Forschung für sauberes Trinkwasser Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Juni 2017 Der Sonderforschungsbereich AquaDiva wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 9,5 Millionen Euro für weitere vier Jahre gefördert (WK-intern) - Sauberes Trinkwasser ist hierzulande eine Selbstverständlichkeit. Rund 4,5 Milliarden Kubikmeter werden jedes Jahr in Deutschland verbraucht. Pro Kopf sind das etwa 120 Liter pro Tag. Mehr als zwei Drittel dieser Menge entstammt dem Grundwasser. Doch wie sicher sind diese lebensnotwendigen, unterirdischen Wasserreservoire angesichts intensiver Landnutzung, Umweltverschmutzung und des Klimawandels? Dieser Frage gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Partnern im Sonderforschungsbereich (SFB) "AquaDiva" nach. 2013 gestartet, wird der Forschungsverbund auch in den kommenden vier Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt. Für
Chancen und Risiken der Bioökonomie Ökologie Veranstaltungen 19. Juni 2017 Umweltbildungsprojekt: Generation von morgen fit machen (WK-intern) - Knappe fossile Rohstoffe, Klimaveränderungen und eine wachsende Weltbevölkerung gehören zu den gesellschaftlichen Herausforderungen heute und morgen. „Nur ein Wandel hin zu einer nachhaltigen, rohstoffeffizienten Wirtschaft, die auf erneuerbaren Ressourcen setzt und Rohstoffe spart, kann zukunftsfähig sein“, sagte Dr. Ulrich Witte, Leiter der Abteilung Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), anlässlich des heutigen Startschusses eines von der DBU fachlich und finanziell geförderten Umweltbildungsprojektes. Die Bioökonomie – das Nutzen von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen etwa zur Effizienzsteigerung technischer Verfahren – biete Lösungen, berge aber auch Risiken. „Während Unternehmen auf diesem Feld agieren, ist das Thema
Mit Schwung in die Mobilitätswende – DBU fördert Modellprojekt an der Hochschule Osnabrück Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Juni 2017 Ein Pendlerportal für die ländliche Region und verbesserte Carsharing-Möglichkeiten: (WK-intern) - Mit diesen und vielen weiteren Bausteinen wächst an der Hochschule Osnabrück ein betriebliches Mobilitätsmanagement, unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Wie sieht das Mobilitätsverhalten der Studierenden an der Hochschule Osnabrück aus? Und wie ist es möglich, dieses Verhalten im Sinne einer Umweltentlastung durch neue, innovative Mobilitätsangebote und eine sogenannte suffizienzorientierte Kommunikation positiv zu beeinflussen? Diesen Fragen geht das Forschungsprojekt „Suffizientes Mobilitätsverhalten – Nutzen statt Besitzen“ an der Hochschule nach. Suffizienz bedeutet frei übersetzt Genügsamkeit. Die Forscherinnen und Forscher wollen herausfinden, inwiefern Menschen einen umweltverträglichen Verbrauch von Materie und Energie als attraktiv wahrnehmen
NABU: Endlich Schluss mit Glyphosat & Co. auf ökologischen Vorrangflächen Ökologie 17. Juni 2017 EU-Abgeordnete stimmen für Pestizid-Verbot (WK-intern) - Straßburg – Der NABU begrüßt den heutigen Beschluss des Europäischen Parlaments für ein Verbot von Pestiziden auf ökologischen Vorrangflächen ab Januar 2018. EU-Agrarkommissar Phil Hogan hatte einen entsprechenden Vorschlag für ein Pestizidverbot auf diesen Flächen gemacht, um dem Artenverlust in der Landwirtschaft entgegenzuwirken. Die Abgeordneten stimmten knapp gegen den Beschluss des EU-Agrarausschusses und die Resolution des deutschen EP-Abgeordneten Albert Deß (CSU) und des Briten John Stuart Agnew (UKIP). Beide hatten sich zuvor im Agrarausschuss gegen den Vorschlag der EU-Kommission und somit gegen das Pestizidverbot auf ökologischen Vorrangflächen stark gemacht. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Glyphosat und Co. haben auf diesen
