Mehr als 100 Milliarden Euro müssen bis 2030 allein in die Stromnetze an Land investiert werden Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 29. Juli 202129. Juli 2021 BDEW: Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen und Netzregulierung investitionsfreundlich ausgestalten. (WK-intern) - Um die Stromnetze fit für die Energiewende zu machen, sind in den kommenden Jahren enorme Investitionen notwendig. Das zeigen Schätzungen der Bundesnetzagentur. Allein in die Stromnetze an Land sind demnach bis 2030 insgesamt Investitionen von bis zu 102 Milliarden Euro nötig. Davon 55 Milliarden Euro für das Übertragungsnetz und 47 Milliarden Euro für die Verteilernetze. „Um CO2-neutral leben und wirtschaften zu können, muss die Energieinfrastruktur aus- und umgebaut werden – und dies schnellstmöglich in diesem Jahrzehnt. Wir brauchen die Netze für den Transport grünen Stroms, für eine erfolgreiche Verkehrswende sowie eine klimaneutrale Wärmeversorgung
BSH beendet Gesamtaufnahme der Nordsee und veröffentlicht erste Daten Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Juli 2021 Hamburg - Die 24. jeden Sommer durchgeführte Gesamtaufnahme der Nordsee des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist beendet. (WK-intern) - Sie wurde in diesem Jahr erstmalig mit dem neuen Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff ATAIR durchgeführt. Einige Daten stehen bereits öffentlich auf dem GeoSeaPortal des BSH zur Verfügung. Das Forschungsteam erfasste innerhalb von drei Wochen ozeanographische Daten auf mehr als 3.500 Seemeilen im Gebiet der gesamten Nordsee. Anhand dieser Daten beobachtet und bewertet das BSH den aktuellen Zustand der Nordsee. Die Langzeitdatenreihe der jährlichen Gesamtaufnahmen trägt dazu bei langfristige, klimabedingte Veränderungen in der Nordsee von der kurzfristigen, natürlichen Variabilität zu unterscheiden. Während der diesjährigen
European Innovation Policy Group diskutiert Flaggschiffprojekte des europäischen Ökosystems Mitteilungen Technik 29. Juli 2021 Martin Valters, Mitbegründer des lettischen Unternehmens Mintos, schlägt eine 4-Punkte-Roadmap vor, um das paneuropäische Sandbox-Projekt in den nächsten Jahren umzusetzen (WK-intern) - European Innovation Policy Group diskutieren Flaggschiffprojekte zur Harmonisierung des europäischen Innovationsökosystems EU Innovation Directorate, Fintech Unicorns grübeln über neues Pan-EU Sandbox Project EU Innovation Directorate, Fintech Unicorns Mull over new Pan-EU Sandbox Project Mr Martin Valters, Co-founder of Latvian company Mintos proposed a 4-point roadmap to execute the Pan—European sandbox project over the next few years Following a series of meetings, The European Innovation policy group, a coalition that comprises Europe's fastest-growing companies and relevant intergovernmental parastatals, continued its work and recently came
Pyrolyse-Wasserstoff-Anlagen: Thüga investiert in Pyrolyse-Studie Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 29. Juli 202129. Juli 2021 Pyrolyse zählt zu den aussichtsreichen Verfahren für die Erzeugung von Wasserstoff. (WK-intern) - Welche Rolle sie für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft spielen kann, untersucht Thüga mit weiteren Projektpartnern in einer Machbarkeitsstudie. Im Fokus stehen technische, betriebswirtschaftliche und rechtliche Fragen. Wasserstoff gilt als Schlüsselelement für eine erfolgreiche Energiewende. Noch nicht geklärt ist allerdings die Frage, wie die benötigten Mengen produziert werden können. Vor allem im windschwachen Süden der Bundesrepublik mangelt es an erneuerbarem Strom für die Elektrolyse von grünem Wasserstoff. Eine Option bietet hier das Pyrolyseverfahren. Dabei wird Methan unter hohen Temperaturen in Wasserstoff und feste Kohlenstoffverbindungen zerlegt. In einer Machbarkeitsstudie beleuchten nun Thüga,
