Faszinierendes Phänomen: LMU-Chemiker haben erstmalig einen ferromagnetischen Supraleiter entdeckt Forschungs-Mitteilungen News allgemein 12. Oktober 2014 Magnetische Supraleiter: Vereinte Gegensätze LMU-Chemiker haben erstmalig einen ferromagnetischen Supraleiter entdeckt, der chemisch modifizierbar ist und umfassende Studien dieses seltenen Phänomens ermöglicht. (WK-intern) - Supraleitung und Ferromagnetismus – die „normale“ Form des Magnetismus, wie sie etwa in Hufeisenmagneten auftritt – schließen sich normalerweise aus: Ferromagneten sind magnetisch, weil in ihrem Inneren ein starkes Magnetfeld vorliegt. Supraleiter dagegen verdrängen Magnetfelder aus ihrem Inneren. LMU-Chemikern ist es nun gelungen, diese Gegensätze zu überwinden: „Wir haben eine neue Verbindung synthetisiert, die als ferromagnetischer Supraleiter beide Eigenschaften in sich vereint“, sagt Professor Dirk Johrendt vom Department Chemie, „dieser Erfolg ist ein wichtiger Fortschritt, der
K + S will unter dem Wattenmeer Salzabbau betreiben Mitteilungen Ökologie 12. Oktober 2014 Salzige Geburtstagstorte für K +S: Verbände kritisieren Bergbau unter Weltnaturerbe Nach 125 Jahren Firmengeschichte darf K+S nicht mit Salzbergbau unter dem Wattenmeer beginnen (WK-intern) - Berlin, Harlingen, Hannover - Das DAX-Unternehmen K+S sein feiert 125-jähriges Bestehen (3. Oktober) mit einem Forum in Berlin. Das K+S-„Zukunftsforum zur Welternährung“ heute in Berlin hat jedoch einen bitteren Beigeschmack, denn K+S verursacht an verschiedenen Orten große Umweltprobleme. Niederländische Naturschutzverbände und der NABU kritisieren, dass zu diesen nun Pläne zur Salzgewinnung durch ein Tochterunternehmen unter dem niederländischen Wattenmeer dazu kommen. Das niederländische Wattenmeer ist ebenso wie das Wattenmeer in Deutschland geschützt und wurde von der UNESCO als
Radelkampagne als Projekt des Monats nominiert! Mitteilungen Verbraucherberatung 12. Oktober 2014 Mit der Auszeichnung zum „Projekt des Monats“ durch das Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz erhält der Klimapakt für seine Kampagne „Wir radeln – immer noch – zur Arbeit!“ eine schöne Bestätigung auf bundesweiter Ebene. Die Jury betonte im Rahmen der Bewertung insbesondere die langfristige Wirksamkeit der Aktion: „Die positivere Wahrnehmung des Radfahrens, die Sensibilisierung für das eigene Mobilitätsverhalten und das damit verbundene Umdenken bilden die Voraussetzung für dauerhafte und wirkungsvolle Verhaltensänderungen – und damit für eine substanzielle Reduzierung klimaschädlicher Emissionen im Verkehrsbereich.“ (WK-intern) - Mehr Informationen zur Nominierung findet man unter: http://kommunen.klimaschutz.de/projekte/projekt-des-monats/archiv/flensburg-oktober-2014.html . PM: Klimapakt
1.400 MW- Gleichstrom-Seekabel: BSH genehmigt NordLink-Kabel nach Norwegen Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 12. Oktober 2014 Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die Genehmigung für Verlegung und Betrieb des Seekabels „NordLink“ im Bereich der deutschen AWZ erteilt. Auch die weitere für diesen Meeresbereich erforderliche Genehmigung des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (Hannover) liegt vor. (WK-intern) - Das NordLink-Kabel verbindet erstmalig den deutschen mit dem norwegischen Strommarkt. Es ermöglicht einen Austausch von norwegischer Wasserkraft und deutschem Windstrom in der Größenordnung eines Atomkraftwerks. Der Strom wird über die Strecke von insgesamt über 600 km als verlustarmer Gleichstrom mit einer Leistung von 1.400 MW übertragen. Da das NordLink-Seekabel im Bereich der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) durch Vogel- und Naturschutzgebiete
