Studie der Technischen Hochschule Ingolstadt belegt Lärmschutzwirkung von PV-Modulen auf Schallschutzwänden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 15. September 2016 Lärmschutzwirkung von Photovoltaikmodule: Eine außerordentlich gute Anbindung an die stark befahrene Bundesstraße B16 wie die der Gemeinde Weichering im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist Segen und Fluch zugleich. (WK-intern) - Zwar erhöht sich die Attraktivität als Wirtschaftsstandort außerordentlich, jedoch leiden Anwohner stark unter der Belastung, die der Straßenverkehrslärm mit sich bringt. Das Ingolstädter Solarunternehmen Anumar GmbH initiierte daher eine Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Ingolstadt und der Gemeinde Weichering, um die Möglichkeiten auszuloten, die Lärmminderung durch Schutzwälle entlang der Bundesstraße durch die Anbringung von Photovoltaik-Modulen noch zu verstärken. Eine studentische Projektgruppe der Fakultät Maschinenbau der THI führte aufwändige Versuchsreihen an einem maßstabsgetreuen Modell eines solchen
Deutsch-französischer Umwelt-Satellit MERLIN soll Klimawandel erforschen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. September 2016 Klimaschutz: DLR und CNES unterzeichnen Vertrag für Bau- und Betriebsphase des Umweltsatelliten MERLIN (WK-intern) - In Berlin haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Französische Raumfahrtagentur CNES im Beisein von Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und zugleich Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, und Thierry Mandon, Staatssekretär im französischen Ministerium für Bildung und Forschung, am 14. September 2016 das Kooperationsabkommen über die Konstruktions-, Bau- und Betriebsphase des deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN geschlossen. Das Abkommen wurde von Dr. Gerd Gruppe, Vorstand für das DLR Raumfahrtmanagement, und CNES-Präsident Jean-Yves Le Gall unterzeichnet. Die Kleinsatellitenmission
Kinderarmut auf Höchststand, CDU-Fraktion Bremen beantragt Aktuelle Stunde Ökologie Verbraucherberatung 13. September 2016 Die Kinderarmut steigt unter der rot-grünen Regierung im Land Bremen immer weiter an. (WK-intern) - Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Bertelsmann-Studie. Bremen verzeichnet demnach den stärksten Anstieg bei der Kinderarmut. Im Vergleich zu 2011 waren 2015 im Land Bremen über 3.300 Kinder mehr armutsgefährdet. Mit 31,6 Prozent liegt die Quote zudem mehr als doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt (14,7%). Erschreckend sind insbesondere die Zahlen in Bremerhaven: Mehr als 44 Prozent der unter 6-Jährigen sind hier von Armut betroffen. Die CDU-Fraktion hat angesichts dieser Entwicklung eine Aktuelle Stunde unter dem Titel „Kinderarmut ist Chancenarmut – Ankündigungen des Sentas weiterhin wirkungslos“ für die Bürgerschaftssitzung
Gene Drive: Moratorium ist wichtiges Signal Ökologie 12. September 2016 Zum Moratorium für die „Gene Drive“-Technik, das beim Kongress der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf Hawaii beschlossen wurde, erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik: (WK-intern) - Das Moratorium ist ein wichtiges Signal. Es ist nicht zu verantworten, gentechnisch veränderte Tiere oder Pflanzen in die Umwelt zu entlassen, ohne alle Folgen absehen zu können. Auch wenn die Ziele wie Kampf gegen Krankheiten zweifellos gut und wichtig sind, dürfen wir eine derartige Technik nicht anwenden, bevor nicht umfassend erforscht ist, welche Langzeitfolgen so eine Freisetzung für das ganze Ökosystem hat. Denn so eine Freisetzung ist unkontrollierbar und unumkehrbar. Das Moratorium muss auch genutzt werden, um