AEE zeichnet im Juli die Stadt Mannheim als Energie-Kommune des Monats aus Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Technik 29. Juli 202129. Juli 2021 Die Fernwärmeversorgung wird grün (WK-intern) - Mannheim setzt sich für die Dekarbonisierung der Energieversorgung ein und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Wärmewende. Im März 2021 wurde die Energierahmenstudie Mannheim vorgestellt, welche diesen Pfad bis zum Jahr 2050 darstellt. Aktuell wird der Klimaschutz-Aktionsplan 2030 erarbeitet, welcher den früheren Ausstieg aus fossilen Brennstoffen aufzeigen soll. „Am Beispiel Mannheim wird deutlich, wie eine Industriestadt die infrastrukturellen Gegebenheiten für die Erneuerbaren nutzen kann. Die Bürger*innen geben wiederum wichtige Impulse für das Erarbeiten des Klimaschutz-Aktionsplans 2030“, so Dr. Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Klimaneutralität bis 2030 Um auf dem Weg zur Klimaneutralität alle Mannheimer*innen
Bundesregierung steckt nochmals 300 Millionen Euro Förderung in private Ladestationen für Elektroautos Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Verbraucherberatung 29. Juli 2021 Bundesregierung stockt KfW-Wallbox-Förderung für private Ladeinfrastruktur auf (WK-intern) - Mit weiteren 300 Millionen Euro unterstützt der Bund die Anschaffung und Installation privater Ladestationen für Elektroautos. In der Broschüre „Elektromobilität – Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden“ finden Haus- und Grundstückseigentümer, Fachhandwerker sowie Bauplaner und Architekten wichtige Informationen, damit Ladeeinrichtungen sicher und zuverlässig angeschlossen und betrieben werden können. Die Nachfrage nach Ladepunkten für Elektroautos an Wohngebäuden steigt weiter an. Mehr als 525.000 Anträge zur Förderung privater Ladestationen gingen bis Ende Juni 2021 bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein. Damit war die Grenze des Fördervolumens schnell erschöpft. Mitte Juli wurden nun vom Bund erneut 300 Millionen Euro
Bona erwirbt den ersten vollelektrischen Lkw von Scania E-Mobilität Kooperationen Mitteilungen 29. Juli 2021 Bona, seit über 100 Jahren ein Spezialist für hochwertige Fußböden, misst auch der Nachhaltigkeit eine zentrale Bedeutung zu und setzt in Limburg den ersten Elektro-Lkw von Scania in Deutschland ein. VERTRAG FÜR DEN ERSTEN ELEKTRO-LKW VON SCANIA UNTERZEICHNET (WK-intern) - Ende Mai 2021 hat Bona Deutschland einen Vertrag mit Scania Deutschland über die Lieferung des ersten in Deutschland betriebenen Scania Elektro-Lkw abgeschlossen. Der vollelektrische Scania soll als emissionsfreier City-Shuttle die beiden Standorte des Unternehmens in Limburg miteinander verbinden und einen nachhaltigen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase leisten. Dass das erste Modell der im September 2020 vorgestellten vollelektrischen Lkw-Baureihe von Scania ausgerechnet an ein Unternehmen
TU Wien erforscht Hochwasserereignisse im Hydrologielabor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Juli 2021 Etwas mehr Regen – viel mehr Hochwasser (WK-intern) - Was kann man aus vergangenen Hochwasserkatastrophen über zukünftige, noch schwerere Extremwettersituationen lernen? Daran forscht die TU Wien im Hydrologielabor Petzenkirchen. Der Klimawandel erhöht die Gefahr von Hochwasserkatastrophen in Europa, daran besteht heute kein Zweifel mehr. Die starken Überflutungen der letzten Wochen haben gezeigt, wie schnell ein Starkregen verheerende Auswirkungen haben kann. Zu erwarten ist, dass es in Zukunft noch dramatischere Hochwasserereignisse geben wird. Forschungen der TU Wien und des Bundesamtes für Wasserwirtschaft im 60 Hektar großen Hydrologielabor in Petzenkirchen ermöglichen, die Auswirkungen solcher Ereignisse vorherzuberechnen, und abzuschätzen, durch welche Maßnahmen sie abgemildert werden können
