Forschungsradar Energiewende bietet Online-Plattform für fachlichen Austausch Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 21. November 2014 AEE startet Diskussionsforum zur Energiewende Runderneuertes „Forschungsradar Energiewende“ bietet Online-Plattform für fachlichen Austausch (WK-intern) - Die zunehmende Umstellung auf Erneuerbare Energien verändert das Energieversorgungssystem grundlegend und stellt eine große technische, ökonomische und soziale Herausforderung dar. Berlin - Anforderungen und Lösungsansätze, die von Forschungsinstituten erarbeitet wurden, dokumentiert das Forschungsradar Energiewende der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Ab sofort bietet das Onlineportal www.forschungsradar.de der Öffentlichkeit auch die Möglichkeit, Studien und Metaanalysen zu kommentieren und die Ergebnisse zu diskutieren. „An der Energiewende arbeiten im ganzen Land schlaue Köpfe. Ihnen bietet das Forschungsradar mit dem neuen Dienst nun ein Forum für Nachfragen, Meinungsaustausch und die weitere Ideenschmiede“,
Katastrophen entdecken, einschätzen, klassifizieren und dann die Welt informieren Forschungs-Mitteilungen 21. November 201421. November 2014 Über alle Kanäle - Cristina Párraga Niebla will die Welt ein bisschen sicherer machen (WK-intern) - Katastrophen entdecken, einschätzen, klassifizieren und dann die Welt informieren - ganz schön schwere Kost für eine 37-Jährige, die auch als junge Studentin durchgehen würde. Cristina Párraga Niebla liebt die Herausforderung. Genau damit konnte das EU-Projekt Alert4All dienen, das die DLR Wissenschaftlerin Ende des Jahres 2013 als Projektleiterin zu einem erfolgreichen Ende brachte. Bei Alert4All wurde ein Alarmierungssystem entworfen, implementiert und demonstriert. In Zukunft können Behörden, Sicherheitsverantwortliche oder Einsatzkräfte die Bevölkerung effizient alarmieren und den aktuellen Informationsstand zur Alarmierungslage in Krisenfällen in ganz Europa abrufen und sich dazu
Modernste Messtechnik für Untersuchungen von Strömungsgeschwindigkeit und Turbulenz Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 21. November 2014 „Wissenschaft lebt von der Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen. Hierzu zählt insbesondere der Austausch von Wissen und Erfahrungen. (WK-intern) - Daher haben wir unsere einschlägigen Erfahrungen, die wir bei Strömungsmessungen mit akustischen Messgeräten - vorrangig unter Laborbedingungen - gesammelt haben und die auch für andere wasserbauliche Einrichtungen wertvoll sein können, in der BAWEmpfehlung „Messungen mit dem Vectrino" zusammengestellt.“ Dies sagte der Leiter der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), Prof. Dr.-Ing. Christoph Heinzelmann. Das akustische Funktionsprinzip der Messgeräte ermöglicht die berührungslose, dreidimensionale Erfassung von Strömungsgeschwindigkeiten in einem kleinen Messvolumen mit hoher Abtastrate. Hierbei wird ein akustisches Signal von gegebener Frequenz in Form eines Pulses ausgesendet, das
Biogene Rest- und Abfallstoffe in hydrothermalen Prozessen zur Energiegewinnung nutzen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 21. November 2014 Fachforum zu "hydrothermalen Prozessen" zeigt Potenzial für energetische Reststoffverwertung (WK-intern) - Biogene Rest- und Abfallstoffe, z.B. aus der Landschaftspflege, der Bioabfallsammlung, der Abwasserbehandlung oder der Industrie können energetisch genutzt werden und stehen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Mittels "hydrothermaler Prozesse" (HTP) lassen sich diese zu ökologisch und sozial unbedenklichen Energieträgern auf Basis von Biomasse umwandeln. Auf der 1. HTP-Fachtagung am 11./12. November in Leipzig wurde der Bogen von den chemischen Grundlagen der HTP über verschiedene technische, ökonomische und ökologische Aspekte bis hin zur Präsentation von Demonstrationsanlagen in Theorie und Praxis gespannt. Hydrothermale Prozesse ermöglichen es, feuchte Biomasse wie Grünschnitt, Bioabfall oder kommunalen Klärschlamm