Höfken fordert den Pannenreaktor AKW Tihange endlich stilllegen Ökologie 12. September 2016 Erneuter Störfall beim AKW Tihange - Höfken bekräftigt Forderung: Pannenreaktor endlich stilllegen (WK-intern) - Nachdem erneut zwei Reaktoren (Tihange 1 und 2) des belgischen Atomkraftwerkes Tihange abgeschaltet wurden, bekräftigte Umweltministerin Ulrike Höfken ihre Forderung nach einer Stilllegung des Atomkraftwerkes: „Die erneuten Vorkommnisse zeigen die Unsicherheit von Tihange. Der Pannenreaktor sollte endlich abgeschaltet werden.“ Rheinland-Pfalz ist daher der Klage der StädteRegionAachen gegen die Wiederinbetriebnahme von Tihange 2 beigetreten. Außerdem hat die Landesregierung bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die Laufzeitverlängerung von Tihange 1 eingelegt. Seit Jahren mache das AKW Tihange mit Betriebsstörungen Schlagzeilen. In der Stahlwand des Reaktordruckbehälters von Tihange 2 sind sogar mehrere tausend Risse
Start in das Anschlussvorhaben Masterplan 100 % Klimaschutz – mit einem neuen Klimaschutzmanager! Ökologie 12. September 2016 Am 01.07.2016 starteten die Stadt Flensburg und der Klimapakt Flensburg e.V. in das neue Förderprojekt Masterplan 100 % Klimaschutz – Anschlussförderung. (WK-intern) - Für weitere zwei Jahre erhält der Klimaschutz in Flensburg Geld aus Berlin, um das Klimaschutzmanagement zu finanzieren, welches bei der Stadt Flensburg angesiedelt ist und sich um die Begleitung der Umsetzung der Klimaschutzstrategie kümmert. Für die notwendigen Eigenmittel für das Projekt, welches am 03.06.2018 auslaufen wird, kommen die Stadt Flensburg und der Klimapakt Flensburg e.V. auf. In den nächsten zwei Jahren sollen durch das Team der Klimaschutzmanager*innen bewährte Projekte und Aktivitäten fortgeführt (z.B. die Akquise von Fördermitteln oder die Durchführung
Bundeskanzlerin für TTIP – Sigmar Gabriel muss standhaft bleiben oder sich aus der Umklammerung der Union lösen Ökologie Verbraucherberatung 12. September 2016 Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte an TTIP festhalten und brüskiert damit ihren Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der inzwischen eine kritische Haltung gegenüber dem Freihandelsabkommen an den Tag legt, erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Diesmal muss der SPD-Parteivorsitzende standhaft bleiben und sich durchsetzen - oder sich endlich aus der Umklammerung der Union lösen. Das sollte ihm angesichts des bemitleidenswerten Zustands der Koalition, wo die CSU als Alternative für Bayern an Merkels Thron sägt und die sozialdemokratischen Würdenträger der Regierung regelmäßig die Blockadepolitik der Union beklagen, nicht allzu schwer fallen. Seine Begeisterung für CETA kann er dabei gleich mit über Bord
Sachverständigenrat für Umweltfragen: Umweltprogramm 2030 ist ein wichtiger Meilenstein Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. September 2016 Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) begrüßt nachdrücklich das heute durch Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks vorgestellte Integrierte Umweltprogramm 2030. (WK-intern) - Das Programm ist ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der deutschen Umweltpolitik und unterstützt die Ziele der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. „Das neue Programm zielt darauf, mit der Umwelt eine zentrale Grundlage unseres Wohlstandes zu sichern. Die ökologischen Belastungsgrenzen unseres Landes, aber auch der Erde insgesamt, sind in vielen Bereichen erreicht. Daher ist eine zukunftsorientierte Erneuerung nicht nur beim Klimaschutz, sondern in zahlreichen weiteren Bereichen notwendig. Dies reicht vom Verkehr zum Bauen, vom Naturschutz zur Landwirtschaft“, erklärt Ratsmitglied Prof. Dr. Wolfgang Lucht. Das Integrierte Umweltprogramm zeigt auf,
