Forsa-Umfrage: Jeder zweite Bauherr legt Wert auf ein Nachhaltigkeitszertifikat Mitteilungen Ökologie 27. Februar 2017 DGNB zertifiziert mittlerweile alle Häuser der DFH-Marken (WK-intern) - Laut der aktuellen Forsa-Umfrage „DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit“ im Auftrag der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG legt mehr als jeder zweite Bauherr (55 Prozent) hohen oder sehr hohen Wert auf ein Zertifikat, dass durch einen unabhängigen Dritten die nachhaltige Bauweise seines Eigenheims bestätigt. „Die Umfrage zeigt, dass das Thema nachhaltiges Bauen mittlerweile in der Gesellschaft angekommen ist“, so Dr. Sven Lundie, Leiter des Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagements bei der DFH. „Bauherren verstehen eine nachhaltige Bauweise als Gewinn, nicht mehr als Verzicht. Gleichzeitig möchten sie die Nachhaltigkeit ihres Eigenheims aber von unabhängiger Stelle bestätigt sehen.“ Als wichtiges Qualitätssiegel
AKW Philippsburg: Seit 32 Jahren illegal am Netz Ökologie Verbraucherberatung 27. Februar 2017 Atomkraftgegner fordern, den Reaktor endgültig abzuschalten (WK-intern) - Laut dem baden-württembergischen Umweltministerium ist das AKW Philippsburg 2 seit Jahrzehnten nicht gegen Erdbeben und Flugzeugabstürze gesichert. Im Bauplan des AKW war ein Fehler, der im Falle eines Falles zum Ausfall der Notkühlung führen könnte. Die Folge wäre eine Kernschmelze. Sowohl der Betreiber EnBW als auch die Atomaufsicht gingen über drei Jahrzehnte von völlig falschen Sicherheitsvoraussetzungen aus. So wie das Kraftwerk gebaut wurde, hätte es nie genehmigt werden dürfen. Der Leiter der Atomaufsicht, Gerrit Niehaus, erklärte im SWR: „Wir müssen feststellen, dass das Kernkraftwerk Philippsburg II 30 Jahre lang nicht so sicher war, wie wir das
.ausgestrahlt meldet viele neue Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 22. Februar 2017 Wenn sich am 11. März der dreifache Super-GAU von Fukushima zum sechsten Mal jährt, dann ist das kein Jahrestag, der an etwas Vergangenes erinnert, sondern dann lenkt er unseren Blick auf die noch andauernde Katastrophe in Japan. (WK-intern) - Und der Tag erinnert uns daran, dass der Bundestag 2011 nur einen halben Atomausstieg beschlossen hat. Seither ist mit Grafenrheinfeld nur ein einziges weiteres AKW vom Netz gegangen, acht laufen unvermindert weiter und werden dabei immer älter und störanfälliger. Dass das immer weniger Menschen hierzulande bewusst ist, zeigt eine Karte, die die große Bonner Tageszeitung „Generalanzeiger“ kürzlich veröffentlichte. Unter der Überschrift „So weit ist
Elektrifizierung: „Oberleitung für Güterbahn statt für Lkw“ E-Mobilität Ökologie 22. Februar 2017 EU-Vergleich: Deutschlands Elektrifizierungsgrad mit 60 Prozent nur Mittelmaß (WK-intern) - Beim Thema Elektromobilität sieht die Allianz pro Schiene Versäumnisse der Politik bei der weiteren Elektrifizierung des deutschen Schienennetzes. Neueste Vergleichszahlen der EU zeigen große Unterschiede beim Elektrifizierungsgrad zwischen den Bahnnetzen der europäischen Länder, wie aus einer Auswertung der Allianz pro Schiene hervorgeht. Demnach liegt Deutschland mit einem Elektrifizierungsgrad von 60 Prozent zwar über dem EU-Schnitt von 52 Prozent, platziert sich aber klar hinter europäischen Spitzenreitern wie der Schweiz (100 Prozent Elektrifizierungsgrad), Belgien (85 Prozent), den Niederlanden und Schweden (beide 76 Prozent), Italien (71 Prozent) oder Österreich (70 Prozent). Elektrifizierung: Allianz pro Schiene für 70
