Braunkohlenkraftwerke stillzulegen entzieht dem Industriestandort Deutschland die sichere Stromversorgung Ökologie Verbraucherberatung 27. Januar 2019 Kommissionsempfehlungen: Braunkohlenindustrie befürchtet harte Eingriffe (WK-intern) - Versorgungssicherheit 24/7 bleibt wichtiges Anliegen Die Empfehlung der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, bis 2030 etwa die Hälfte der Braunkohlenkraftwerkskapazität stillzulegen und die Verstromung heimischer Braunkohle bis 2038 vollständig zu beenden, entzieht dem Industriestandort Deutschland vorzeitig eine wichtige Basis der Stromversorgung. Sie greift zudem tief in das soziale Gefüge und die Wertschöpfung in den Braunkohlenrevieren ein. Die Empfehlung würde gegenüber den Planungen in den Revieren zu einem um etwa 10 Jahre vorgezogenen Ende der Stromerzeugung aus Kohle in Deutschland führen. Der Deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein (DEBRIV) appelliert an die Bundesregierung, die jetzt vorliegenden Empfehlungen vor dem Hintergrund einer
Statement von dena-Chef Andreas Kuhlmann zum Abschlussbericht der Kohlekommission Mitteilungen Ökologie 26. Januar 2019 "Ein zukunftsweisendes Ergebnis - die Arbeit geht jetzt erst richtig los" (WK-intern) - Zum Abschlussbericht der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung", kurz Kohlekommission, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena): "Es ist hervorragend, dass es den Mitgliedern der Kommission gelungen ist, zu einem zukunftsweisenden Ergebnis zu kommen. Die Richtung ist eindeutig richtig, auch wenn die genauen Wege selbstverständlich in diesen wenigen Monaten von der Kommission noch nicht beschrieben werden konnten. Die vorgeschlagene Reduzierung der Kohleverstromung ist hinreichend ambitioniert, um die Klimaschutzziele für die Jahre 2030 und 2050 zu erreichen. Das zeigen auch die Transformationspfade, die wir gemeinsam mit Unternehmen und
Greenpeace Energy kritisiert Vattenfall-Vorschlag zum Strukturwandel in der Lausitz Ökologie Solarenergie Windenergie 26. Januar 2019 „Erneuerbaren-Ausbau in Braunkohlegebieten macht vor allem mit Bürgerbeteiligung Sinn“ (WK-intern) - Das schwedische Energieunternehmen Vattenfall und der deutsche Mischkonzern BayWa wollen auf ehemaligen Braunkohle-Tagebauflächen in der Lausitz in großem Stil Erneuerbare-Energien-Anlagen bauen, berichtet das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe. Dadurch soll die Region auch nach dem Kohleausstieg als Energie-Standort erhalten werden. Die Energiegenossenschaft Greenpeace Energy hatte erst vor wenigen Wochen ein ähnliches Konzept für das Rheinische Braunkohlerevier vorgestellt. Den Vattenfall-Vorschlag kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy: „Es ist gut, dass Vattenfall nach jahrelangem Braunkohleengagement nun für den Ausbau von erneuerbaren Energien in der Lausitz sorgen will. Dabei folgen Vattenfall und
Kohlekommission einigt sich auf Kohleausstieg bis Ende 2038 Mitteilungen Ökologie 26. Januar 2019 Abschluss der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“: „Kommission schafft Planungssicherheit für Energiewirtschaft" (WK-intern) - Zu den Ergebnissen der Kommission erklärt Dr. Marie-Luise Wolff, Präsidentin des Bundesverbandes der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW): „Das ist der erhoffte Durchbruch. Mit diesem Ergebnis besteht jetzt die Chance, dringend notwendige Fortschritte beim Klimaschutz zu erzielen. Gleichzeitig werden wir eine jederzeit sichere Energieversorgung gewährleisten und die berechtigten Interessen der betroffenen Regionen und Unternehmen wahren. Wir appellieren an die Politik, das heute erzielte Ergebnis entschlossen, zügig und vollumfänglich umzusetzen. Für den Energiesektor gibt es jetzt einen klaren, realistischen wie auch ambitionierten energie- und klimapolitischen Pfad – im Unterschied zu anderen
