinitiative benötigt 1 Millionen Stimmen für einen europaweiten Bodenschutz, denn die wichtigste Ressource Boden wird immer knapper! (WK-intern) - Österreich zählt zum europäischen Spitzenreiter im Bodenverbrauch. Aber nicht nur der Bodenverbrauch sondern auch die Versalzung, Verdichtung, Erdrutsche, Überschwemmungen und Verunreinigung haben europaweit negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Ernährungssicherheit, die natürlichen Ökosysteme, die Biodiversität, auf unser Klima und unsere Wirtschaft. Der Umweltdachverband möchte die europäische Bürgerinitiative, unter dem Namen „People4Soil“ unterstützen, damit das Ziel, mindestens eine Millionen UnterstützerInnen aus mindestens sieben EU-Mitgliedstaaten zu finden, erreicht wird. Das Ziel der Bürgerinitiative ist es, eine effektive Bodenschutz-Gesetzgebung auf europäischer Ebene durchzusetzen, denn die bestehenden
100% Renewable Energy Conference – Erfolgreiche Klimakonferenz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Oktober 2016 Zwei Tage diskutierten rund 300 Experten und Expertinnen auf dem Flensburger Campus über die Zukunft der erneuerbaren Energien. (WK-intern) - Tenor: Alle Fachgebiete müssen zusammen agieren, um das Ziel von 100 Prozent erneuerbarer Energien zu erreichen. „Es war uns wichtig, ein interdisziplinäres Set-up für die Konferenz aufzustellen. Alle mit den erneuerbaren Energien verbundenen Bereiche sollten ihr Wissen einbringen“, erklärte Prof. Dr. Ilja Tuschy, wissenschaftlicher Leiter der „100% Renewable Energy Conference“, die Teil einer bi-nationalen Konferenzreihe zwischen der Hochschule Flensburg, der Europa-Universität Flensburg sowie der Süddänischen Universität ist. In den unterschiedlichen Themenblöcken wurden über zwei Tage daher die verschiedenen Technologien im Bereich erneuerbarer Energien,
188 Fässer: Fast ein Drittel der rostige Atommüllfässer ist geborgen Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. Oktober 2016 Rostige Atommüllfässer im Kernkraftwerk Brunsbüttel: Zwei von sechs Kavernen vollständig geräumt (WK-intern) - Die Bergung rostiger Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Kernkraftwerk Brunsbüttel kommt voran. BRUNSBÜTTEL/KIEL. Zwei von sechs unterirdischen Lagerstätten ("Kavernen") sind inzwischen vollständig geräumt. "Fast ein Drittel der Fässer ist geborgen, zwei Kavernen sind leer und gereinigt und werden verschlossen. Das ist ein wichtiger Zwischenschritt. Er war auch deshalb möglich, weil die Vorbereitung - von der gründlichen Kamerainspektion bis hin zur Freigabe des Bergungskonzeptes - gut war", sagte Umweltminister Robert Habeck. In den beiden geräumten Kavernen hatten sich 188 Fässer befunden, die nun von der Vattenfall-Betreibergesellschaft geborgen wurden und sukzessive
Rekordwärme im September hinterlässt Spuren in der Nordsee Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Oktober 2016 Die Meerestemperatur der Deutschen Bucht war mit 19,1° C im September erheblich wärmer als im August (18,4° C) oder Juli (17,4° C). Sie lag um 3,4° C über dem Klimanormalwert. (WK-intern) - Ursache für die außergewöhnlich hohe Temperatur des Septembers war eine stabile, sonnenscheinreiche Hochdruckwetterlage, welche die durchwachsenen, unbeständigen Wetterbedingungen des Hochsommers ab Mitte August abgelöst hat. „Die mittlere Temperatur der gesamten Nordsee erreichte im September dieses Jahres mit 16,2° C die Rekordhöhe von September 2002 und übersteigt damit das Langzeitmittel für diesen Monat um 2,5° C. Damit war erstmals seit Beginn der Beobachtungen im Jahr 1968 die Meerestemperatur im September wärmer als
