Studie: PIK sagt Klimaextreme voraus Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. August 2013 (WK-intern) - Hitze-Extreme nehmen bis 2040 um ein Vielfaches zu Extreme wie die heftige Hitzewelle 2012 in den USA oder die 2010 in Russland werden in naher Zukunft wahrscheinlich häufiger auftreten. Vor wenigen Jahrzehnten kamen sie in dieser Form kaum vor. Heute lassen sich durch den menschgemachten Klimawandel bereits auf fünf Prozent aller Landflächen monatliche Hitze-Extreme im Sommer beobachten. Bis 2020 wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln und bis 2040 vervierfachen, wie jetzt eine Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid (UCM) ergab. Eine weitere Zunahme von Hitze-Extremen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts könnte
Klimapakt-Exkursion zu Aktiv Bus Flensburg, 21.8. um 14 Uhr Ökologie Technik 15. August 2013 (WK-intern) - Klimapakt-Exkursion zu Aktiv Bus Am kommenden Mittwoch, 21.8.2013 um 14 Uhr haben interessierte Flensburger wieder die Möglichkeit, ein Mitgliedsunternehmen des Klimapakt Flensburg e. V. vor Ort zu besichtigen. Diesmal ist die Aktiv Bus Flensburg GmbH an der Reihe. Im Innenstadtbereich sorgen die modernen Busse von Aktiv Bus für ein klimafreundliches Vorankommen und bieten eine bequeme und CO2-sparende Alternative zu Kurzstreckenfahrten mit dem Auto. Erfahren Sie bei einem Besuch des Alten Straßenbahndepots mehr zur Geschichte des Öffentlichen Nahverkehrs in Flensburg, besichtigen Sie die Buswerkstatt und machen Sie eine Probefahrt. Dabei erfahren Sie Wissenswertes über den aktuellen Stand der Technik und zur
Atom- und Kohlestrom lassen die EEG Umlage steigen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 9. August 20139. August 2013 (WK-news) - Schreckgespenst EEG – Umlage Die EEG Umlage das deutsche Schreckgespenst Es wartet nur darauf alleinerziehende Mütter und Harz IV Empfängern durch steigende Strompreise in die Privatinsolvenz zu treiben Lauda-Königshofen - Mit dieser Argumentation diente die EEG Umlage im vergangen Jahr als Begründung für einen, möglicherweise tödlichen, Schlag gegen die Erneuerbaren Energien. Die Erneuerbaren Energien wurden schließlich als Verantwortliche für das Ansteigen der EEG-Umlage identifiziert. Der Umstand, dass die umfangreichen Befreiungen der Industrie am Anstieg der Umlage beteiligt sind, wurde ausgeblendet. Doch auch Atom- und Kohlestrom lassen die EEG Umlage steigen. Die EEG - Umlage bildet die Differenz zwischen dem Börsenstrompreis und der
Allianz für Klimaschutz – Das Netzwerk für Unternehmen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 9. August 20139. August 2013 (WK-intern) - Abschauen erwünscht bei Münsters „Allianz für Klimaschutz – Das Netzwerk für Unternehmen“ Firmen diskutieren klimafreundliche Lösungen für schlecht klimatisierte Großraumbüros, firmeneigene Fuhrparks und umfassende Sanierungen Münster - Eigentlich lassen Unternehmen sich ungern in die Karten schauen, wenn es um strategische Zukunftspläne geht. In Münster machen zurzeit bereits über 70 Dienstleister und Gewerbetreibende eine Ausnahme – für den Klimaschutz. In der „Allianz für Klimaschutz“, ins Leben gerufen und gemanagt vom städtischen Amt für Grünflächen und Umweltschutz, tauschen sie Anregungen aus und suchen gemeinsam nach Lösungen, um die Kohlendioxid-Belastungen ihrer Stadt bis 2020 um bis zu 40 Prozent zu senken. Beim
