Neue EU-Regeln schaffen Fortschritte und mehr Nachhaltigkeit beim Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Bioenergie Ökologie 30. Juni 2018 Mitgliedstaaten billigen Kompromiss mit EU-Parlament zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Fortschrittskontrolle (WK-intern) - Die EU-Mitgliedstaaten haben einen Kompromiss mit dem EU-Parlament zur künftigen Klima- und Energiepolitik gebilligt. Der Ausschuss der Ständigen Vertreter stimmte heute für eine neue Verordnung zur Fortschrittskontrolle in der Klima- und Energiepolitik und eine Neufassung der Energieeffizienz-Richtlinie. Bereits am Mittwoch hatte der Ausschuss der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie zugestimmt. Als nächstes muss das EU-Parlament den Rechtsakten zustimmen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Das ist ein wichtiger Erfolg für die Umweltpolitik, die den Klimaschutz in Europa deutlich voranbringen wird. Er zeigt auch, dass Europa in der Lage ist, schwierige Zukunftsfragen zu klären. Die Beschlüsse zu
Bundestag beschließt Atomgesetznovelle: Übertragung von Atomstrommengen verschärft Engpass-Situation im Norden Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 29. Juni 201829. Juni 2018 Der Bundestag hat am Donnerstagabend die Novelle des Atomgesetzes beschlossen, das die Entschädigung von Atomkonzernen im Zuge des Atomausstiegs regelt. (WK-intern) - Das Gesetz erlaubt unter anderem, dass zugeteilte Strommengen von AKWs in Süddeutschland auf Meiler in so genannten „Netzausbaugebieten“ übertragen werden dürfen. In diesen Gebieten ist wegen hoher Stromproduktion und mangelnder Netzkapazität der Erneuerbaren-Ausbau beschränkt. Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy und andere Akteure hatten im Vorfeld der Beratungen gefordert, die Übertragung von Atomstrom-Restmengen ins Netzausbaugebiet zu verbieten, weil sie dadurch Nachteile zu Lasten von Wind- und Solarkraftwerken befürchten. Die Verabschiedung des Gesetzes kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy: „Hier wurde
Deutsche Umwelthilfe kritisiert Bundesregierung für Plan- und Ambitionslosigkeit beim Ausbau der Erneuerbaren Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 29. Juni 2018 Bundesregierung will den Ausbau der Erneuerbaren jedes Jahr neu festlegen und auf langfristige Zielwerte verzichten (WK-intern) - Damit verabschiedet sich die Bundesregierung noch weiter vom Klimaschutz Deutsche Umwelthilfe fordert, am langfristigen Ausbauziel für 2030 festzuhalten und den jährlichen Zubau daran auszurichten Die Bundesregierung will keine langfristigen Ziele mehr beim Ausbau der Erneuerbaren Energien verfolgen und kehrt damit einer wichtigen Säule des Klimaschutzes den Rücken. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien als entscheidende Voraussetzung für den Ausstieg aus den fossilen Energien soll künftig jedes Jahr an den Fortschritt beim Netzausbau angepasst werden, statt sich wie bislang am Minderungsziel für Treibhausgase (CO2) zu orientieren. Aus Sicht
Wasserprivatisierung verhindern – JEFTA stoppen Verbraucherberatung 29. Juni 2018 Die EU hat es eilig: In wenigen Tagen stimmt sie über JEFTA ab. (WK-intern) - Das Handelsabkommen mit Japan ermöglicht die Privatisierung unserer Wasserversorgung – mit schlimmen Folgen. Die SPD kann das Desaster noch verhindern. Darum: Unterzeichnen Sie hier für unser Wasser – und fordern Sie von der SPD den Stop von JEFTA. Unterzeichnen Sie hier den Eil-Appell Veraltete Leitungsnetze, schlechte Reinigung und rapide steigende Wasserpreise - damit hatten London, Lissabon und auch Berlin zu kämpfen, als sie ihre Wasserversorgung privaten Investoren überließen.[1] Das könnte zukünftig überall in Deutschland passieren. Der Grund: JEFTA, das Handelsabkommen der EU mit Japan. Es soll Konzernen
