Werbung Itzehoe – PROKON erhält Baugenehmigung für Fertigungshalle Schleswig-Holstein Windenergie 3. März 2012 Es ist geschafft, und die Freude darüber war in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses Itzehoe in den Räumen der PROKON-Unternehmensgruppe fast mit Händen zu greifen. Itzehoes Bürgermeister Andreas Koeppen überreichte Geschäftsführer Hennig Mau jetzt offiziell die Genehmigung zum Bau der Fertigungshalle für Windenergieanlagen. Foto: Prokon 10 Millionen werden in die Fertigungshalle für Windenergieanlagen investiert Das zunächst rund 10 Millionen Euro schwere Projekt nimmt also rasend schnell Gestalt an. Erst Ende Dezember war der Kaufvertrag für das Grundstück unterschrieben worden. PROKON will nun zügig mit dem Bau beginnen, in rund sechs Wochen soll der erste Spatenstich erfolgen. PROKON Geschäftsführer Henning Mau bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und die schnelle Genehmigung. Alle Beteiligten hätten an einem Strang gezogen. Hoch erfreut auch Bürgermeister Köppen: „Die Zukunft von PROKON ist auch ein Stück weit die Zukunft von Itzehoe“. Das ambitionierte Projekt soll bis 2017 rund 150 Arbeitsplätze schaffen. Erste Überlegungen, in die Produktion von Windenergieanlagen einzusteigen gab es bereits 2008. Als eines der wichtigsten Unternehmen im Markt legt PROKON größten Wert auf seine Unabhängigkeit. „Alles aus einer Hand“, so die Unternehmensphilosophie, von der Planung und Finanzierung von Windparks bis zur technischen Betriebsführung und Wartung. Nun kommt die Fertigung von Windenergieanlagen als weiterer großer Mosaikstein hinzu. Zwei Prototypen der neuen Anlage werden noch in diesem Jahr in der Nähe von Itzehoe gebaut und getestet. Anfänglich wird PROKON in der 4000 Quadratmeter großen Halle lediglich die sogenannte Gondel (Maschinenhaus) fertigen. Bereits Anfang 2013 werden die ersten 10 Anlagen, die sogenannte Null-Serie- produziert. Es handelt es sich dabei um getriebelose 3 MW Anlagen. Schon ein Jahr später beginnt die Serienproduktion mit rund 50 Anlagen. Doch dabei soll es nicht bleiben, die Fertigung soll bis zum Jahr 2016 sukzessive auf 100 Anlagen „Made in Itzehoe“ gesteigert werden. Die vorläufige Endausbaustufe sieht 200 Einheiten pro Jahr vor. Ab 2015 ist auch an die Produktion von Rotorblättern gedacht. Noch einmal 15 Millionen Euro würden investiert. Auch wenn Teile der Anlagen von externen Zulieferern kommen, kann man die gesamte Technologie als „Made in Itzehoe“ bezeichnen, denn PROKON verfügt über alle Produktions- und Lizenzrechte. Deshalb besteht auch die Möglichkeit, diese Bauteile zukünftig ebenfalls in Itzehoe zu fertigen. Der Zusammenbau der Großkomponenten zu einer funktionsfähigen WEA erfolgt, wie sonst auch üblich, erst unmittelbar im Windpark. Läuft alles nach Plan, wird im November die neue Fertigungshalle stehen. Und nicht nur die, darüber hinaus ist an den Bau eines neuen Vertriebsgebäudes und einer Werkstatthalle für Großkomponenten gedacht. PROKON PROKON Unternehmensgruppe Weitere Beiträge:Zahl neuer Genehmigungen bei Windenergieanlagen an Land nimmt gegenüber dem Vorjahr um 14 % abProjektentwickler EEF gewinnt sieben Projetrechte für Wind- und Solarparks in NiedersachsenWindkraftspezialisten erzeugen für Berliner Energieversorger GASAG Ökostrom