Sozialversicherungsbetrug: Politiker plündern Rentenkasse für versicherungsfremde Leistungen Aktuelles Mitteilungen Veranstaltungen Verbraucherberatung Verschiedenes 29. Juli 2021 Die Mär von der steuerfinanzierten Rente (WK-intern) - Große Tageszeitungen machen derzeit damit auf, das Thema wird vor der Bundestagswahl virulent: Es geht um die Rente und wie manche sich die Finanzierung vorstellen. Dazu hat auch der DVG – Verein der Direktversicherungsgeschädigten – eine Meinung. „Weil nämlich er und seine 4000 Mitglieder, mithin 6 Millionen Betroffene und weitere 6,5 Millionen Bezieher von Betriebsrenten, die Zeche dafür bezahlen“, sagt Reiner Korth, stv. Bundesvorsitzender des DVG, deutlich. Für die Bezieher von Renten sei es schwer erträglich, denn kurz vor der politischen Sommerpause haben sie alle nochmal kräftig aufgedreht: Bei Lanz, im Presseclub, diversen Politmagazinen, in
Diese finanziellen und gesundheitlichen Vorteile bieten ökologische Holzhäuser Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 28. Juli 2021 Wohnhäuser von Sonnleitner mit Know-how von 100-jährigem Firmenbestehen (WK-intern) - Das Bauen mit Holz liegt nicht nur im Trend, sondern ist angesichts des Klimawandels von größter Relevanz. Die Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & CO. KG aus Ortenburg setzt seit über 50 Jahren auf den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern in ökologischer und energieeffizienter Holzbauweise und erfüllt damit höchste Ansprüche in Bezug auf Nachhaltigkeit und Wohngesundheit. Umwelt- und Klimaschutz nehmen auch im Hausbau einen immer größeren Stellenwert ein. Eine besondere Rolle spielt hierbei der Einsatz von ökologischen Materialien, wobei dem Baustoff Holz eine Schlüsselfunktion zukommt. Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff, der keinen Müll
Notsituationen: Bayerns Wirtschaftsminister*innen legt Grundstein für neues Gaskraftwerk Irsching 6 Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Technik 28. Juli 2021 Wirtschaftsminister*innen: „Irsching 6 ist unsere Versicherung gegen Stromausfälle“ (WK-intern) - Uniper COO David Bryson: „Das erste Großkraftwerk allein für die Netzstabilisierung“ Tim Meyerjürgens, COO Tennet: „Der Netzausbau ist ein entscheidend für das Gelingen der Energiewende in Bayern und Deutschland. Bis das Energiewendenetz steht, brauchen wir „Sicherheitspuffer“ für die Stromversorgung wie Irsching 6“ Der bayerische Wirtschafts- und Energieminister*innen Aiwanger hat heute den offiziellen Grundstein für das neue Gaskraftwerk Irsching 6 bei Ingolstadt gelegt. Das Kraftwerk mit 300 Megawatt Leistung wird von Uniper gebaut und später auch betrieben werden. Es wird ausschließlich als Sicherheitspuffer für die Stromversorgung dienen. Damit wird die Anlage nicht dem Markt
Lieferengpässe durch Globalisierung bremsen deutsche Wirtschaft aus Forschungs-Mitteilungen 28. Juli 2021 DIW Konjunkturbarometer Juli: Tempoverlust – auch wegen Lieferengpässen (WK-intern) - Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sinkt: Für das laufende dritte Quartal liegt es bei einem Stand von 100 Punkten. Damit deutet sich fortan eine langsamere Entwicklung an, nachdem das Bruttoinlandsprodukt von April bis Juni mit rund zweieinhalb Prozent einen kräftigen Satz gemacht haben dürfte. „Die deutsche Wirtschaft wird im dritten Quartal wohl an Tempo verlieren. Maßgeblich für das kräftige Plus im vergangenen Quartal war die Erholung in vielen Dienstleistungsbranchen, die nun weitgehend abgeschlossen sein dürfte“, sagt Simon Junker, DIW-Experte für die Konjunktur in Deutschland. Dagegen wurde die Industrie im