Hochenergie-Batterien 2030+ und Perspektiven zukünftiger Batterietechnologien Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Dezember 201720. Dezember 2017 Fraunhofer ISI stellt Update der Energiespeicher-Roadmap vor (WK-intern) - Mit der Roadmap "Hochenergie-Batterien 2030+ und Perspektiven zukünftiger Batterietechnologien" stellt das Fraunhofer ISI ein Update seiner bis 2015 erstellten Energiespeicher-Roadmaps vor. Die 2017er Roadmap widmet sich den Herausforderungen für Forschung und Entwicklung (FuE) von Hochenergie-Batterien, für welche derzeit die Zellproduktionskapazitäten weltweit massiv ausgebaut werden. Zudem zeigen Langfristpotenziale für alternative Batterietechnologien auf, ob und welche Technologien jenseits 2030 in den Markt kommen könnten. Im kommenden Jahrzehnt wird die Nachfrage nach Batterien drastisch zunehmen, wenn sich Elektrofahrzeuge, tragbare digitale Elektrogeräte sowie stationäre dezentrale Energiespeicher weiter durchsetzen. Allein Europa könnte mit einem Anteil von 20-30% der globalen Nachfrage
DNR: EU-Energieminister treiben Neuauflage der Erneuerbaren-Politik nur halbherzig voran Erneuerbare & Ökologie News allgemein Ökologie 20. Dezember 2017 Umweltdachverband DNR kritisiert Einigungen als klimapolitischen Rückschritt (WK-intern) - Die Energieminister der EU haben sich in der vergangenen Nacht auf ein umfassendes energiepolitisches Paket geeinigt. Die Einigung beinhaltet überarbeitete Regeln für den Strommarkt, die Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie und die neue Verordnung zur Steuerung der Energieunion (Governance). Die Minister einigten sich unter anderem auf ein Ausbauziel für erneuerbare Energien von 27 Prozent für 2030. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) kritisierte diesen Beschluss als untauglich, um den dringend notwendigen Umbau des Energiesystems voranzutreiben. „Damit drosseln die Minister das aktuelle Ausbautempo für erneuerbare Energien. Das ist angesichts rapide sinkender Kosten für Energie aus Wind und Sonne politischer
Projektmeilenstein: Deutsch-Japanischer Expertenrat zur Energiewende (GJETC) veröffentlicht Studienergebnisse Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. Dezember 2017 Der Deutsch-Japanische Expertenrat zur Energiewende (GJETC) hat die Ergebnisse aus der ersten Phase seiner Arbeit veröffentlicht. (WK-intern) - Nach eineinhalb Jahren intensiver Diskussionen, zahlreichen Stakeholder-Dialogen und umfassender Forschungstätigkeit liegen die deutsch-japanischen Studien vor. Auf über 800 Seiten werden die Ergebnisse zu vier energiepolitischen und ökonomischen Schlüsselfragen der Energiewende nun präsentiert. Die Vergleichsanalysen zu Deutschland und Japan bilden die Grundlage für die Politikempfehlungen, die der Rat im Frühjahr 2018 veröffentlichen wird. Die vollständigen Studien und deren Zusammenfassungen sind öffentlich zugänglich und können auf der Projekt-Homepage des GJETC abgerufen werden. Prof. Masakazu Toyoda, CEO des Institute of Energy Economics Japan (IEEJ) und japanischer Co-Vorsitzender des GJETC
Ökostromanteil liegt 2017 bei über 36 Prozent Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 20. Dezember 2017 ZSW und BDEW zum Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch 2017: (WK-intern) - Wind onshore weiterhin stärkste Erneuerbaren-Quelle / Druck auf Netzausbau steigt Die Erneuerbaren Energien werden 2017 voraussichtlich über 36 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland decken. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung. Demnach könnten bis Jahresende fast 217 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen erzeugt werden. Das wäre ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr: 2016 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien mit 188 Mrd. kWh noch bei 31,6
