Mehr Blackouts durch intelligente Stromzähler Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 27. Juli 2015 Seit Anfang 2010 ist es in Deutschland Pflicht, sogenannte „Intelligente Stromzähler“ in Neubauten oder grundsanierten Gebäuden zu installieren. (WK-intern) - Zusammen mit Tarifen, die je nach Tageszeit unterschiedlich sind, soll mit ihnen aktives Stromsparen möglich werden: Die programmierbare Waschmaschine beispielsweise soll dann laufen, wenn der Strom am billigsten ist. Wissenschaftler des Instituts für Theoretische Physik der Universität Bremen äußern jedoch Zweifel daran, dass dieser Ansatz immer das leistet, wozu er erdacht wurde – nämlich Stromschwankungen im Netz zu verringern. Sie haben den Markt, der bei massenhaftem Einsatz von Intelligenten Stromzählern entsteht, simuliert und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. Danach wird durch die
Thermoelektrik auf dem Weg zur Industriereife Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 26. Juli 2015 Weltweit größte thermoelektrische Tagung in Dresden (WK-intern) - Heutzutage geht der größere Teil der von Menschen eingesetzten Primärenergie aus Kohle, Öl oder Gas als Abwärme verloren. Die direkte Umwandlung von Wärme in elektrischen Strom mit Hilfe thermoelektrischer Materialien ist deshalb eine der wichtigen Technologien für die Umsetzung der ökologischen Energiewende. Vom 28. Juni bis zum 2. Juli fand im Internationalen Kongress Zentrum Dresden die 34. International Conference on Thermoelectrics (ICT) statt, welche in diesem Jahr mit der 14. European Conference on Thermoelectrics zusammengeführt wurde. Hauptausrichter der Tagung war das Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe (Forschungsbereich Chemische Metallkunde, Prof. Juri Grin). Mehr
Energieseminar an der Hochschule Zittau/Görlitz Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 26. Juli 2015 Am 24. und 25. September 2015 findet an der Hochschule Zittau/Görlitz das mittlerweile 25. Energieseminar statt. (WK-intern) - Die diesjährige Jubiläumsveranstaltung wird gemeinsam mit der Stadtwerke Zittau GmbH ausgerichtet und steht unter dem Leitthema „Energieeffizienz in der Elektrizitäts-, Gas- und Fernwärmeversorgung“. Verschiedenste Marktakteure (EVU, Industrieunternehmen, Dienstleister, etc.) stellen in Fachbeiträgen interessante Lösungsansätze zur rationellen Energieverwendung vor. Die Referate aus Deutschland werden insbesondere am zweiten Veranstaltungstag durch Vorträge aus wichtigen Ländern Mittel- und Osteuropas ergänzt. Neben dem Vortragsprogramm wird es zum Stadtwerkeabend am ersten Seminartag im Rahmen einer kleinen Exkursion zur Biomethan Zittau GmbH und einem gemeinsamen Abendessen im Dresdner Hof die Möglichkeit für
Sportliche Elektromobilität – Der ‚ThyssenKrupp SunRiser‘ E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Videos 24. Juli 201528. Juli 2015 Hochschule Bochum und ThyssenKrupp Steel Europe präsentieren das Design des neuen Sonnenwagens (WK-intern) - Noch sechs Monate, dann startet die World Solar Challenge in Australien, die Weltmeisterschaft der Solarmobile. Mit an den Start gehen wird der "ThyssenKrupp SunRiser", dessen Design die Hochschule Bochum zusammen mit dem Forschungskooperationspartner ThyssenKrupp Steel Europe jetzt der Öffentlichkeit vorstellt. Als reinrassiges Sportcoupe mit zwei Sitzen entwickelt, soll der Energie-effiziente PKW beweisen, dass Elektromobilität nicht nur vernünftig und nachhaltig ist, sondern durchaus auch emotional begeistern kann. Technologie von ThyssenKrupp Bei diesem Modell greift das Studenten-Team zudem verstärkt auf Leichtbau-Stähle zurück, z. B. beim Überrollbügel. Die Technologiekompetenz von ThyssenKrupp fließt auch
