Recycling: Ein Muss für Umwelt, Klimaschutz und Ressourcenwirtschaft! Ökologie Technik 2. Juli 2016 DSD Umweltbilanz 2015 verdeutlicht ökologische Erfolge bei Klimaschutz und Ressourcenschonung / Verpackungsrecycling ist Rohstoffquelle (WK-intern) - 2,1 Millionen Tonnen, das ist die Menge an Sekundärrohstoffen, die die Unternehmen des Grünen Punkts 2015 aus Abfall gewonnen und der Wirtschaft wieder zur Verfügung gestellt haben. Einspart wurden dadurch 1,3 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente – eine deutliche Entlastung des Klimas von Treibhausgasen durch das Verpackungsrecycling. Diese Leistungen des Grünen Punkts sind die Kernbotschaften der DSD-Umweltbilanz 2015. Die eingesparte Menge an Treibhausgasen entspricht dem, was durch den Flug von knapp 120.000 Passagieren einmal um die ganze Welt entstehen würde. Außerdem hat der Grüne Punkt durch Recycling und Verwertung
Atommüll: CSU legt Endlagersuche Steine in den Weg Ökologie 1. Juli 2016 Landesvorsitzender Eike Hallitzky kommentiert das Sondervotum der Bayerischen Staatsregierung zum Abschlussbericht der Endlager-Kommission: (WK-intern) - „Das von der CSU jahrzehntelang geförderte Atomzeitalter ist mit dem Atomkraftausstieg noch längst nicht vorbei. 25 Prozent des deutschen Atommülls kommen aus Bayern. Da sollte es selbstverständlich sein, dass Bayern die Kommission bei der bundesweit offenen Endlagersuche unterstützt. CSU-Ministerin Scharf behindert hingegen die gerade beginnende Suche mit ihrer vorzeitigen Festlegung, dass Bayern für ein Endlager nicht in Frage kommt. Ob die Gesteine in Bayern wie auch in allen anderen Bundesländern für ein Endlager geeignet sind oder nicht, soll von Experten und nicht in der CSU-Zentrale entschieden werden. Und
Bundesregierung muss Klimaschutzpartnerschaften für umfassende Umsetzung des Pariser Abkommens schließen Ökologie 1. Juli 2016 Petersberger Klimadialog: Deutschland geht nach schwachem Entwurf des Klimaschutzplans mit schwerer Hypothek in Gespräche (WK-intern) - Am Montag und Dienstag beraten Minister aus mehr als 30 Staaten beim jährlichen Petersberger Klimadialog über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Aus Sicht von Germanwatch geht es nun vor allem darum, dass die Staaten Pläne für eine umfassende Energie- und Verkehrswende vorlegen sowie durch internationale Klimaschutzpartnerschaften deren Umsetzung unterstützen. Doch die Bundesregierung geht wegen des am Mittwoch bekannt gewordenen schwachen Entwurfs des Klimaschutzplans 2050 mit einer schweren Hypothek in die Beratungen. Die für Dienstag vorgesehene Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird daher auf besonderes Interesse stoßen. "Mit
Fünf Jahre danach: „Ja“ zum Atomausstieg Erneuerbare & Ökologie Ökologie 1. Juli 2016 Fünf Jahre nach dem Beschluss des Deutschen Bundestags finden 70 Prozent der Deutschen den Atomausstieg nach wie vor richtig. (WK-intern) - Nur 20 Prozent halten den Ausstieg für falsch. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick hervor. Im Vergleich zu Umfragen zeitnah nach dem Beschluss für den Atomausstieg haben sich die Zahlen der Befürworter und Gegner kaum verändert. „Eine große Mehrheit der Menschen unterstützt dauerhaft den Ausstieg aus der Atomenergie und die Energiewende.“, so Gero Lücking, Geschäftsführung Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Die Erneuerbaren werden immer wirtschaftlicher, sodass die Energiewende auch ökonomisch nicht mehr aufzuhalten ist.“ Unter
