BSH startet Zustandsbewertung der Nordsee Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. August 2015 BSH startet 18. Gesamtaufnahme der Nordsee (WK-intern) - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) startet am 7. August 2015 im Hafen Stade-Bützfleth seine 18. Gesamtaufnahme der Nordsee. Acht Wissenschaftler und Techniker ermitteln auf der knapp 3.600 Seemeilen langen Forschungsfahrt aktuelle ozeanographische und meereschemische Daten und untersuchen das Seewasser auf die Konzentration ausgewählter künstlicher Radionuklide. Die Daten dienen einer aktuellen Zustandsbewertung der Nordsee und ermöglichen auch die Erfassung klimabedingter Veränderungen in der Nordsee. Seit 1998 fährt das BSH mit wechselnden Schiffen ein Stationsnetz auf der Nordsee ab und überprüft den Meereszustand anhand zahlreicher Proben. Die erhobenen Daten dienen der detaillierten Bestimmung der räumlichen Verteilung
Vorstoß der Arge Alp zur Änderung der EU-Wasserrahmenrichtlinie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 31. Juli 2015 EuGH-Urteil zu Wasserkraftnutzung: LH Platter und LH Wallner schalten die Alpenregionen ein (WK-intern) - Einen gemeinsamen Vorstoß zur Nutzung der Wasserkraft im alpinen Raum machen nun LH Günther Platter und der Vorsitzende der Arge Alp, der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer, Vorarlbergs LH Markus Wallner. In einem gemeinsamen Schreiben appellieren sie an die VertreterInnen der Alpenregionen, sich für eine Änderung der EU-Wasserrahmenrichtlinie einzusetzen und damit weiterhin einen ökologisch verträglichen Ausbau der Wasserkraft zu ermöglichen. „Wasser ist die zentrale Ressource des Alpenraumes. Die Wasserkraft ist das Fundament für die Energiegewinnung im alpinen Gebiet und zudem der Schlüssel zur Energiewende“, argumentieren die Landeshauptleute. Gleichzeitig seien Nachhaltigkeit und
Baden-Württemberg beschließt Strategie zur Anpassung an den Klimawandel Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. Juli 2015 Umweltminister Franz Untersteller: „Für Baden-Württemberg liegt nun erstmals ein umfassendes Paket an Maßnahmen und Empfehlungen für besonders vom Klimawandel betroffene Bereiche vor.“ (WK-intern) - Kabinett beschließt Strategie zur Anpassung an den Klimawandel Der Ministerrat hat in seiner vergangenen Sitzung die „Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in Baden-Württemberg“ verabschiedet. Sie umfasst eine landesweite Darstellung der Risiken und Chancen der Folgen des Klimawandels sowie hieraus abgeleitet insgesamt 76 Empfehlungen für mögliche Anpassungsmaßnahmen. Die Anpassungsstrategie deckt so unterschiedliche Handlungsfelder wie die Bereiche Gesundheit, Stadt- und Raumplanung, Wald- und Forstwirtschaft, Tourismus, Naturschutz und Biodiversität oder Wasserhaushalt ab. Umweltminister Franz Untersteller erklärte hierzu heute: „Unsere Strategie stellt für
WHO-Studie bestätigt: Totalherbizid Glyphosat (Roundup) ist wahrscheinlich krebserregend Ökologie Verbraucherberatung 31. Juli 2015 NABU: Bundesregierung muss Vorsorgeprinzip erst nehmen und Neuzulassung aussetzen (WK-intern) - Das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend. Berlin – Dies bestätigt eine am heutigen Tag veröffentlichte Monographie der internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Wissenschaftler begründen darin ausführlich ihre Einschätzung, wonach der Pestizidwirkstoff als „wahrscheinlich krebserregend“ klassifiziert wird. „Die Umwelt- und Gesundheitsbilanz von Glyphosat wird zunehmend kritisch bewertet. Es gefährdet die menschliche Gesundheit und hat direkte und indirekte Auswirkungen auf die biologische Vielfalt. Daher wird es höchste Zeit, dass die Bundesregierung das Vorsorgeprinzip ernst nimmt und die Zulassung für Glyphosat bis zur Klärung offener Fragen aussetzt“,
