Habeck entscheidet über weitere Ölsuche im Weltnaturerbe Nationalpark Wattenmeer Ökologie 19. Dezember 2016 Explorationsbohrungen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sind nicht genehmigungsfähig. (WK-intern) - Die von der Firma Deutsche Erdöl AG (DEA) geplanten Explorationsbohrungen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sind nicht genehmigungsfähig. Zu diesem Schluss ist das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume nach Prüfung der bisher vorgelegten Unterlagen zur geplanten Explorationskampagne vor dem Hintergrund eines aktuellen Rechtsgutachtens gekommen. Dies wird dem für das Verfahren federführend zuständigen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bis Ende Januar in einer entsprechenden Stellungnahme mitgeteilt. Grundsätzlich sind nach dem Nationalparkgesetz im Nationalpark Wattenmeer Eingriffe im Sinne des Landesnaturschutzgesetzes, Sprengungen oder Bohrungen verboten. Unter dieses Verbot fallen auch die von DEA
Daten zum Klimaschutz in den Bundesländern Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. Dezember 2016 Das AEE-Portal Föderal Erneuerbar zeigt Stand und Entwicklung bei den energiebedingten Treibhausgasen (WK-intern) - Die deutschen Bundesländer sind soziökonomisch sehr unterschiedlich geprägt und haben daher auch jeweils ganz eigene Herausforderungen beim Klimaschutz zu meistern. Dabei wird das Thema durch individuelle Klimaziele durchaus offensiv angegangen – eine wachsende Zahl von Ländern gibt dem Klimaschutz sogar Gesetzesrang. Um zu zeigen, wie der Stand und die bisherige Entwicklung beim Treibhausgasausstoß ist, sind im AEE-Bundesländerportal Föderal Erneuerbar einige frisch aktualisierte Datensätze zu verschiedenen Aspekten des Klimaschutzes in einem eigenen Bereich zusammengefasst. Die Zahlen zeigen etwa eine Führungsrolle Thüringens bei der Reduzierung energiebedingter Treibhausgasemissionen: Seit 1990 konnte hier
UN-Biodiversitätskonferenz: Anstrengungen beim Schutz der biologischen Vielfalt weltweit verstärken Ökologie 19. Dezember 2016 Anlässlich der im mexikanischen Cancún zu Ende gegangenen 13. Weltbiodiversitätskonferenz hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) von der Staatengemeinschaft konkrete Maßnahmen gefordert, um den Verlust von Arten und Lebensräumen zu stoppen. (WK-intern) - "Beim Schutz unverzichtbarer Lebensräume wie Regenwälder, Korallenriffe, Flussauen oder Moore muss die Weltgemeinschaft mehr tun. Dem globalen Massensterben vieler Tier- und Pflanzenarten, insbesondere auch von Insekten, muss endlich wirksam begegnet werden", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Weiger lobte die Gründung der "Koalition der Willigen" aus europäischen und lateinamerikanischen Staaten, um den Schutz von Bienen und anderen Bestäubern voranzutreiben. Deutschland als einer der größten Industriestaaten müsse zu den
Klimaforscher untersuchen globale Luftverschmutzung in der Antarktis Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Dezember 2016 In 90 Tagen um den Südpol: Leipziger Wissenschaftler umrunden die Antarktis (WK-intern) - Am 20. Dezember startet die erste Expedition des neu gegründeten Schweizer Polarinstituts (SPI). Auf einem speziell ausgerüsteten, russischen Eisbrecher will das internationale Team dabei erstmals auf einer dreimonatigen wissenschaftlichen Fahrt die Antarktis komplett umrunden. Mit dabei sind auch zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS), die in einem Projekt des Paul Scherrer Instituts PSI die Wolkenbildung im Südpolarmeer untersuchen werden. Lausanne/Kapstadt/Leipzig - Am 20. Dezember startet die erste Expedition des neu gegründeten Schweizer Polarinstituts (SPI). Auf einem speziell ausgerüsteten, russischen Eisbrecher will das internationale Team dabei erstmals auf
