Germanwatch: US-Regierung bei Klimapolitik isoliert Ökologie 13. Juni 2017 G7-Umweltministertreffen: Germanwatch begrüßt klares Bekenntnis von sechs Mitgliedern zur Umsetzung des Paris-Abkommens und für mehr Klimaschutz auch vor 2020 (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die klimapolitischen Ergebnisse des heute in Bologna zu Ende gegangenen Treffens der G7-Umweltminister. "Das ist eine klare Botschaft an US-Präsident Trump und dessen Umweltminister Scott Pruitt: Das Paris-Abkommen wird nicht neu verhandelt. Es ist und bleibt das zentrale Instrument für internationale Klimakooperation. Der Versuch der US-Regierung, sich aus der Verantwortung für das Klima zu stehlen, wird nicht akzeptiert", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Im Abschlussdokument erklären außer den USA alle sechs Umweltminister und die
Weltwirtschaft, internationale Energiemärkte und Treibhausgasemissionen bis 2050 Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. Juni 2017 Statoil Energy Perspectives 2017: Große internationale Anstrengungen nötig, um das globale Energiesystem klimafreundlicher zu machen (WK-intern) - Die diesjährige Ausgabe der Energy Perspectives von Statoil blickt erstmals bis ins Jahr 2050. Sie prognostiziert in allen Szenarien ein Wachstum der erneuerbaren Energien. Auch Gas und Öl bleiben wichtige Bestandteile des globalen Energiemix. Die Entwicklung des Kohleverbrauchs wird einen entscheidenden Einfluss auf die weltweiten CO2-Emissionen haben. Statoil stellt heute die Energy Perspectives 2017 in Berlin vor. Die Studie zeigt, wie sich die Weltwirtschaft, internationale Energiemärkte und Treibhausgasemissionen bis 2050 entwickeln könnten. Drei Szenarien skizzieren denkbare Entwicklungspfade: „Reform“, „Renewal“ und „Rivalry“. „Es ist möglich, die energiebedingten Emissionen entsprechend
Forschen für nachhaltiges Leben im Quartier Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2017 Das Leben im Quartier gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ökologischer, sozialer, ökonomisch und kulturell nachhaltiger gestalten; das ist das Ziel im „Reallabor 131: KIT findet Stadt“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). (WK-intern) - In der Karlsruher Oststadt suchen die Forscherinnen und Forscher mit diesem Labor nach Möglichkeiten, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren, Ressourcen zu schonen, Nachbarschaft zu stärken oder die Gesundheit der Menschen im Quartier zu verbessern. Jetzt ist das Vorhaben vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) doppelt ausgezeichnet worden. „Das Besondere an diesem Projekt ist, dass wir unmittelbar mit den vor Ort lebenden und arbeitenden Menschen auf Augenhöhe zusammenarbeiten
Biodiversitätsforschung, „Herausragende Forschung“ – Ministerpräsident Tillich besuchte Universität Leipzig Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2017 Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat am (heutigen) Freitag die Universität Leipzig besucht. (WK-intern) - Er wurde von Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking begrüßt und informierte sich zunächst bei iDiv, dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig, über laufende Forschungsprojekte. Im Anschluss sprach er mit Wissenschaftlern der Universität über deren Antragsskizzen für die neue Runde der Exzellenzstrategie. Welche Fülle die Vielfalt des Lebens auf der Erde bereithält, verdeutlichten die Wissenschaftler am Forschungszentrum iDiv dem Ministerpräsidenten auf unkonventionelle Weise: mit einer 1,5 mal 3 Meter großen Leinwand, auf der die Verwandtschaft aller bekannten Gattungen an Tieren, Pflanzen, Pilzen und Bakterien dargestellt ist. Doch von
