So reagieren deutsche Hausbesitzer auf steigende Energiepreise Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 13. Januar 2022 Jeder vierte Eigenheimbesitzer plant mit Solaranlage (WK-intern) - Strom, Gas und Heizöl werden immer teurer und haben 2021 neue Rekordhöhen erreicht. Zahlreiche Strom- und Gasversorger haben zum Jahreswechsel ihre Preise erhöht - für viele Verbraucher eine deutliche Mehrbelastung in der Haushaltskasse. Was deutsche Hausbesitzer planen, um sich in Zukunft gegen steigende Energiekosten abzusichern, untersucht eine neue Umfrage von Zolar, der digitalen Plattform für grüne Energie. 44 Prozent der Eigenheimbesitzer machen sich große Sorgen um die Mehrbelastung durch gestiegene Energiepreise Jeder vierte Hausbesitzer plant mit Solaranlage 66 Prozent der Befragten motivieren vor allem die steigenden Energiekosten etwas an ihrer Energieversorgung zu ändern Zahlreiche Haushalte müssen sich dieses Jahr
BMW kündigt Entwicklung einer neuen Generation von E-Fuels-Verbrennungsmotoren an Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Januar 2022 DHU kritisiert Klimaminister*innen für faktische Absage an Verbrenner-Ausstieg (WK-intern) - Die Ankündigung von BMW in der aktuellen Ausgabe von "auto motor und sport", neue Verbrennungsmotoren für alle Segmente entwickeln zu wollen, kommentiert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DHU: "Nur wenige Tage, nachdem sich Bundeswirtschaftsminister Habeck in seiner Eröffnungsbilanz von vielen unbemerkt vom EU-weiten Verbrennerausstieg 2035 verabschiedet hat, verkündet der bayerische Automobilkonzern BMW die Entwicklung einer neuen Generation von Verbrennungsmotoren. Einmal mehr führen die deutschen Autobauer eindrucksvoll vor, wer in Deutschland die Richtlinien der Politik im Mobilitätsbereich bestimmt. So gelang es BMW, in den Koalitionsvertrag die weitere Zulassung von Pkw-Neuwagen über das Jahr 2035 hinaus
Greenhorn Landwirtschaftsminister*innen: Natürlich soll Fleisch kein Luxusprodukt werden Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Januar 2022 Schweinehaltung: Özdemir will Landwirte unterstützen, Fleisch soll teurer werden (WK-intern) - Das neue Bundeslandwirtschaftsminister*innen Özdemir will die Schweinehalter*innen in Deutschland unterstützen, die Tierhaltung zu verbessern. Das erklärte es im Interview mit dem ARD-Magazin "Panorama" (NDR). Die gegenwärtige Situation produziere nur Verlierer, so Özdemir - bei den Bäuer*innen, bei den Konsument*innen, aber vor allem auch bei den Tieren, die nicht artgerecht gehalten werden könnten. Außerdem bekräftigte das Grünen-Politiker*innen gegenüber "Panorama", dass dafür auch das Schweinefleisch teurer werden müsse. Ein System, das für mehr Klimaschutz, mehr Tierwohl und für einen besseren Verdienst von Bäuer*innen sorge und das nicht mehr koste, werde so nicht gehen. "Natürlich soll Fleisch
DIW erstaunt: Bauvolumen wächst trotz Corona-Krise kräftig – Preise schießen 2022 weiter in die Höhe Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 12. Januar 2022 DIW Bauvolumenrechnung: Umsätze im Bausektor werden weiter kräftig wachsen Wohnungsneubau erweist sich als besonders krisenfest Wirtschaftsbau und öffentliche Hand dürften aufholen Rapide steigende Produzentenpreise bleiben Herausforderung Konkrete mittel- und langfristige Investitionsplanung der neuen Bundesregierung könnte Perspektiven für Baugewerbe verbessern (WK-intern) - Die deutsche Bauwirtschaft erweist sich gegenüber den wirtschaftlichen Ausschlägen der Corona-Pandemie als weitgehend resistent und bleibt auf Wachstumskurs. Die Nachfrage insbesondere nach Wohnraum bleibt ungebrochen, obwohl die Preise für Bauleistungen nach oben schießen. Der Preisanstieg trug maßgeblich dazu bei, dass das nominale Bauvolumen nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im abgelaufenen Jahr um rund zehn Prozent auf einen historischen Höchstwert von 488 Milliarden
