Vermüllung der Meere: Fishing for Litter Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. Juli 201515. Juli 2015 Umweltminister Robert Habeck macht verstärkt auf die Vermüllung der Meere aufmerksam Umweltminister Robert Habeck will verstärkt auf die Vermüllung der Meere aufmerksam machen. So sollen Kinder an Grundschulen in Schleswig-Holstein kostenlos kindergerechte Plakate erhalten, die den Blick auf das Problem lenken. Zudem wird es im Rahmen eines gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Rendsburg-Eckernförde initiierten Pilotprojekts besonders gestaltete Strandmüllboxen geben. Hier können Strandbesucher angeschwemmten Müll entsorgen. Auch das Projekt Fishing for Litter wird ausgeweitet. Das kündigte Minister Habeck heute (15. Juli 2015) anlässlich eines Politischen Filmabends im GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel an. Das Umweltministerium zeigte dort den Film „Plastik – Fluch der Meere“,
Landes-Wettbewerb 2015: Unser Dorf hat Zukunft, gestartet Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2015 Sieger-Gemeinde kann 10.000 Euro Projekt-Förderung gewinnen (WK-intern) - Teilnahmeanträge können jetzt abgegeben werden KIEL - Der Landes-Wettbewerb 2015 „Unser Dorf hat Zukunft“ hat begonnen: Das ausrichtende Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) ruft die schleswig-holsteinischen Dörfer dazu auf, sich an dem nur alle drei Jahre stattfinden Wettbewerb zu beteiligen. „Zeigen Sie, was Sie in Ihren Dörfern initiieren und wie Sie es umsetzen“, sagt Minister Robert Habeck. Bis zum Freitag, 4. September 2015, müssen die Teilnahmeanträge beim Organisations-Team eingereicht werden. Ausgezeichnet werden sollen Gemeinden, die zukunftsfähige Entwicklungsideen erarbeiten (und umsetzen) und dadurch anregende Beispiele geben. Dabei wird besonders gewürdigt,
Arzneimittel-Rückstände und Nitrat-Belastung vergiften unser Trinkwasser Ökologie Verbraucherberatung 14. Juli 2015 Wasserwirtschaft kritisiert massive Verzögerung bei Nitrat-Reduzierung (WK-intern) - Auch bei Arzneimittel-Rückständen Verursacher- und Vorsorgeprinzip stärken Wasserwirtschaft lehnt Breitbandkabel-Ausbau in Abwasserkanälen ab Berlin - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hält auch den neuen Entwurf der Dünge-Verordnung und den Entwurf für ein Dünge-Gesetz für ungeeignet, das Problem der Nitratbelastungen wirksam zu reduzieren. Zugleich kritisiert der Verband die erhebliche Verzögerung bei der Umsetzung der Novelle. "Trotz der intensiven Diskussionen und trotz des laufenden EU-Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland erleben wir eine seit Monaten andauernde politische Blockade", sagte Jörg Simon, BDEW-Vizepräsident Wasser/Abwasser heute in Berlin. Die Verzögerungstaktik zeige sich an vielen Stellen im neuen Verordnungs-Entwurf: Statt endlich konkrete
Ein neuer Finanzierungsrahmen für nachhaltige Entwicklungsziele und Klima Ökologie 14. Juli 2015 Germanwatch drängt auf Aufwärtsspirale bei Finanzierung und Ambition bei morgen beginnender UN-Konferenz in Addis Abeba (WK-intern) - Heute versammeln sich Diplomaten, Finanz- bzw. Entwicklungsminister sowie Experten in der äthiopischen Hauptstadt, um bis Donnerstag einen neuen Finanzierungsrahmen für die globale Entwicklungsagenda und die Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals - SDG) zu setzen. Bonn/Addis Abeba - „Von Addis Abeba erwarten wir ein Signal für eine Aufwärtsspirale. Mehr Finanzierung bedeutet mehr Ambition. Mehr Ambition bedeutet mehr Finanzierung", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer bei Germanwatch. "Wir erwarten auch ein deutliches Zeichen, dass sich weitere Staaten an den wachsenden Herausforderungen der Entwicklungs- und Klimafinanzierung beteiligen. Zusätzlich zu den