Wie kommt Ihre Petition ins Parlament? Mitteilungen Verbraucherberatung 12. Oktober 2014 So bringen wir Petitionen ins Parlament Hallo lieber Mitbürger/innen, ab jetzt zeigen wir, wie die zuständigen Politiker zu einer Petition stehen. Dafür bringt openPetition stark unterstützte Petitionen direkt zu den gewählten Entscheidungsträgern und fordert eine Stellungnahme ein. Die Stellungnahmen veröffentlichen wir auf openPetition. Damit stärken wir die Wirkung von Petitionen entscheidend. Denn: unsere Politiker müssen reagieren. Schließlich ist damit nicht nur sichtbar, welche gewählten Vertreter sich für oder gegen die Forderungen einer Petition aussprechen. Sondern auch, wer die dringendsten Sorgen und Wünsche seiner Wähler/innen ignoriert und sich nicht äußert. So stoßen wir die öffentliche Debatte an und sorgen für Transparenz. Dafür gibt es jetzt
Strom- und die Gasgrundversorger machen nun Energiepreise transparenter Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Oktober 201410. Oktober 2014 Bundesrat billigt Verordnung für mehr Transparenz bei Energiepreisen Heute hat der Bundesrat die Verordnung zur transparenten Ausweisung staatlich gesetzter oder regulierter Preisbestandteile in der Strom- und Gasgrundversorgung mit einer Maßgabe beschlossen. (WK-intern) - Bundesminister Gabriel: "Ich begrüße die heutige Zustimmung des Bundesrates sehr. Mit der Verordnung erweitern wir die Informationspflichten der Grundversorger gegenüber den Verbrauchern. Damit werden die Verbraucher künftig besser in die Lage versetzt, die Zusammensetzung und Änderungen ihres örtlichen Grundversorgungspreises bei Strom und Gas zu bewerten. Transparenz stärkt die Vergleichbarkeit zwischen den Anbietern. Und sie fördert über eine bessere Information der Kunden zugleich den Wettbewerb, insbesondere im Strommarkt." Die Verordnung ergänzt die
SystOp Offshore Wind – Optimierung für den Betrieb von Offshore-Windparks Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 10. Oktober 2014 Optimierung für den Betrieb von Offshore-Windparks Abschlussworkshop des erfolgreichen Forschungs-Verbundprojektes "SystOp Offshore Wind" "SystOp Offshore Wind" lautet die Bezeichnung eines Verbundprojektes der Hochschule Bremen, Institut für Umwelt- und Biotechnik, bei dem es im Kern um die Optimierung des komplexen Leistungssystems Offshore-Windpark geht. Aus Anlass des Projektendes trafen sich die Kooperationspartner (Ingenieurgesellschaft Zuverlässigkeit und Prozessmodellierung (IZP), Dresden, Universität Hamburg und BTC Business Technology Consulting AG, Oldenburg) jetzt zu einem Abschluss-Workshop, um die Ergebnisse vorzustellen und zu diskutieren. Das Forschungsprojekt liefert wertvolle Prozessstrukturen und Optimierungsmethoden für die Betriebsphase von Offshore-Windparks, die notwendige Grundlage für standardisierte, transparente und herstellerunabhängige Planungs- und Betriebsführungssysteme sind. Die Notwendigkeit von
Bundestag beschließt CO2-Grenzwerte für Kraftstoffe schon ab 2015 Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass der Bundestag mit der am 09.10.2014 verabschiedeten Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) faktisch die Einführung von CO2-Grenzwerten für Benzin und Diesel beschlossen hat. Gegenwärtig werden pro Liter Benzin 2,68 kg CO2 und pro Liter Diesel 3,02 kg CO2 ausgestoßen. (WK-intern) - Ab 2015 muss der CO2-Ausstoß auf 2,59 kg/l bei Benzin und auf 2,91 kg/l bei Diesel sinken. Weiterhin wurde beschlossen, dass ab 2017 bei Benzin 2,57 kg/l und bei Diesel 2,90 kg/l noch zulässig sind. Ab 2020 werden die Grenzwerte weiter auf 2,52 kg/l bei Benzin und 2,84 kg/l bei Diesel gesenkt. Das