EU-Taxonomie: Mehr als 20 Demonstranten mit Masken ziehen vor das Bundeskanzler*innenamt Kooperationen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 11. Januar 2022 Das haben wir davon, Europarecht bricht Landesrecht (was ja nicht stimmt, nur das GG hat keine Rechtskraft mehr ...) (WK-intern) - Bündnis bringt seinen erfolgreichen Appell mit mehr als 20 Teilnehmern gegen die Taxonomie-Pläne der EU-Kommission zum Bundeskanzler*innenamt Über 220.000 Bürger*innen haben innerhalb von nur vier Tagen den Eil-Appell “Nein zu Atom und Gas” unterschrieben. Sie sprechen sich damit gegen die Pläne der EU-Kommission aus, Atomenergie und Erdgas in die Liste der nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten aufzunehmen. Die Bündnispartner BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Bürgerbewegung Finanzwende, Greenpeace, IPPNW, NABU, Umweltinstitut München und Uranium Network verwiesen am Dienstagmorgen mit einer Aktion vor dem Bundeskanzler*innenamt auf das eindrucksvolle
tragbare Stromaggregate: EcoFlow verdreifacht den Umsatz im Jahr 2021 im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr Dezentrale Energien Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 10. Januar 2022 Das Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von 200 Millionen Euro und baut seine Marktanteile aus (WK-intern) - EcoFlow, ein Anbieter von tragbaren Stromversorgungs- und erneuerbaren Energielösungen, gab diese Woche bekannt, dass sein Jahresumsatz im Jahr 2021 200 Millionen Euro erreicht und damit im Vergleich zum Vorjahr um 275 % gestiegen ist. Weltweit hat EcoFlow seinen Umsatz im zweiten Jahr in Folge mehr als verdreifacht und damit die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) des globalen Marktes für tragbare Stromaggregate von 42 % übertroffen. Vor allem in Europa hat sich der Umsatz von EcoFlow im Vergleich zum Vorjahr verzehnfacht. „Das beeindruckende Umsatzwachstum lässt sich auf mehrere Faktoren
EU Green Taxonomy setzt Erdgas im Wärmemarkt Grenzen Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 10. Januar 2022 Übergangstechnologie Erdgas nötig für flexible Stromproduktion (WK-intern) - Eine gute Stunde vor Mitternacht an Silvester versendete die EU-Kommission ihren Vorschlag, zumindest übergangsweise die Stromproduktion durch Kern- und auch Erdgaskraftwerke als „nachhaltig“ zu klassifizieren, um so Investitionen in diese Techniken als grüne Investitionen anerkennen zu können. Heizungshersteller Stiebel Eltron hält zumindest die Erdgas-Thematik für nachvollziehbar – der Standpunkt des Unternehmens: Natürlich wäre es wünschenswert, nur noch Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Leider ist das angesichts des schleppenden Ausbaus der Erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung in den letzten Jahren kurzfristig nicht umsetzbar. Langfristig muss und wird jede Regierung dieses Manko beheben – die Treibhausgasneutralität bis
Forscher*innen entwickeln Notfallkonzepte für flächendeckende Stromausfälle Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 8. Januar 2022 Die Bergische Universität Wuppertal hat im Dezember 2021 mit SISKIN (Großflächiger Stromausfall – Möglichkeiten zur Teilversorgung von kritischen Infrastrukturen) ein neues Forschungsprojekt begonnen. (WK-intern) - Es untersucht Blackouts und entwickelt vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl dezentraler Erzeugungsanlagen und zusätzlicher Automatisierungstechnik neuartige Notfallkonzepte, die auch auf andere Netze übertragbar sind. „Damit wären die Netzbetreiber in Zukunft in der Lage, drohende Blackouts besser zu beherrschen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek vom Wuppertaler Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik. Das Land NRW fördert das Projekt mit ca. zwei Millionen Euro. „Unsere Gesellschaft ist mehr denn je von einer funktionierenden Stromversorgung abhängig. Immer mehr Prozesse in der Wirtschaft,