Vorbildliche Klimaschutz-Praxisbeispiele aus neun Kommunen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2017 Nachahmen erlaubt: Ausgezeichnete Praxisbeispiele des Bundeswettbewerbs Klimaaktive Kommune 2016 als kostenfreie Online-Broschüre veröffentlicht. (WK-intern) - Die Städte Arnsberg, Emden, Ettlingen, Jena, Karlsruhe und Uebigau-Wahrenbrück sowie die Landkreise Ebersberg, Elbe-Elster und Enzkreis wurden für ihre Aktivitäten zur Vermeidung von klimaschädlichem CO2 ausgezeichnet. Wettbewerbsziel ist es, anderen Städten, Gemeinden und Landkreisen Ideen und Anregungen zum eigenen Handeln in diesen Bereichen zu geben. Den Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" führt das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium durch. Kostenfreie Publikation online: www.difu.de/11275 Die neun prämierten Projekte des Bundeswettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2016“ sind in der neuen Broschüre „Ausgezeichnete Praxisbeispiele“ ausführlich dargestellt. Die Städte Arnsberg, Emden, Ettlingen, Jena,
Filtermembran die Schwermetalle und andere Schadstoffe aus dem Wasser entfernt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2017 Mit der Filtermembran auf den Weltmarkt (WK-intern) - ETH-Professor Raffaele Mezzenga und sein Oberassistent Sreenath Bolisetty haben eine Filtermembran entwickelt, die effizient Schwermetalle und andere Schadstoffe aus dem Wasser entfernt. Die weltweite Nachfrage ist so gross, dass sie den ETH-Spin-off BluAct Technologies gegründet haben. Die Publikation schlug ein: Im Januar 2016 publizierten die ETH-Wissenschaftler Raffaele Mezzenga und Sreenath Bolisetty in der Fachzeitschrift Nature Nanotechnology eine Studie über eine in ihrem Labor entwickelte Filtermembran. Sie zeigten darin auf, dass diese Membran wirksam Wasser von Schwermetallen, radioaktiven Stoffen oder giftigen Substanzen sowie von Bakterien reinigt. Sie bindet aber auch Ionen von Gold, Platin und Palladium.
Mit Nitrat belastetes Grundwasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Juni 2017 Steigende Nitratbelastung des Grundwassers erfordert Verschärfung des Düngerechts (WK-intern) - Anlässlich einer neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zur Nitratbelastung des Grundwassers fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Verschärfung des Düngerechts. Bundesweit werden bei etwa einem Drittel aller Grundwassermessstellen in der Nähe landwirtschaftlicher Nutzflächen die Nitrat-Grenzwerte überschritten. Besonders hoch ist die Belastung in Gebieten mit viel Tierhaltung. Mit Nährstoffen wie Nitrat belastetes Grundwasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden, ohne verdünnt oder chemisch aufbereitet zu werden. Der UBA-Studie zufolge belaufen sich die Zusatzkosten der Wasserwerke auf bis zu 767 Millionen Euro im Jahr. Die Wasserrechnung für einen Vier-Personen-Haushalt erhöht sich dadurch
Omnibusbetrieb Hansen-Borg unterstützt Bike-Leasing! E-Mobilität Ökologie 9. Juni 2017 Der Omnibusbetrieb Hansen-Borg ist, als Mitglied der Verkehrsgemeinschaft Schleswig-Flensburg (VGSF), nicht nur ein erprobter Akteur im Klimapakt Flensburg, sondern engagiert sich auch im Umland – in der sogenannten „Klimaschutzregion Flensburg“. (WK-intern) - Dieser Zusammenschluss aus 34 Gemeinden und Ämter betreibt einen regen Austausch für den Klimaschutz: Im Rahmen einer Informationsveranstaltung wurde das Unternehmen Anfang 2016 auf das Bike-Leasing für Mitarbeiter aufmerksam gemacht. Hierbei besteht die Möglichkeit, ein hochwertiges Fahrrad (E-Bike, Pedelec oder ohne Antrieb) über den Arbeitgeber zu leasen, dass dann auch privat genutzt werden kann. „Im Juni 2016 haben wir beschlossen, dass es für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute Sache wäre“,