Herkömmlichen Solarzellen aus Silizium könnten künftig preiswerte Konkurrenz bekommen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 21. November 2014 Forscher des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz haben gemeinsam mit Wissenschaftlern aus der Schweiz und aus Spanien die Wirkungsweise eines neuartigen Typs von Solarzellen untersucht, bei denen eine organisch-anorganische Perowskit -Verbindung Licht absorbiert. (WK-intern) - Sie beobachteten, dass sich in diesen fotovoltaischen Elementen an einer bestimmten Schicht Ladungsträger stauen. Gelingt es, diesen Stau aufzulösen, könnte das die ohnehin schon beachtliche Effizienz der Solarzellen weiter steigern. Perowskit-basierte Solarzellen könnten unter den erneuerbaren Energieträgern zukünftig eine große Rolle spielen. Denn anders als die etablierten Solarzellen aus Silizium, die in der Herstellung sehr energieaufwändig und teuer sind, bestehen diese Zellen aus kostengünstigen Materialien und sind einfach
Bundesländern fordern vom Bund deutsche Klimaschutzziel nicht zu gefährden Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. November 2014 Energie- und Klimaschutzministerinnen und –minister aus sieben Bundesländern fordern vom Bund ehrgeizigeres Handeln gegen die deutsche Klimalücke (WK-intern) - Die sieben Ministerinnen und Minister für Umwelt und Energie der Länder Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen fordern die Bundesregierung dazu auf, den Entwurf für den Aktionsplan Klimaschutz 2020 und den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz mit wirkungsvolleren Maßnahmen auszustatten, um das deutsche Klimaschutzziel nicht zu gefährden. „Die Klimakanzlerin ist zur Kohlekanzlerin geworden: Ohne energisches Handeln in Sachen Klimaschutz wird die Bundesregierung ihr Ziel verfehlen, bis zum Jahr 2020 die erforderlichen 40 Prozent des Treibhausgasaufkommens gegenüber 1990 zu reduzieren. Wir reden hier über
Wir brauchen ein klares Verbot von Fracking über das Bundesbergrecht und kein Flickwerk mit Schlupflöchern Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. November 2014 Umweltminister Habeck fordert: Frackingverbot nicht aufweichen (WK-intern) - Zum heute bekannt gewordenen Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Fracking erklärt Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck: „Fracking verlängert das Zeitalter der fossilen Energieträger – auf Kosten des Klimas und zum Preis von unwägbaren Risiken für Mensch und Umwelt. Deshalb lehnt die Landesregierung Schleswig-Holsteins Fracking ab. Im Land hier will keiner Fracking – wir bekommen nahezu täglich entsprechende Post von Bürgern und Gemeinden. Wir brauchen ein klares Verbot von Fracking über das Bundesbergrecht und kein Flickwerk mit lauter Schlupflöchern. Genau das scheint der Bund aber nun zu wollen: Sogar das Umweltministerium weicht seine eigenen Eckpunkte auf. Das in den
Atlas Copco kalibriert jetzt auch Hydraulikschrauber – als erster Werkzeughersteller weltweit Mitteilungen 20. November 201420. November 2014 Atlas Copco darf als erster Hersteller überhaupt seit kurzem auch Hydraulikschrauber kalibrieren. (WK-intern) - Im Zuge der Reakkreditierung der Kalibrierlabore in Essen, Dingolfing und Wetzlar in diesem Jahr erhielt der Konzern außerdem Akkreditierungen für weitere neue Messgrößen. Essen - Die Deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS hat alle drei Atlas-Copco-Kalibrierlabore in Essen, Wetzlar und Dingolfing einem großen Reakkreditierungs-Audit (DIN EN ISO/IEC 17 025) unterzogen und dabei das zugelassene Kalibrierspektrum der Labore deutlich erweitert. Unter anderem darf Atlas Copco nun als erster Hersteller weltweit auch Hydraulikschrauber nach akkreditierten Messverfahren kalibrieren. Michael Skibinski, Leiter der Kalibrierlabore in Zentraleuropa, sieht das im Hinblick auf die neuerdings auch im Maschinenbau
