Nicht überall wo „Bio“ drauf steht, ist auch wirklich „Bio“ drin Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. März 2017 Kühe kochen nicht (WK-intern) - TU-Lebensmittelchemiker entwickeln ein neues Analyseverfahren zum Nachweis von Bio-Milch und artgerechter Ernährung von Milchkühen Nicht überall wo „Bio“ drauf steht, ist auch wirklich „Bio“ drin, warnen Verbraucherschützer. Einem Team von Dresdner Lebensmittelchemikern unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Henle ist es nun gelungen, ein neues Verfahren zur Unterscheidung von "konventioneller" und "ökologisch" erzeugter Milch (Bio-Milch) zu entwickeln. Kühe, die konventionell gefüttert werden, erhalten in der Regel Kraftfutter, welches mehr oder weniger stark erhitzt wurde. Durch das Erhitzen entstehen Verbindungen, sogenannte Glykierungsprodukte (Verbindungen aus der Reaktion von Zucker mit Proteinen), die in der Milch messbar sind. Kühe, die ökologisch
Laufsteg für den Fischotter Ökologie 18. März 2017 Deutsche Umwelthilfe hat heute mit Bürgermeister René Hartnauer von der Stadt Greußen eine Berme eingeweiht (WK-intern) - Neun weitere dieser Artenschutzmaßnahmen sind bis Ende 2019 in Thüringen geplant Der Fischotter galt bis in die Neunziger in Thüringen als ausgestorben. Heute ist das Tier in der Weißen Elster und in der Pleiße zu Hause und dringt nach und nach auch in die Saale, Unstrut, Helme und Werra vor. Der Straßenverkehr ist die größte Gefahr für den Rückkehrer. Um die Wassermarder zu schützen, werden in Thüringen mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Bermen unter Brücken gebaut. Die Passierhilfen dienen dazu, dass die Tiere sicher von
NABU: Mit neuem Verpackungsgesetz droht Aus für die Mehrwegflasche Ökologie Verbraucherberatung 18. März 2017 Der NABU kritisiert die aktuellen Pläne der Bundesregierung für ein neues Verpackungsgesetz. (WK-intern) - In dem jetzt dem Bundestag vorgelegten Entwurf wurden mehrere Umweltvorgaben ohne Not aufgeweicht oder ganz gestrichen. So stünde im schlimmsten Fall sogar die Mehrwegflasche vor dem Aus. Auch die verbraucherfreundliche Sammlung von Wertstoffen in einer Tonne hat die Bundesregierung gestrichen, ebenso fehlen fortschrittliche Ziele zum Recycling von Kunststoffen. Der NABU fordert die Abgeordneten des Bundestags daher dazu auf, im Gesetzgebungsverfahren die Umweltvorgaben wieder deutlich zu erhöhen - und damit zu den Zielen zurückzukehren, die bereits im ersten Entwurf für das Gesetz 2015 auf dem Tisch lagen. Diese waren deutlich ambitionierter.
