LNG: DUH befürchtet umwelt- und klimapolitischen Blindflug Mitteilungen Ökologie 2. Mai 2022 LNG-Beschleunigungsgesetz soll Umweltverträglichkeitsprüfungen abschaffen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz möchte Bau neuer fossiler Importkapazitäten mit LNG-Beschleunigungsgesetz voranbringen Minister*in Habeck plant u.a. Abschaffung der Umweltprüfung, Verkürzung der Verfahren sowie Einschränkung der Klagemöglichkeiten. DUH-Bundesgeschäftsführer*in Müller-Kraenner: "Neue fossile Projekte ohne die Prüfung von Umweltfolgen zu genehmigen, ist klima- und umweltpolitischer Blindflug". (WK-intern) - Am Wochenende sind aus Regierungskreisen Details zu einem geplanten "LNG-Beschleunigungsgesetz" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bekannt geworden. Aus einem Hintergrundpapier, das der DUH vorliegt, geht hervor, dass der Bau von Terminals für Flüssigerdgas (LNG) erheblich vereinfacht und beschleunigt werden soll. So soll der Bau der Terminals im "überragenden öffentlichen Interesse" liegen, die Umweltverträglichkeitsprüfung für
Sasol ecoFT und Uniper wollen den nachhaltigen Flugkraftstoff SkyFuelH2 herstellen Bioenergie Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 30. April 2022 Sasol ecoFT und das schwedische Unternehmen Uniper kooperieren bei der Herstellung von nachhaltigem Flugkraftstoff durch SkyFuelH2 (WK-intern) - Sasol ecoFT hat in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Energieunternehmen Uniper eine Absichtserklärung mit der Gemeinde Sollefteå unterzeichnet, um die Möglichkeit der Errichtung einer industriellen Produktionsanlage für nachhaltigen Flugkraftstoff zu untersuchen. Nach dem Bau dieser hochinnovativen Industrieanlage wird sie zur Dekarbonisierung der Luftfahrtindustrie beitragen. Im Rahmen des Joint Ventures SkyFuelH2 soll nachhaltiger Flugkraftstoff auf der Basis von grünem Wasserstoff und Kohlenstoff aus Biomasse nach dem Fischer-Tropsch-Verfahren hergestellt werden. Das Verfahren basiert auf der von Sasol entwickelten Fischer-Tropsch-Technologie, die weltweit führend ist. Långsele in Sollefteå ist die natürliche
Bestätigung des Netzreservebedarfs im Strombereich Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 29. April 2022 Präsident*in Müller: „Netzreserve weiterhin notwendig“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die erforderliche Netzreserve für das Winterhalbjahr 2022/2023 und den Zeitraum April 2023 bis März 2024 bestätigt. „Wir beobachten die Gefahr einer Gasmangellage fortwährend und prüfen mögliche Auswirkungen auf die sichere Stromversorgung. Sollten sich hieraus Auswirkungen auf den Netzreservebedarf ergeben, werden wir darauf direkt reagieren,“ sagt Müller, Präsident*in der Bundesnetzagentur. Es ergänzt: „Die Verzögerungen im Netzausbau machen es weiterhin notwendig, die Netzstabilität mit Hilfe der Netzreserve sicherzustellen. Mit den erwarteten Fortschritten beim Netzausbau können wir in Zukunft von einem sinkenden Netzreservebedarf ausgehen. Das zeigt erneut, dass ein rascher Netzausbau die Netzsicherheit erhöht.“ Netzreservebedarf 2022/2023 Die
visaVento AG kooperiert mit B. Grimm Power in Polen Mitteilungen Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 29. April 202230. April 2022 Frauenfeld (iwr-pressedienst) – B. Grimm Power Public Company Limited (stock symbol: SET:BGRIM) purchased 90% shares of Visa Max Solar Sp.z o.o., Poland, from visaVento AG. (WK-intern) - The purchase price was PLN 50,000. After the transaction B. Grimm will hold 90% and visaVento AG 10% of Visa Max Solar. Die Schweizer Gesellschaft visaVento AG hat seine strategische Position als Produzent Erneuerbarer Energien (EE) massgeblich fundiert. B. Grimm Power Public Ltd. erwarb 90% an Visa Max Solar Sp.z.o.o., Polen, die 2015 von visaVento AG gegründet wurde. Im Anschluss an die Transaktion hält visaVento AG nunmehr 10% an Visa Max Solar. “Die Kooperation mit B.