Anforderungen des Windkraftsektors hinsichtlich Schutzleistung und Tragekomfort von Schutzanzüge Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 28. Juli 2015 DuPont™ Tyvek® Classic Xpert und Tyvek® Dual erfüllen die Anforderungen des Windkraftsektors hinsichtlich Schutzleistung und Tragekomfort DuPont™ (WK-intern) - Tyvek® Schutzanzüge erfüllen die Schutzanforderungen zahlreicher Tätigkeitsbereiche von Gamesa, einem führenden Unternehmen auf dem Windenergiemarkt. Entscheidend für die Wahl von Schutzanzügen von DuPont war ein Tragetest, bei dem die Tyvek® Modelle durch ihren Tragekomfort überzeugten. Luxemburg, im Juli 2015. Gamesa, Madrid/Spanien (www.gamesacorp.com), ein weltweiter Technologieführer auf dem Windenergiemarkt, setzt aktuell zwei verschiedene DuPont™ Tyvek® Schutzanzüge mit begrenzter Einsatzdauer ein, um die 600 Mitarbeiter an vier spanischen Fertigungsstandorten zu schützen. Da das Unternehmen schon länger von den Vorteilen von Tyvek® überzeugt war, entschied man sich
Interview zur Energieunion mit Frankreich: Ein Gespräch mit Dr. Matthias von Bechtolsheim Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 27. Juli 201527. Juli 2015 Die Energieunion: Europas energetische Zukunft? „Langfristig kann die Energiewende nur Erfolg haben, wenn gemeinsame Potentiale erkannt und im Rahmen eines europäischen Strommarktes realisiert werden.“ Ein Gespräch mit Dr. Matthias von Bechtolsheim, Partner in der Energy & Utilities Practice bei der Strategie- und Innovationsberatung Arthur D. Little. (WK-intern) - Das französische Parlament hat vor kurzem seine ganz eigene Energiewende verabschiedet, auch wenn sie freilich anders ausfällt als die deutsche. Der Anteil der erneuerbaren Energien soll sich in den nächsten 25 Jahren auf mehr als 32 Prozent verdoppeln. Bis 2025 will die Regierung den Anteil an Atomstrom zudem von 75 auf 50 Prozent zurückfahren.
Schweizer Windkraftanlage mit Abschreckfunktion für Vögel und Fledermäuse Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 27. Juli 2015 Die grösste Windkraftanlage der Schweiz in Haldenstein im Kanton Graubünden birgt dank einem Überwachungssystem mit Abschreckfunktion keine Gefahr für Vögel und Fledermäuse. (WK-intern) - Das zeigt eine zweijährige Studie, die auch ähnliche Erfahrungen im Ausland bestätigt. Die Windkraftanlage Calandawind im bündnerischen Haldenstein ist inklusive Rotorblätter 175 Meter hoch. Damit ist sie die höchste Anlage der Schweiz. Die Windkraftanlage produziert jährlich rund 4.5 Mio. Kilowattstunden Strom. Das entspricht ungefähr dem jährlichen Strombedarf der über 1000 Haldensteinerinnen und Haldensteiner. Vögel nähern sich nicht Die Windkraftanlage wurde mit den Systemen DTBird und DTBat ausgerüstet, die die Kollision mit Vögeln und Fledermäusen verhindern sollen. Die Resultate der Studie
GLOBAL 2000 und Greenpeace begrüßen Gentechnik-Anbauverbot Mitteilungen Ökologie 24. Juli 2015 Bund und Länder müssen jetzt an einem Strang ziehen (WK-intern) - GLOBAL 2000 und Greenpeace begrüßen Abstimmungsergebnis im Bundesrat zum nationalen Gentechnik-Anbauverbots-Rahmengesetz Heute Abend wurde im Bundesrat das Gentechnik-Anbauverbots-Rahmengesetz angenommen, das vor zwei Wochen bereits die Zweidrittel-Mehrheit im Nationalrat erlangt hatte. Das Gesetz setzt die zweite der in der EU-Richtlinie zum nationalen Anbauverbot für Gentechnik vorgesehenen Optionen um. Diese Option sieht vor, dass Mitgliedsstaaten Begründungen vorlegen können, die darstellen, warum sie Gentechnik-Anbau auf ihrem Gebiet verbieten wollen. Zudem können ganze Gruppen von gentechnisch veränderten Pflanzen verboten werden, also zum Beispiel Gentech-Mais oder alle zugelassenen Gentech-Pflanzen, die herbizidresistent sind. Österreichisches Spezifikum: Verbot auf Bundesebene setzt
