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Northern Green Crane Projekt für die paneuropäische Wasserstoff-Import-Export-Infrastruktur

Northern Green Crane Projekt – Fakten- und Routengrafik, ©Hydrogenious LOHC Technologies
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Northern Green Crane ermöglicht Wasserstoffimport aus Schweden in industriellem Maßstab ab 2026

  • Hydrogenious LOHC wird bis 2026 eines der ersten Importprojekte für grünen Wasserstoff in industriellem Maßstab realisieren, mit dem bis zu 8.000 Tonnen pro Jahr von Schweden nach Deutschland und in die Niederlande transportieren werden
  • Mit Schweden als neuem Produktionsstandort verbindet Hydrogenious LOHC eine konkrete, kostengünstige Quelle für grünen Wasserstoff mit Abnehmern in Mitteleuropa und verbessert zugleich den Projektaufbau insgesamt
  • Alle Anträge des Northern Green Crane Projekts wurden an die Europäische Kommission weitergeleitet und warten auf die Genehmigung des IPCEI-Status

(WK-intern) – Erlangen – Green Crane ist ein Leuchtturmprojekt für die geplante paneuropäische Wasserstoff-Import-Export-Infrastruktur, ermöglicht durch die innovative LOHC-Technologie (Liquid Organic Hydrogen Carrier).

Mit dem Aufbau der Produktion von grünem Wasserstoff in Schweden wird das Projekt in Northern Green Crane umbenannt.

Schweden als Erzeugerstandort wertet das frühere Green-Crane-Projekt erheblich auf. Dabei bleiben alle Standorte für die Wasserstoffanladung erhalten, die von Hydrogenious LOHC Technologies gemeinsam mit den Industriepartnern Royal Vopak und der Get H2-Initiative in Deutschland bereits entwickelt wurden. Northern Green Crane wird eines der ersten großskaligen Projekte für den Import von grünem Wasserstoff in Deutschland und den Niederlanden sein, die nötige Energiesicherheit in Europa erhöhen und zu den ambitionierten Plänen der Europäischen Kommission beitragen. Mit seinen starken europäischen Genen bewerben sich Northern Green Crane und seine Partner für das Förderprogramm „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI). Alle Projektanträge wurden im Rahmen der RHATL-Welle (Regional Hubs and Their Links) bei der Europäischen Kommission zur Genehmigung eingereicht.

Durch die einzigartige LOHC-Technologie und die Unterstützung eines starken Konsortiums wird Northern Green Crane eines der ersten Projekte sein, das ab 2026 grünen Wasserstoff in industriellem Maßstab in die Niederlande und nach Deutschland importiert. Durch die Nutzung der bestehenden Flüssigkraftstoffinfrastruktur kann Northern Green Crane bis zu 8.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr liefern. Es legt den Grundstein für künftige groß angelegte Importe mittels LOHC aus Schweden und anderen Ländern, die Zugang zu kostengünstigen Quellen für grünen Wasserstoff bieten. So schafft Northern Green Crane die Voraussetzungen für eine Dekarbonisierung von Industrie und Mobilität.

Mit der Produktion von grünem Wasserstoff in Schweden erschließt das Projekt neue Quellen für grünen Wasserstoff und stärkt die Abnahmestandorte in Deutschland und den Niederlanden. Schweden zeichnet sich durch sein großes Potenzial an erneuerbaren Energien, insbesondere aus Wasser- und Windkraft, und erfüllt so alle regulatorischen Voraussetzungen für grünen Wasserstoff. Des Weiteren empfiehlt sich das Land aufgrund exzellenter entsprechender Infrastruktur und potenter Akteure in der Industrie. Auch sollte das Projekt-Set-Up die Anforderungen des IPCEI-Rahmens erfüllen, weil es z. B. mehrere EU-Länder einbezieht und positive Spill Over-Effekte in der gesamten EU erzeugen wird. Darüber hinaus kann Northern Green Crane die lokale Wärmeversorgung dekarbonisieren, indem die überschüssige Wärme der LOHC-Hydrieranlage in ein Wärmenetz eingespeist wird. Diese Sektorkopplung ermöglicht zusätzliche positive Klimaeffekte.

Realisiert wird das Projekt in Schweden durch die Speicherung von grünem Wasserstoff in einem Liquid Organic Hydrogen Carrier (Trägermaterial Benzyltoluol) mit einer Hydrieranlage von Hydrogenious LOHC Technologies. Diese verfügt über eine Einspeicherkapazität von 24 Tonnen Wasserstoff pro Tag. Mit rund 40 Schiffsladungen im Jahr wird das mit Wasserstoff beladene LOHC von Schweden in die Niederlande transportiert.

