10 Thesen zur Zukunft der Kohle bis 2040 Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Juni 2015 Der SRU veröffentlicht heute ein Thesenpapier, mit dem er die Bundesregierung ermutigen möchte, noch in dieser Legislaturperiode einen Konsensfindungsprozess zur Zukunft der Kohle zu beginnen. (WK-intern) - Kommentar zur Umweltpolitik Nr. 14 2015, 32 Seiten weiterlesen
Keine neuen Subventionen für alte Kohlekraftwerke Ökologie 27. Juni 2015 Die Distanzierung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vom ursprünglich geplanten "Klimabeitrag" der Stromwirtschaft kommentierte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): (WK-intern) - "Bundeskanzlerin Angela Merkel droht ihr Versprechen von Elmau zu brechen. Sie verweigert dem Klimaschutz in Deutschland ihre Unterstützung, indem sie Wirtschaftsminister Gabriel gegen die Lobby der Kohleindustrie nicht den Rücken stärkt. Stattdessen drohen neue Subventionen für alte Kohlekraftwerke. Das wäre das Gegenteil von Klimaschutz und käme die Steuerzahler teuer zu stehen. Wie dann das Klimaziel für 2020 erreicht werden soll, ist schleierhaft." Pläne, die Kraft-Wärme-Kopplung auszubauen, unterstütze der BUND, sagte Weiger. Dies spare Kohlendioxid jedoch nur ein,
Neue Expertise: TTIP-Verhandlungen gefährden Schutz der Verbraucher vor risikobehafteten Chemikalien Ökologie Verbraucherberatung 27. Juni 2015 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht durch das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP die Schutzstandards vor gesundheitsschädlichen Chemikalien gefährdet. (WK-intern) - Eine von dem Umweltverband in Auftrag gegebene Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem die Aufgabe des in der EU geltenden Vorsorgeprinzips den Schutz der Verbraucher vor krebserzeugenden, hormonell wirksamen und umweltschädlichen Chemikalien infrage stellen würde. "Im Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz müssen die Standards verbessert werden anstatt sie aufzuweichen oder zu nivellieren. Die Gesundheit der Menschen muss Vorrang haben vor den Interessen der Chemieunternehmen. Keinesfalls darf das bei uns geltende Vorsorgeprinzip vor gefährlichen Schadstoffen zur Verhandlungsmasse werden. Angeblich notwendige Harmonisierungen
Vattenfall sollte das Pokern um Nochten 2 endlich beenden Mitteilungen Ökologie 27. Juni 2015 Der Umweltverband Grüne Liga fordert den Vattenfall-Konzern auf, das Projekt Tagebau Nochten 2 jetzt endgültig abzusagen und so Planungssicherheit für alle Betroffenen zu schaffen. (WK-intern) - „Planungssicherheit für die Betroffenen ist nur mit einer endgültigen Entscheidung gegen den Tagebau Nochten 2 zu haben. Diese kann Vattenfall unverzüglich treffen.“ Sagt René Schuster, Braunkohleexperte der GRÜNEN LIGA. „Obwohl die Klimaschutzziele Deutschlands seit Jahren bekannt sind, hat Vattenfall während des gesamten Planverfahrens auf dem Rücken der Betroffenen gepokert, und versucht, trotzdem neue Kohletagebaue durchzusetzen. Es war von Anfang an zynisch darauf zu setzen, dass die deutsche Politik den Klimaschutz letztlich nicht ernst meinen würde. Damit muss Schluss
Hitze, Hagel, Sturm – was extreme Wetterereignisse für die Land- und Forstwirtschaft bedeuten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. Juni 2015 Mehr Starkregen im Winter, mehr Trockenheit im Sommer (WK-intern) - Landwirte haben vielfältige Möglichkeiten zu reagieren Braunschweig - Der Südosten Deutschlands versank in den letzten Wochen im Regen, im Norden litten die Äcker unter anhaltender Dürre, die Waldbrandgefahr stieg. Der Zeitpunkt, über extreme Wetterlagen und ihre Auswirkungen für die Land- und Forstwirtschaft zu sprechen, hätte nicht besser gewählt sein können. Am 23. Juni 2015 stellten Experten auf einer Tagung in Berlin die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen“ vor. Starkregen, Hitze, Dürre, Sturm, Hagel oder Frost können der Land- und Forstwirtschaft erheblichen Schaden zufügen. „Während die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels relativ
Grindwale: Dialog auf den Färöern unmöglich Ökologie 27. Juni 2015 Die färöischen Medien haben gestern die Möglichkeit für einen offenen Dialog mit Repräsentanten von Sea Shepherd in Tórshavn bewusst ignoriert. (WK-intern) - Die Medienvertreter waren zu einer Pressekonferenz über die aktuelle Kampagne zur Verteidigung der Grindwale, „Operation Sleppid Grindini“, eingeladen worden. Vorgesehen als Sprecher waren der Geschäftsführer von Sea Shepherd Global Alex Cornelissen, Co-Leiter der Kampagne Ross McCall, Leiterin des Landteams Rosie Kunneke und Kapitänin der „Brigitte Bardot“ Wyanda Lublink. Ein Journalist einer lokalen Nachrichtenstation, KVF (Kringvarp Føroya) kam zur Pressekonferenz. Als ihm die Gelegenheit gegeben wurde, mit den Repräsentanten über die Kampagne zu sprechen, sagte der Journalist, dass er keine Fragen hätte. Captain