MeteoGroup erwartet außergewöhnliches Sturmereignis am Samstag Ökologie Verbraucherberatung 24. Juli 2015 Die Wetterexperten von MeteoGroup sagen für Samstag eine für die Jahreszeit außergewöhnliche Wetterlage vorher. (WK-intern) - „Ein kleinräumiges, aber intensives Sturmtief nähert sich vom Atlantik und zieht im Tagesverlauf zur Nordsee. Dabei wird vor allem Norddeutschland von seinem Sturmfeld voll erfasst“, erläutert der Meteorologe Friedrich Föst. „Solche Wetterlagen sind häufig im Herbst und im Winter anzutreffen, im Hochsommer sind sie eine absolute Rarität. Und genau das macht sie so gefährlich, denn die Bäume sind voll belaubt und bieten dem Wind eine große Angriffsfläche“, so der Wetterexperte. „Zudem finden derzeit und insbesondere am Wochenende viele Openair-Veranstaltungen wie Festivals, Zeltlager und Sommerfeste statt.“ Die Wettermodelle sind
Mit Solarstrom zu mehr Nachhaltigkeit im Mittelstand Ökologie Solarenergie 23. Juli 2015 Mit Hilfe einer Conergy Solaranlage reduziert KRENSA seinen CO2 Ausstoß um 78.000 kg/Jahr und deckt einen beträchtlichen Teil seines Strombedarfs durch Erneuerbare Energien. (WK-intern) - Das Energiekonzept hierzu lieferte RWE. KRENSA, ein in Nordrhein-Westfalen ansässiger Spezialist für Zerspanungstechnik, produziert seit kurzem einen Teil seiner benötigten Energie selber. Hierzu nutzt er eine Solaranlage mit 137 kWp Leistung des Hamburger Solaranbieters Conergy. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten und seine CO2-Bilanz im Sinne von Natur und Umwelt und auch für nachfolgende Generationen nachhaltig zu verbessern. Im Rahmen einer energiewirtschaftlichen Beratung entwickelte RWE für seinen Kunden ein umfassendes
Dem Mittleren-Westen der USA droht eine biologisch verursachte Missernte Mitteilungen Ökologie 23. Juli 2015 Palmer Amaranth ist zweifellos das lästigste Unkraut in den Südstaaten der USA und hat bereits eine verheerende Auswirkung auf Baumwolle- und Sojabohnenernten. (WK-intern) - Jetzt hat dieses Kraut auch den Mittleren-Westen erreicht, wo die große Kornkammer der US-Staaten liegt. Could the South’s Most Troublesome Weed Represent a Threat to the Midwest Farm Belt? LAWRENCE, Kansas – Palmer amaranth is undoubtedly the most troublesome weed in the southern United States, taking a devastating toll on both cotton and soybean crops. Unfortunately, it is also on the move. With reports that Palmer amaranth is now making its way into the Midwest Farm Belt, questions are
Die neue Klimawirtschaft: Arbeiten, an einer kohlenstoffarmen Zukunft Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. Juli 2015 The New Climate Economy: Working to Deliver a Low Carbon Future (WK-intern) - Recently, Pilita Clark, the Environment Correspondent at the Financial Times, wrote a very interesting article about a new report, ‘The New Climate Economy’, which I would highly recommend reading. The New Climate Economy was commissioned in 2013 by the governments of seven countries: Colombia, Ethiopia, Indonesia, Norway, South Korea, Sweden and the United Kingdom. Its reports are completely independent, and this latest one highlights some key recommendations which can help support economic growth while reducing carbon emissions, from increasing the uptake of renewables through to delivering a cleaner and more