Die französischen Pannen-AKWs müssen vom Netz genommen werden Ökologie 19. Februar 2017 Anlässlich der Debatte zu Zwischenfällen in französischen Atomkraftwerken erklärt Andreas Rahm, der energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion Rheinland-Pfalz: (WK-intern) - „Es ist sehr beunruhigend, dass es in den vergangenen Monaten und Wochen zu vielen Zwischenfällen in den grenznahen französischen Atomkraftwerken gekommen ist: Vor zehn Tagen ist im Kraftwerk von Flamanville ein Brand ausgebrochen, in Cattenom hat es vorletzte Woche zwei Mal gebrannt, und im Atomkraftwerk in Fessenheim kam es Ende 2016 zu erheblichen Störfällen. Dies waren allesamt technische Pannen. Eine glückliche Fügung war lediglich, dass jeweils kein Strahlenrisiko bestanden hat. Es hat sich aber in aller Deutlichkeit gezeigt, dass es beim Betrieb von Atomkraftwerken
Umstellung auf klimafreundliche Transportketten von Unternehmen Ökologie 18. Februar 2017 Verkehrsmittel kombinieren, Gütertransport optimieren (WK-intern) - Bundesumweltministerium fördert die Umstellung auf klimafreundliche Transportketten von Unternehmen Wirtschaftliche Vorteile durch ökologischere Transportplanung – ein neues Mobilitätsprojekt im Güterverkehr soll Unternehmen bei der Umstellung auf den kombinierten Verkehr unterstützen. Dabei setzen die Experten des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) sowie der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV) auf die Praxisanalyse, Erfahrungsaustausch und Umsetzung der errechneten Potenziale. „ERFA-KV“ heißt das vom Bundesumweltministerium geförderte Verbundprojekt, das einen weiteren Baustein zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor darstellt. Die Projektpartner bauen in den Regionen Dortmund, Frankfurt und Regensburg gemeinsam mit den örtlichen Industrie- und Handelskammern (IHK) sogenannte Erfahrungsaustausch-Gruppen mit Unternehmen
G20-Außenministertreffen in Bonn Mitteilungen Ökologie Videos 17. Februar 201717. Februar 2017 G20-Außenministertreffen: Greenpeace-Aktivisten demonstrieren für gemeinsamen Klimaschutz Umweltschützer fordern mit Schlauchbooten auf dem Rhein: "Planet Earth First" (WK-intern) - Für gemeinsames Handeln der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) bei globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute zu Beginn des G20-Außenministertreffens in Bonn. Auf dem Rhein unmittelbar vor dem Tagungsort fordert ein Transparent zwischen den Masten des Greenpeace-Schiffs Beluga: "Planet Earth First". Ein 300 Quadratmeter großes Banner mit dem gleichen Slogan haben weitere Aktivisten an ein Hochhaus in Sichtweite des Tagungsorts gehängt. Die Umweltschützer spielen damit auf "America First" an, das Motto von US-Präsident Donald Trump. Rund 40 Aktivisten versuchen mit Schlauchbooten ans
Abschluss des Beteiligungsprozesses zum Klimaschutzplan 2050 Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. Februar 2017 Klimaschutz aus Bürgerhand (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium will seine Klimaschutzpolitik auch künftig auf einen breiten Beteiligungs- und Dialogprozess stützen. Welche Lehren dabei aus der 2015 gestarteten Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzplan 2050 zu ziehen sind, diskutierte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute auf einer Veranstaltung zum Abschluss des Beteiligungsverfahrens in Berlin. Hendricks: „Dialog eröffnet neue Perspektiven. Was wir im Beteiligungsverfahren gelernt haben, hat uns bei der Entwicklung des Klimaschutzplans geholfen. Wir werden diesen Erfahrungsschatz auch bei der Erarbeitung unser künftigen Klimaschutzpolitik nutzen.“ Der Klimaschutzplan 2050 war am 14.11.2016 vom Bundeskabinett beschlossen worden. Vorausgegangen war unter Federführung des BMUB eine breit angelegte Bürgerbeteiligung: Rund 800 Vertreter*innen von Bundesländern, Kommunen,
