G7 muss klares Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen abgeben – mit oder ohne Trump Ökologie Veranstaltungen 25. Mai 2017 Germanwatch fordert feste Zusagen zur Umsetzung des Abkommens beim Gipfel und warnt vor faulen Kompromissen mit dem US-Präsidenten (WK-intern) - Bonn/Berlin - Harte Auseinandersetzungen um den Klimaschutz erwartet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch beim morgen beginnenden G7-Gipfel auf Sizilien. "Die G7-Staaten müssen klare Zusagen abgeben, dass sie die Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens umsetzen werden", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Die Bundeskanzlerin und die anderen Regierungschefs müssen US-Präsident Trump deutlich machen, dass auch er die Realität der globalen Klimakrise nicht wegwünschen kann. Entweder soll er beim Klimaschutz mitziehen oder wenigstens den Weg für die anderen frei machen." Die G7-Staaten tragen als früh industrialisierte
Greenpeace-Studie: Dürren, Stürme und Überflutungen vertreiben jährlich 21,5 Millionen Menschen Ökologie Verbraucherberatung 25. Mai 2017 Aktivisten fordern mit Banner von G7 am Gipfel-Tagungsort mehr Klima-Gerechtigkeit (WK-intern) - Taormina (Sizilien) Für mehr Gerechtigkeit im Umgang mit Menschen, die bereits heute von den Folgen des Klimawandels betroffen sind, haben Kletterer von Greenpeace heute am G7-Tagungsort Taormina auf Sizilien protestiert. Einen Tag vor Beginn des G7-Gipfels hängten die Aktivisten ein 110 Quadratmeter großes Banner an eine Brücke unterhalb des auf einem Berg gelegenen Tagungsortes. Auf dem Banner steht: "Climate Justice Now!". Dürren, Stürme oder Überflutungen vertreiben pro Jahr durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen - mehr als doppelt so viele wie Kriege und Gewalt. Damit sind wetterbedingte Katastrophen, wie sie das Verbrennen von
Verschiffung von hochradioaktivem Atommüll auf dem Neckar Ökologie Verbraucherberatung 25. Mai 2017 Vergangene Woche hat EnBW die Genehmigung für die Verschiffung von hochradioaktivem Atommüll auf dem Neckar erhalten. (WK-intern) - Allein weil der Energiekonzern das Geld für den Bau einer Lagerhalle in Obrigheim einsparen möchte, werden der Bevölkerung fünf gefährliche Castor-Transporte zugemutet. Der Bestimmungsort der tödlichen Fracht ist das einsturzgefährdete Zwischenlager am AKW Neckarwestheim. Während EnBW nun also in Obrigheim die ersten drei Castor-Behälter belädt, werden woanders Rucksäcke geschnürt. Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner aus ganz Deutschland machen sich bereit für den Tag X. Die Behörden geben die Transport-Termine im Vorfeld nicht bekannt; es ist aber absehbar, dass das erste Castor-Schiff innerhalb der nächsten Tage oder Wochen
ECHO meldet: Abkehr von Windkraft im Märkerwald Ökologie Windenergie 24. Mai 2017 Gemeindevertreter lehnen Vorrangfläche ab im Märkerwald ab (WK-news) - Bürgermeister Weber empfiehlt, Verfahren zu beenden Seit Montagabend weht in Otzberg in Sachen Windkraft ein anderer Wind. „Wir machen uns damit selbst eine Tür zu“, kritisierte Alfred Brüstle (Grüne) ... Lesen Sie mehr im ECHO Märkerwald / Foto: HB
Studie: Energiesparen lohnt sich! Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. Mai 201724. Mai 2017 Nutzung der Energieeffizienzpotenziale unterstützt beim Klimaschutz und schont den Geldbeutel (WK-intern) - Ergebnisse einer landesweiten Analyse von Umwelt-, Landwirtschafts- und Energie-ministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert und der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) gemeinsam vorgestellt Magdeburg. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert hat heute gemeinsam mit der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) die Ergebnisse einer landesweiten Energieeffizienzpotenzialanalyse vorgestellt. Die Untersuchungen zum Endenergieverbrauch und zur Energieeffizienz in den vier Sektoren brachten wichtige Ergebnisse für die unmittelbare Umsetzung. Die beiden untersuchten Szenarien (Trend und Mit-Maßnahmen) mit dem Zeithorizont 2030 zeigen Einspar- und Effizienzpotenziale bezogen auf Endenergie zwischen -10 % und -20 %. Für
„Grüner“ Wasserstoff aus grünem Strom Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. Mai 201724. Mai 2017 Wirtschaftlich und sicher - die großtechnische Umsetzung der Wasserstofftechnologie ist HYPOS-Ziel (WK-intern) - HYPOS, ein vom Bund und vom Land Sachsen-Anhalt gefördertes Projekt, ist ein Netzwerk von Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Sitz in Halle(Saale) im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt Es untersucht die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien für die Herstellung von Wasserstoff. Das Ziel: Unabhängiger werden vom Erdöl und anderen fossilen Energieträgern. Das chemische Verfahren ist nicht neu, es wirtschaftlich und sicher zu machen, daran arbeitet HYPOS mit inzwischen 114 Mitgliedern, darunter Siemens, und die Linde AG. Warum Sachsen-Anhalt dafür ideale Voraussetzungen bietet, will das Netzwerk jetzt auf der Intersolar Europe in