BEE: Erneuerbare übernehmen Grafenrheinfeld-Stromproduktion Erneuerbare & Ökologie Ökologie 26. Juni 2015 Die für den morgigen Samstag geplante Abschaltung des Atomkraftwerkes in Grafenrheinfeld ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Energieversorgung mit Zukunft. (WK-intern) - Geräuschlos übernehmen die Erneuerbaren Energien die stabile und sichere Versorgung. "Ein alter Atommeiler geht vom Netz und saubere, innovative Technologien übernehmen. So sieht die Energiewende aus, die für die Menschen und für den Natur- und Klimaschutz gemacht ist", sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. Grafenrheinfeld ist der zweite der vier bayerischen Reaktoren, die abgeschaltet werden. Auf dem Weg ins atomkraftfreie Bayern ist das Bundesland nun in der Halbzeit angekommen. Für die Bürger ist das ein wichtiger Schritt. "Mit
Naturschutzverbände und Windenergie-Branchenverband zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie Ökologie Windenergie 26. Juni 2015 Windenergie und Naturschutz sind keine Gegensätze (WK-intern) - Naturschutzverbände und Windenergie-Branchenverband überreichen "Gemeinsame Erklärung zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie in NRW an Umweltminister Johannes Remmel Energiewende in Nordrhein-Westfalen muss konsequent umgesetzt werden (Düsseldorf) - Ein Bündnis aus drei Naturschutzverbänden und dem Windenergie-Branchenverband setzt sich für einen zügigen und naturverträglichen Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen ein. Am Freitag (26. Juni 2015) überreichten die NRW-Landesverbände von BUND, NABU, Schutzgemeinsaft Deutscher Wald (SDW) und Bundesverband Windenergie (BWE) Landesumweltminister Johannes Remmel im Landtag eine Gemeinsame Erklärung. In dieser sprechen sie sich für eine konsequente Energiewende in Nordrhein-Westfalen aus, bei der die Windenergie eine tragende Rolle spielen müsse. "Die
Österreich braucht starke Klimaziele Erneuerbare & Ökologie Ökologie 26. Juni 2015 Umweltorganisationen fordern Bundesregierung auf, eine nachhaltige Energiezukunft einzuleiten (WK-intern) - Die Umweltschutzorganisationen GLOBAL 2000, WWF und Greenpeace präsentierten heute gemeinsam ein nachhaltiges Energieszenario für Österreich und fordern die Bundesregierung auf, ambitionierte Ziele für Österreichs Energie- und Klimapolitik zu beschließen. Laut dem vorgestellten Szenario muss Österreich bis 2050 vollständig auf Erneuerbare Energien umsteigen, seinen Endenergieverbrauch um 50 Prozent halbieren und die Treibhausgasemissionen um 90 Prozent verringern. Nur so könne Österreich einen wirksamen Beitrag zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels leisten und Investitionssicherheit für die Wirtschaft gewährleisten. „Österreich zahlt mehr als elf Milliarden Euro netto für die Versorgung mit klimaschädlichen fossilen Energien wie Kohle, Öl und Gas“, kritisieren
4. Juli 2015: BSH feiert 25jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür Mitteilungen Offshore Ökologie 26. Juni 2015 Unter dem Motto „25 Jahre Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie im wiedervereinigten Deutschland“ öffnet das BSH am Samstag, dem 4. Juli 2015 von 10.00 Uhr – 16.00 Uhr seine Türen in Hamburg. (WK-intern) - Auch das Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff WEGA lädt an der Landungsbrücke 7a zwischen 11.00 Uhr – 15.00 Uhr zum 'open ship' ein. Es feiert 25 Jahre Indienststellung. Rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen ihre Arbeitsbereiche im Gebäude Bernhard-Nocht-Straße 78 und auf der WEGA vor und freuen sich darauf, interessierte Besucherinnen und Besucher über ihre Arbeit zu informieren. Zahlreiche Exponate, Bildmaterial, Vorträge sowie anschauliche Informationstafeln geben einen tieferen
Studie zu Grafenrheinfeld-Aus: Auch alle anderen AKW sind verzichtbar Ökologie Verbraucherberatung 26. Juni 2015 Versorgungssicherheit auch ohne Atomkraftwerke - Alle AKW könnten sofort abgeschaltet werden (WK-intern) - Nicht nur das AKW Grafenrheinfeld, sondern alle neun noch laufenden AKW sind für die Stromversorgung überflüssig und könnten schon 2015 abgeschaltet werden. In einer heute veröffentlichten aktuellen Studie im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat das Energiewende-Beratungsunternehmen Arepo Consult die vorhandenen Stromerzeugungskapazitäten untersucht. Demnach stehen selbst unter extrem pessimistischen Annahmen (Dunkelheit, deutschlandweite Flaute, maximal hoher Strombedarf) rechnerisch genügend nicht-atomare Kraftwerke zur Verfügung, um den gesamten Strombedarf Deutschlands jederzeit zu decken. Dies gilt auch für Süddeutschland, wo derzeit noch zwei Drittel der AKW stehen. Die Ergebnisse fußen auf den Angaben der Übertragungsnetzbetreiber
Nachhaltigkeit ist jetzt auch bei den Vereinten Nationen auf der Agenda Mitteilungen Ökologie 26. Juni 2015 United Nations transforms business’ commitment to sustainability New York: Sustainability is now firmly on the global business agenda, but there is an urgent need to turn words into action. This is a key conclusion in the independent report; “Impact – Transforming Business, Changing the World” prepared by DNV GL on behalf of the United Nations Global Compact. The report concludes that the UN Global Compact, as the world’s largest corporate sustainability initiative, and the business community have had an impact on the development of sustainability over the past 15 years. Recommendations that must be implemented to accelerate progress towards a more sustainable