Meereserwärmung führt zu stärkeren Niederschlagsextremen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Juli 2015 Aktuelles Ereignis betont Bedeutung der Studie Kieler Meeresforscher (WK-intern) - Bedingt durch den Klimawandel steigen auch die Temperaturen in unseren Ozeanen. Die kann zu zur Entwicklung stärkerer Niederschlagsereignisse beitragen, wie eine Studie deutschen und russischer Wissenschaftler unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience erschien. Ein Niederschlagsereignis, dass Ende Juni in Sotschi, Russland stattfand, untermauert den Befund der Studie. Dass die Temperaturen auf unserem Planeten ansteigen, ist kein Geheimnis. Insbesondere die steigenden Emissionen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid heizen die Atmosphäre weiter auf. Die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf den Wasserkreislauf sind bisher jedoch nur unzureichend
Fahr Rad: Für’s Klima auf Tour! Mitteilungen Ökologie 14. Juli 201513. Juli 2015 Seit 2006 führt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) für Schulklassen jährlich den Kilometer-Sammelwettbewerb „FahrRad! – Für‘s Klima auf Tour“ durch. (WK-intern) - Auch Flensburg ist in diesem Jahr erstmalig dabei gewesen. Insgesamt fünf Klassen der drei Flensburger Schulen „Altes Gymnasium“, „Kurt-Tucholsky-Schule“ und „Cornelius-Hansen-Skolen“ haben in dem knapp viermonatigen Kampagnenzeitraum insgesamt 21.000 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. „Dies entspricht – gegenüber der Autonutzung – einer CO2-Einsparung im Volumen von 43.500 Umzugskartons“, sagte Henning Brüggermann (Vorsitzender des Klimapaktes) und zeigte sich sehr beeindruckt von dem vorbildlichen Engagement der Schüler für den Klimaschutz. Und die Schüler freuten sich über die Preise, die sie für ihre Leistungen vom
Braunkohletagebau nicht mit europäischen Wasser-Zielen vereinbar Ökologie Verbraucherberatung 13. Juli 2015 Umfangreiche Stellungnahme zum Bewirtschaftungsplan eingereicht In einer Ende Juni eingereichten Stellungnahme machen die Naturschutzverbände in Berlin, Brandenburg und Sachsen deutlich, dass keine zusätzlichen Braunkohle-Abbaugebiete genehmigt werden dürfen, wenn die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie ernst genommen werden. Derzeit werden europaweit die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmeprogramme zum Schutz der Gewässer überarbeitet. „Die europäische Richtlinie beinhaltet ein klares Verschlechterungsverbot. Die erheblichen Quecksilberemissionen der Braunkohlekraftwerke in die Luft und damit letztlich in die Gewässer sind damit nicht vereinbar. In den vergangenen Jahren hat vor allem die mit Eisenocker aus Tagebaukippen verbundene Gefahr für das Biosphärenreservat Spreewald und seine Tourismuswirtschaft für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Gewinnung von Trinkwasser für etwa 2
Germanwatch kritisiert Verzicht auf Klimaschutzabgabe und begrüßt überfällige Einigung zum Stromnetzausbau Mitteilungen Ökologie 12. Juli 201512. Juli 2015 Klimabeitrag: Pyrrhussieg der Kohlelobby - Die Kohledämmerung hat begonnen (WK-intern) - Als "Pyrrhussieg der Kohlelobby" bewertet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch den heute beschlossenen Kompromiss um den Beitrag der Energiebranche zum deutschen Klimaziel. Bonn/Berlin - Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Die Kohlelobby feiert sich als Sieger. Sie hat ein Instrument abgeschossen, mit dem kostenverträglich sichergestellt worden wäre, dass der Stromsektor seinen Teil des deutschen Klimaziels erreicht. Nach dem vorgelegten Ergebnis ist es sehr wahrscheinlich, dass Deutschland sein 40%-CO2-Reduktionsziel bis 2020 vermutlich nicht in voller Höhe erreichen wird. Die beschlossenen Maßnahmen führen nach der vorgelegten Kalkulation der Bundesregierung nicht zu den bislang angekündigten