SKF eröffnet ökologisch vorbildliches Werk in Tschechien für die Produktion von Schmiersystemen Mitteilungen 20. November 2014 Ausbau der Produktion von Schmiersystemen (WK-intern) - In Chodov in der Nähe von Karlsbad hat SKF heute ein neues Werk für die Produktion von Schmiersystemen eröffnet. Der Neubau ist bei der "Öko-Zertifizierung" gemäß LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) mit "Platin" ausgezeichnet worden und stellt dadurch ein echtes Aushängeschild für Umweltschutz-Bestrebungen in der Tschechischen Republik dar. Bereits 2010 hatte die SKF Gruppe die Firma Lincoln Industrial einschließlich deren Werks in Chodov übernommen. Schon damals wurde beschlossen, die dortigen Produktionskapazitäten zu erweitern und Chodov zu einem der wichtigsten Standorte für die Herstellung von SKF Schmiersystemen auszubauen. Inzwischen wurde die ursprünglich bestehende Fläche des
Stena Germanica ist die weltweit erste Fähre mit Methanol-Antrieb Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 20. November 201421. November 2014 Stena Germanica: Reduzierung der Emissionen durch das weltweit erste Schiff mit Methanol-Antrieb (WK-intern) - Stena Line ist die weltweit erste Fährreederei, die eine RoPax-Fähre für über 1.300 Passagiere mit Methanol betreiben und damit den Schadstoffausstoß um ein Vielfaches senken wird. Stena Line hat entschieden, die Stena Germanica auf der Route Kiel – Göteborg auf Methanol-Antrieb umzurüsten. Die 240 Meter lange RoPax-Fähre wird das erste Schiff weltweit sein, das ab März 2015 mit dem Kraftstoff Methanol betrieben wird. Das Umbauprojekt wird in Kooperation mit dem Motorenhersteller Wärtsilä, dem Hafen Göteborg, dem Seehafen Kiel und dem weltweit führenden Methanolhersteller Methanex Corporation geplant und durchgeführt. Der
Ein Hygro-Thermometer PCE-330 mit Datenlogger Mitteilungen Verbraucherberatung 20. November 201419. November 2014 Zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen und schadet somit unserer Gesundheit. (WK-intern) - Aber auch in der Industrie, Transportwesen, Gartenbau usw. kann eine zu hohe Luftfeuchtigkeit dazu führen, dass Lebensmittel schneller verderben, Blumen und Pflanzen nicht so schnell wachsen oder eingehen. Die PCE Deutschland GmbH hat ein neues Hygro-Thermometer PCE-330 auf den Markt gebracht, das für optimale Messungen von Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit eingesetzt werden kann. Das Besondere an diesem Hygro-Thermometer ist die Datenloggerfunktion. Alle gemessen und Werte können sofort auf dem internen Speicher abgelegt und zur späteren Verwendung gesichert werden. Bis zu 16000 Messwerte können gespeichert und mit der beiliegenden Analysesoftware
Regional sehr unterschiedlichen Netzentgelte bestimmen zunehmend den Strompreis Mitteilungen Verbraucherberatung 19. November 2014 Die Netzentgelte bestimmen zunehmend den Strompreis ISPEX: Die meisten staatlichen Abgaben bleiben weitgehend stabil Bayreuth - Nicht nur die EEG-Umlage sinkt im kommenden Jahr von derzeit 6,24 Cent je Kilowattstunde um 0,07 Cent auf 6,17 Cent je Kilowattstunde. Auch andere staatliche Abgaben bleiben stabil oder sinken leicht. Die regional sehr unterschiedlichen Netzentgelte gewinnen daher an Bedeutung für die Höhe des Strompreises. Darauf weist die ISPEX AG, führender Dienstleister für energiewirtschaftliche Beratung mit Hauptsitz in Bayreuth, hin. In der Summe der staatlichen Steuern und Abgaben ergibt sich eine leichte Senkung von 10,17 Cent auf 9,46 Cent je Kilowattstunde. Dies stellt zwar keine massive Entlastung dar,