Konventionelle Kraftwerke können zu Wärmespeicherkraftwerken für Wind- und Sonnenstrom umgerüstet werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 25. Januar 2019 Wärmespeicher - Ein sauberer Weg aus der Kohle? (WK-intern) - Drittes Leben für Kraftwerke Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien unterliegt starken Fluktuationen. Darum hängt der Erfolg der Energiewende von der Entwicklung neuer Speichertechnologien ab. Konventionelle Kraftwerke können zu Wärmespeicherkraftwerken mit Flüssigsalz als Speichermedium umgerüstet werden. Schwerpunkt(e): Energie, Wärmespeicher, Energiewende, erneuerbare Energien Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, unterliegt erheblichen Schwankungen: Windkraftanlagen sind unmittelbar abhängig von der Windstärke, bei bewölktem Himmel erzeugt eine Solaranlage sofort weniger Strom, in der Nacht geht der Ertrag gegen Null. Hier unterscheidet sich die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien fundamental von der kontinuierlichen Stromerzeugung in konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken. "Mit Blick auf die Versorgungssicherheit
Durch förderfreie Wind- und Solar-Großprojekte Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik 25. Januar 2019 BayWa r.e., Vattenfall, Solarpraxis, Wattner fordern: Energieerzeugung in den Kohlerevieren fortsetzen (WK-intern) - Die Braunkohlereviere haben große Potenziale, sich zu Energieregionen der Zukunft zu entwickeln. In den Regionen sind durch die Kraftwerksstandorte mit Netzanschluss, die bereits bergbaulich genutzten Flächen und die Fachkräfte beste Voraussetzungen vorhanden. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss die Nutzung fossiler Energieträger, insbesondere die Kohleverstromung, schrittweise reduziert werden. Die Nachnutzung bergbaulicher Flächen bietet dabei grundsätzlich gute Voraussetzungen zur Nutzung großer Potenziale für Photovoltaik und Wind. Dies ist ein Ergebnis des unlängst veröffentlichten Berichts „Erneuerbare Energien-Vorhaben in den Tagebauregionen“, der im Auftrag des BMWi erstellt wurde. Die Energieunternehmen und Projektierer Vattenfall, BayWa
Klimamodell zeigt: Sauberere Flugzeugabgase verringern Klimawirkung von Kondensstreifen-Zirren Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. Januar 201924. Januar 2019 Kondensstreifen-Zirren haben ähnlich große Klimawirkung wie CO2-Emissionen des Luftverkehrs. Weniger Eiskristalle verringern optische Dicke der Kondensstreifen-Zirren und reduzieren auch deren Lebensdauer. Schwerpunkte: Luftfahrt, Klimawandel (WK-intern) - Weniger Rußpartikel im Abgasstrahl der Flugzeuge verringern die Eiskristallbildung und damit die Klimawirkung der resultierenden Kondensstreifen-Zirren. Eine Halbierung der sich im Kondensstreifen bildenden Eiskristalle schmälert die klimawärmende Wirkung der Kondensstreifenzirren um 20 Prozent. Deren Halbierung klappt bei 80 Prozent weniger Eiskristallen. Dies zeigt eine im NATURE Partner Journal Climate and Atmospheric Science erschienene Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "In unseren theoretischen Abschätzungen konnten wir feststellen, dass es einer starken Einschränkung der Rußemissionen bedarf, um wirkungsvoll die
Hohe Zufriedenheit mit Förderprogramm für die Heizungsoptimierung Ökologie Technik Verbraucherberatung 24. Januar 2019 98 Prozent der Heizungsbesitzer, die das staatliche Förderprogramm für die Heizungsoptimierung genutzt haben, würde dieses laut Bundeswirtschaftsministerium weiterempfehlen. (WK-intern) - Seit 2016 fördert das Ministerium den Austausch alter Pumpen und den hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen mit einem Zuschuss von 30 Prozent auf die Nettokosten. Die Investitionen rechnen sich schon nach kurzer Zeit. Was Hausbesitzer dadurch an Kosten sparen können, erklärt das Serviceportal "Intelligent heizen". Das hohe Einsparpotenzial von Pumpentausch und hydraulischem Abgleich haben bereits viele Heizungseigentümer erkannt. Seit Start des Förderprogramms für die Heizungsoptimierung im Sommer 2016 wurden mehr als 120.000 Förderanträge bewilligt, über 180.000 Pumpentausche gefördert und über 35.000 hydraulische Abgleiche unterstützt.