Geplante Holzfeuerung für E.ON-Kraftwerk bedroht Wälder Ökologie 1. Juli 2016 Gemeinsam mit über 20 internationalen Umweltschutz-Organisationen fordert denkhausbremen in einem offenen Brief den Energiekonzern E.ON dazu auf, von der geplanten Holzfeuerung für das französische Kraftwerk Provence abzusehen. (WK-intern) - Die dafür jährlich benötigten Holzmengen von über 800.000 Tonnen für Block 4 des Kraftwerkes in Gardanne stellen eine große Gefahr für die Umwelt dar, so der offene Brief. “Holzverfeuerung ist ein öffentlich subventioniertes Methadon-Projekt für ein weiter so in den Chefetagen der Stromriesen”, erklärt Peter Gerhardt von denkhausbremen. “Ineffiziente Kohlekraftwerke, die eigentlich ins Technikmuseum gehören, erhalten durch die Umstellung auf Holzfeuerung ein zweites Leben. Daher sind Energieriesen wie E.ON auf globaler Holzeinkaufstour – mit
NABU kritisiert erneute Glyphosat-Zulassung Ökologie 1. Juli 201630. Juni 2016 Miller: Verhandlungspartner boten bis zuletzt ein "Schwarzer-Peter-Spiel" (WK-intern) - Der NABU hat die Ankündigung des EU-Kommissars für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, die Zulassung des Totalherbizids Glyphosat um weitere 18 Monate zu verlängern, heftig kritisiert. Gerade auch unter dem Eindruck des Brexit sei die Entscheidung der EU-Kommission nicht akzeptabel. „Der Zulassungspoker um Glyphosat belegt exemplarisch die Probleme, die das Misstrauen der Bürgerinnen und Bürger gegen die EU-Institutionen in den vergangenen Jahren verstärkt haben. Statt sich am Vorsorgeprinzip zu orientieren und bis zum Beweis der Unbedenklichkeit für Gesundheit und Umwelt Glyphosat zu verbieten, haben sich EU-Kommission und die meisten Vertreter der Mitgliedstaaten offenkundig von
Trendmonitor 2016: Entwurf zur EEG-Novelle macht den deutschen Verbrauchern einen Strich durch die Rechnung Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. Juni 2016 74 Prozent der Deutschen wollen fossile Energie komplett abschaffen (WK-intern) - Drei Viertel der Bundesbürger wünschen sich, dass erneuerbare Energien fossile Energieträger vollständig ersetzen. Zu diesem Zweck sollte die Politik konsequent sicherstellen, dass private Haushalte im Heizungskeller auf klimafreundliche Energien umsteigen – sagen 70 Prozent der deutschen Bevölkerung. Das sind Ergebnisse des Stiebel Eltron Energie-Trendmonitors 2016, für den 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden. „Der jüngst von der Bundesregierung beschlossene Entwurf zur Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes macht den Wünschen der deutschen Verbraucher einen Strich durch die Rechnung“, sagt Rudolf Sonnemann, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron. „Zeitgleich sieht der Entwurf für das neue Stromsteuergesetz vor, nicht
FREIE WÄHLER fordern Staatsregierung auf, sich für bundesweites Fracking-Verbot einzusetzen Ökologie 30. Juni 2016 Glauber: Risiken für Umwelt und Gesundheit bei allen Formen des Frackings unkalkulierbar (WK-intern) - Die FREIEN WÄHLER haben die Staatsregierung in der heutigen Sitzung des Bayerischen Landtags mit einem Dringlichkeitsantrag aufgefordert, sich für ein bundesweites Fracking-Verbot einzusetzen. „Das konventionelle Fracking soll nach dem Willen des Bundestages grundsätzlich erlaubt bleiben. Aber sowohl das konventionelle als auch das unkonventionelle Fracking bergen unkalkulierbare Risiken für Umwelt und Gesundheit. Hinzu kommt die Tatsache, dass die förderbaren Mengen an Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten viel zu gering sind, um einen nennenswerten Beitrag zu leisten“, kritisiert Thorsten Glauber, energiepolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. Um die Energiewende wirklich voran zu bringen