Universität Lüneburg gibt Tipps zur Direktvermarktung von Biogas-Strom Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 24. Juli 2015 Grundlastorientierte Fahrweise mit festen Einspeisevergütungen (WK-intern) - Biogasanlagenbetreiber können mit der Vermarktung von Biogas-Strom gute Erlöse erzielen, wenn sie verschiedene Vermarktungsformen geschickt auswählen, sich effizient organisieren und ihre Verträge gut verhandeln. Zu diesem Ergebnis kommt das Projekt „Direktvermarktung von Biogas-Strom“ der Leuphana Universität Lüneburg. Die EnviTec Energy GmbH & Co. KG verfolgt genau diesen Weg bei der Stromdirektvermarktung. Kombinationen von strompreisorientierter Fahrweise und Regelleistungsvermarktung führen so zu Erlösen, welche die bisherige fixe Vergütung nach Erneuerbarem-Energien-Gesetz (EEG) übersteigen. „Die Handelsempfehlungen der Leuphana für Anlagenbetreiber und Kreditgeber sprechen aus unserer Sicht eine klare Sprache: Bei der grundlastorientierten Fahrweise sollen Betreiber von Bestandsanlagen, die die bisherige feste
Neue Betonturm-Bauweise für Windräder Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 23. Juli 2015 Speziell für Windkraftanlagen bringt die neue Betonturm-Bauweise große Vorteile, die an der TU Wien entwickelt wurde. (WK-intern) - Windkraftwerke liegen im Trend – doch was ist die beste Methode, sie zu errichten? Das Team rund um Prof. Johann Kollegger am Institut für Tragkonstruktionen der TU Wien hat eine neue Turmbau-Technik entwickelt, die wichtige Vorteile bisheriger Methoden vereint. Große Doppelwandelemente werden zunächst am Boden aneinandergefügt, dann aufeinandergehoben und schließlich mit Beton ausgegossen. Am Versuchsgelände bei der Firma Oberndorfer in Gars am Kamp wurde die neue Methode nun erfolgreich getestet. Die Errichtung von Windkraftanlagen soll damit schneller und wirtschaftlicher werden. „Meist werden beim Bau von Windkraftanlagen
Gamesa und die Technische Universität Madrid forschen an einem neuen Windkanal Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 22. Juli 2015 Gamesa and the Technical University of Madrid to jointly develop a wind tunnel (WK-intern) - This experimental facility, set to become a European benchmark as it will be one of the most innovative and powerful in the world, will enable testing for wind power, railroad and civil engineering applications. Gamesa, a global technology leader in wind energy, and UPM (acronym in Spanish for the Technical University of Madrid) have signed a memorandum of understanding for the joint design, development and operation of a high-performance aerodynamic testing tunnel in Madrid. The facility is set to become a benchmark in Europe as it will enable
Upgrade des ALICE-Detektors im Teilchenbeschleuniger CERN Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Juli 2015 IBS erhält bedeutenden CERN-Auftrag für das Upgrade des ALICE-Detektors (WK-intern) - IBS Precision Engineering bv – Spezialist für Dimensionsmessung bis in den Sub-Nanometerbereich – hat einen bedeutenden Auftrag des CERN, der europäischen Organisation, die Grundlagenforschung an Elementarteilchen durchführt, erhalten. Hierbei handelt es sich um ein Upgrade des ALICE-Detektors. ALICE (A Large Ion Collider Experiment) ist einer der 4 Detektoren des LHC (Large Hadron Colliders) und mit mehr als 1000 Mitarbeitern das größte Experiment, das Flaggschiff im CERN. Es ist der größte Auftrag dieser Art in den letzten Jahren, den ein niederländisches Unternehmen erhalten hat. Der ALICE Detektor wird als einer der anspruchsvollsten Detektoren angesehen,