Mehr Demokratie: CETA Handelsabkommen kann im Bundesrat noch gestoppt werden Ökologie Verbraucherberatung 15. Februar 2017 Trotz Ablehnung des CETA-Volksbegehrens in Bayern – Widerstand in den Bundesländern hat gute Chancen (WK-intern) - Der bayerische Verfassungsgerichtshof hat heute (15. Februar) das Volksbegehren „Nein zu CETA!“ für unzulässig erklärt. „Es ist schade, dass das Verfassungsgericht den Weg für einen Volksentscheid über CETA versperrt“, sagt Claudine Nierth, Vorstandssprecherin von Mehr Demokratie. „Wir sind sicher, die Bayern hätten CETA mit Hilfe der direkten Demokratie eine Absage erteilt.“ Das von Mehr Demokratie, Bund Naturschutz, Campact, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung und dem Umweltinstitut München getragene Volksbegehren „Nein zu CETA!“ war innerhalb weniger Tage von rund 85.000 Menschen unterstützt worden. „Die Landesregierung hat den Bürgern in
München: Aktuelle Stunde zur Luftbelastung durch Verkehrs-Abgase Mitteilungen Ökologie 15. Februar 2017 Ludwig Hartmann fordert Maßnahmen zur Luftreinhaltung – jährlich mehr Tote durch Abgase als Verkehrstote auf Deutschlands Straßen (WK-intern) - Der Bayerische Landtag wird sich gleich zu Beginn seiner Sitzung am 14. Februar (14 Uhr) mit der Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Belastung in Bayerns Städten beschäftigen. „Endlich wieder frei durchatmen. Für saubere Luft statt Feinstaub und Abgasen“ lautet der Titel der von den Landtags-Grünen beantragten Aktuellen Stunde. „In München und Nürnberg wurden zu Jahresbeginn fast jeden zweiten Tag die Feinstaub-Grenzwerte an verkehrsreichen Plätzen gerissen“, so Fraktionschef Ludwig Hartmann. Zudem würden die Jahresgrenzwerte für die Stockoxidbelastung regelmäßig deutlich übertroffen. „In Deutschland sterben jährlich doppelt so viele Menschen
Unterrichtsmaterial „Fluchtursache Klimawandel“ Ökologie Verbraucherberatung 14. Februar 2017 Die Interessengemeinschaft Windkraft (IG Windkraft, St. Pölten, Österreich) hat Unterrichtsmaterialien zum Klimawandel, zum Kampf um Ressourcen und Fluchtursachen veröffentlicht. (WK-intern) - Entstanden ist ein Leitfaden für Lehrer, der aufzeigt, wie an die Verknüpfung dieser drei Themen herangegangen werden kann. Das Projekt wurde vom österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft unterstützt. Die Schüler sollen im Unterricht eine Verbindung der drei Probleme herstellen, Zusammenhänge erkennen und spielerisch Lösungen suchen können. Das hervorragend gemachte Buch gibt es zum kostenlosen Download bei: https://www.igwindkraft.at/mmedia/download/2016.10.19/1476882866578739.pdf „Klimawandel, der Kampf um Energieressourcen und Flüchtlingsströme: Wie können wir diesen großen Herausforderungen unserer Zeit begegnen? Unter anderem mit Anpassungsmaßnahmen, Energieeinsparung und dem möglichst
Sensationelles Urteil für den Klimaschutz: Dritte Startbahn Flughafen Wien darf nicht gebaut werden Mitteilungen Ökologie 13. Februar 2017 „Durch den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat und dem damit erhöhten Flugverkehr würden die Treibhausgasemissionen Österreichs deutlich ansteigen. (WK-intern) - Dies ergibt sich unter Berücksichtigung der Emissionen beim Start- und Landevorgang sowie dem Treibhausgasausstoß nach Erreichen der Flughöhe. Aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichtes ist diese hohe zusätzliche CO2-Belastung gegenüber den positiven Aspekten des Vorhabens nicht zu rechtfertigen. “ So begründet das Bundesverwaltungsgericht Österreich sein Urteil wogegen es keine Revision zugelassen hat. https://www.bvwg.gv.at/presse/dritte_piste_des_flughafens_wien.html Allerdings will die Flughafen Wien AG beim Bundesverwaltungsgerichthof gegen diese Entscheidung vorgehen. Das Urteil ist sensationell. Gibt es doch dem Klimaschutz eine höhere Bedeutung als dem wirtschaftlichen Interesses eines weiteren Ausbaus des