Inbetriebnahme des Anlageprodukts Windpark Kalenborn Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Dezember 2016 „Festgeld mit Energie“ binnen weniger Tage komplett gezeichnet (WK-intern) - Anlässlich der Inbetriebnahme des Windparks Kalenborn im Landkreis Cochem-Zell boten die Raiffeisenbank Eifeltor eG und der Wörrstädter Projektentwickler juwi den Einwohnern der Gemeinde bei Kaisersesch die Möglichkeit, am wirtschaftlichen Erfolg der Windräder teilzuhaben. Das Interesse an dem Anlageprodukt war riesengroß. Bis zum Ende der Abmeldefrist am 14. November 2016 hatten die Bürger das komplette Kontingent von 450.000 Euro gezeichnet. Das Festgeld garantiert für einen Anlagebetrag ab 1.000 Euro über eine Laufzeit von vier Jahren eine feste jährliche Verzinsung von drei Prozent. "Der neue Windpark in Kalenborn leistet einen wesentlichen Beitrag für die erfolgreiche
Einfache Analysemethode zur Bestimmung dees HBCD-Gehalts in Dämmstoffen erfolgreich umgesetzt Ökologie 14. Dezember 2016 Aufgrund der aktuellen Abfallproblematik um das in Dämmstoffen möglicherweise enthaltene Flammschutzmittel HBCD hat die SPECTRO Analytical Instruments GmbH einer neuen Analysemethode des Fraunhofer-Instituts einem Praxistest unterzogen und zehn Polystytrolproben mithilfe der ED-RFA-Spektrometrie erfolgreich analysiert. (WK-intern) - Seit Oktober 2016 darf Polystyroldämmstoff („EPS“), das mit dem Flammschutzmittel HBCD behandelt worden ist, nicht mehr im allgemeinen Bauschutt enthalten sein, sondern muss stattdessen einer separaten Entsorgung zugeführt werden, sofern keine besondere Genehmigung vorliegt. Erlaubt ist hier eine maximale HBCD-Konzentration im Dämmstoff von 1.000 mg/kg. Bei der Entsorgung stellt sich jetzt die Frage, ob zur Entsorgung vorgesehenes Material HBCD enthält und – wenn dem so ist –
Unhaltbaren Zustand bei Dämmstoffentsorgung noch in dieser Woche beenden Aktuelles Ökologie 13. Dezember 2016 Fehlentscheidung jetzt korrigieren - keine Zeit mehr für politische Spielchen einiger Umweltminister (WK-intern) - Auf der am Freitag dieser Woche stattfindenden Sitzung des Bundesrates steht auch die Einstufung von HBCD-haltigen Styroporplatten als gefährlicher Abfall auf der Tagesordnung. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart: "Es ist unerträglich, dass sich die Hängepartie um die Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmplatten weiter in die Länge zieht. Bürger und Handwerker erleben derzeit das Trauerspiel einer politischen Handlungsblockade. Grund dafür ist augenscheinlich die Angst einiger grüner Länderumweltminister, zum Beispiel der Minister Remmel aus Nordrhein-Westfalen und Untersteller aus Baden-Württemberg, eine einmal getroffene
Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat heute Strafanzeige gegen EnBW, Eon und RWE erstattet Mitteilungen Ökologie 12. Dezember 2016 Strafanzeigen wegen Strahlenbelastung durch zusätzliche Brennelement-Wechsel (WK-intern) - Steuertrick der AKW-Betreiber erhöht radioaktive Belastung der Bevölkerung Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat heute Strafanzeige gegen EnBW, Eon und RWE erstattet. Grund sind die erhöhten radioaktiven Emissionen durch die Steuerspartricks der AKW-Betreiber zur Umgehung der Brennelemente-Steuer. Dazu erklärt Armin Simon, Sprecher von .ausgestrahlt: "Um die Brennelemente-Steuer zu umgehen, nehmen die AKW-Betreiber eine technisch absolut vermeidbare, völlig unnötige zusätzliche Strahlenbelastung der Bevölkerung und ihrer Beschäftigten in Kauf. Das widerspricht dem beim Strahlenschutz geltenden Minimierungsgebot in eklatanter Weise. Die AKW-Betreiber setzen Wirtschaftlichkeit vor Gesundheitsschutz. Die Aufsichtsbehörden decken diese Prioritätensetzung auch noch. Das ist nicht hinnehmbar. Deswegen haben wir heute bei
