Höchstkompakte energieeffiziente Stromrichter für dezentrale elektrische Versorgungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. Dezember 201419. Dezember 2014 Kompakten und energieeffizienten Stromrichtern gehört die Zukunft (WK-intern) - Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2,98 Mio. Euro geförderte Projekt „IFASS“ ist an den Start gegangen und soll die Einbindung von erneuerbaren Energien in die Stromnetze erleichtern. Im Rahmen des Forschungsvorhabens (Gesamtprojektvolumen 7,32 Mio Euro), an dem sich neben dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel auch Partner aus der Industrie beteiligen, sollen neue Technologien zur Netzkopplung von stationären Speichern oder verteilten Energiequellen mittels energieeffizienter Stromrichter im Leistungsbereich von 50 kVA bis 250 kVA erarbeitet werden. IFASS steht für „Höchstkompakte energieeffiziente Stromrichter für dezentrale elektrische Versorgungen“. Die Stromrichter,
Internationale Klimaschutzinitiative: BMUB unterstützt erstes solarthermisches Kraftwerk in Chile Behörden-Mitteilungen Solarenergie Technik 19. Dezember 2014 Deutschland unterstützt Chile beim Bau des ersten solarthermischen Kraftwerks in Lateinamerika. (WK-intern) - Die Vereinbarung über einen Entwicklungskredit von 100 Millionen Euro wurde von der KfW-Entwicklungsbank und der Republik Chile sowie der chilenischen Entwicklungsbank CORFO unterzeichnet. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit einem Zinszuschuss sowie begleitender Beratung. Das Kraftwerk im Norden Chiles soll eine Leistung von 110 Megawatt haben und pro Jahr rund 70.000 Tonnen CO2 vermeiden. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Dieses Projekt wird dazu beitragen, den wirtschaftlichen Betrieb der konzentrierten Solartechnologie im Sonnengürtel der Erde nachzuweisen. Aufgrund ihrer Speicherfähigkeit ist diese Technologie auch für die Grundversorgung mit Strom geeignet und damit hochinnovativ. Wir
Supraleitende Kurzschluss-Strombegrenzer stabilisiert Stromnetz der Zukunft Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 19. Dezember 2014 Siemens baut in Augsburg mit Supraleitern am Stromnetz der Zukunft (WK-intern) - Werden bei starkem Wind oder viel Sonnenschein eine große Menge erneuerbarer oder anderer dezentral erzeugter Energien in das Mittelspannungsnetz eingespeist, können Kurzschlüsse auftreten, die die Stromversorgung gefährden. Supraleitende Netztechnologien ermöglichen auch unter diesen Bedingungen einen zuverlässigen Netzbetrieb. Siemens installiert einen supraleitenden Kurzschluss-Strombegrenzer (Superconducting Fault Current Limiter, SFCL) vom sogenannten resistiven Typ bei den Stadtwerken Augsburg, der dieses Problem lösen soll. Die Entwicklungsarbeiten und die Installation im Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Augsburg sollen bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Anschließend soll der supraleitende Kurzschluss-Strombegrenzer in einem Feldtest überprüft werden. Das Projekt mit dem Kürzel
Bundesweit erste Netzreserveverträge unterzeichnet Aktuelles Mitteilungen 19. Dezember 2014 TransnetBW und EnBW treffen – unter Mitwirkung der BNetzA - Regelung für systemrelevante Kraftwerksblöcke in Marbach und Walheim (WK-intern) - EnBW prüft Nicht-Erstattung der geforderten Kapitalkosten Karlsruhe - Nach mehrmonatigen Verhandlungen haben die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW nun die bundesweit ersten Netzreserveverträge für die als systemrelevant eingestuften Kraftwerksblöcke in Marbach und Walheim unterzeichnet. Die Verträge regeln zunächst bis zum 31. März 2018 die Einsatzweise sowie die Erstattung der Kosten für die Vorhaltung und den Betrieb der Kraftwerke, die seit Juli 2014 unter dem Einsatzregime der TransnetBW stehen. Die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) genehmigten Verträge werden als Musterverträge für künftige