Preisgekrönte Innovationen für den Leichtbau im Automobilbau Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 21. Juli 2015 Zulieferer von Faserverbundwerkstoff-Lösungen für die Automobilindustrie im Fokus der internationalen Fachmesse COMPOSITES EUROPE (WK-intern) - Verbundwerkstoffe treiben weiterhin die Innovationen im Automobilbau voran, das zeigt vom 22. bis 24. September die COMPOSITES EUROPE in Stuttgart. Auf der Fachmesse zeigen 450 Aussteller aus 30 Nationen die neuesten Leichtbaulösungen - vom Strukturschaum für die Serienfertigung über neue Produktionsverfahren für kurze Zykluszeiten bis zum SMART-Leichtbaudach oder BMW-Instrumententafel. Und mit der Premiere der bio!CAR Konferenz im Rahmen der Messe bekommen auch bio-basierte Verbundwerkstoffe ein Forum auf dem Stuttgarter Messegelände. Evonik: Strukturschaum für die Serienfertigung Evonik wird auf der COMPOSITES EUROPE einen dreidimensionalen werkzeugfallenden Partikelschaumkern namens Rohacell Triple F präsentieren,
Diesel, die Kluft zwischen Technologie und Chemie Forschungs-Mitteilungen Technik 21. Juli 2015 Neue Technologien erhöhen immer wieder die Herausforderungen an die benötigten Betriebsstoffe, ohne unerwünschte Nebenwirkungen im System zu funktionieren. (WK-intern) - Die Entwicklung von Euro 5-, jetzt Euro 6-Dieselmotoren schuf neue Anforderungen an die Qualität der verwendeten Dieselkraftstoffe. Darüber hinaus wirken ehrgeizige Pläne, Biokraftstoffe auf nationaler Ebene in den Markt einzuführen, diesem technischen Fortschritt eher entgegen, wodurch noch weitere Herausforderungen an Kraftstoff und Technik entstehen. 1. Injektoren Die heute allgemein angewendete Einspritztechnik bei Dieselmotoren arbeitet mit Einspritzdrücken oberhalb 2000 bar; 3000 Bar werden bereits angestrebt. Dies zieht extrem kleine Spaltweiten in den involvierten Aggregaten von unter 3 μm nach sich; die gemessenen Temperaturen in der Injektorspitze
Manz erzielt neuen Weltrekord bei Wirkungsgrad von CIGS-Dünnschicht-Solarmodulen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 21. Juli 2015 Mit einem Modulwirkungsgrad von 16 Prozent präsentiert die Manz AG heute im Rahmen der SNEC in Shanghai, Weltleitmesse der Photovoltaikindustrie, einen beindruckenden neuen Wirkungsgrad-Weltrekord auf CIGS Dünnschicht-Solarmodulen. Hightech-Maschinenbauer setzt neue Bestmarke beim Wirkungsgrad von CIGS-Modulen auf Massenproduktionslinie in Schwäbisch Hall Eindrucksvoller Transfer des 21,7% Weltrekords auf Laborzellen des Technologiepartner ZSW Stuttgart in die Massenproduktion CEO Dieter Manz: 16-Prozent-Weltrekord auf Modulformat wichtiger Meilenstein, aber immenses Potenzial der CIGS-Technologie noch lange nicht ausgeschöpft (WK-intern) - Damit stößt Manz in eine neue Dimension vor und schließt die bislang vorhandene Lücke beim Wirkungsgrad zu der aktuell noch vorherrschenden multikristallinen Technologie. Bereits im Herbst 2014 konnte das Zentrum für Sonnenenergie
Bosch und TomTom arbeiten an Kartentechnologie für das automatisierte Fahren Forschungs-Mitteilungen Technik 21. Juli 2015 Die Zukunft der Mobilität Hochgenaue Kartendaten Voraussetzung für hochautomatisiertes Fahren Bosch nutzt die von TomTom erstellten Karten in seinen automatisierten Erprobungsfahrzeugen Autobahnen und Autobahnähnliche Straßen in Deutschland sollen bis Ende 2015 für das automatisierte Fahren neu kartiert werden Karten für hochautomatisiertes Fahren benötigen Genauigkeit im Bereich von Dezimetern Kooperation mündet in innovative Konzepte zur Fahrzeugortung (WK-intern) - Die Entwicklung des automatisierten Fahrens ist ein Puzzle mit vielen Teilen. Gemeinsam mit dem niederländischen Karten- und Verkehrsinformationsanbieter TomTom kommt Bosch dem vollständigen Bild jetzt noch ein Stück näher. Beide Unternehmen haben eine Kooperation im Bereich von Kartendaten für das hochautomatisierte Fahren vereinbart. TomTom erstellt die Karten, während Bosch die Anforderungen