In Rotterdam wird die Hälfte des Wasserstoffs in einer neuen Dehydrierungsanlage von Hydrogenious mit einer Kapazität von 12 Tonnen Wasserstoff pro Tag freigesetzt, um die Industrie im Hafen und im Hinterland zu versorgen. Die andere Hälfte des LOHC soll per Binnenschiff über die Ems nach Lingen transportiert werden. Dort wird der Wasserstoff in einer weiteren geplanten Hydrogenious‘ Dehydrierungsanlage mit einer Kapazität von 12 Tonnen Wasserstoff pro Tag aus dem LOHC freigesetzt, von der örtlichen Industrie genutzt sowie in eine Wasserstoffpipeline im Rahmen der GET H2-Initiative eingespeist.

Das Projekt schafft ein einzigartiges Wasserstoffnetz, das Erzeuger kostengünstigen grünen Wasserstoffs mit industriellen Abnehmern in ganz Europa verbindet, darüber hinaus die Importaktivitäten beschleunigt sowie die ambitionierten europäischen Dekarbonisierungsziele unterstützt.

Über Hydrogenious LOHC

Hydrogenious LOHC stellt das fehlende Bindeglied für flexible Wasserstoff-Wertschöpfungsketten weltweit. Basierend auf seiner proprietären und erprobten Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC)-Technologie mit Benzyltoluol als Trägermedium ermöglicht Hydrogenious eine flexible Wasserstoffversorgung von Verbrauchern in Industrie und Mobilität weltweit, die auf konventionelle Infrastruktur für Flüssigbrennstoffe zurückgreift. Gegründet im Jahr 2013, umfasst das Portfolio des marktführenden Pioniers und seiner Joint-Venture-Unternehmen heute stationäre und mobile (On-Board) LOHC-basierte Anwendungen: Hydrogenious LOHC Technologies mit Sitz in Erlangen bietet – in einer Partnerschaft mit Bilfinger – schlüsselfertige (De-)Hydrieranlagen, Betrieb & Wartung sowie LOHC-Logistikdienstleistungen an, die eine sichere, einfache und effiziente Speicherung, den Transport und die Verteilung von Wasserstoff gewährleisten. Hydrogenious LOHC Emirates, ein Joint Venture mit Emirates Specialized Contracting & Oilfield Services (ESCO) mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, fungiert seit Ende 2021 als regionale Speerspitze im Nahen Osten. Hydrogenious LOHC Maritime, 2021 gemeinsam mit der Reederei Østensjø Group gegründet und in Norwegen ansässig, entwickelt ein emissionsfreies Antriebssystem mit einer vielversprechenden LOHC/Brennstoffzellen-Lösung für die globale Schifffahrtsindustrie. Mit seinen >180 Mitarbeiter*innen und den Investoren AP Ventures, Royal Vopak, Winkelmann Group, Mitsubishi Corporation, Covestro, JERA Americas, Temasek, Hyundai Motor Company, Chevron Technology Ventures und Pavilion Capital ist Hydrogenious LOHC ein bedeutender Wegbereiter und Beschleuniger der Energiewende.

www.hydrogenious.net | www.hydrogenious-emirates.ae | www.hydrogenious-maritime.net

Über Royal Vopak

Royal Vopak ist das weltweit führende unabhängige Tanklagerunternehmen. Wir lagern lebenswichtige Produkte mit Sorgfalt. Energie, die es den Menschen ermöglicht, zu kochen, zu heizen oder zu kühlen, sowie für den Transport. Die Chemikalien, die es Unternehmen ermöglichen, Millionen von nützlichen Produkten herzustellen. Wir haben über 400 Jahre Erfahrung im Umgang mit Veränderungen. Wir entwickeln Infrastrukturlösungen für neue, lebenswichtige Produkte und konzentrieren uns dabei auf Wasserstoff, Ammoniak, CO2, nachhaltige Rohstoffe und langfristige Energiespeicherung. Vopak ist an der Euronext Amsterdam notiert und hat seinen Hauptsitz in Rotterdam, Niederlande.

www.vopak.com

PM: Hydrogenious LOHC

PB: Northern Green Crane Projekt – Fakten- und Routengrafik / ©: Hydrogenious LOHC Technologies








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