Landkreis Viersen erhält Energiemanagement-Zertifizierung nach ISO 50001 durch GUTcert Erneuerbare & Ökologie Ökologie 24. Mai 2017 Wie viel Energie verbraucht die Kreisverwaltung mit ihren Außenstellen, Einrichtungen und Schulen? (WK-intern) - Wo sind Einsparungen möglich? Welche Maßnahmen müssen entwickelt werden und wie lange dauert die Umsetzung? Mit diesen Fragen hat sich der Energiemanager des Kreises Viersen, Niklas Vath, während der vergangenen Monate intensiv beschäftigt. Erste Ergebnisse seiner Arbeit sind u.a. eine Erfassung der wesentlichen Energieeinflüsse z.B. durch die Hauptverbraucher wie Beleuchtung oder Lüftungsanlagen. Diese Erfassung ist für die Maßnahmensteuerung erforderlich. Und mit dem Gesamtüberblick gibt er auch klare strategische Vorgaben: „Bis zum Jahr 2020 wollen wir 15 Prozent der Heizenergie und 10 Prozent des Stroms einsparen“ erklärt Vath. Als Vergleichsmaßstab
Klimaziele im Verkehrsbereich: 3 neuen E-Ladesäulen kostenlos Ökostrom in Flensburg E-Mobilität Ökologie 24. Mai 2017 Mit der Einrichtung von gleich drei neuen E-Ladesäulen am Neumarkt, im Nordergraben (nähe kath. Kirche) und in der Neuen Straße ist die E-Mobilität in Flensburg – als ein wichtiger Baustein zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrsbereich – wieder ein gutes Stück vorangekommen. (WK-intern) - Simone Lange (Oberbürgermeisterin Stadt Flensburg) ließ es sich nicht nehmen, die offizielle Einweihung zu übernehmen: „Mit den neuen E-Ladesäulen fördern wir den Kauf von E-Autos, um die Autos mit Verbrennungsmotoren zu reduzieren. Zur Erreichung dieses Ziels wollen wir auch die Vielfalt anderer Technologien, wie z.B. den Wasserstoff, zulassen. Letztendlich entscheidet hier der Markt“, so Simone Lange. So sieht das
OECD-Studie: Aktiver Klimaschutz fördert auch die wirtschaftliche Entwicklung Mitteilungen Ökologie 23. Mai 2017 Wird aktiver Klimaschutz in die allgemeine Wirtschaftspolitik integriert, hat das mittel- und langfristig auch positive Wachstumseffekte. (WK-intern) - Dies geht aus der neuen OECD-Studie “Investieren in Klimaschutz, investieren in Wachstum” hervor, die im Rahmen des deutschen G20-Vorsitzes entstanden ist und heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Bericht zeigt, dass mit einer integrierten Strategie für Wachstum und Klimaschutz die Wirtschaftsleistung in den G20-Ländern bis 2021 im Schnitt um ein Prozent und bis 2050 um 2,8 Prozent höher liegen wird, als wenn die empfohlenen Maßnahmen nicht ergriffen werden. Rechnet man die Vermeidung wirtschaftlicher Schäden durch Klimaschutz ein, dann könnte die Wirtschaftsleistung bis 2050 um fast
KfW verdoppelt ihr Engagement mit grünen Anleihen Mitteilungen Ökologie 22. Mai 2017 Das Zielvolumen des Green-Bond-Förderportfolios wird auf EUR 2 Mrd. aufgestockt (WK-intern) - KfW setzt sich weiterhin stark für qualitative Marktentwicklung ein Bundesumweltministerium unterstützt das Engagement der KfW Die KfW Bankengruppe verstärkt ihr Engagement beim Aufbau eines Portfolios mit grünen Anleihen, so genannten "Green Bonds". Weil das seit 2015 im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestehende Portfolio mit grünen Anleihen schneller wächst, als ursprünglich geplant, will die KfW das Zielvolumen verdoppeln: von 1 auf 2 Milliarden Euro und mit einem Investitionshorizont von 3-5 Jahren. Auch wird sich die KfW weiterhin aktiv für die Etablierung qualitiv anspruchsvoller Marktstandards engagieren. Das BMUB unterstützt diese stringente Fortführung der KfW-Aktivitäten
Dresden Nexus Conference 2017: Es kommt auf die Menschen an Ökologie Veranstaltungen 22. Mai 2017 Rund 400 Teilnehmende aus über 50 Ländern diskutieren auf der Dresden Nexus Conference (DNC2017), wie der nachhaltige Umgang mit Umweltressourcen durch verknüpfte Ansätze besser gelingen kann. (WK-intern) - Vom 17. bis 19. Mai hatten die Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES), die Technische Universität Dresden (TUD) und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zur zweiten Auflage der Tagung in das Deutsche Hygiene-Museum Dresden eingeladen. Für den früheren ungarischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Csaba Kőrösi, ist die Tagung das beste Forum zum Thema in Europa. Intensive Gespräche, eine inspirierende Atmosphäre, interaktive Diskussionsformate, Einblick in zahlreiche Beispiele aus der Praxis und der Erfahrungsaustausch mit vielen
Petersberger Klimadialog: Minister aus aller Welt treffen sich in Berlin Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. Mai 2017 Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der Premierminister der Republik Fidschi, Josaia Voreqe Bainimarama, haben für den 22. und 23. Mai rund 30 Minister aus allen Weltregionen zum achten Petersberger Klimadialog nach Berlin eingeladen. (WK-intern) - Unter dem Motto "Gemeinsam an Lösungen arbeiten" haben die Minister dort die Gelegenheit, die Verhandlungen auf der Weltklimakonferenz COP 23 im November in Bonn vorzubereiten und Fragen der praktischen Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu besprechen. Am Dienstag werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und der künftige COP-Präsident Bainimarama zu den Delegierten sprechen. Geprägt wird der diesjährige Klimadialog von der kommenden COP-Präsidentschaft Fidschis - der ersten Präsidentschaft eines kleinen Inselstaates. Am Montag