WES Green setzt Engagement für Erneuerbare Energien fort Solarenergie 20. Dezember 2017 Solarparkprojektierer baut in Bickendorf einen neuen Solarpark in Autobahnnähe (WK-intern) - Auf der Gemarkung Bickendorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm baut der rheinland-pfälzische Projektierer WES Green GmbH einen neuen Solarpark und unterstützt damit das Engagement des Landkreises und seiner Kommunen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Region. Auf dem fast zwölf Hektar großen Gelände, entsteht auf drei Teilflächen eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Leistung von ca. 7 Megawatt. Rund 26.000 Solarmodule liefern den Ökostrom, der um die 2.000 Haushalte mit Energie versorgen kann. Der geplante Solarpark liegt in einem 110 Meter breiten Korridor entlang der Autobahn A 60 in Richtung Belgien und Nordrhein-Westfalen . Seit
Elektromobilität: Fragen und Antworten aus Politik und Industrie Bioenergie E-Mobilität Veranstaltungen 20. Dezember 2017 Auf dem 15. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität werden Experten aus Politik und Industrie in einem Parallelforum die Handlungsoptionen für Elektromobilität bewerten. (WK-intern) - Das Parallelforum findet am zweiten Kongresstag, dem 23. Januar 2018, von 11.30 bis 14.30 Uhr statt und befasst sich mit verschiedenen Aspekten der alternativen Antriebstechnologie. Die Bundesregierung hatte ursprünglich geplant, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen sein werden. Im Frühjahr 2017 war dies als unrealistisch erkannt worden. Für eine Energiewende im Verkehr besteht großer Handlungsbedarf und das Thema der Elektromobilität ist auf der politischen Agenda nach oben gerückt. Neben Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse ist die Elektromobilität eine
Länderdaten zum Energieverbrauch zeigen: Mehr Effizienz und Erneuerbare notwendig Erneuerbare & Ökologie 20. Dezember 2017 Aktualisierte Infografik zeigt Zusammensetzung, Erneuerbaren-Anteile und Entwicklung des Primärenergieverbrauchs in den Bundesländern (WK-intern) - Der Umstieg auf Erneuerbare Energien und die Steigerung der Energieeffizienz sind die beiden tragenden Säulen der Energiewende. Eine aktualisierte Infografik der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zum Primärenergieverbrauch in den Bundesländern zeigt, dass in beiden Bereichen weiterhin großer Handlungsbedarf besteht. So deckt mit Mecklenburg-Vorpommern zwar schon ein Land seinen Primärenergiebedarf zu mehr als einem Drittel (37 Prozent) aus regenerativen Quellen, aber in fast der Hälfte aller Bundesländer ist der Anteil noch einstellig. Der Großteil des Erneuerbaren-Anteils wird stets von der Biomasse gedeckt, bei wachsendem Beitrag der Windenergie, die etwa in
BAFA-Förderung, Antrag muss vor der Umsetzung gestellt werden Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Verbraucherberatung 20. Dezember 201720. Dezember 2017 Heizungsmodernisierung: Ab 1. Januar gelten neue Fristen bei der BAFA-Förderung (WK-intern) - Zum 1. Januar 2018 ändern sich die Formalitäten bei der Beantragung der BAFA-Förderung, wenn es um die Nutzung von erneuerbaren Energien für die Heizung in Ein- und Zweifamilienhäusern geht. Zwar fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Umstellung auf Wärmepumpen sowie Solarthermie- oder Biomasse-Anlagen (zum Beispiel Holzpellets) weiterhin, doch muss ab dem kommenden Jahr der Antrag bereits vor der Umsetzung beim BAFA eingereicht werden. Bislang konnte der Förderantrag auch nach der Umsetzung der Modernisierung gestellt werden. Gefördert wird die Heizungsmodernisierung, wenn die zu ersetzende oder zu ergänzende Anlage mindestens