Milliarden-Rückstellungen der Atomkonzerne sollen endlich gesichert werden Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Erfolg für Bundesratsinitiative aus Schleswig-Holstein - Energiewendeminister Habeck: „Milliarden-Rückstellungen der Atomkonzerne sollen endlich gesichert werden“ Die Rückstellungen der Atomkraftwerksbetreiber sollen nach dem Willen der Bundesländer langfristig gesichert werden. (WK-intern) - Der Bundesrat beschloss heute (10.Oktober 2014) eine entsprechende Initiative, die federführend Schleswig-Holstein gemeinsam mit Hessen und Rheinland-Pfalz eingebracht hatte. „Wir haben hart um diesen Beschluss gerungen. Er ist das klare Signal der Länder, dass sie der Gesellschaft verpflichtet sind und nicht der Atomlobby. Gut, dass diese Erkenntnis sich nun durchgesetzt hat“, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck in Berlin. „Nur wenn wir bei den Rückstellungen der Atomkonzerne Transparenz herstellen, sie für den Fall von
Green Bonds – Made by KfW: auch bei US-Dollar-Investoren voller Erfolg Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 10. Oktober 2014 Die KfW hat ihre Green-Bond-Aktivitäten konsequent auf den USD-Markt ausgeweitet. Die KfW platziert mit ihrem ersten US-Dollar Green Bond Rekordvolumen von USD 1,5 Mrd. Starke Resonanz von nachhaltig ausgerichteten US-Investoren Die gestern begebene Anleihe der KfW ist mit einem Emissionsvolumen von USD 1,5 Mrd. die bislang größte Emission im USD-Green-Bond-Markt. (WK-intern) - Die Emissionserlöse fließen in Umwelt- und Klimaschutzprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien. Im Juli 2014 hatte die KfW bereits ihren ersten Green Bond in EUR erfolgreich am Markt platziert. Die von Bank of America Merrill Lynch, Citi und Morgan Stanley geführte Anleihe hat eine Laufzeit von 5 Jahren und zahlt einen Kupon in
Fachhochschule Flensburg machen Wind in der Karibik Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 10. Oktober 2014 Zum zweiten Mal hat eine Vorlesungsreihe über Windenergie unter der Leitung von Dr. Hermann van Radecke der Fachhochschule Flensburg in der Karibik stattgefunden. Die Master-Studenten der „University of the West Indies“ waren sehr interessiert zu lernen, wie sie ihren Wind, der immer kräftig weht, zur Stromversorgung ihrer Inseln nutzen können. (WK-intern) - Weitere Grundlagen- und Fortgeschrittenen-Veranstaltungen werden folgen in allen regenerativen Energietechniken und ihrer Wirtschaftlichkeit. Die Fachhochschule Flensburg hat seit 2013 gemeinsam mit der Europa-Universität Flensburg eine Kooperation mit der University of the West Indies (UWI). Die dortige Universität betreibt seit 2013 den Master-Studiengang Renewable Energy Technology. Mehrere Professoren der Fachhochschule Flensburg und
AKW-Brunsbüttel: Atomaufsicht rechnet auch in Kaverne III mit erheblich beschädigten Fässern Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Vattenfall-Kernkraftwerk Brunsbüttel: Kavernen-Inspektion geht weiter BRUNSBÜTTEL/KIEL - Im Kernkraftwerk Brunsbüttel soll am Freitag (10. Oktober 2014) eine weitere Kaverne mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen zur Inspektion geöffnet werden. (WK-intern) - In der Kaverne III lagern insgesamt 75 Fässer, weit überwiegend mit Verdampferkonzentrat aus dem Reaktorbetrieb. Zunächst werden Temperatur und Feuchtigkeit in der Kaverne gemessen. Am kommenden Montag beginnen dann die visuellen Inspektionen der Fässer. Dies teilte die Atomaufsicht heute (9. Oktober 2014) mit. In der vergangenen Woche hatte die Vattenfall-Betreibergesellschaft die Inspektion der Kaverne I abgeschlossen. Da die ersten Einlagerungen in der Kaverne III im Jahre 1979 erfolgten, rechnet die Atomaufsicht auch hier