Klimaabkommen: EU will gestaltende Kraft bleiben Ökologie 1. Oktober 2016 Germanwatch begrüßt grünes Licht der Minister zur Schnellratifizierung und fordert von Bundesregierung überarbeiteten Klimaschutzplan. (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die heutige Zustimmung der EU-Umweltminister zum Schnellverfahren für die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Die EU macht damit nicht nur den Weg frei zum Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens, sondern sie schafft auch die Voraussetzung dafür, wichtige Mitgestalterin des globalen Klimaschutzes zu sein. Ob sie jedoch die Kraft findet, wieder in eine Vorreiterrolle zu finden, muss sie noch unter Beweis stellen." Dabei hänge sehr viel von Deutschland ab. "Bundesregierung und Bundestag haben viel zum Gelingen und zur
BSH-Präsidentin: „Bedeutung der Schifffahrt nimmt zu“ Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. Oktober 2016 Hamburg - „Wachstum der Weltbevölkerung, steigende Rohstoffbedarfe, verstärkte Globalisierung und die damit verbundene steigende Nutzung der Meere bieten der deutschen Schifffahrtsbranche hervorragende Zukunftsperspektiven“. (WK-intern) - Darauf wies die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, Monika Breuch-Moritz, anlässlich des Weltschifffahrtstages hin. Der Weltschifffahrtstag am 29.09.2016 stand unter dem Motto „Schifffahrt: Unverzichtbar für die Welt“. „Mit der steigenden Nutzung der Meere sind Chancen für die gesamte maritime Wirtschaft verbunden“, so die Präsidentin der zentralen maritimen Behörde Deutschlands. „Gerade in dem noch jungen Bereich des Meeresbergbaus benötigt die Offshore-Industrie zunehmend hoch spezialisierte Schiffe mit sehr hohen Sicherheits-, Arbeits- und Umweltstandards.“ Und gerade in dem Marktsegment
Umweltverbände kritisieren Vorstoß der deutschen Bundesregierung zur Streichung der EU-Recyclingziele Ökologie 30. September 2016 Höhere EU-Recyclingquoten und schnell wirksame Maßnahmen gegen die zunehmende Abfallverbrennung gefordert. (WK-intern) - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) kritisieren den aktuellen Versuch der deutschen Bundesregierung, die Erhöhung der Recyclingquoten auf europäischer Ebene zu verhindern. Wie aus einem den Verbänden vorliegenden Papier der für das Kreislaufwirtschaftspaket zuständigen EU-Arbeitsgruppe hervorgeht, hatte die Bundesregierung die Festlegung höherer Recyclingquoten zu verzögern versucht, weil sie die von der EU-Kommission vorgeschlagene Berechnungsmethode ablehnt. Deutschland drängte demnach in der EU-Arbeitsgruppe darauf, Zielvorgaben für die stoffliche Verwertung von Siedlungsabfällen jahrelang auszusetzen. Die Umweltverbände warnen
Windanlagenzulieferer SKF ist eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 30. September 2016 Göteborg / Schweinfurt - Bereits zum 17. Mal in Folge ist SKF in den Dow Jones Sustainability World Index (DJSI) aufgenommen worden. (WK-intern) - Der Index würdigt den Konzern als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt. In diesem Jahr lobten die Juroren insbesondere die Erfolge des Konzerns im Supply-Chain-Management sowie sein übergreifendes Umweltmanagementprogramm. Dazu Rob Jenkinson, Direktor Corporate Sustainability bei SKF: „Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir schon seit vielen Jahren ,Stammgast‘ im DJSI sind. Denn in dieser Zeit haben Nachhaltigkeitsfragen an Bedeutung gewonnen: Die Verbesserung der Umweltverträglichkeit spielt in der Geschäftswelt eine immer wichtigere Rolle. Hinzu kommt das Engagement für gesellschaftliche