Genehmigung Kleinwindenergieanlage – Klage mit Prozessfinanzierung über Crowdfunding Kleinwindanlagen Mitteilungen 29. April 2022 Das Ehepaar aus Rheinland-Pfalz klagt auf Genehmigung einer Kleinwindenergieanlage mit Hilfe einer innovativen Prozessfinanzierungsplattform (WK-intern) - Das Ehepaar Andrea Thommes-Vorwieger und Klaus Thommes will auf seinem Grundstück am Ortsrand von Naurath/Wald im Landkreis Trier-Saarburg eine Kleinwindanlage der Firma Braun Windturbinen errichten. Gemeinde und Landkreis verwehren bisher die Genehmigung und verweisen auf einen Flächennutzungsplan, der die Errichtung von Großwindkraftanlagen nur auf speziell ausgewiesenen Konzentrationsflächen im Landkreis vorsieht. Andrea Thommes-Vorwieger: „Wir möchten mit unserer Kleinwindanlage unabhängig von zentraler Energieversorgung werden. Der Anschluss oder die Beteiligung an einer Großwindkraftanlage irgendwo im Landkreis ist für uns keine ökologisch sinnvolle Alternative.“ Den Eheleuten blieb nur der Weg vor Gericht,
Ablehnung eines Forschungsprogrammes Baumschule durch die Klimaregierung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. April 202229. April 2022 Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. bedauert die Ablehnung des Forschungsprogrammes durch den Deutschen Bundestag in Zeiten des Klimawandels (WK-intern) - Am 28. April 2022 wurde im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages über den Antrag der CDU/CSU-Fraktion zur Finanzierung eines Forschungsprogrammes für die Sonderkultur Baumschule abgestimmt. Der BdB begrüßt die Einbringung des Antrags und somit dieses gesamtgesellschaftlich bedeutenden Themas in die politische Debatte, auch wenn dieser letztlich durch die Fraktionen der Regierungskoalition abgelehnt wurde. Der BdB bedauert diese Entscheidung, insbesondere im Hinblick auf die steigende Bedeutung von Bäumen und Grün in Zeiten des sich stetig ändernden Klimas. Womit Forschung im Bereich Bäume und Grün in
Landwirte können ab jetzt ihre gesamte Ernte an eine Biogasanlage verkaufen Bioenergie Mitteilungen 29. April 2022 Biogasanlagen: Neue Regeln bringen Landwirten Vorteile (WK-intern) - Bisher drohte eine Steuerfalle, wenn Landwirte als Mitunternehmer ihre gesamte Ernte an eine Biogasanlage lieferten. Ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums schafft Klarheit – mit positiven Folgen für Landwirte. Gute Nachrichten für Biogasanlagenbetreiber Viele Landwirte liefern ihre gesamte Ernte an eine Biogasanlage, bei der sie als Mitunternehmer beteiligt sind. Das konnte steuerlich riskante Folgen haben: Das Finanzamt ging schnell von einem einheitlichen Gewerbebetrieb aus. Das bedeutet: Auch die Landwirtschaft wurde gewerblich. Ein neues Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 11. April 2022 stellt nun endgültig klar, dass ein Landwirt auch seine gesamte Ernte an eine Biogasanlage verkaufen kann, bei der er
Europäische Ausschuss der Regionen treibt CO2-Steuer, Emissionshandel und Isolation Russlands voran Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. April 202229. April 2022 Der Wandel hin zu grüner Energie und eine konsequente Dekarbonisierung sind wesentliche Grundlage für europäische Unabhängigkeit von russischer Energie 20% der Einnahmen aus Versteigerungen von EHS-Zertifikaten sollten von Gemeinden verwaltet werden, der Rest geht an die nicht kontrollierbare die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen durch die EU (WK-intern) - Die Energiekrise und der Einmarsch Russlands in der Ukraine machen deutlich, wie wichtig alternative Energien und eine rasche Dekarbonisierung in der EU sind, um mehr ökologische Gerechtigkeit in den Städten und Gemeinden zu gewährleisten und Ungleichheiten aufgrund energiepolitischer Krisen zu vermeiden. Mitglieder des Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) setzten ein deutliches Zeichen durch die Verabschiedung einer
