Bundesverwaltungsgericht hebt Urteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig zum Luftreinhalteplan für die Stadt Kiel auf Behörden-Mitteilungen Ökologie 29. Mai 2021 KIEL. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute auf die Revisionen des Landes Schleswig-Holstein und der Landeshauptstadt Kiel das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig (OVG) zum Luftreinhalteplan für die Stadt Kiel vom 24. Juni 2020 aufgehoben und die Sache an das Oberverwaltungsgericht zurückverwiesen. (WK-intern) - Dieses hätte nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichtes ein nach Erlass des Luftreinhalteplans vorgelegtes Herstellergutachten zur Wirksamkeit von Luftfiltern berücksichtigen müssen, auch wenn das Land als Plangeber*innen dieses sich nicht in einer neuen Prognoseentscheidung zu eigen gemacht hat. Das OVG wird laut Bundesverwaltungsgericht prüfen müssen, ob das Gutachten auch im Zusammenhang mit den in der mündlichen Verhandlung erhobenen Beweisanträgen der Beigeladenen
Förderprogrammen des BMVI: Bundesrat beschließt Schnellladegesetz Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Technik 29. Mai 202129. Mai 2021 Rechtsgrundlage für Ausschreibung von 1.000 Schnellladehubs steht (WK-intern) - Das „Gesetz zur Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur für reine Batterieelektrofahrzeuge“, kurz Schnellladegesetz (SchnellLG), ist vom Bundesrat beschlossen worden. Mit dem Gesetz schafft das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Rechtsgrundlage für den gezielten Ausbau eines deutschlandweiten Netzes von Schnellladepunkten. Mit 1.000 zusätzlichen Schnellladehubs soll ein engmaschiges Schnellladeinfrastruktur-Netz entstehen, das garantiert, dass die Nachfrage bei steigenden Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen auch zu Spitzenzeiten und an bisher unwirtschaftlichen Standorten gedeckt werden kann. Auf Grundlage des Schnellladegesetzes wird neben den zahlreichen Förderprogrammen des BMVI noch vor der Sommerpause ein erstes Ausschreibungsverfahren gestartet, um einen effizienten Aufbau des geplanten
Deutsche sparen schon wieder 21,1% Mineralölprodukte ein Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Mai 2021 MineralölINFO März 2021 (Mineralölabsatz) (WK-intern) - Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im aktuellen Zeitraum von Januar bis März 2021 gegenüber der Vorjahresperiode um 21,1% von 26,7 auf 21,0 Millionen Tonnen. Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte (Mengenangaben in Millionen Tonnen): ENTWICKLUNG DES ABSATZES VON HAUPTPRODUKTEN Hauptprodukt Januar bis März 2020 Januar bis März 2021 Änderungsrate (in Prozent) Rohbenzin 2,99 Mio. t 3,51 Mio. t 17,2 % Ottokraftstoff 4,16 Mio. t 3,32 Mio. t - 20,1 % Dieselkraftstoff 8,82 Mio. t 7,34 Mio. t - 16,8 % Heizöl, EL normal 4,75 Mio. t 2,21 Mio. t - 53,5 % davon schwefelarm 4,58 Mio. t 2,09 Mio. t - 54,3 % Heizöl, schwer 0,14 Mio. t 0,26 Mio. t 83,0 % Flugturbinenkraftstoff, schwer 2,00 Mio. t 1,03 Mio. t - 48,7 % Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Export von Mineralölprodukten um 5,6 % von 5,7 auf 6,0 Millionen Tonnen
Grünen-Protestaktion „Schichtwechsel an der Regierung! Pflege dauerhaft stärken“ Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Mai 2021 Mit einer Protestaktion forderten die bayerischen GRÜNEN*innen die Staatsregierung dazu auf, Pfleger*innen mit einer konsequenten Politik zu unterstützen. (WK-intern) - Mit der Botschaft „Schichtwechsel an der der Regierung! Pflege dauerhaft stärken“ standen Lettenbauer, Parteivorsitzende*innen der bayerischen GRÜNEN*innen, Schulze, Fraktionsvorsitzender*innen der Landtags-GRÜNEN*innen, und Krahl, Pflegepolitischer*innen Sprecher*innen der Landtags-GRÜNEN*innen, am Freitagvormittag vor der Bayerischen Staatskanzlei für eine bessere Pflegepolitik ein. Sie machten deutlich, dass Pfleger*innen bessere Arbeitsbedingungen, bessere Bezahlung und mehr Mitsprache brauchen. Nur so werden Pflegeberufe attraktiver und Pflegendkräfte*innen werden politisch endlich mehr gehört. „Wir Grüne*innen protestieren vor der Staatskanzlei für einen Schichtwechsel in der Pflegepolitik. Pflegende*innen müssen endlich gute Arbeitsbedingungen bekommen, nur so