AKW Gundremmingen vom Netz Ökologie Verbraucherberatung 18. März 2017 Offener Brief: Hendricks muss das AKW Gundremmingen vom Netz nehmen Bayerische Atomaufsicht ignoriert Sicherheitsmängel (WK-intern) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) soll die bayerische Atomaufsicht anweisen, das Atomkraftwerk (AKW) Gundremmingen wegen akuter Gefahren für die Bevölkerung vorläufig abzuschalten. Das verlangen die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und das Umweltinstitut München in einem offenen Brief an die Ministerin. Hintergrund ist ein aktuelles Gutachten, welches nachweist, dass sowohl Block B als auch Block C des AKW Gundremmingen gegen die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen für deutsche Atomkraftwerke verstoßen. "Die Not- und Nachkühlsysteme beider Blöcke erfüllen nicht die notwendigen Voraussetzungen, um Störfälle sicher zu beherrschen", unterstreicht Christina Hacker, Vorstand und Referentin für Radioaktivität am
Internationales Wattenmeer-Partnerschaftszentrum kommt nach Niedersachsen Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. März 2017 Umweltminister Stefan Wenzel und Oberbürgermeister Andreas Wagner unterschreiben Kooperationsvereinbarung und starten Architektenwettbewerb (WK-intern) - Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel und der Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Andreas Wagner haben in Hannover den Kooperationsvertrag für das neue „Trilaterale Weltnaturerbe Wattenmeer-Partnerschaftszentrum" in Wilhelmshaven unterzeichnet. „Gemeinsam mit unseren Nachbarn in Dänemark und den Niederlanden werden wir dem Weltnaturerbe Wattenmeer in der Nordsee weiteren Auftrieb und neuen Schwung geben" sagte Umweltminister Stefan Wenzel. „Die bisher schon erfolgreiche Drei-Länder-Zusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres bekommt durch das Zentrum eine zusätzliche Aufwertung. Ziel ist es, weitere Partner aus allen gesellschaftlichen Bereichen für den Erhalt des Wattenmeeres zu gewinnen und dessen
Verschiebungen der Zuständigkeiten – Aufbruchstimmung beim 6. Essener Fachgespräch Endlagerbergbau Ökologie Veranstaltungen 17. März 2017 Ganz im Zeichen der anstehenden gesetzlichen und organisatorischen Veränderungen rund um die Entsorgung und Endlagerung radioaktiver Abfälle stand das 6. Essener Fachgespräch Endlagerbergbau, das am 9. März bei DMT stattfand. (WK-intern) - Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den Herausforderungen für die Branche, die heute vorhandene Kompetenz in den neuen Strukturen weiterzutragen, beim anstehenden Start des Jahrhundertprojektes „Standortauswahlverfahren" und bei Entwicklungen in anderen Ländern. Nachdem im Juli 2016 die „Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe" ihren Abschlussbericht vorgelegt hat, wird das Jahr 2017 von der gesetzlichen Umsetzung der Empfehlungen sowie von grundlegenden Veränderungen der Organisationsstruktur in der Entsorgung radioaktiver Abfälle geprägt. Die neue Bundesgesellschaft
EU-Parlament stimmt gegen Ölbohrungen in der Arktis Ökologie 17. März 2017 Greenpeace fordert Einwirken der Republik Österreich auf Arktis-Pläne der OMV (WK-intern) - Straßburg/Wien – Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution gegen Ölbohrungen in Teilen der Arktis beschlossen. Darin werden EU-Staaten aufgefordert, sich gegen Bohrungen in dieser Region einzusetzen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt diesen Schritt und fordert die österreichische Regierung auf zu handeln. Denn diese ist mit 31,5 Prozent der größte Investor des Mineralölkonzerns OMV, der in der Arktis mehrere Ölbohrlizenzen hält. „Das Europäische Parlament ebnet mit der heutigen Resolution den Weg für eine Arktis ohne Ölbohrungen. Jetzt müssen die Nationalstaaten und somit auch Österreich endlich handeln, damit Ölförderungen in der Arktis gänzlich der