Hauptversammlung: Abspaltung der RWE Power AG von RWE mit großer Mehrheit abgelehnt Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Veranstaltungen 29. April 2022 RWE-Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,90 € je Aktie Vorstand und Aufsichtsratsmitglieder mit großer Mehrheit entlastet sämtliche Beschlussvorschläge des Unternehmens mehrheitlich angenommen Thomas Kufen mit 98,14 % als Vertreter der Anteilseigner in Aufsichtsrat gewählt Antrag von Enkraft mit 97,56 % abgelehnt (WK-intern) - Auf der virtuellen Hauptversammlung der RWE AG haben die Aktionärinnen und Aktionäre mit großer Mehrheit den Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt. Unter anderem beschlossen sie eine im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Dividende von 0,90 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2021. Diese wird am 3. Mai 2022 ausgezahlt. Zudem billigten sie den Vergütungsbericht von Vorstand und Aufsichtsrat und wählten Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen,
BrandenburgTrend: Mehrheit der Brandenburger für Ausbau der Windenergie Mitteilungen Windparks 29. April 2022 Eine Mehrheit der Brandenburger unterstützt den Ausbau der Windenergie. (WK-intern) - Das geht aus dem BrandenburgTrend von infratest dimap im Auftrag von rbb24 Brandenburg aktuell und Antenne Brandenburg hervor. 58 Prozent der Befragten stehen für den Ausbau, auch wenn dafür Anlagen in der Nähe gebaut werden sollen. 36 Prozent sind dagegen. Die Zustimmung unterscheidet sich jedoch. Je kleiner der Ort, desto größer die Bedenken. In kleinen Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern bekennen sich nur 49 Prozent zum Ausbau, in den großen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern sind es 67 Prozent. Die größte Zustimmung findet der Ausbau der Windenergie bei den Anhängern der
Erfolg für mehr Nachhaltigkeit – PFISTERER erhält Silber-Status in der Bewertung von EcoVadis Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 28. April 2022 Die PFISTERER Kontaktsysteme GmbH verbesserte sich im Nachhaltigkeits-Rating von EcoVadis 2021 um 25 auf 63 Punkte. (WK-intern) - Damit zählt PFISTERER zum Kreis der Top 12 Prozent der untersuchten Unternehmen. Kontinuierliche Bemühungen in den Bereichen Ethik, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz haben dies möglich gemacht. Die Silber-Medaille in der Bewertung von EcoVadis bestätigt das Engagement bei PFISTERER für ein nachhaltiges Unternehmensmanagement, sowohl im Umgang mit den Menschen als auch im Hinblick auf die Umwelt. Seit der ersten freiwilligen Bewertung im Jahr 2018 konnte sich die PFISTERER Kontaktsysteme GmbH mit ihren Produktionsstandorten in Winterbach und Gussenstadt in drei Themenfeldern nochmals verbessern. Neben klimaschonenden Energiesparmaßnahmen wie einer
Abschaffung der EEG-Umlage allein kann die extrem gestiegenen Energie-Beschaffungskosten nicht ausgleichen Mitteilungen Verbraucherberatung 28. April 2022 BDEW zur Abschaffung der EEG-Umlage, bei weiter sprudelnden Steuereinnahmen: (WK-intern) - „Abschaffung der EEG-Umlage allein kann die extrem gestiegenen Beschaffungskosten nicht ausgleichen“ Im Bundestag soll heute die Abschaffung der EEG-Umlage beschlossen werden. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Bereits seit Monaten ist der Druck auf die Energiepreise enorm. Seit dem Start der russischen Invasion der Ukraine hat sich die Lage an den Energiemärkten noch einmal verschärft. Die Abschaffung der EEG-Umlage ist daher eine wichtige Maßnahme, um Haushalte und viele Gewerbekunden vor zu starken Belastungen zu schützen. Angesichts des nie dagewesen Preisniveaus auf den Energiemärkten ist aber auch klar: Die Abschaffung der EEG-Umlage allein kann