Exportinitiative Umwelttechnologien: Bundesumweltministerium verteilt neue Fördermittel an GreenTech-Unternehmen Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 29. Mai 202129. Mai 2021 Neue Förderrichtline der „Exportinitiative Umwelttechnologien“ (EXI) veröffentlicht (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium hat eine neue Förderrunde der “Exportinitiative Umwelttechnologien” (EXI) gestartet. Das Förderprogramm wird um weitere 3 Jahre verlängert und unterstützt deutsche GreenTech-Unternehmen bei der internationalen Marktvorbereitung. Gefördert werden Projektideen in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Wasser- und Abwasserwirtschaft, nachhaltiger Konsum, Mobilität sowie nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung mit einem Gesamtvolumen von rund 19 Mio. Euro. Erstmalig fördert die EXI auch Projekte zum Thema „grüne“ Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, insbesondere mit Fokus auf dezentrale, netzferne Lösungen. Bundesumweltminister*innen Svenja Schulze: „Die deutsche GreenTech-Branche ist ein Garant für einen zukunftsfähigen Standort Deutschland. Was die starken deutschen GreenTech-Unternehmen leisten, ist nicht nur
Regionalpreis für mobile, faltbare Photovoltaikanlage Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 29. Mai 2021 Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz 2021 (WK-intern) - Torsten Szielasko gewinnt den 2. Platz beim „Regionalpreis Mainz“ mit seiner mobilen, faltbaren Photovoltaikanlage - MOWINXX Torsten Szielasko, Geschäftsführer von GAIA, Lambsheim und SüdWestWind, Mainz, erhält den zweiten Platz beim diesjährigen „Regionalpreis Mainz“ des Ideenwettbewerbs Rheinland-Pfalz 2021. Seine Idee mit der mobilen, aufklappbaren Photovoltaikanlage MOWINXX reichte er im vergangenen Februar ein. Bei der Erfindung geht es um eine Photovoltaikanlage, die nicht fest installiert ist, sondern im Container transportiert wird. Die Idee überzeugte die Jury, die die Erfindung von Szielasko als sehr gut bewertete. Dabei zog die Jury unterschiedliche Bewertungskriterien wie Einzigartigkeit oder Marktfähigkeit herein. „Ich habe schon lange diese
Weidmüller treibt europäischen Wasserstoffstrategie aktiv mit voran Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik Wasserstofftechnik Windenergie 28. Mai 202128. Mai 2021 Mit grünem Wasserstoff zur erfolgreichen Energiewende Weidmüller ist der "European Clean Hydrogen Alliance" beigetreten (WK-intern) - Weidmüller treibt als neues Mitglied der „European Clean Hydrogen Alliance“ die erfolgreiche Umsetzung der europäischen Wasserstoffstrategie aktiv mit voran. Mit Unterstützung seiner vielen namhaften Mitglieder verfolgt die Allianz das Ziel, die Wasserstoff-Wertschöpfungskette in ganz Europa bis 2030 weiter auszubauen. Die Elektrolyse von Wasser mittels Wind- oder Sonnenkraft zur Erzeugung von „Grünem Wasserstoff“ für die Nutzung in Industrie, Energie und Verkehr ist ein entscheidender Hebel für die notwendige CO2-Reduzierung. Weidmüller leistet als Teil der Allianz einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele der Europäischen Union – hin zu einer
Ohne Förderung kein Wasserstoffprojekt: Schleswig-Holstein ist voll auf Kurs Behörden-Mitteilungen Wasserstofftechnik 28. Mai 2021 Bund trifft Vorauswahl für gemeinsames europäisches Wasserstoffprojekt: (WK-intern) - Drei Wasserstoffprojekten aus Schleswig-Holstein winkt staatliche Förderung in Millionenhöhe Energiewendeminister*innen Albrecht: „Schleswig-Holstein ist voll auf Kurs, Vorreiter für Grünen Wasserstoff zu werden“ KIEL. Rückenwind für grünen Wasserstoff in Schleswig-Holstein: Das Bundeswirtschaftsministerium*innen und das Bundesverkehrsministerium*innen haben 62 Wasserstoff-Großprojekte ausgewählt, die im Rahmen eines gemeinsamen europäischen Wasserstoffprojekts (sog. Wasserstoff-IPCEI - Important Projects of Common European Interest) staatlich gefördert werden sollen. Mit auf der Liste stehen die drei Wasserstoff-Projekte HYSCALE100, Aquaventus und Hyperlink in Schleswig-Holstein. „Die Zuschläge für gleich mehrere Wasserstoff-Projekte mit schleswig-holsteinischer Beteiligung unterstreichen unsere Rolle als Energiewendeland. Schleswig-Holstein ist voll auf Kurs, Vorreiter für Grünen Wasserstoff zu werden.
