Hydroconnect-Wasserkraftschnecke, ökologisch und energetisch ist das eine tolle Entwicklung Neue Ideen ! Ökologie Technik 1. April 20151. April 2015 HYDROCONNECT errichtet Schauwasserkraftschnecke: Landesrat Pernkopf besichtigte Baustelle in Neubruck (WK-intern) - Wasserkraftschnecken sind kompakte Restwassermaschine und ermöglichen Fischen erstmals eine völlig gefahrlose und kraftschonende Auf- und Abwärtswanderung an Staustufen und Wehranlagen. Vom Baufortschritt des innovativen Schauwasserkraftwerks der Firma Hydroconnect in Neubruck überzeugte sich am vergangenen Donnerstag Landesrat Dr. Stephan Pernkopf im Zuge eines Baustellenbesuchs. Hoher energetischer Wirkungsgrad Durch die spaltfreie Trommelausführung der HYDROCONNECT Wasserkraftschnecke gibt es keinerlei Wasserverlust. Auf Höhe des Aquädukts der 2. Wiener Hochquellwasserleitung entsteht in der Jeßnitz bis zur Eröffnung der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 eine „Schauwasserkraftschnecke“, die Fischen erstmals eine völlig gefahrlose Auf- und Abwärtswanderung ermöglicht und gleichzeitig Strom erzeugt. Wissenschaftlich betreut
Erreichen der Klimaschutzziele erfordert weitere Anstrengungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. März 2015 Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zu „Klimaschutz und Treibhausgasemissionen in Deutschland“ (WK-intern) - Ein heute von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) veröffentlichter Vergleich wissenschaftlicher Szenarien zur Entwicklung der deutschen Treibhausgasbilanz zeigt, dass deutlich größere Anstrengungen als bisher erforderlich sind, um die politisch gesteckten Klimaschutzziele bis 2020 und darüber hinaus zu erreichen. Setzt sich lediglich der bisherige Trend fort, wird Deutschland die Zielmarke verfehlen, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu verringern. „Dass laut aktueller Informationen des Umweltbundesamtes die Treibhausgasemissionen erstmals seit Jahren leicht rückläufig sind, bedeutet noch keine Entwarnung“, folgert AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer.
Verbände klagen: Umweltbeihilfe-Leitlinien widersprechen EU-Recht Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 31. März 2015 Erneuerbare Energie Verbände klagen Europäische Kommission (WK-intern) - Die Europäische Kommission schreibt den Mitgliedstaaten seit Juli 2014 mittels der Leitlinien für Umweltbeihilfen für neue Ökostromförderungen spezielle Förderregime vor und will so eine Harmonisierung erreichen. Anstatt des bewährten Einspeisetarif-Modells sollen zukünftig nur mehr Ausschreibesysteme zugelassen werden, welche sich jedoch nachweislich in den letzten 15 Jahren nirgends bewährt haben. Damit greift die Kommission in EU-Primärrecht und geltende EU-Richtlinien ein. „EREF ist der Meinung, dass die Kommission mit diesen Leitlinien ihre Kompetenzen überschritten hat, und gleich gegen mehrere Teile des EU-Rechts verstößt“, erklärt Dörte Fouquet, Direktorin von EREF (Europäischer Dachverband der Ökoenergieerzeuger). Die Leitlinien für staatliche Beihilfen
Photonisches Kraftmikroskop beschleunigt Ausstieg aus der Atomkraft Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. März 2015 Die Technische Universität Ilmenau hat ein hocheffizientes photonisches Kraftmikroskop entwickelt, das zudem einen Beitrag zum Ausstieg aus der Kernkraft leistet. (WK-intern) - Es ersetzt herkömmliche Atom-Kraftmikroskope, wie sie auch an der Thüringischen Universität selbst unter anderem in der Grundlagenforschung von Nanotechnologien im Einsatz sind. Wissenschaftlern der TU Ilmenau ist es gelungen, ein innovatives photonisches Kraftmikroskop zu entwickeln, das auf der Wechselwirkung photonischer Kräfte mit Nanostrukturen basiert. Mit der aus wissenschaftlicher Sicht revolutionären Technologie sind die Forscher so weit wie nie zuvor in den Nanokosmos vorgedrungen. Der Leiter der Forschergruppe "Photonische Kraftmikroskoptechnologien", Professor Eberhard Manske, erklärt, weshalb die neuen Mikroskope wesentlich effizienter sind