Die großen Atom-Klagen laufen weiter Mitteilungen Ökologie 11. Dezember 2016 Rückzug von 20 Klagen durch AKW-Betreiber nicht viel mehr als ein PR-Trick. (WK-intern) - Zu der Ankündigung der Stromkonzerne, einige Klagen fallen zu lassen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Wenn die AKW-Betreiber jetzt 20 Klagen fallen lassen, so ist das nicht viel mehr als eine PR-Maßnahme. In diesen Verfahren geht es lediglich um 600 bis 800 Millionen Euro. Dagegen umfassen die Klagen, die die Stromkonzerne weiter aufrechterhalten, ein Volumen von 11 bis 12 Milliarden Euro. Zurückgezogen wird also lediglich ein Anteil von fünf bis sieben Prozent. Der Jubel in den Parteien ist verfehlt. Entweder die Politik hat den Trick der Konzerne nicht
Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler hielt Festrede zum 25-jährigen Bestehen der DBU Ökologie 11. Dezember 2016 „Allen Menschen Leben in Würde ermöglichen, ohne Planeten zu zerstören“ (WK-intern) - „Die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert ist es, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, ohne dabei unseren Planeten zu zerstören. Das kann und wird nicht mit dem jetzigen Wohlstands- und Wachstumsmodell der Industrieländer gelingen. Wenn alle Menschen so produzieren und konsumieren würden wie die Europäer und Amerikaner, dann bräuchten wir drei oder vier Planeten in Reserve. Die haben wir aber nicht.“ – Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler zog gestern Abend dieses Fazit in seiner Festrede als Schluss- und Höhepunkt eines Kongresses, zu dem die Deutsche Bundesstiftung
Wir sind womöglich letzte Generation, die Umschwung noch schaffen kann Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Dezember 2016 DBU-Kongress zum 25-jährigen Bestehen der DBU in Berlin – Appelle, entschlossen zu handeln (WK-intern) - „Kleine, nationalstaatliche Strukturen sind wieder auf dem Vormarsch. Doch das kann nicht die Antwort auf die globalen Fragen wie Klimawandel und Armut sein. Was wir stattdessen brauchen, sind globale Kooperationen. Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir die komplexen Aufgaben angemessen lösen, denn Umweltprobleme machen vor Staatsgrenzen keinen Halt.“ – Diesen Appell richtete heute Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), im Radialsystem Berlin an Politik, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens veranstaltete die DBU einen Kongress, in dem es
Mit elektrischen Frachträdern will UPS innerstädtische Staus, Lärm und Emissionen reduzieren E-Mobilität Ökologie 10. Dezember 2016 Motorized tricycle tested in Switzerland (WK-intern) - UPS's "rolling laboratory" includes a three-wheel delivery vehicle well suited for narrow streets. For decades, UPS's iconic brown fleet has been an international symbol for: Hey, there's a delivery coming! While the delivery truck does well with hauling large boxes, navigating congested, centuries-old roads – especially those in European center cities – is more challenging. Through its "rolling laboratory" – a fleet of more than 5,000 alternative fuel and advanced technology vehicles – UPS tests options for alternative fuels and technologies in real time across various terrains. UPS has been exploring the economic viability and