Atommüll-Kommission voller Widersprüche Ökologie Verbraucherberatung 11. Juli 2015 Einmal mehr hat die Atommüll-Kommission getagt. Die Reihe der Widersprüche und Absurditäten, so zeigt sich, nimmt kein Ende. (WK-intern) - So hat die Kommission das Ende ihrer Arbeit auf den 30. Juni 2016 festgelegt. Mehr Zeit sei beim besten Willen nicht drin. Warum? Dauert es noch länger, so die Befürchtung, würde das Thema Atommüll in den Vorwahlkampf rutschen und dann sei eine Einigung schwierig. Oder, fast noch schlimmer: Befasst sich erst der nächste Bundestag mit dem Kommissionsbericht, sei er für diesen schlicht „ohne Wert“. Damit geht dieses Gremium widerspruchslos davon aus, was AtomkraftgegnerInnen schon 2013 hätten beschwören können. Dass nämlich der damalige sogenannte Bund-Länder-Konsens zum
Grundgrün doppelt nominiert: Energy Award und Erwähnung im Weißbuch Strommarktdesign Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 11. Juli 2015 Nominiert für den Handelsblatt Energy Award 2015 und erwähnt im aktuellen Weißbuch der Bundesregierung zum Strommarkt: (WK-intern) - Grundgrün freut sich über zweifache Anerkennung seiner Produktidee „Grundgrüner Strom Index Spot“ Berlin – Mit der Nominierung für den Handelsblatt Energy Award 2015 und der Erwähnung im Weißbuch der Bundesregierung zum Strommarkt 2.0 fand „Grundgrüner Strom Index Spot“ vergangene Woche gleich zweifach als zukunftsweisendes Produkt für die Energiewirtschaft 4.0 Beachtung. Flexibel spart! – So lautet die Grundidee hinter dem Produkt „Grundgrüner Strom Index Spot“. Mit dem intelligenten Ökostromprodukt bietet Grundgrün leistungsgemessenen Kunden die Möglichkeit, ihre Stromkosten durch Flexibilisierung ihres Verbrauchs aktiv zu senken. Dazu ist
Schulwettbewerb: Plastik kommt mir nicht in die Tüte! Ökologie Veranstaltungen 11. Juli 2015 Mit dem Flensburger Ratsbeschluss vom 11. September 2014 ist der Startschuss für einen Schulwettbewerb zur Vermeidung von Einwegplastiktüten gefallen, die auch vom Klimapakt Flensburg e.V. unterstützt wird. (WK-intern) - Unter dem Motto: „Einwegplastik kommt nicht in die Tüte – auch nicht in Flensburg!“ hat sich unter anderem auch die Comenius-Schule mit verschiedensten Aktivitäten beteiligt, die am Dienstag, 7. Juli, der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Neben einer Ausstellung mit Plastikkunstwerken, einem Comic, Erstellung von Plakaten und Filmen sowie Meinungsumfragen zum Thema innerhalb der Schule wurde auch eine öffentliche Performance durchgeführt. Hierbei ist eine kreative „Plastikmodenschau“ mit den Schülern über einem Zebrastreifen in der Neustadt präsentiert
CO2-Emissionen von Diesel-Pkws`machen nur noch 4% aller Stickoxid-Emissionen aus News allgemein Ökologie Technik 11. Juli 2015 Emissionen: Wie beeinflusst der Diesel die Luftqualität? (WK-intern) - Von allen in Deutschland erzeugten Partikel-Emissionen entfallen nach offiziellen Schätzungen rund ein Prozent auf die Abgasemissionen von Diesel-Pkw. Bosch erklärt, warum es bei CO2-Zielen ohne den Diesel nicht geht, wie sich Stickoxid-Emissionen mindern lassen und welchen Einfluss Raucher und Reifen auf Partikel-Emissionen haben Diskussion: Paris, London oder Stuttgart – europaweit gibt es Diskussionen zur Luftqualität. Oftmals steht der Diesel im Fokus. „Aus Sicht von Bosch ist es wichtig, die Diskussion um Luftqualität auf der Basis von Fakten zu führen“, sagt Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. CO2 – Ohne den Diesel geht