Am 28. März schaltet die Welt wieder das Licht aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. März 2015 WWF Earth Hour 2015 Rekordbeteiligung bei Earth Hour in Deutschland und weltweit Samstag gehen um 20:30 Uhr die Lichter aus UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ruft zu Teilnahme auf (WK-intern) - Die Earth Hour ist ein weltweites Event des WWF für mehr Klima- und Umweltschutz. Die zentrale Aktion der Earth Hour ist es, überall einmal im Jahr zu einer festgelegten Zeit für eine Stunde das Licht auszuschalten. Berlin - Bei der am Samstag stattfindenden Klimaschutzaktion Earth Hour bahnt sich eine Rekordbeteiligung an. Nach Angaben des Veranstalters, der Umweltorganisation WWF, werden über 7.000 Städte in 172 Ländern teilnehmen und von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr Ortszeit die Beleuchtung zentraler
Nachhaltige Entwicklung: 65 Ländern diskutieren auf der Dresden Nexus Conference Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 28. März 2015 Nachhaltige Entwicklung braucht verknüpftes Denken und Handeln (WK-intern) - Über 350 Teilnehmer aus 65 Ländern diskutieren auf der Dresden Nexus Conference (DNC2015), wie sich Strategien nachhaltiger Entwicklung besser verknüpfen lassen. Erstmals hatten UNU-FLORES, TU Dresden und IÖR zu der Tagung nach Dresden eingeladen. Mit den Abschlussstatements von Vertretern des Bundesumweltministeriums sowie der drei organisierenden Einrichtungen ging am Freitagabend die erste Dresden Nexus Conference (DNC2015) im Deutschen Hygiene-Museum Dresden zu Ende. Drei Tage lang haben über 350 Experten aus 65 Ländern und von allen Kontinenten diskutiert, wie der Umgang mit lebenswichtigen natürlichen Ressourcen wie Wasser, Boden und Abfall künftig nachhaltiger gestaltet werden kann. Im
Gabriel veröffentlicht 10-Punkte-Energie-Agenda Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 27. März 2015 Bundesminister Gabriel stellt Eckpunktepapier Strommarkt vor (WK-intern) - Konzeptvorschläge zur Weiterentwicklung des Strommarktes Klimaschutzbeitrag und zur zukünftigen Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir systematisieren und planbar gestalten. Dazu haben wir eine 10-Punkte-Energie-Agenda veröffentlicht, die die einzelnen Schritte für Jedermann nachvollziehbar darlegt. Im vergangenen Jahr wurde mit der EEG-Reform 2014 erfolgreich ein ganz wesentlicher Schritt zur weiteren Umsetzung der Energiewende getan. In diesem Jahr sollen wichtige Weichenstellungen für einen verlässlichen und kostengünstigen Strommarkt getroffen werden, der den Anforderungen der Energiewende gerecht wird. Zur Vorbereitung dieser Entscheidungen dient das nun vorgelegt Eckpunktepapier Strommarkt (PDF: 68 KB). Dieses adressiert die vier fachlich eng
Gabriels Pläne zur Kohle Abgabe können nur ein Anfang sein Behörden-Mitteilungen Ökologie 27. März 2015 Deutschland muss seine Klimaziele erreichen. (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck sieht in den Plänen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zum Klimaschutz nur einen ersten Schritt in die richtige Richtung. KIEL - „Der Vorschlag ist zu weich, um die Klimaziele zu erreichen. Dabei kann es sich Deutschland als Energiewendeland nicht leisten, hier zurückzufallen“, sagte Minister Habeck nach einem Treffen des Bundeswirtschaftsministers mit den Energiestaatssekretären der grün mitregierten Länder heute (27. März 2015) in Berlin. „Nicht einmal die Umweltkosten, die durch die Kohleverbrennung entstehen, werden durch die geplante Kohle-Abgabe ausgeglichen. Das gilt umso mehr, als die Emissionen der Braunkohle seit 2000 sogar zugenommen haben“, betonte
EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Mängeln beim Naturschutz Mitteilungen Ökologie 27. März 2015 Die EU-Kommission hat gestern beschlossen, Deutschland des Kohlekraftwerks Hamburg/Moorburg zu verklagen. (WK-intern) - Die EU-Kommission hat gestern (Donnerstag) beschlossen, Deutschland wegen Versäumnissen beim Naturschutz im Gebiet des Kohlekraftwerks Hamburg/Moorburg beim Gerichtshof der Europäischen Union zu verklagen. Nach Ansicht der Kommission wurden bei der Genehmigung des Kraftwerks die Vorschriften der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie nicht beachtet. Damit besteht die Gefahr, dass das Projekt sich negativ auf geschützte Fischarten auswirken könnte. Die geschützten Arten wie Lachs, Flussneunauge oder Meerneunauge passieren das Kraftwerk auf ihrer Wanderung von der Nordsee zu den etwa 30 Natura-2000-Gebieten im Einzugsgebiet der Elbe stromaufwärts von Hamburg. Die zur Kühlung des Kraftwerks erforderliche Wasserentnahme ist schädlich
Geplanter Ausstieg aus der Kohleverstromung stößt auf Widerstand Ökologie 27. März 201527. März 2015 Brot für die Welt, Germanwatch und Misereor kritisieren Widerstand gegen Kohlebegrenzung als "Panikmache" (WK-intern) - Mit Unverständnis und heftiger Kritik reagieren Brot für die Welt, Germanwatch und Misereor auf den Widerstand aus Teilen von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften gegen den Plan von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Begrenzung der Kohleverstromung. Berlin/Bonn - Vor dem heutigen Treffen Gabriels mit den Energieministern der Länder sagt Klaus Seitz, Leiter der Abteilung Politik bei Brot für die Welt: „Die Gegner dieser Reformen setzen mit unverantwortlicher Panikmache hinsichtlich möglicher Beschäftigungseffekte alle Bemühungen aufs Spiel, einen Beitrag zur Verhinderung eines gefährlichen Klimawandels zu leisten. Dabei vernachlässigen sie, welchen Schreckensszenarien arme
Strommarktverzerrungen durch die bestehenden fossilen Überkapazitäten Erneuerbare & Ökologie Ökologie 27. März 2015 Klimaschutzabgabe wird helfen fossile Überkapazitäten aus dem Markt zu nehmen (WK-intern) - „Wir begrüßen ausdrücklich die Pläne der Bundesregierung, mit einer nationalen Klimaschutzabgabe den CO2-Ausstoß alter Kraftwerke zu drosseln, um so die deutschen Klimaziele zu erreichen. Dies wäre ein erster richtiger Schritt, um die aktuell sichtbaren Marktverzerrungen durch die bestehenden fossilen Überkapazitäten zu beseitigen. Auch die Absicht, zunächst die ältesten Kraftwerke mit der Abgabe zu belegen, geht in die richtige Richtung“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie. „Wir haben in den zurückliegenden 20 Jahren Erneuerbare Kapazitäten – allein beim Wind stehen an Land und auf See inzwischen 40 Gigawatt bereit - aufgebaut, aber
RWE Power GmbH meldet Reaktorschnellabschaltung des Kernkraftwerks Gundremmingen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 26. März 2015 Block C des Kernkraftwerks Gundremmingen ist gestern Vormittag nach einer Reaktorschnellabschaltung vorübergehend vom Netz gegangen. (WK-intern) - Ursache für die Abschaltung von Block C waren aktuell laufende Revisionsarbeiten in Block B, bei denen die Druckluftversorgung des Reaktors unterbrochen wurde. Das Sicherheitskonzept sieht für diesen Fall die automatisch angeregte Reaktorschnellabschaltung vor, die ordnungsgemäß erfolgt ist. Für automatische Eingriffe von Schutzeinrichtungen besteht Meldepflicht gegenüber der Aufsichtsbehörde. Das Ereignis wird derzeit analysiert. Die Aufsichtsbehörde ist informiert. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist das Ereignis nach dem deutschen Meldesystem der Kategorie N (normal) zuzuordnen bzw. nach der internationalen Bewertungsskala INES eine Meldung der niedrigsten Stufe 0 (keine oder geringe