Germanwatch kritisiert, dass globale Verantwortung des Landes im Vertrag zu kurz komme Ökologie 17. Juni 2017 Klima, Verkehr, Erneuerbare Energien: NRW-Koalitionsvertrag droht Rolle rückwärts einzuleiten (WK-intern) - Mit dem heute vorgestellten Koalitionsvertrag von CDU und FDP droht sich Nordrhein-Westfalen nach Ansicht von Germanwatch in zentralen Bereichen wie Klimapolitik, Verkehr und Erneuerbaren Energien von der konstruktiven Gestaltung der Zukunft zu verabschieden. Es sei zwar gut, dass sich die künftige Landesregierung zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens bekenne. Ihre Aussage, die Klimaziele nur noch an den Minimalzielen der EU orientieren zu wollen, stehe dazu aber ebenso im Widerspruch wie ihre Betonung der Rolle der Braunkohle als Brückentechnologie - einstweilen bis 2045. "Während die Bundeskanzlerin entschiedeneren Klimaschutz in Deutschland fordert, will sich die
Bundesverband Erneuerbare Energie mit neuen Vorschlägen für eine erfolgreiche Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Juni 2017 Die Energiewende ist eines der größten Modernisierungsprojekte unserer Gesellschaft. (WK-intern) - Damit sie nicht auf halbem Wege stockt, gilt es jetzt, den eingeschlagenen Weg zielstrebig weiterzugehen. Mit den hier vorliegenden Vorschlägen will der BEE dazu beitragen: unser Klima wirksamer zu schützen. unseren Wirtschaftsstandort zu stärken. dass Energie auch in Zukunft bezahlbar bleibt. Nur mit einem engagierteren Ausbau Erneuerbarer Energien – bei Strom genauso wie bei Wärme und Verkehr – können wir den Pariser Klimavertrag und unsere gegenüber der EU verbindlichen Erneuerbaren-Ausbauziele einhalten. Wenn wir die Erderhitzung auf ein erträgliches Maß begrenzen wollen, müssen wir die Energiewende daher deutlich entschiedener angehen und zugleich gerechter gestalten. Deutschland wird sich,
Zeichen für den Schutz des Klimas setzen Greenpeace-Aktivisten an der Elbphilharmonie Ökologie Veranstaltungen 16. Juni 2017 Michael Abramovich spielt auf schwimmendem Konzertflügel Chopins Nocturne (WK-intern) - „Planet Earth First“: Greenpeace-Aktivisten projizieren Klimaforderung auf Elbphilharmonie Drei Wochen vor dem G20-Gipfel projizieren die Klimaschützer eine herzförmige Erde mit der Forderung „Planet Earth First“ auf das Konzerthaus – eine Antwort auf Donald Trumps „America First“-Politik. An einem schwimmenden Konzertflügel auf der Elbe spielt der Pianist Michael Abramovich gleichzeitig Frédéric Chopins Nocturne op. 9, Nr. 2 in Es-Dur. Mit der nächtlichen Aufführung des Werks will Greenpeace ein musikalisches Zeichen für die Bewahrung des Planeten Erde setzen. Am 7. Juli, dem ersten Gipfelabend werden die G20-Chefs die Elbphilharmonie für ein Konzert besuchen. „Der Gipfel
Liberaler Aufwind für Rotmilan und Fledermaus Ökologie Windenergie 16. Juni 2017 Deutsche Wildtier Stiftung: Koalitionsvertrag in NRW stoppt den Ausbau der Windkraft zu Lasten der Wildtiere (WK-intern) - Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren. Da der Raum knapp wird, haben viele Bundesländer sogar Waldgebiete für den Bau von Windenergieanlagen geöffnet. Opfer dieser Politik sind Schwarzstorch, Rotmilan und Fledermaus. Sie kollidieren mit den Anlagen oder geben ihre Brutplätze wegen zunehmender Störungen auf. "Keine Windenergieanlagen im Wald ist eine zentrale Forderung der Deutschen Wildtier Stiftung", sagt Alleinvorstand Professor Dr. Fritz Vahrenholt. Die neue Koalitionsregierung in Nordrhein-Westfalen hat jetzt ernst gemacht: Sonderbaurechte für Windenergieanlagen in Waldgebieten wird es künftig nicht mehr geben. Damit müssen Windenergieanlagen