Regierung sorgt für weitere Blockade der Stromnetze mit Atomstrom Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Juni 2018 Regierungskoalition setzt weiter auf Atomkraft (WK-intern) - Bei der Atomgesetz-Novelle wurde Chance auf schnelleren Ausstieg und kostengünstigere Energiewende vertan. Zur Verabschiedung der Atomgesetz-Novelle im Bundestag erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Die Regierungskoalition im Bundestag hat die Chance nicht genutzt, im Rahmen der Atomgesetz-Änderung die Übertragung von Reststrommengen auf norddeutsche AKW zu untersagen. Damit wäre die Verstopfung der Netze durch den Atomstrom reduziert worden und es wäre Platz in den Leitungen entstanden, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Nebenbei wären so für die Stromkund*innen teure Aufschläge auf die Netzentgelte erspart geblieben, da die Überlastung der Stromleitungen immense zusätzliche Kosten verursacht. Der Bundesrat
Europäisches Energiesymposium zum Thema „Wasserstoff als Energiequelle“ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 29. Juni 2018 Europäisches Energiesymposium zum Thema "Wasserstoff als Energiequelle" findet am 12. September 2018 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt. (WK-intern) - Wasserstoff als Schlüsselelement für die europäische Energiewende Hydrogen as key element for European energy transition European energy symposium on “hydrogen as energy source” takes place on 12 September 2018 at Karlsruhe Institute for Technology (KIT) Hydrogen as an energy carrier is one of the important pillars in achieving the objectives of the energy transformation. It can be generated via a „green path“, stored over a sufficient time period in stationary reservoirs or mobile tanks and used in a versatile manner. To bring
Nachhaltige Unternehmenskultur – auch beim Bürobetrieb wichtig Dezentrale Energien 29. Juni 201829. Juni 2018 Windkraft- und Solarunternehmen verfolgen per se ein Geschäftsmodell, das auf Nachhaltigkeit setzt. Mit der konsequenten Ausrichtung auf erneuerbare Energien leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Fast immer wird das Geschäft nicht nur betrieben, "weil es sich rechnet", sondern auch aus innerer Überzeugung. Foto: pixabay.com / ErikaWittlieb Nachhaltigkeit ist daher auch ein essentieller Bestandteil der Unternehmenskultur. Da versteht es sich fast von selbst, dass ökologische und andere nachhaltige Aspekte nicht nur bei der Energieerzeugung im Fokus stehen, sondern im Betrieb "ganzheitlich" gelebt werden sollen. Das ist dem eigenen Selbstverständnis geschuldet, aber auch der Außenwirkung. Ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell auf Nachhaltigkeit
Ökostromversorger HAMBURG ENERGIE übertrifft Erwartungen zum Klimaschutz E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Juni 2018 Klima-Partner-Vereinbarung: HAMBURG ENERGIE Spitzenreiter bei CO2-Einsparungen (WK-intern) - Vorbildlich in der Einsparung von CO2 und in der Umsetzung der geforderten Standards zum Klimaschutz punktet der städtische Ökostromversorger HAMBURG ENERGIE bei der heutigen Unterzeichnung der Klima-Partner-Vereinbarung im Hamburger Rathaus mit Senator Jens Kerstan. HAMBURG ENERGIE zeigt Verantwortung und liefert entscheidende Beiträge für eine klimafreundliche, nachhaltige und ressourcenschonende Ausgestaltung der Hansestadt – nicht zuletzt durch das aktive Voranbringen der Energie- und Wärmewende. HAMBURG ENERGIE-Geschäftsführer Michael Prinz: „Klimaschutz ist für uns nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern Kernkompetenz. Wir handeln aus Überzeugung und Verantwortung. Alle unsere Maßnahmenpakete zahlen auf das Ziel ein, die Energie- und auch die