FH Köln und Uni Bonn suchen Industriepartner für Pelletforschungen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 19. Dezember 2014 Pellets aus Miscanthus und Paulownia statt aus Waldrestholz: Industriepartner für weitere Forschungen gesucht Gibt es in der Pelletproduktion für Biomassefeuerungsanlagen eine Alternative zu Waldrestholz? Diese Frage haben Prof. Dr. Dagmar Gaese und Prof. Dr. Christiane Rieker vom Institut für Landmaschinentechnik und Regenerative Energien (LTRE) der Fachhochschule Köln gemeinsam mit Prof. Dr. Ralf Pude vom Forschungsbereich Nachwachsende Rohstoffe der Universität Bonn im jetzt abgeschlossenen Forschungsprojekt „C4-Kompakt“ beantwortet: Mischpellets aus circa 50 Prozent Miscanthus, circa 50 Prozent Paulownia sowie einem Zusatz an Kalk entsprechen prinzipiell den Anforderungen der europäischen Pelletnorm EN 14961-2. Das Forschungsprojekt wurde von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) mit 192.000 Euro
Eine Million Menschen unterzeichnen gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. Dezember 201419. Dezember 2014 Eine Million Menschen aus ganz Europa haben die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA mit den USA und Kanada unterzeichnet. (WK-intern) - Zusammen mit den mittlerweile 340 Träger-Organisationen der EBI hätten wir dafür eigentlich ein Jahr Zeit gehabt. Gebraucht haben wir gerade einmal zwei Monate – und haben damit die offizielle Anforderung an die Bürgerinitiative erreicht. Das entfaltet Wirkung: In der Regierung gehen Teile der SPD und der CSU auf Distanz zu TTIP. Gabriel und Merkel stehen zunehmend alleine da. Jetzt legen wir nach, im Netz und auf der Straße – und dafür brauchen wir Sie. Wir wollen die größte
Auswirkungen der Energiegewinnung auf die europäischen Landschaften Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 19. Dezember 2014 Wie beeinflusst der Wandel im Energiesektor die Landschaften Europas? (WK-intern) - Eine internationale Konferenz in Dresden befasst sich im September 2015 mit den Auswirkungen der Energiegewinnung auf europäische Landschaften. Bis 28. Februar können Vortragsthemen eingereicht werden. Durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und den fortdauernden Abbau fossiler Energieträger wie Braunkohle und Schiefergas verändern sich Europas Landschaften. Die Wahrnehmung und Gestaltung dieser Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der internationalen Konferenz „Energy Landscapes: Perception, Planning, Participation and Power“ der Landscape Research Group. Sie findet vom 16. bis 18. September 2015 in Dresden statt. Der Call for Papers wird Anfang Januar 2015 auf der Internetseite zur Tagung (http://lrg2015.ioer.info) veröffentlicht. Dort können
EDL-G bringt neue Pflichten für Industrie und Dienstleister Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 18. Dezember 2014 Auf große Unternehmen rollt eine Welle neuer Verpflichtungen zu: Am 05. November 2014 hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf beschlossen, der die EU-Richtlinie zur Energieeffizienz (EED) in nationales Recht umsetzt. (WK-intern) - Wie alle anderen EU-Staaten muss Deutschland sicherstellen, dass Unternehmen, die keine KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) sind, bis zum 05. Dezember 2015 ein sog. Energieaudit durchführen oder ein Energiemanagementsystem einführen. Bei Nichteinhaltung dieser Frist drohen Bußgelder bis zu 50.000 €. Verpflichtend auch für Dienstleister Das produzierende Gewerbe hat sich durch andere staatliche Anforderungen wie die Besondere Ausgleichsregelung oder den sog. Spitzenausgleich vielfach schon mit dem Thema Energieeffizienz befasst und Maßnahmen ergriffen. Neu ist