EUGH: Deutsche Staatsanwälte dürfen EU-Haftbefehl nicht mehr ausstellen Aktuelles Behörden-Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 6. Januar 2022 Der Europäische Gerichtshof (EUGH) entschied kürzlich, dass Staatsanwaltschaften in Deutschland nicht befugt sind, Europäische Haftbefehle auszustellen. (WK-intern) - Die Richter am EUGH begründen die Entscheidung damit, dass es "keine hinreichende Gewähr für (die) Unabhängigkeit gegenüber der Exekutive" gäbe. Anders als in anderen europäischen Ländern besteht in Deutschland gegenüber den Staatsanwälten eine Weisungsbefugnis durch Justizminister. Zum Weiterlesen: https://www.lto.de/recht/justiz/j/eugh-europaeischer-haftbefehl-deutsche-staatsanwaelte-nicht-unabhaengig/ Die Neue Richtervereinigung fordert umgehend eine Reform der Justizstrukturen in Deutschland: https://rsw.beck.de/aktuell/meldung/neue-richtervereinigung-fordert-reform-der-justizstrukturen-in-deutschland PM: DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik
Gutachten: Berlin hat keine Gesetzgebungskompetenz – HU reicht Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein Aktuelles Forschungs-Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 6. Januar 2022 HU reicht Beschwerde gegen Berliner Hochschulgesetz beim Bundesverfassungsgericht ein (WK-intern) - Karlsruher Richterinnen und Richter sollen klären, ob das Land seine Kompetenzen überschreitet Vertreten durch ihre Präsidentin hat die Humboldt-Universität zu Berlin am 30. Dezember 2021 Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen eine Vorschrift des neuen Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) eingereicht. Damit soll höchstrichterlich geklärt werden, ob das Land Berlin mit § 110 Abs. 6 dieses Gesetzes seine Gesetzgebungskompetenz überschritten hat. Das am 25. September 2021 in Kraft getretene Gesetz sieht in § 110 Abs. 6 Satz 2 vor, dass mit promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auf haushaltsfinanzierten Qualifikationsstellen eine Anschlusszusage zur unbefristeten Beschäftigung vereinbart werden
Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern durch verfehlte Energiepolitik Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 2022 Das Center für kommunale Energiewirtschaft stellt die aktualisierte Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern vor. (WK-intern) - Das Ergebnis der Analyse zeigt eine durchwachsene Umsatz- und Ergebnisentwicklung der vier großen Energieversorger Nach Angaben der AGEB ist der Energieverbrauch in Deutschland im laufenden Jahr voraussichtlich um 2,6 Prozent gegenüber 2020 angestiegen. Dies war aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung auch zu erwarten. Dabei zeigen sich deutliche Auswirkungen der verfehlten Energiepolitik. Statt einem Rückgang der CO 2 Emissionen wird für 2021 mit einem Zuwachs von 4 % gerechnet. Während der Verbrauch an Steinkohle im abgelaufenen Jahr um 17,9 % und der von Braunkohle um 18 %, als Folge der
Hilfe für Flutopfer Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 20225. Januar 2022 Stiftung Technisches Hilfswerk spendet 600 Heizungen an Bewohner und Bewohnerinnen in Flutgebieten in NRW und Rheinland-Pfalz (WK-intern) - Heizungsversorgung für Flutopfer im Winter sichergestellt. Zukunftsfähige Investition dank moderner Heizpaneele der NANOO GmbH. Die Stiftung Technisches Hilfswerk spendet im Rahmen der Fluthilfe energieeffiziente Heizungen der NANOO GmbH an Bewohner/innen in den Flutgebieten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Dadurch kann die Heizungsversorgung für 600 Menschen im Winter sichergestellt werden. Tief Bernd – eine Jahrhundertkatastrophe Das Tiefdruckgebiet Bernd hat im Sommer extreme Schäden verursacht und viele Menschen um sämtliches Hab und Gut gebracht. Die überwältigende Spenden- und Hilfsbereitschaft zugunsten der Flutopfer und der THW-Einsatzkräfte erreichte auch die Stiftung