Zunahme des Super E10-Verbrauchs Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 28. Juni 2018 Marktdaten 2017 veröffentlicht (WK-intern) - Weniger Bioethanol im wachsenden Benzinmarkt Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass er die Marktdaten 2017 für die Produktion von zertifiziert nachhaltigem Bioethanol für Kraftstoffanwendungen veröffentlicht hat. Die Produktion in Deutschland erreichte im Jahr 2017 rund 0,67 Millionen Tonnen, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 8,8 Prozent entspricht. Der Verbrauch sank leicht um knapp 2,0 Prozent auf rund 1,15 Millionen Tonnen. Positiv ist eine Zunahme des Absatzes von Super E10 und die weitere Verbesserung der Treibhausgasbilanz heimischen Bioethanols: Dieser hat – zuletzt amtlich festgestellt für das Jahr 2016 - die CO2-Emissionen im Vergleich zu fossilem
Systemtechnik von SMA kommt in Europas größtem Batteriespeicherprojekt zum Einsatz Erneuerbare & Ökologie Technik 28. Juni 2018 Die SMA Solar Technology AG (SMA) hat die komplette Systemtechnik für das größte europäische Batteriespeicherkraftwerk Pelham in England geliefert. (WK-intern) - Der Großspeicher in der Grafschaft Hertfordshire mit einer Anschlussleistung von über 60 MVA ist eines von mehreren Projekten, die derzeit in England gebaut werden, um die für die Frequenzregelung notwendige Reserveleistung bereitzustellen und damit Netzschwankungen auszugleichen. Die 26 Sunny Central Storage Batterie-Wechselrichter von SMA integrieren dabei einen modernen Speicher mit Lithium-Ionen Batterien in das Stromnetz, um verschiedene Systemdienstleistungen für den Netzbetreiber zu erbringen. „Pelham ist ein Flaggschiffprojekt in Europa und mit über 60 MVA Leistung weltweit eines der größten seiner Art“, sagt
Stadtwerke Bochum erzielen gutes Jahresergebnis 2017 E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie 28. Juni 2018 Gewinnabführung auf Ebene der HVV 50 Mio. Euro (WK-intern) - Trotz der energiewirtschaftlichen Belastungen und des harten Wettbewerbs haben die Stadtwerke Bochum das Geschäftsjahr 2017 mit einem guten Bilanzergebnis abgeschlossen. „Nimmt man die verschiedenen Sondereffekte des vergangenen Geschäftsjahres zusammen, erzielt die Stadt Bochum konsolidiert in der Holding für Versorgung und Verkehr (HVV) die vereinbarte Gewinnabführung in Höhe von 50 Mio. Euro“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum, anlässlich der Bilanzpressekonferenz des kommunalen Energie- und Wasserversorgers. „Dazu haben vor allem ein erfolgreiches Vertriebs- und Netzgeschäft sowie die Beteiligungsergebnisse beigetragen.“ 21,6 Mio. € Konzessionsabgabe Im Jahr 2017 haben die Stadtwerke zusätzlich die
EU stärkt solare Selbstversorger Behörden-Mitteilungen News allgemein Solarenergie Technik 28. Juni 2018 Neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie der Europäischen Union (WK-intern) - EU-Mitgliedsstaaten einigen sich auf Diskriminierungsverbot für selbst erzeugten Ökostrom und Recht auf eigenen Stromspeicher Die Eigenversorgung mit Solarenergie erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Bürgern und Unternehmen. Gleichzeitig werden ihr in Deutschland und einigen anderen EU-Mitgliedsstaaten zum Teil noch immer erhebliche finanzielle und bürokratische Hindernisse in den Weg gelegt. Damit könnte bald Schluss sein: Europäisches Parlament, Europarat und EU-Kommission einigten sich darauf, dass die Selbst- und Direktversorgung von Verbrauchern und Mietern mit Erneuerbaren Energien künftig nicht mehr diskriminiert und behindert werden darf. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) sollte diese Entscheidung die Bundesregierung dazu ermuntern, die