EEG-Umlage-Befreieung: Das BAFA verschickt heute die Begrenzungsbescheide Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 18. Dezember 2014 Privilegierte Strommenge um 4 TWh gesunken – 1.983 Unternehmen / 127 Schienenbahnen / 2.615 Abnahmestellen von der EEG-Umlage befreit (WK-intern) - „Herr Bundesminister Gabriel, wir haben es geschafft!“ betont Dr. Arnold Wallraff, Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). „Wie von Ihnen anlässlich Ihres Antrittsbesuchs im BAFA vor einigen Monaten erbeten, freue ich mich, heute sagen zu können: Wir haben das Ziel erreicht! Das BAFA versendet heute die Begrenzungsbescheide, mit denen die stromintensive Produktion von der EEG-Umlage entlastet und der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt wird. Zugleich ist die privilegierte Strommenge nach Berechnungen des BAFA um 4 TWh gesunken. Das bedeutet, dass die
Juncker und EU-Kommission gegen geplante Verschärfung der europäischen Luftreinhaltepolitik Mitteilungen Ökologie 18. Dezember 2014 Juncker gegen saubere Luft für Europa Deutsche Umwelthilfe kritisiert Entscheidung der neuen Kommissionsspitze, die dringend notwendige Verschärfung der Luftreinhaltevorschriften zurückzuziehen Die EU-Kommission will die Verschärfung der europäischen Luftreinhaltepolitik stoppen. Dies geht aus dem gestern von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und seinem Vize Frans Timmermans vorgestellten Arbeitsprogramm hervor. Das von seinem Amtsvorgänger José Manuel Barroso 2013 vorgelegte Luftreinhaltepaket wird zurückgezogen. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) kritisiert diese Entscheidung als fatalen Fehler. „Kommissionspräsident Juncker wird mit seinem wirtschaftsliberalen Ansatz scheitern, Wachstum durch den Verzicht auf schärfere Umweltauflagen zu generieren. Aktuell beklagen wir in der EU mehr als 400.000 vorzeitige Todesfälle im Jahr als Folge hoher Luftbelastung.
Dudenhöffer: Wie Deutschland das E-Auto nach vorn bringen kann E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 18. Dezember 2014 1 Cent für Elektromobilität (WK-intern) - UDE-Modell: Wie Deutschland das E-Auto nach vorn bringen kann Im internationalen Vergleich hinkt die Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland deutlich hinterher – trotz umfangreicher Angebote der deutschen Autoindustrie. Dabei hat die Elektromobilität strategische Bedeutung, versichert der Autobilwirtschaftsexperte Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und schlägt ein unkonventionelles Anschub-Modell vor. Auf deutschen Straßen fahren weniger als 21.000 Elektroautos, die mit knapp 3.000 Ladestationen auskommen müssen. In den USA sind schon 223.600 Elektroautos unterwegs, die an 15.200 Ladestationen auftanken können. Auch die europäischen Nachbarländer sind schneller: in Frankreich fahren bereits 37.100 E-Autos (8.000 Ladestationen), in den
Stromtrassen des Ultranet sind ein weitere Schritte zum Gelingen der Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 18. Dezember 201418. Dezember 2014 Bundesnetzagentur eröffnet Verfahren für "Ultranet" Homann: "Die Eröffnung des Verfahrens zum ersten Planungsabschnitt der Stromleitung Ultranet ist ein weiterer Schritt zum Gelingen der Energiewende." (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute das Verfahren auf Bundesfachplanung für den ersten Projektabschnitt der Stromleitung von Riedstadt in Hessen nach Mannheim-Wallstadt in Baden-Württemberg eröffnet. "Das Projekt Ultranet ist von großer Bedeutung, um den Süden Deutschlands ausreichend mit Energie zu versorgen, wenn die verbliebenen deutschen Kernkraftwerke bis zum Jahr 2022 abgeschaltet werden", so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Bundesfachplanung für diesen Abschnitt zielt darauf ab, einen Korridor festzulegen, in dem die Leitung später realisiert werden kann. Über den konkreten