NRW-Umweltminister verleiht ersten EnergieInnovationsPreis.NRW für Energiemanagementsysteme Behörden-Mitteilungen Ökologie 30. Juni 2016 Erster EnergieInnovationsPreis.NRW – Hauptpreis für innovative Unternehmen geht an Crespel & Deiters nach Ibbenbüren (WK-intern) - Die Firma Crespel & Deiters GmbH & Co. KG aus Ibbenbüren wurde heute, am 29. Juni, in Dortmund vom Schirmherrn der Auszeichnung, Umweltminister Johannes Remmel, mit dem ersten EnergieInnovationsPreis.NRW (EIP.NRW) ausgezeichnet. Drei weitere Unternehmen aus Heiligenhaus, Hennef und Vreden bekamen jeweils Sonderpreise. Mit ihrem neuen Preis will die EnergieAgentur.NRW solche Unternehmen auszeichnen, die erfolgreiche innovative Projekte im Bereich Energiemanagementsysteme vorweisen können. Der Hauptpreis ist mit 12.500 Euro dotiert. Der sparsame Umgang mit Energie ist der ,schlafende Riese der Energiewende‘. Er ist neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ein
.ausgestrahlt: Diese Atommüll-Kommission hat keinen Weg aufgezeigt Aktuelles Ökologie 29. Juni 2016 Atommüll-Kommission kann Konflikt nicht überwinden (WK-intern) - Wesentliche Streitfragen nicht geklärt. Umweltbewegung nicht einverstanden. Zur letzten Sitzung der Atommüll-Kommission erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: Diese Kommission hat keinen Weg aufgezeigt, wie der jahrzehntelange Atommüll-Konflikt gut gelöst werden könnte. Von einem Neuanfang oder gar einem gesellschaftlichen Konsens kann auch nach 33 Sitzungen keine Rede sein. Es wird mindestens fünf Sondervoten geben, weil es in entscheidenden Teilfragen nicht gelungen ist, Verständigungen zu erzielen. So haben beispielsweise die Bundesländer Bayern und Sachsen, die bei der Schlussabstimmung nicht stimmberechtigt waren, schon deutlich gemacht, dass sie das Ergebnis nicht mittragen. Beim Thema Gorleben stehen sogar im
Bericht der Endlager-Suchkommission vom BUND abgelehnt – Sondervotum angekündigt Ökologie Verbraucherberatung 29. Juni 2016 Berlin: Als einziges stimmberechtigtes Mitglied der "Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe" hat Klaus Brunsmeier, stellvertretender Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den Abschlussbericht der Endlager-Suchkommission abgelehnt. (WK-intern) - Stattdessen kündigte der Umweltverband eines von vier Sondervoten an. Mit 15 Ja-Stimmen wurde der Bericht jedoch mehrheitlich angenommen. "Wir haben in der Kommission zwei Jahre lang konstruktiv und mit großem Engagement mitgearbeitet, um das geltende Standortauswahlgesetz zu verbessern. Erreichen wollten wir, den Mehrheitsbeschluss des Bundestags zu einem gesellschaftlichen Konsens zu machen, der einen echten Neustart bei der Endlagersuche ermöglicht. Die Kommission hat ihre eigenen Ansprüche nicht wirklich erfüllt, deshalb müssen wir den
Immer breitere Bewegung sagt Nein zu TTIP durch die Hintertür! Ökologie Verbraucherberatung 29. Juni 2016 Bündnis TTIP Stoppen und UnterstützerInnen präsentieren Zwischenbilanz zu CETA (WK-intern) - In der heißen Phase vor den Entscheidungen um das Handelsabkommen CETA zwischen EU und Kanada präsentiert das Bündnis TTIP stoppen gemeinsam mit prominenten VertreterInnen zahlreicher Initiativen rund um TTIP und CETA die gemeinsame erfolgreiche Zwischenbilanz - eine Vielzahl von Gemeinden, Bauern und Bäuerinnen, kleiner und mittlerer Unternehmen, die katholische Aktion, Gewerkschaften und NGOs erklären CETA, dem Handelsabkommen mit Kanada, eine klare Absage. CETA-Protest wird immer breiter Bereits 400 Gemeinden in ganz Österreich haben sich TTIP- und CETA-frei deklariert, fast 50 Ortsbauernausschüsse und über 2.000 UnterzeichnerInnen unterstützen die Initiative Bauern und Bäuerinnen gegen