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe fordert: Grenzwerte aussetzen und neu bewerten Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 23. Januar 2019 Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert, die Diskussion um NOx-Grenzwerte in Berlin und Brüssel auf Basis eines realistischen und wissenschaftlich abgesicherten Szenarios für den Straßenverkehr zu führen. (WK-intern) - Laut ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn unterstütze der ZDK daher den Vorschlag einer Gruppe von Lungenfachärzten, die Grenzwerte für NOx und Feinstaub zunächst auszusetzen, bis wissenschaftlich begründete Klarheit herrsche. Wie absurd diese Diskussion insbesondere um den NOx-Grenzwert sei, hätten Messungen und Aussagen von Medizinern in den Medien jüngst deutlich gemacht. Die Verteufelung des Diesel-Antriebs habe die Zahl der Neuzulassungen mit dieser sparsamen und effizienten Antriebsart von 45,9 Prozent in 2016 auf inzwischen nur noch 32,3 Prozent
ADAC Ecotest bewertet die saubersten Autos E-Mobilität Ökologie Technik 23. Januar 2019 ADAC Ecotest 2018: Das waren die saubersten Autos (WK-intern) - 109 Modelle getestet: VW e-Golf, VW e-up!, BMW i3 und Smart fortwo schnitten am besten ab Im Ecotest ermitteln ADAC Experten seit 2003 Abgasausstoß und Verbrauch unterschiedlicher Automodelle. Im Jahr 2018 testeten sie 109 Fahrzeuge. Als sauberste Modelle führten fünf Elektroautos die Ergebnisliste an. Auf den ersten Platz schaffte es der e-Golf von VW, dicht gefolgt vom VW e-up!. Den dritten Platz belegt der BMW i3s, den vierten der Smart fortwo coupé EQ und an fünfter Stelle landete der Hyundai Kona Elektro. Sie alle erhielten fünf von fünf möglichen Bewertungssternen im ADAC Ecotest.
Ørsted ist das nachhaltigste Energieunternehmen der Welt Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Januar 2019 Ørsted ist das weltweit nachhaltigste Energieunternehmen und im Global 100-Index das viertstärkste Unternehmen. (WK-intern) - Ørsted is the world’s most sustainable energy company Ørsted is the most sustainable energy company in the world and fourth most sustainable company overall in the Global 100 index. Ørsted, the global leader in offshore wind, surpassed more than 7,500 international, billion-dollar companies to rank fourth in the Corporate Knights' 2019 index of the Global 100 Most Sustainable Corporations in the World. The ranking also makes Ørsted the most sustainable energy company in the index. According to Corporate Knights, Ørsted performs particularly well in the ranking because a high
ABO Wind: Artenspektrum der Wälder profitiert von der Windkraftnutzung durch Ausgleichsmaßnahmen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Januar 2019 Wald nehmen und mehr Wald geben Zahl der Bäume steigt durch Windparkbau Erstaufforstung für den Trianel Windpark Uckley in Neuendorf im Sande gestartet Bundesforst bepflanzt 55.000 Quadratmeter mit Laubgehölzen Waldzustand auf weiteren 40.000 Quadratmetern verbessert (WK-intern) - In einem Kiefernwald zwischen der A10 und dem Oder-Spree-Kanal drehen sich seit 2016 die zehn Rotoren des Trianel Windparks Uckley. Ohne Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid produzieren die Anlagen jedes Jahr so viel sauberen Strom wie rund 25.000 Haushalte verbrauchen. Für den Bau des Windparks mussten 4,57 Hektar Wald weichen. „Das klingt nach einer ganzen Menge“, sagt Zacharias Hahn, Projektleiter von ABO Wind, dem Entwickler des Windparks. In der Gesamtbetrachtung allerdings