Einblicke in kostbare Naturschätze Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2017 Tag des Nationalen Naturerbes in der Wahner Heide eröffnet (WK-intern) - Unter dem Motto "Naturschätze erleben" sind Bürgerinnen und Bürger am 10. und 11. Juni eingeladen, in einer großen bundesweiten Gemeinschaftsaktion das Nationale Naturerbe zu erleben. An 29 Standorten öffnen Träger von Naturerbeflächen ihre Tore. Der Tag des Nationalen Naturerbes soll neugierig machen auf eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und einzigartige Landschaften des Nationalen Naturerbes. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Das Nationale Naturerbe war und ist eine herausragende Initiative des Bundes. Nach nunmehr drei Legislaturperioden blicken wir auf eine unglaubliche Erfolgsgeschichte für die Natur zurück. Allein die Größe vieler Naturerbeflächen ist in unserem dicht besiedelten
LEE NRW: Plan der Koalition geht nur mit Erneuerbaren Energien auf E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Juni 2017 Die Koalitionäre in Nordrhein-Westfalen haben gestern erste Eckpunkte ihrer zukünftigen Klima- und Energiepolitik vorgestellt. (WK-intern) - Der LEE NRW unterstützt die Ziele grundsätzlich, weist aber auf Widersprüche hin: „Unterstützung des Pariser Klimaabkommens, Ausbau der E-Mobilität und ein belgischer Atomausstieg sind absolut begrüßenswerte Ziele. Allerdings können diese nur mit mehr Strom aus Erneuerbaren Energien glaubwürdig erreicht werden. Hier muss die künftige Landesregierung Verantwortung übernehmen. Die geplante Streichung des NRW-Klimaschutzgesetzes oder die offenbar diskutierten, erheblichen Baubeschränkungen für die Windenergie stünden hierzu im krassen Widerspruch. Wir brauchen weiterhin einen soliden und starken Ausbau der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Wind- und Solarenergie, in Nordrhein-Westfalen“, sagte Dipl. Ing.
Erstes Treffen der Deutsch-Belgischen Nuklearkommission Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2017 Zum ersten Mal hat die Deutsch-Belgische Nuklearkommission getagt. (WK-intern) - Zum ersten Mal hat die Deutsch-Belgische Nuklearkommission getagt. Das Arbeitstreffen von Experten der deutschen und belgischen Atomaufsichtsbehörden ist zentrales Element des Deutsch-Belgischen Nuklearabkommens, das Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der belgische Vizepremier Jan Jambon Ende 2016 unterzeichnet hatten. Die regelmäßigen Treffen der Nuklearkommission sollen dazu dienen, Vertrauen aufzubauen und sich zukünftig noch enger über Fragen der nuklearen Sicherheit auszutauschen. An dem zweittägigen Treffen nahmen von deutscher Seite Experten des Bundesumweltministeriums und Vertreter der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz teil, seitens Belgien Experten der Föderalagentur für Nuklearkontrolle, FANC. Bei der konstituierenden Sitzung wurden die Rahmenbedingungen für die
Green Value SCE zum einsamen Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen Ökologie 9. Juni 2017 Vermeintliche Förderung von Öl und Gas bringen die USA nicht wirklich vorwärts (WK-intern) - Es klingt ein wenig nach „Wahlversprechen“ – die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen. Die USA würden durch das Abkommen wirtschaftlich benachteiligt. „Zudem sollen wohl die Wählerstimmen in den gebeutelten Regionen der USA, die zu lange auf Öl, Gas und Kohle gesetzt haben, befriedigt werden. Vielen ist überhaupt nicht bewusst, dass die Grenzen zwischen arm und reich in den USA immer weiter auseinanderdriften“, meinen die Experten der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Gerade die Kohleregionen erhoffen sich dabei einen Aufschwung durch weniger Einschränkungen in der