BDEW-Statement zu den Beschlüssen des Energieministerrats Erneuerbare & Ökologie 20. Dezember 201720. Dezember 2017 Zu den Beschlüssen des Energieministerrats sagt BDEW-Hauptgeschäftsführer Stefan Kapferer in einer ersten Einschätzung: (WK-intern) - "Wir begrüßen, dass der Energieministerrat die Beibehaltung der bestehenden Strompreiszonen ermöglicht. Das ist wichtig für eine verlässliche und langfristige Netzausbauplanung. Eine Aufteilung würde den bestehenden Leitungsausbauprojekten die Planungsgrundlage entziehen. Zudem würde eine Aufsplittung von Ländern in zwei Gebotszonen zu unterschiedlichen Großhandelspreisen führen - der Strompreis für Verbraucher und Industrie würde dann vom Wohn- bzw. Standort abhängen. Eine innerstaatliche Aufteilung in Gebotszonen kann nur als ultima ratio und nur im Einvernehmen mit den Regulierungsbehörden des betroffenen Staates erfolgen. Auf keinen Fall darf eine so weitreichende Entscheidung einem Mitgliedstaat aufoktroyiert
TPA Mobile Straßen: Neue Dura-Base® Panels erfolgreich im Markt positioniert, Technik Techniken-Windkraft Windenergie 19. Dezember 2017 Neben konventionellen Lösungen für temporäre Baustraßen und Zuwegungen aus Aluminium und Stahl bietet TPA Mobile Straßen seit Beginn des Jahres auch „Dura-Base®“ Panels aus Kunststoff in ihrem Mietpark an. Die neue, leichte Kunststoffvariante hat sich innerhalb kurzer Zeit bei zahlreichen erfolgreichen Einsätzen überall in Deutschland zum Premium-Produkt im TPA Portfolio entwickelt. Im Vergleich zu herkömmlichen Aluminiumpanels, die bei entsprechender Vorbereitung nahezu unbegrenzt Lasten aufnehmen können, gibt es bei den bisher auf dem Markt vorhandenen Kunststofflösungen erhebliche Unterschiede hinsichtlich Standvermögen und Traglast. Durch ihre besondere Bauweise können die neuen Dura-Base® Panels vergleichare Lasten wie Aluminium-Elemente aufnehmen und sind mit auch mit Schwerlastfahrzeugen befahrbar. Das
EGRR: Entscheidung des Bundeskabinetts belastet private Verbraucher Verbraucherberatung 19. Dezember 2017 Unternehmen des produzierenden Gewerbes profitieren auch 2018 von einer Teilentlastung von der Strom- und Energiesteuer (WK-intern) - Energieintensive Betriebe des produzierenden Gewerbes sowie der Land- und Forstwirtschaft können auch 2018 vom Spitzenausgleich in voller Höhe profitieren. Zu diesem Ergebnis kam das Bundeskabinett Mitte Dezember. Voraussetzung für die Teilentlastung von der Strom- und Energiesteuer ist seit 2013 der Nachweis eines zertifizierten Energiemanagementsystems oder – im Fall von kleinen und mittleren Unternehmen – ein durchgeführtes Energieaudit. „Die Steuervergünstigungen stellen eine Gegenleistung des Staates für die im Jahr 2000 abgeschlossene Klimavereinbarung mit der deutschen Wirtschaft dar. Als Argument führt die Politik zudem die Förderungen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
EnBW und IBC SOLAR haben Solarpark Eggesin fertig gestellt Solarenergie 19. Dezember 201719. Dezember 2017 Vom Aussterben bedrohte Landschafe kommen als natürliche Rasenmäher zum Einsatz (WK-intern) - Die EnBW und IBC SOLAR haben gemeinsam den Solarpark Eggesin mit einer Leistung von zehn Megawattpeak (MWp) fertig gestellt. Der erzeugte Strom kann den Bedarf von rund 3000 Haushalten decken und der Umwelt jährlich rund 7000 Tonnen CO2 ersparen. Auch Bürgermeister Dietmar Jesse freut sich, dass die Eggesiner Haushalte damit rechnerisch energieautark werden. Die EnBW hat im September IBC SOLAR mit der Errichtung des Projektes beauftragt. 36.000 Solarmodule stehen jetzt auf dem Gelände einer ehemaligen Artilleriekaserne, das erst von der NVA und später von der Bundeswehr genutzt wurde. „Wir freuen uns, dass