Viel Wissenswertes rund um Klima & Energie: New Energy Husum erwartet hochkarätige Gäste Erneuerbare & Ökologie new energy husum Ökologie 16. März 2017 Die New Energy Husum ist und bleibt ein Schaufenster der erneuerbaren Energien – und das seit inzwischen 14 Jahren! (WK-intern) - „Nicht zuletzt senden wir mit der Messe auch ein Signal an die Politik, an dem eingeschlagenen Weg hin zu den Erneuerbaren festzuhalten“, meint Messe-Geschäftsführer Peter Becker. Die New Energy Husum ist und bleibt ein Schaufenster der erneuerbaren Energien – und das seit inzwischen 14 Jahren! „Nicht zuletzt senden wir mit der Messe auch ein Signal an die Politik, an dem eingeschlagenen Weg hin zu den Erneuerbaren festzuhalten“, meint Messe-Geschäftsführer Peter Becker. „Dass in diesem Jahr so viel politische und fachliche Prominenz nach
Etabliertes System Sonderabfallentsorgung in Gefahr Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 16. März 2017 Das weltweit als vorbildlich anerkannte und erfolgreiche System der deutschen Sonderabfallentsorgung mit seinem fein austarierten Gleichgewicht zwischen Rohstoffrückgewinnung und Beseitigung ist in Gefahr, warnte der Vorsitzende des bvse-Fachverbands Sonderabfallentsorgung, Werner Schmidt, heute beim bvse-Forum Sonderabfallentsorgung in Göttingen. (WK-intern) - „In der Abfallverzeichnisverordnung sind 407 Sonderabfallschlüssel gelistet. Damit umfasst die Sonderabfallentsorgung einen sehr großen Mengenstrom bei der Abfallentsorgung - auch wenn sich dieser Mengenstrom in sehr viele unterschiedliche Teilströme aufgliedert. Leider ist Vielen die zentrale Bedeutung der Sonderabfallentsorgung nicht bewusst, “ klagte Schmidt vor den rund 80 Teilnehmern. Der Erfolg der deutschen Sonderabfallentsorgung, beruht darauf, dass Unternehmen, bei denen Sonderabfälle anfallen, relativ einfach und ohne
Klimaschutz: Die Zeit läuft uns davon! Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. März 2017 Klimaschutz ist eine Investition in die Zukunft! (WK-intern) - „Die Zeit läuft uns davon!“ Mit diesen eindringlichen Worten leitete Prof. Dr. Olav Hohmeyer – weltweit anerkannter Klimaschutz-Experte – seinen informativen Vortrag zur aktuellen Klimasituation im Rahmen einer Pressekonferenz am 15.03. ein. Dabei stellte er sehr deutlich heraus, dass bei einem „Weiter so“ in Sachen weltweitem Treibhausgasausstoß in den nächsten Jahrhunderten der Meeresspiegel um bis zu 7 Meter steigen würde. Anlass für seine mahnenden Darstellungen ist die noch bevorstehende Entscheidung zur weiteren Bereitstellung von Finanzmitteln für die Arbeit des Klimaschutzmanagements der Stadt Flensburg. Auch für Henning Brüggemann (Vorsitzender des Klimapakt Flensburg) ist die Refinanzierung
Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus Ökologie Veranstaltungen 16. März 2017 BSH als Copernicus-Fachkoordinator auf dem „Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus“ vom 14.-16.03.2017 in Berlin (WK-intern) - Als Fachkoordinator für den Copernicus-Dienst zur Überwachung der Meeresumwelt richtet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) wieder die Marine Fachsession auf dem „Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus“ aus. Das Forum findet dieses Jahr erneut im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin statt. Durch das Copernicus-Programm der EU und der Europäischen Weltraumagentur (ESA) wird eine Infrastruktur für Erdbeobachtung und Geoinformation geschaffen, die für innovative Dienstleistungen in Verwaltung, Privatwirtschaft und Wissenschaft genutzt werden kann. Das diesjährige Thema ist „Copernicus@work“. Der Name verdeutlicht, dass Copernicus
Umweltinformation/Satellitenfernerkundung – Copernicus sieht alles Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. März 2017 Die weltweiten Herausforderungen der Umwelt- und Stadtentwicklungspolitik sind ohne verlässliche Daten nicht lösbar. (WK-intern) - Deshalb gewinnt die Fernerkundung der Erde durch Satelliten zunehmend an Bedeutung. Sie bietet die Möglichkeit, Daten über den Zustand der Umwelt zu erhalten und frühzeitig Maßnahmen einzuleiten. Darum geht es bei „Copernicus@work“, dem Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus 2017, das heute von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarze-Lühr-Sutter, eröffnet wurde. Neben dem BMUB gehören BMVI, BMI, BMEL und das DLR Raumfahrtmanagement zu den Veranstaltern. Schwarzelühr-Sutter: „Die digitalen Technologien der Fernerkundung helfen uns bei der Bewältigung zentraler Menschheitsprobleme. Die Überwachung des Klimawandels, der Zustand von Ökosystemen, Ressourcenknappheit oder