Rea Garvey ausgezeichnet mit dem Green Music Award 2013 Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 6. August 2013 (WK-intern) - Rea Garvey wird für sein Umweltengagement mit dem Green Music Award ausgezeichnet Preisträger des Green Music Award 2013 steht fest Rea Garvey: „Wir müssen der Verantwortung gegenüber unseren Kindern gerecht werden.“ Berlin – Im Rahmen der GreenTec Awards, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftspreis, geht der Sonderpreis Green Music Award in diesem Jahr an den Sänger und Songschreiber Rea Garvey. Der auch als Frontmann der Band Reamonn und Coach der TV-Sendung „The Voice of Germany“ (ProSieben) bekannte Ire engagiert sich schon seit vielen Jahren für die Umwelt. Er ist Gründungsmitglied des „Clear Water Project“, einer Organisation, die über die enorme Verschmutzung durch
Neuer Boom der Kohlekraft treiben Stromexport in historische Höhen Aktuelles Mitteilungen Ökologie 5. August 2013 (WK-intern) - Kohlekraftwerke treiben Stromexport in historische Höhen Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe zeigt: Nicht der Zuwachs beim Ökostrom verursacht Stromexport-Rekorde, sondern der neue Boom der Kohlekraft – Tatenlosigkeit der schwarz-gelben Bundesregierung beim Klimaschutz verantwortlich Berlin - Deutschland nutze das Ausland „systematisch als Abladeplatz für überschüssigen Ökostrom“, zu viel deutscher Ökostrom treibe flexible Gaskraftwerke in den Niederlanden in den Ruin und überhaupt gebe es hierzulande „zu viel Ökostrom“. So oder ähnlich berichteten viele Medien, als das Statistische Bundesamt Anfang April einen historischen Höchstwert beim Stromexport aus Deutschland für das Jahr 2012 auswies. Die Interpretation entpuppt sich nach einer Detailanalyse der Deutschen Umwelthilfe e.
Uni Wien: INiTS-unterstütztes Hightech-Start-up lässt Wände blühen statt glühen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 31. Juli 201331. Juli 2013 (WK-intern) - SMARTE BEWÄSSERUNG ERFRISCHT WIENER STADTLUFT & BEGRÜNT FASSADEN Wien - Kühleffekte, die energiefressende Klimaanlagen in den Schatten stellen, sind dank einem intelligenten Bewässerungssystem für Fassadenbegrünungen möglich. Kernstück des Systems sind modernste Mess- und Steuerungseinheiten mit der Möglichkeit zum drahtlosen und internetfähigen Datenaustausch. Die Entwicklung der komplexen Technologie gelang dabei dem Wiener Start-up-Unternehmen Adaptivia. Dessen Gründer konnten dank der Unterstützung des INiTS bereits während der technischen Entwicklungsphase eine betriebswirtschaftlich solide Basis schaffen - und auch ohne Bankkredite eine überzeugende Ökobilanz erreichen. Grünes kennt die MA48 nicht nur aus der Biotonne. Das Bürogebäude der Wiener Magistratsabteilung für Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark am
Vattenfall zieht sich aus der Braunkohle-Verstromung zurück Aktuelles Ökologie 28. Juli 2013 (WK-news) - Vattenfall geht. Raus aus der Braunkohle, Herr Platzeck! Mit Projektionen fordern Greenpeace-Aktivisten, neue Tagebaue zu stoppen veröffentlicht von Henriette Lüht Jänschwalde/Berlin/Potsdam - Für den sofortigen Stopp neuer Tagebaue haben Greenpeace-Aktivisten heute in Jänschwalde, Potsdam und Berlin demonstriert. Vor Tagesanbruch projizierten die Aktivisten die Forderung "Vattenfall geht. Raus aus der Braunkohle, Herr Platzeck!" auf das Kohlekraftwerk Jänschwalde und die brandenburgische Staatskanzlei in Potsdam. Weitere Aktivisten projizierten "Vattenfall geht. Raus aus der Braunkohle!" auf die deutsche Unternehmenszentrale des Energiekonzerns in Berlin. Das Unternehmen, das in Brandenburg mehrere Braunkohletagebaue betreibt, prüft derzeit einen Verkauf seines Deutschlandgeschäfts. "Vattenfall gibt die Braunkohle auf. Jetzt muss Ministerpräsident Platzeck