Gemeint sein können aber alle Geschlechter – Über Wohl und Wehe des Planeten – ein neuer Umwelt-Gesellschaftsvertrag Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 28. Mai 2021 So geht Zukunft! - Die Woche der Umwelt mit Leyen, Steinmeier und Kerry (WK-intern) - Osnabrück - Zum sechsten Mal laden Bundespräsidialamt und Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in bewährter Partnerschaft am 10. und 11. Juni zur „Woche der Umwelt“ (WdU) ein – und rücken unter dem Motto „So geht Zukunft!“ Herausforderungen ins Rampenlicht, die über Wohl und Wehe des Planeten entscheiden. Dass der ressourcenschonende Umgang mit der Erde nur durch eine globale Anstrengung zu bewältigen ist, zeigen zwei Persönlichkeiten der Politik durch ihre Mitwirkung: Nach der Eröffnung durch Bundespräsident*innen Steinmeier werden EU-Kommissionspräsident*innen Leyen sowie der US-Klimaschutzbeauftragt*innen und frühere US-Außenminister*innen Kerry teilnehmen. Alle Infos finden
BAM koordiniert ein neues Korrosions-Forschungsnetzwerk Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen Windenergie 28. Mai 2021 Korrosion, die durch Mikroorganismen verursacht wird, ist ein weltweites Problem. (WK-intern) - In Europa ist die Forschungslandschaft dazu bislang sehr zersplittert. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) koordiniert jetzt ein neues Forschungsnetzwerk, das den interdisziplinären Austausch befördern will. Es wird in den kommenden vier Jahren von der Europäischen Förderorganisation COST (Cooperation in Science and Technology) finanziell unterstützt. Korrosion durch Mikroorganismen - kurz MIC, für englisch Microbially induced corrosion - verursacht jedes Jahr weltweit Schäden in Milliardenhöhe. Betroffen sind Werkstoffe und Materialien jeglicher Art: Metalle, Kunststoffe und sogar Beton. Die Folgen zeigen sich etwa an wichtigen Infrastrukturen der Energieversorgung wie Windkraftanlagen, Pipelines oder Turbinen,
100 MW Elektrolyse in Hamburg weiter im Rennen um EU-Förderung Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 28. Mai 2021 Ohne Förderung geht es nicht: Wasserstoffprojekt Moorburg auf Shortlist (WK-intern) - Das Wasserstoffprojekt "Hamburg Green Hydrogen Hub" der vier Unternehmen Shell, Mitsubishi Heavy Industries (MHI), Vattenfall sowie der kommunalen Wärme Hamburg darf sich berechtigte Hoffnungen auf EU-Förderung machen. Das Projekt in Hamburg Moorburg ist auf der heute vorgestellten Short List des Bundeswirtschaftsministeriums vertreten. Ursprünglich hatten sich rund 200 Einzelprojekte um Fördermittel im Rahmen des EU-Programms „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) beworben. Ebenfalls auf der Short List ist das Projekt HH-WIN, der Gasnetz Hamburg. HH-WIN soll die Leitungsinfrastruktur für den Wasserstofftransport in Hamburg zur Verfügung stellen. Mit dem Hamburg Green Hydrogen Hub wollen
WSL: Die Schweiz sollte auf Sonnen- und Windenergie in den Bergen setzen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie 28. Mai 202128. Mai 2021 Forschende der EPFL und des SLF zeigen auf, welche Art von erneuerbarer Energie an welchen Standorten in der Schweiz installiert werden sollte, um eine maximale CO2-Neutralität und Energieunabhängigkeit des Landes zu gewährleisten. (WK-intern) - Die Installation von Windkraftanlagen in Kombination mit Solarmodulen in den Alpen ist die effektivste Lösung, um in der Schweiz Energieneutralität und -autonomie zu erreichen. Insgesamt würden 75 % Windkraft und 25 % Solarenergie die derzeitige Versorgung aus Wasserkraft ergänzen. So sieht zumindest das «optimale Szenario» aus, das die Forschenden des Labors für Kryosphärenforschung (CRYOS) der EPFL und des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF ermittelt haben. Die Ergebnisse ihrer Arbeit, die