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie: Keine Angst vor der Transformation Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. September 2016 Spannende Keynotes und lebhafte Podiumsdiskussionen: Der Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des Wuppertal Instituts in der Wuppertaler Historischen Stadthalle stand ganz im Zeichen des Mottos „Making Utopia possible“. (WK-intern) - Über 500 Gäste, darunter zahlreiche namhafte internationale Nachhaltigkeits-Expert(inn)en, tauschten sich über globale Herausforderungen, nationale Fortschritte und die Bedeutung lokaler Orte des Wandels aus. "Moderne Nachhaltigkeitspolitik muss das Thema Gerechtigkeit mitdenken", forderte Prof. Dr. Dirk Messner, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), in seiner Eröffnungsrede. "Transformation ist nicht automatisch fair. Deshalb müssen wir Ängste ernst nehmen, damit aus Unsicherheit Hoffnung und Zuversicht erwächst." Welchen
Quantifizierung der chemischen Effekte von Luftschadstoffen auf die menschliche Gesundheit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. September 2016 Forscher entwickeln ein Modell, das die chemische Exposition-Wirkungsbeziehung zwischen Luftschadstoffen und reaktiven Sauerstoffverbindungen in der Oberflächenflüssigkeit der Atemwege liefert. (WK-intern) - Luftverschmutzung kann zu oxidativem Stress und negativen Auswirkungen auf die Gesundheit wie Asthma und andere Atemwegserkrankungen führen. Die zugrunde liegenden chemischen Prozesse sind bisher jedoch nicht gut charakterisiert. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz, Deutschland, und der University of California in Irvine, USA, haben jetzt ermittelt, wie die chemischen Wirkungsbeziehungen zwischen Umgebungskonzentrationen von Luftschadstoffen und den Produktionsraten und Konzentrationen von reaktiven Sauerstoffverbindungen (ROS) in der Epithel-Oberflächenflüssigkeit (ELF) der menschlichen Atemwege sind. Sie fanden heraus, dass in stark verschmutzten Umgebungen, Ozon und
Lausitzer diskutieren die Zukunft nach dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde Ökologie 10. September 2016 In Peitz (Landkreis Spree-Neiße, Brandenburg) diskutierten gestern etwa 100 Vertreter von Unternehmen, Initiativen und Kommunen Ideen für eine Zukunft nach dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde. (WK-intern) - Ulrike Menzel, Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Cottbus zieht eine positive Bilanz: „Die Tagung hat engagierte Menschen in einer konstruktiven und offenen Atmosphäre zusammengebracht und gezeigt, wie viel Potenzial die Lausitz hat. Wir werden die Diskussion unbedingt in den nächsten Monaten weiterführen.“ Wissenschaftler und Praktiker beleuchteten in ihren Beiträgen verschiedene Aspekte des Strukturwandels im Braunkohlerevier. Professor Peter Droege stellte die Entwürfe internationaler Raumplaner der Universität Liechtenstein zur Zukunft der Region vor. Die Ausstellung mit diesen Entwürfen wird in den nächsten
TTIP! Bundesweite Großdemonstrationen in sieben Städten! Ökologie Verbraucherberatung 10. September 2016 Liebe Leserin, lieber Leser, der Herbst steht vor der Tür – doch das eine oder andere braune Blatt trübt seine Farbenvielfalt. (WK-intern) - Und faul ist auch etwas im Staate, wenn mit dem Freihandelsabkommen CETA Großkonzerne Sonderklagerechte erhalten und Standards zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt mit den Füßen getreten werden. Die vorläufige Anwendung, die die EU-Kommission plant, kann dauerhaft unsere Demokratie beschädigen. Ein Europa der BürgerInnen darf nicht zulassen, dass profitgierige Chemieriesen ihr Geld gegen Gesetz, Gesundheit und Umwelt in Stellung bringen, wenn sie meinen, der Handel könne durch unsere Vorsorgeprinzipien gehemmt werden! Deshalb gehen wir am 17. September in sieben Städten