GreenShipping: Methanol – eine gangbare Alternative für die Zukunft! Bioenergie Ökologie Technik 15. Juni 2017 In den letzten Jahren hat die Diskussion über alternative Brennstoffe in der Schifffahrt zunehmend an Bedeutung gewonnen, denn weitere Verschärfungen der Emissionsgrenzwerte sind zu erwarten, zum Beispiel durch die Implementierung zusätzlicher ECA-Gebiete oder deren Ausweitung auf NOx-Emissionsschutzgebiete. (WK-intern) - Zudem wird ab 2020 die weltweite Absenkung des zulässigen Schwefelgehaltes in Schiffsbrennstoffen auf 0,5 Prozent in Kraft treten. Die Einhaltung dieser Grenzwerte stellt die Schifffahrtindustrie vor große Herausforderungen. Um den aktuellen und kommenden Anforderungen gerecht zu werden, setzen Akteure aus der Schifffahrtindustrie zunehmend auf alternative Kraftstoffe. Am 7. Juni 2017 lud das Maritime Cluster Norddeutschland mit dem angeschlossenen Kompetenzzentrum GreenShipping Niedersachsen zu einem Workshop
Energiewende verkehrt: NRW macht Salto rückwärts Ökologie Windenergie 15. Juni 2017 Deutsche Umwelthilfe kritisiert Koalitionsvereinbarung in NRW – CDU/FDP-Koalition will Fläche für Windenergie um 80 Prozent reduzieren – Bundesweit sollen für die Energiewende „marktwirtschaftliche“ Spielregeln gelten (WK-intern) - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die von FDP-Parteichef Lindner in einer Videobotschaft verkündete Absicht, die Flächen für den Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen um 80 Prozent zu kürzen. So sollen zukünftig alle Waldflächen vom Ausbau der Windenergie ausgenommen werden. Die Reduktion der Flächen soll durch größere Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Wohngebieten von 1500 Meter erreicht werden. In NRW haben die Erneuerbaren Energien bis jetzt nur einen Anteil am Stromverbrauch von 13 (2015) Prozent und liegen damit deutlich
Weltweit wichtigster Umweltpreis, Blue Planet Prize, für Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Juni 2017 Die international bedeutendste Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung wird im Herbst an den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. (WK-intern) - Das gab die japanische Asahi Glas Stiftung heute in Tokio bekannt. Ihr mit 50 Millionen Yen dotierter Blue Planet Prize ehrt Vordenker, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben. Schellnhuber erhält den Preis für seinen wegweisenden Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung, auf die sich die Staaten der Welt im Klimavertrag von Paris geeinigt haben. Zudem habe der Physiker Schellnhuber die Erdsystemanalyse als wissenschaftliches Feld maßgeblich gestaltet, erklärte die Stiftung, und das einflussreiche Konzept
Bundesbauministerium stellt Smart City Charta vor Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 14. Juni 2017 Bundeskongress diskutiert über Zukunft der Städte im Zeitalter der Digitalisierung (WK-intern) - Baustaatssekretär Gunther Adler hat heute beim 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg die Smart City Charta vorgestellt. Dabei werden Chancen, aber auch Herausforderungen der Digitalisierung unserer Umwelt ins Blickfeld genommen, verbunden mit dem Appell, die Digitalisierung in den Kommunen aktiv und nachhaltig zu gestalten. Die Charta enthält Leitlinien und Empfehlungen. Sie wurde von der Dialogplattform Smart Cities beim Bundesbauministerium erarbeitet. Adler: "Die Menschen wollen lebenswerte Städte. Deshalb müssen wir die Digitalisierung in den Kommunen an den Zielen einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung ausrichten und dürfen sie nicht einfach ungesteuert geschehen lassen. Die