Mit Volldampf zurück zur Atomenergie Aktuelles Ökologie 19. Juli 2013 (WK-news) - Neue EU-Regeln für staatliche Energiebeihilfen Mit Volldampf zurück zur Atomenergie Die EU-Kommission bereitet eine Überarbeitung der Regeln für staatliche Beihilfen im Energiebereich vor. Auch wenn die Vorschläge voraussichtlich erst nach der Bundestagswahl vorgestellt werden sollen, liegt ein Entwurf der neuen Regeln den Grünen bereits vor. Dieser ist zwischen Wettbewerbskommissar Almunia und Energiekommissar Oettinger abgesprochen. Der Entwurf sieht Einschränkungen zur Förderung der Erneuerbaren Energien vor und ermöglicht Subventionen für den Neubau von Atomkraftwerken. Die Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament, Rebecca Harms erklärt dazu: „Der Club der Atomkraftfreunde um die EU-Kommissare Oettinger und Almunia tritt für eine Kehrtwende in der Energiepolitik ein. Ihre
Schadstofffreie organische Leuchtdioden einfach und kostengünstig im Druckprozess herstellen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Juli 2013 (WK-intern) - Förderprojekt cyCESH für kostengünstige gedruckte OLEDs: Förderung von insgesamt 6,1 Millionen Euro Startschuss für BMBF Förderprojekt cyCESH: cynora GmbH, Novaled AG und Universität Regensburg erforschen neue Funktionsmaterialien für gedruckte organische Leuchtdioden (OLEDs) für Beleuchtungsanwendungen. Am 1. Juni 2013 startete das BMBF-Projekt cyCESH unter Beteiligung der cynora GmbH, der Novaled AG sowie der Universität Regensburg mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Hartmut Yersin. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Fördervolumen von insgesamt 6,1 Millionen Euro. Die Erforschung neuer löslicher Materialien zur kostengünstigen Herstellung organischer Leuchtdioden (Organic Light-Emitting Diodes – OLEDs) sowie die Herstellung von OLED-Demonstratoren mit hohen
Studie: Umweltrisiken und Klimabilanz von Fracking Aktuelles Ökologie 14. Juli 2013 Berenberg/HWWI-Studie – Fracking: Schiefergasförderung verändert Gewichte der globalen Energiemärkte Vorschnelles Handeln sollte in Deutschland vermieden werden Bestehende Risiken aufgrund regional unterschiedlicher Rahmenbedingungen und Auswirkungen auf die Umwelt Hamburg/Berlin. Bei der Deckung des global ansteigenden Energiebedarfs könnte Gas zukünftig eine herausragende Rolle spielen, denn in den letzten Jahren wurden weltweit erhebliche Schiefergasvorkommen entdeckt, die zu weitreichenden Veränderungen der Energiemärkte führen könnten. Fracking (Hydraulic Fracturing) bezeichnet das Gewinnen von Erdgas aus Schiefergesteinsschichten mithilfe eines Gemisches aus Sand und Chemikalien, das mit Hochdruck in die Erde gepumpt wird. Was in den Vereinigten Staaten seit vielen Jahren Anwendung findet, wird in Europa noch kontrovers diskutiert. Die Privatbank Berenberg
2. Exzellenzinstitut für emissionsfreie Energie geht an den Start Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Juli 2013 (WK-intern) - Zweites ″Exzellenzinstitut für emissionsfreie Energie″ (IEED) geht an den Start Das Exzellenzinstitut für emissionsfreie Energie IDEEL hat am 13. Juni 2013 sein erstes Finanzierungsabkommen mit dem französischen Staat und der französischen Forschungsförderagentur (ANR) unterzeichnet. Es wird seine Forschungsprojekte auf die emissionsfreie Fabrik der Zukunft konzentrieren. IDEEL wird zunächst über drei Jahre mit 40 Millionen Euro aus dem Programm für Zukunftsinvestitionen finanziert. Das Institut gehört zu den zehn ausgewählten IEED [1] und ist am Standort Solaize (südlich von Lyon) im sogenannten “Tal der Chemie” angesiedelt. IDEEL wurde bereits im Juni 2012 auf Initiative von acht privaten und öffentlichen Partnern als kleine